DE2917543A1 - Abgabe- bzw. auftragvorrichtung fuer fliessfaehige substanzen - Google Patents

Abgabe- bzw. auftragvorrichtung fuer fliessfaehige substanzen

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DE2917543A1 DE19792917543 DE2917543A DE2917543A1 DE 2917543 A1 DE2917543 A1 DE 2917543A1 DE 19792917543 DE19792917543 DE 19792917543 DE 2917543 A DE2917543 A DE 2917543A DE 2917543 A1 DE2917543 A1 DE 2917543A1
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Description

Abgabe- bzw. Auftragvorrichtung für fließfähige Substanzen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abgabe- bzw. Auftragvorrichtung für fließfähige Substanzen und betrifft insbesondere eine Abgabe- bzw. Auftragvorrichtung, die zum Aufbringen von fließfähigen Kosmetika auf die Lippen oder andere Körperteile einer Person von dieser in der Hand gehalten werden können.
Die US-PS 3 807 881 offenbart eine Kosmetik-Auftragvorrichtung mit darin enthaltener Milch oder Creme, die zum Auftragen auf die Lippen einer Person dem Spitzenteil· der Auftragvorrichtung zugeführt werden kann. Um dem Spitzenteil mehr Creme zuzuführen, wird eine mit einem Schraul schaft in Eingriff stehende Mutter gedreht, wodurch der Schaft und ein daran befestigter Kolben in axialer Richtung zum Spitzenteil hin bewegt werden kann. Das Zuführen von zusätzlicher Creme zu der Spitze erfordert das Benutzen beider Hände, und zwar einer Hand für das Verhindern eines Drehens von Schraubschaft und Kolben und der anderen Hand für das Drehen der Mutter. Diese beide Hände erfordernde Tätigkeit macht unbeholfen und gestaltet es schwierig, den Mechanismus zu betätigen und die benötigte Menge an Creme auf die Lippen aufzutragen.
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Die Erfindung schafft hier Abhilfe mit einer Abgabe- bzw Auftragvorrichtung, die im wesentlichen durch die in dem Patentanspruch 1 sowie den Unteransprüchen 2 bis 10 angegebenen Merkmale gekennzeichnet ist.
Nach der Erfindung ist weder das Drehen von Teilen zueinander noch die Benutzung beider Hände zum Zuführen von Lippencreme zur Spitze der Auftragvorrichtung erforderlich. Es ist lediglich notwendig, den biegsamen, elastischen vorderen Teil des Behälters zwischen Daumen und Zeigefinger zu erfassen und diesen Teil zusammenzudrücken der als ein die Creme in der Auftragvorrichtung mit Druck beaufschlagende und sie zur Spitze hin drückende Pumpe wirkt. Eine Entlastung des Drucks bewirkt ein automatisch Nachlassen des Drucks auf einen unter dem Atmosphärendruck liegenden Wert und ermöglicht dem Umgebungsluftdruck, einen in der Auftragvorrichtung vorhandenen Folgekolben automatisch in Richtung zur Spitze vorzubewegen, wobei die Verlagerungsstrecke der zuvor der Spitze der Auftragvorrichtung zugeführten Crememenge entspricht. Der Folgekolben kann sich lediglich in Richtung nach vorn zur Spitze hin bewegen, so daß eine erneute Druckbeaufschlagung der Pumpe wiederum die Creme in der Auftragvorrichtung unter Druck setzt, was deren Zuführen zu und erneutes Beschichten der Spitze zur Folge hat.
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Ist der Vorrat an der der Spitze zugeführten Creme während ihres Auftragens auf die Lippen oder sonstiger Körperteile ausgegangen, so ist die Pumpe für das Zuführen weiterer Creme zu der Spitze leicht erneut betätig bar, ohne daß die Auftragvorrichtung von den Lippen oder sonstigen Körperteilen abgesetzt werden muß.
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Weitere Merkmale und Vorteile sowie Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Auftragvorrichtung für Kosmetikum,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. in vergrößertem Maßstab und
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den vorderen Spitzenteil.
Eine Abgabe- bzw. Auftragvorrichtung entsprechend der Zeichnung umfaßt einen Behälter 10 für eine abzugebende Kosmetikmilch 11 oder eine andere fließfähige Substanz. Der Behälter umfaßt ein hinteres rohrförmiges Gehäuse 12 mit einer Rückwand 13 und einer darin ausgebildeten Belüftungsöffnung 14a. Der Behälter umfaßt weiter einen biegsamen, elastischen, rohrförmigen vorderen Teil bzw. eine Pumpe 14, deren hinteres Ende an einer Schulter 15 am Gehäuse 12 liegt. Die Pumpe 14 und das Gehäuse 12 sind durch ein Verbindungsglied 16 miteinander verbunden, das den hinteren Teil der Pumpe 14 eng umschließt und in dem Gehäuse 12 geführt ist, .wobei das hintere Ende des Verbindungsglieds einen kleineren Durchmesser hat und in eine Nut 18 eingepaßt, die in einem an der Schulter
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in Anlage befindlichen, auswärts gerichteten Flansch 19 der Pumpe vorgesehen ist. Das Verbindungsglied 16 drückt das hintere Ende des Gehäuses lecksicher gegen die Schulter 15.
Das Verbindungslied 16 wird zunächst soweit über die Pumpe 14 geführt, bis es an dem Flansch 19 anschlägt, worauf hin beide Teile als eine Einheit in den vorderen Teil des Gehäuses 12 hineinbewegt werden. Das Verbindungsglied ist mit einer konischen ümfangsrippe 20 versehen, die sich beim Einführen in das vordere Ende des Gehäuses 12
nach zusammenziehen kann und sich dann wiedei/ außen dehnt und in eine in dem Gehäuse vorhandene Innennut 21 einschnappt, womit der Flansch 19 zwischen dem hinteren Ende des Verbindungsglieds 16 und der Schulter 15 verklemmt wird. Die nach hinten gerichtete Bewegung des Verbindungs glieds innerhalb des Gehäuses 12 ist, wie aus der Zeichnung erkennbar, durch einen am vorderen Ende des Gehäuses in Anlage kommenden Flansch 22 des Verbindungsglieds begrenzt.
Der biegsame, elastische vordere Teil bzw. die Pumpe 14 des Behälters 10 ragt ein beträchtliches Stück über die abgerundete Nase 23 des Verbindungsglieds hinaus und kann, wie nachstehend beschrieben, bei Anwendung der Auftragvorrichtung von dem Benutzer zwischen Daumen und Zeigefinder erfaßt werden. Der Behälter hat einen Kammer-
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teil bzw. Durchflußkanal 24 mit kleinerem Durchmesser innerhalb einer Spitze 25 der Pumpe 14, wobei die Spitze zum Bilden einer Schulter 26 auch einen verringerten Außendurchmesser aufweist. Das Ende 27 der Spitze 25 ist abgeschrägt, und ein elastisches, poröses Kissen 28 aus geeignetem Material, wie z.B. Polyurethan- oder Polyvinylchlorid-Schaum, erstreckt sich anliegend über das abgeschrägte Ende. Das Kissen 28 umfaßt einen Schürzenteil 29, der das Äußere 25a der Spitze umgibt, und ist an letzterer durch eine Halterung 30 festgelegt, die die Schürze 29 eng umschließt und die durch eine innere Feder bzw. einen Innenkeil 31, die bzw. der von einer in der Spitze vorhandenen Gegennut 32 aufgenommen wird, gegen ein Verdrehen gesichert ist (Fig. 2).
Das vordere Ende 33 der Halterung ist in Anpassung an das abgeschrägte Ende 27 der Spitze gleichfalls abgeschrägt und wird durch die Feder bzw. den Keil 31 in der Nut bzw. Keilnut 32 in ordnungsgemäßer Ausrichtung zur Spitze gehalten. Zum Zusammenbau wird die Halterung 30 in axialer Richtung auf der Spitze 25 entlangbewegt, und zwar unter Auslenkung bzw. Eindrücken einer an der Spitze vorhandenen ümfangsrippe 35, bis das hintere Ende der Halterung an der Schulter 26 in Anlage kommt. In diesem Stadium dehnt sich die Rippe 35 in Richtung nach außen in eine in der Halterung vorgesehene Umfangsnut 36 hinein, um ein versehentliches Entfernen der Halterung
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von dem vorderen Teil bzw. der Pumpe 14 zu verhindern, während die Halterung ihrerseits den Schürzenteil 29 zusammenpreßt, um das elastische, poröse Kissen 28 mit seinem geneigten Querbereich auf dem abgeschrägten Ende 27 der Spitze in Stellung zu halten.
Bei Druckanwendung auf die fließfähige Substanz 11 in dem Behälter wird ein Teil der Substanz aus dem Durchflußkanal 24 der Spitze durch das poröse Kissen 28 hindurch zu dessen Außenseite gedrückt und auf letzterer eine Kosmetikschicht für das Auftragen auf Lippen oder andere Körperteile aufgebracht.
In dem Gehäuse 12 des Behälters, und zwar hinter der fließfähigen Substanz in der Behälterkammer, ist ein Einweg-Folgeglied 40 angeordnet. Dieses Folgeglied umfaßt einen Kolben 41 mit einem Nabenteil 42 mit nach vorn und hinten weisenden Lippendichtungen 43, die mit der Gehäuse wand in dichtendem Gleiteingriff stehen. An dem Kolben ist eine Einweg-Greif- bzw. -Sperreinrichtung 44 befestigt, die in einer Richtung quer und nach hinten geneigt flexible, radiale Finger 45 umfaßt, die mit ihren äußeren Enden 46 an der Gehäusewand anliegen. Die Einrichtung ist so ausgebildet, daß, wenn sich das Folgeglied 40 unter dem Einfluß von Atmosphärendruck innerhalb des Gehäuses in Richtung nach vorn bewegt, die Finger lediglich an der Innenwand des Behälters entlang-
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gleiten. Jede Neigung des Folgeglieds, sich in dem Behälter nach hinten zu bewegen, verursacht ein Festgreifen bzw. Verriegeln der äußeren Enden 40 der Finger an der Behälterinnenwand. Das Einweg-Folgeglied bzw. der Kolben kann sich somit innerhalb des Behälters in Richtung nach vorn bewegen, wird jedoch daran gehindert, sich in diesem nach hinten zu bewegen.
Der Kolben hat eine sich nach vorn erstreckende, verlängerte Kolbenstange 47, die in die Pumpe 14 des Behälters eingeführt werden kann, um das Abgeben einer maximalen Menge an fließfähiger Substanz durch die Spitze 25 und das elastische Kissen 28 zu bewirken. Somit kann sich der Kolben bzw. das Folgeglied soweit nach vorn bewegen, bis die nach vorn weisende Lippendichtung 43 am hinteren Ende des biegsamen, elastischen Pumpenteils 14 zur Anlage kommt, wobei sich die Kolbenstange 47 innerhalb einer Pumpenkammer 50 verschiebt und von nur sehr wenig fließfähiger Substanz umgeben ist, wenn sie um ihre maximale Strecke innerhalb der vorderen Kammer verschoben ist.
Ein geeigneter Kappen- oder Verschlußteil 51 kann auf das Kissen 28, die Halterung 30 und die Pumpe 14 aufgesetzt werden und mit seinem hinteren Ende unter Anlage gegen den Flansch 22 mit einem ümfangsteil 16a des Verbindungsglieds in Reibeingriff stehen. Die Kappe hat ein inneres Schutzrohr 52, das entlang der Halterung 30 ver-
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schiebbar und durch mit dem Rohr 52 und dem äußeren Kappenteil· 51a einstückig ausgebildete Längsrippen 54 im Abstand;, z.u dem zylindrischen äußeren Kappenteil 51a gehalten ist. Das Rohr 52 verhindert das Austrocknen der Kosmetikmasse sowohl innerhalb des Behälters als auch auf dem Kissen 28 durch Lufteinschluß. Bei beabsichtigter Benutzung der Auftragvorrichtung braucht die Kappe 51 lediglich von dem Verbindungsglied 16 abgezogen und weiter von dem vorderen Teil des Behälters und von der Halterung 30 gänzlich heruntergezogen zu werden.
Bei mit fließfähiger Substanz gefülltem Behälter ist das Einweg-Folgeglied 40 nahe der hinteren Wand 13 des Behälters angeordnet, wobei die Substanz die Gehäusekammer und auch die Pumpenkammer 50 ausfüllt. Der Verschluß bzw. die Kappe 51 wird entfernt, die Pumpe 14 zwischen Daumen und Zeigefinger erfaßt und das Kissen 28 auf die Lippen oder einen anderen Körperteil aufgebracht. Der biegsame, elastische vordere Teil 14 des Behälters wird alsdann zwischen Daumen und Zeigefinger zusammengepreßt und wirkt als Pumpe, um den Druck der innerhalb des Behälters befindlichen Substanz auf einen über Atmosphärendruck liegenden Wert zu erhöhen, da das Einweg-Folgeglied bzw. der Gehäusekolben 40 sich nicht in Richtung nach hinten bewegen kann und somit eine gewünschte Menge an Substanz durch das poröse Kissen 28 hindurch auf dessen Außenseite gedrückt wird. Bei Druckentlastung nimmt die
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Pumpe 14 wieder ihre ursprüngliche Gestalt an, wodurch der Rauminhalt in dem Behälter vergrößert und der darin herrschende Druck auf einen unterhalb Atmosphärendruck liegenden Wert verringert wird. Als Folge hiervon beaufschlagt die durch die Belüftungsöffnung 14a eintretende Umgebungsluft den Kolben 41 und drückt ihn innerhalb der Kammer um eine der Menge der aus der Kammer und durch das elastische Kissen 28 ausgestoßenen fließfähigen Substanz entsprechende axiale Strecke in Richtung nach vorn. Das elastische Kissen hat eine solche Porosität, daß die milchige bzw. kremige Substanz sich nicht leicht durch das Kissen in den Durchflußkanal 24 der Spitze zurückbewegen kann, so daß bei Druckentlastung der Pumpe ein Herabsetzen des Drucks in den Behälterkammern auf einen Wert unterhalb des Atmosphärendrucks eintritt und ein automatisches Vorschieben des Einweg-Folgeglieds in der Gehäusekammer in der vorbeschriebenen Weise bewirkt wird.
Das elastische Kissen 28 kann auf die Lippen oder einen anderen Körperteil aufgebracht werden, ohne daß die Notwendigkeit besteht, den Druck auf die Pumpe aufrechtzuerhalten, bevor nicht die Schicht auf dem elastischen . Kissen durch Aufbringen auf die Lippen aufgebraucht ist. Bei noch auf den Lippen befindlichem Kissen ist es eine einfache Angelegenheit, die Pumpe zwischen Daumen und Zeigefinger zusammenzudrücken, damit zusätzliche flüssige
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Substanz durch das Kissen hindurch abgegeben wird, wobei das Nachlassen des Drucks auf die Pumpe wiederum zur Folge hat, daß das Einweg-Folgeglied bzw. der Kolben 40 um eine weitere Strecke in dem Behälter nach vorn ver-. lagert wird.
Es versteht sich, daß das elastische Kissen 28 auf die Lippen aufgebracht werden kann, ohne daß ein Druckeffekt an der Pumpe aufrechterhalten wird, oder daß das Zusammen drücken der Pumpe auch dann fortgesetzt werden kann, wenn das Kissen zum Übertragen bzw. Verteilen der fließfähigen Substanz auf den Lippen oder anderen Körperteilen über diese hinwegbewegt wird.
Die Auftragvorrichtung ist einfach in der Anwendung. Bei aufgesetzter Kappe 51 braucht diese lediglich entfernt und dem Pumpenteil eine einfache Quetscheinwirkung erteilt zu werden. Ein weiteres Herauspumpen von flüssiger Substanz kann erfolgen, während sich die Auftragvorrichtung noch immer unter Bestreichen der Lippen oder anderer Körperteile in Benutzung befindet. Wenn die Pumptätigkeit endet, bewegt sich das Folgeglied 40 um das erforderliche Ausmaß in Richtung nach vorn. Ein Durchsickern der Substanz durch das elastische Kissen 28 erfolgt nicht, da das Teilvakuum, das sich aus dem Entlaste] des Quetschdrucks auf die Pumpe ergibt, nicht nur eine Vorwärtsbewegung des Einweg-Folgekolbens, sondern auch
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einen leichten Rückstrom von fließfähiger Substanz in das poröse Kissen zur Folge hat.
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Claims (10)

Busse 4 Busse Patentanwälte Dipl.-Ing. Dr. lur, V. Busse Dipl.-Ing. Dietrich Busse Dipl.-Ing. Egon BünemannWalter B. Spatz D-4 500 Osnabrück 1141 Donaire Way, Pacific Palisades Großhandaisrino β · ρο,η«λ izae Fernsprecher (0541) 58B0S1 u. 588082 California 90272, U.S.A. Telegramm·: patflewar osnabrdck 27. April 1979 VB/St Patentansprüche:
1.Y Abgabe- bzw. Auftragvorrichtung für fließfähige Substanzen, gekennzeichnet durch einen Behälter für die Substanz mit einem festen bzw. starren hinteren Gehäuse und einem biegsamen, elastischen vorderen Pumpenteil innerhalb des Gehäuses, der aus diesem nach vorn vorragt, mit einem Abgabeauslaß versehen ist und eine solche Größe hat, daß er zwischen Daumen und Zeigefinger eines Benutzers erfaßt und von diesen für das Herausdrücken von fließfähiger Substanz durch den Auslaß zusammengedrückt werden kann, ferner durch eine in dem Gehäuseteil in Richtung nach vorn zu dem Auslaß und gegen die in dem Behälter befindliche Substanz bewegbare Kolbeneinrichtung sowie eine die Bewegung der Kolbeneinrichtung in Richtung nach hinten von dem Auslaß weg sperrende Einrichtung, das Ganze derart, daß
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ORIGINAL INSPECTED
eine Entlastung des Pumpenteils von dem Quetschdruck eine Vergrößerung des Rauminhalts des Pumpenteils und das Erzeugen eines Teilvakuums in der Kammer vorn vor der Kolbeneinrichtung zur Folge hat, wobei eine an dem Auslaß angeordnete Einrichtung einen Rückfluß von flüssiger Substanz durch den Auslaß als Folge des Teilvakuums hindert oder beschränkt und Luft mit Atmosphärendruck die Kolbeneinrichtung in dem Gehäuseteil nach vorn bewegt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Bereich des vorderen Pumpenteils mit dem vorderen Bereich des Gehäuseteils durch eine Verbindungseinrichtung verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein starres Verbindungsglied den hinteren Bereich des vorderen Pumpenteils umgibt und mit dem vorderen Bereich des Gehäuseteils verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß der vordere Bereich des Gehäuseteils eine Schulter und der vordere Pumpenteil am hinteren Ende einen Flansch aufweist, derart, daß das hintere Ende des Verbindungsglieds mit dem Flansch in Eingriff steht und diesen gegen die Schulter drückt.
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5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenteil in Richtung nach vorn über das Verbindungsglied vorragt.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Rücklauf begrenzende Einrichtung aus einem sich quer vor dem Auslaß erstreckenden,porösen Kissen besteht, das einen Durchtritt von fließfähiger Substanz aus dem Auslaß zu seiner Außenseite hin ermöglicht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die das Kissen an dem Pumpenteil festhält.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß das Kissen.einen das Äußere des Pumpenteils umgebenden Schürzenteil aufweist, der von einer starren bzw. festen, an dem Pumpenteil befestigten Halterung umschlossen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsende des Pumpenteils abgeschrägt ist und das Kissen gegen das abgeschrägte vordere Ende drückt.
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10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende der Halterung ebenfalls abgeschrägt und im wesentlichen der Abschrägung des Austrittsendes des Pumpenteils angepaßt ist, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die die Halterung derart ausrichtet, daß deren abgeschrägtes Ende mit dem abgeschrägten Ende des Pumpenteils in Übereinstimmung bleibt.
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