DE292001C - - Google Patents
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- DE292001C DE292001C DENDAT292001D DE292001DA DE292001C DE 292001 C DE292001 C DE 292001C DE NDAT292001 D DENDAT292001 D DE NDAT292001D DE 292001D A DE292001D A DE 292001DA DE 292001 C DE292001 C DE 292001C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/78—Adaptations or mounting of level indicators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 292001 KLASSE 13 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1914 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Färben des Wassers in
einem Wasserstandsglas für Dampfkessel durch herabfallende Tropfen aus einem über dem
Wasserstandszeiger angeordneten Farbflüssigkeitsbehälter mit hängender Flüssigkeitssäule.
Die Erfindung bezweckt, diese Tropfung auf möglichst einfache und doch zuverlässige
Weise zu erreichen. Die färbende Flüssigkeit
ίο aus ^ ihrem mehr oder weniger geschlossenen
Behälter einfach in das Wasserstandsrohr auslaufen zu lassen, wie schon vorgeschlagen
worden ist, ist, abgesehen davon, daß dies eine häufige Wiederholung der Füllung notwendig
machen würde, nicht möglich. Gemäß dem neuen Verfahren wird dem unteren Ende der
hängenden farbehaltigen Flüssigkeitssäule Nieschlagwasser zugeführt, das aus der Flüssigkeitssäule
Farbe aufnimmt und abtropft.
Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur
- Ausführung dieses Verfahrens in einer Ausführungsform im Höhenschnitt veranschaulicht.
Bei der neuen Vorrichtung ist zwischen dem luftdicht geschlossenen Behälter α für die
farbehaltige Flüssigkeit und dem gestrichelt angedeuteten Wasserstandskopf c ein säulenartiger
verengter Zwischenraum δ angeordnet, der mit dem Behälter α während des Betriebes
in ständig offener Verbindung ist. Die in den Wasserstandskopf c hineinragende Mündung
dieses Zwischenteiles b ist kegelförmig gestaltet. Da seine Wandung verhältnismäßig
kühl ist, so wird der die kegelförmige Mündung bespülende Dampf niedergeschlagen und
das entstandene Dampfwasser zu dem unteren Ende der hängenden farbehaltigen Flüssigkeitssäule
geführt, um hier einen Tropfen zu bilden, der aus der Flüssigkeit durch Mischung,
die durch das größere spezifische Gewicht der Farbe begünstigt wird, so viel Farbe aufnehmen
soll, daß durch die herabfallenden Tropfen eine genügende Färbung der Wasserstandssäule
erfolgt. Die Ergänzung des Farbstoffes der Flüssigkeit geschieht bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel durch festen Farbstoff f, der in bekannter Weise in einer durchbrochenen
Hülse g untergebracht ist. Ein Auslaufen der Flüssigkeit aus dem luftdicht geschlossenen Behälter α ist um so weniger möglieh,
da der Zwischenraum b eng genug ist, um den Durchtritt von Dampf durch die
Flüssigkeit zu verhindern. Um jedoch den Niederschlagtropfen hinreichend schnell mit
Farbe zu versehen, kommt die Auf- und Abbewegung der Flüssigkeit hinzu, die auf der
großen Volumenveränderung des Wassers bei Temperaturschwankungen beruht, so daß, wenn
beispielsweise der Inhalt des Behälters α etwa 200 g beträgt, bei 10C Abkühlung dieser Inhalt
sein Volumen um —= 0,8 ecm vermindern, 224 ' '
dafür ungefähr 0,8 g Wasser aus dem Zwischenraum b einsaugen wird. Dieses eingesaugte
mindergefärbte Wasser nimmt aus der in dem Behälter α befindlichen gesättigten
Farblösung mehr Farbe auf, so daß bei einer folgenden Temperatursteigerung stärker gefärbtes
Wasser in den verengten Zwischenraum b zurückgetrieben wird. Es findet also
schon bei geringen, etwa durch den Luftzug hervorgerufenen Temperaturschwankungen eine
Claims (4)
1. Verfahren zum Färben des Wassers in Wasserstandsgläsern durch herabfallende
Tropfen aus einem über dem Wasserstandszeiger angeordneten Farbflüssigkeitsbehälter
mit hängender Flüssigkeitssäule, dadurch gekennzeichnet, daß dem unteren Ende des die Flüssigkeitssäule enthaltenden
Behälterteiles (b) Niederschlagwasser zugeführt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der an der Außenwandung freiliegende, die Flüssigkeitssäule enthaltende Behälterteil (b) an der höchsten
Stelle des Wasserstandskopfes mit einem kegelförmigen Ende in den Wasserstandskopf
ausmündet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüllmündung
des Behälters («) für die Farbflüssigkeit in den Behälter hineinragt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit einem während des Betriebes offenen Ventil
zwischen dem Behälter (a) und dem die Flüssigkeitssäule enthaltenden Behälterteil
(b), dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (k) so angeordnet ist, daß es durch
den Verschluß des Behälters im Betriebe offen gehalten wird, aber beim Öffnen des
Behälters selbsttätig sich schließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE292001C true DE292001C (de) |
Family
ID=546824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT292001D Active DE292001C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE292001C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2607225A (en) * | 1948-01-23 | 1952-08-19 | Saf T Visi Gauge Corp | Liquid level gauge |
-
0
- DE DENDAT292001D patent/DE292001C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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