DE290970C - - Google Patents
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- DE290970C DE290970C DENDAT290970D DE290970DA DE290970C DE 290970 C DE290970 C DE 290970C DE NDAT290970 D DENDAT290970 D DE NDAT290970D DE 290970D A DE290970D A DE 290970DA DE 290970 C DE290970 C DE 290970C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G2814/00—Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
- B65G2814/02—Auxiliary devices or arrangements
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- B65G2814/0223—General arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Abtragen von in langen Haufen gelagertem
Gut mittels eines Kratzertransporteurs, dessen Ausleger geschwenkt und gesenkt werden
kann, und stellt ein Verfahren zur Verhinderung des Unterarbeitens des Gutes während
des Abbaus dar.
Das bislang übliche Verfahren zum Abtragen von derartig aufgeschüttetem Gut (KaIisalz
u. dgl.) mittels schwenk- und senkbaren Kratzertransporteurs war folgendes:
Der Kratzertransporteur wurde festgestellt, sein Ausleger im Halbkreise geschwenkt und
nach jeder Schwenkung gesenkt. Die Folge davon war, daß der Kalisalz- o. dgl. Berg dem
Radius des Auslegers entsprechend unterarbeitet wurde. Dadurch entstand für die Arbeiter,
die den Kratzertransporteur bedienten, und auch für letzteren die Gefahr, verschüttet
zu werden. Außerdem hat aber diese Arbeitsweise den Nachteil, daß der Kratzer bei Beginn der Arbeit so lange teilweise leer
arbeitet, bis die ganze Auslegerlänge mit dem abzutragenden Material in Berührung gebracht
ist.
Das Arbeitsverfahren nach der vorliegenden Erfindung vermeidet nicht nur die vorerwähnten
Übelstände, sondern bietet auch noch in anderer Beziehung wesentliche Vorteile.
Gemäß dieser Erfindung wird der Ausleger des Krätzertransporteurs zunächst so eingestellt,
daß er dem natürlichen Schüttwinkel von 40 bis 50 ° entspricht. In dieser Stel
lung wird der Ausleger nur hin und her geschwenkt und vor Beginn einer jeden weiteren
Schwenkung etwas vorwärts bewegt, so daß er in den Kali- o. dgl. Berg allmählich
eine Gasse einarbeitet, deren Seitenwände alsdann stets den natürlichen Schüttwinkel erhalten,
so daß ein Nachrutschen oder ein Einstürzen der Gassenseitenwände nicht möglich ist, mithin Verschüttungen ausgeschlossen
sind.
Nachdem der Kratzentransporteur auf solche Weise durch den Kali- o. dgl. Berg eine Gasse
hindurchgearbeitet hat, wird er zuerst dem einen und sodann dem anderen der durch die
Gasse gebildeten Dämme entlang bewegt und nach Zurücklegung einer jeden Wegstrecke
gesenkt, bis jeder Damm vollständig abgetragen ist.
Bei dieser Arbeitsweise ist die gesamte Auslegerlänge von Beginn bis zum Ende der Arbeit
mit dem abzutragenden Schüttgut in Berührung. Dadurch wird ein vollkommen gleihmäßiges Abtragen bei stets gleichbleibender
Leistung des Kratzertransporteurs bedingt.
Das alte Verfahren ist durch die Fig. 1 und 2 und das neue Verfahren durch die
Fig. 3 und 4 der beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht. Fig. 1 ist Seitenansicht, und
Fig. 2 Oberansicht des Kali- o. dgl. Berges, der mit α bezeichnet ist. Mit b ist der Ausleger
des Kratzertransporteurs bezeichnet. Beide Fig. 1 und 2 lassen erkennen, wie der
Berg durch den Kratzer unterarbeitet wird. Durch die Kreisbogenlinie ι ist die Wand des
Berges bezeichnet, welche durch die alte Arbeitsweise entsteht und, wie ersichtlich, überhängt,
so daß die Gefahr des Einsturzes der überhängenden Masse besteht.
Fig. 3 zeigt die Vorderansicht des KaIio. dgl. Berges a, in den durch den Kratzertransporteur
gemäß dem neuen Verfahren die Masse c eingearbeitet wird, wie sowohl aus der Vorderansicht Fig. 3 als auch aus der
Oberansicht Fig. 4 ersichtlich ist. Der Ausleger des Kratzertransporteurs ist auch hier
mit b bezeichnet. I und II sind die durch
X5 die Masse c gebildeten Dämme. Derjenige I
wird durch den sich in der Pfeilrichtung (Fig. 4) bewegenden Kratzertransporteur bearbeitet.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:
Verfahren zum Abtragen von in Lagerhaufen aufgeschüttetem, losem oder festgebackenem Gut (Kalisalz, Superphosphat u. dgl.) mittels schwenk- und senkbaren Kratzertransporteurs, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger dem natürlichen Schüttwinkel des Berges entsprechend eingestellt, geschwenkt und vor Beginn einer jeden Schwenkung vorwärts gefahren wird, um in den Berg eine Gasse einzuarbeiten, wonach der Kratzertransporteur zuerst an dem einen und dann an dem anderen der durch die Gasse gebildeten Dämme entlang bewegt und der Ausleger des Kratzertransporteurs nach dem Zurücklegen einer jeden Wegstrecke gesenkt wird, bis beide Dämme abgetragen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290970C true DE290970C (de) |
Family
ID=545885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT290970D Active DE290970C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290970C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967309C (de) * | 1951-07-19 | 1957-10-31 | Miag Vertriebs Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Abraeumung von in Waellen gelagertem Schuettgut mittels eines Laengskratzfoerderers |
-
0
- DE DENDAT290970D patent/DE290970C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967309C (de) * | 1951-07-19 | 1957-10-31 | Miag Vertriebs Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Abraeumung von in Waellen gelagertem Schuettgut mittels eines Laengskratzfoerderers |
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