DE290603C - - Google Patents

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DE290603C
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voltage
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/06Limiting the traction current under mechanical overload conditions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Hochspannungs-Bahnfahrzeugen ist ein sicherer Schutz einerseits gegen statische Ladungen der Fahrleitung wegen ihrer vereinzelt hohen Lage, besonders in bergigen Gegenden, ferner gegen Spannungserhöhungen induktiver Natur gegen Erde und endlich besonders gegen die Wirkungen der Lichtbogenbildung zwischen Stromabnehmer und Fahrleitung und gegen die damit verbundenen hochfrequenten Lichtbogenschwingungen und steilstirnigen Spannungswellen notwendig.
Bisher waren nur Hörnerableiter im Gebrauch, welche gegen die ersteren Erscheinungen einen unvollkommenen Schutz, gegen die letztgenannten Erscheinungen gar keinen Schutz bieten können. Gerade die letzteren Überspannungsarten beanspruchen aber die Isolation der Transformatoren, Relais u. dgl. Teile am Fahrzeug am meisten und geben zu den häufigsten Störungen Anlaß, unabhängig von atmosphärischen Verhältnissen, da sie nur von den im Betrieb auftretenden Lichtbogenbildungen abhängen.
Gemäß der Erfindung wird ein Schutz gegen
alle vorkommenden Überspannungen durch die besondere Art der Vereinigung verschiedener an sich bekannter Einrichtungen erzielt.
Fig. ι zeigt den im Prinzip bekannten Hörnerableiter H1, H2, dessen eines Horn H1 hier abweichend von den bekannten Ausführungen direkt auf dem Durchführungsisolator / aufgebaut ist, und zwar ist das Horn H1 an einem auf dem Isolator / sitzenden, an sich ebenfalls bekannten Metalldach D seitlich vorragend angesetzt. Das Metalldach D, das mit der Zuleitung verbunden ist, wirkt wie ein Konduktor, sammelt infolge seiner großen Oberfläche die zuströmende statische Elektrizität auf seiner Oberfläche an, ladet sich so zu höherem Potential, welches durch das ahnlieh einer Spitze wirkende Horn H1 abzuströmen sucht, und zwar gegen das gegenüberstehende geerdete Horn Hz. Außerdem dient die Metallkappe D als Schutz gegen sehr starke Entladungen, welche vom Rand der Kappe D direkt auf das geerdete Metalldach des Fahrzeuges oder auf einen geerdeten Schutzring überschlagen, ohne den Isolator / zu beschädigen. Das zweite dem Horn H1 gegenüberstehende Horn H2 kann direkt oder unter Zwischenschaltung eines Erdungswiderstandes W geerdet sein.
Schnellschwingende Wellen, welche auch durch atmosphärische Einflüsse ausgelöst werden können, aber vorzugsweise und im Betriebe ständig durch Lichtbogenbildungen zwischen Stromabnehmer und Fahrdraht hervorgerufen werden, also Lichtbogenschwingungen und steilstirnige Wellen, können durch die Hörner nicht abgeleitet werden, da ihre Spannungshöhe meist nur einen Bruchteil der Betriebsspannung beträgt. Sie werden durch die ihrem Wesen nach bekannte, hier aber direkt hinter dem Einführungsisolator / eingebaute Funkdrossel F1 aufgenommen und vernichtet.
Unmittelbar hinter dem Ölschalter MA der Fahrzeugausrüstung ist nun noch eine zweite Funkdrossel .F2 eingebaut, um die steilstirnigen
Schaltwellen, welche beim Schalten des ölschalters auftreten, in an sich bekannter Weise aufzunehmen. Diese zweite Funkdrossel ersetzt, gemäß dem Erfindungsgedanken den sonst
üblichen Schutzwiderstand im ölschalter.
Die Erfindung sieht gemäß Fig. 2 noch eine besondere Form des Einführungsisolators / vor. Derselbe ist rohrförmig gestaltet, an seinem oberen Ende ist die vorerwähnte Metallschale D aufgesetzt und das Horn H1 angebaut. Im Innern enthält der rohrförmige Isolator / die Funkdrossel F1. Der Durchführungsisolator / vereinigt also die Vorrichtungen gegen statische Ladungen und gegen
schnelle Schwingungen, d. h. gegen Überspannungen von der Periodenzahl Null bis zu beliebig hoher Periodenzahl, in einem Apparat.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Überspannungsschutz für Bahnfahrzeuge, insbesondere bei Hochspannungsbahnen für Wechsel- und Gleichstrom, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchführungsisolator (/) mit einem zum Anbringen des einen Horns (H1) der Funkenstrecke und zugleich als Metalldach dienenden Konduktor (D) zur Erhöhung der Empfindlichkeit der Hörnerfunkenstrecke gegen ruhende Ladungen versehen ist und angebaut eine an sich bekannte Funkdrossel (F1) zur Vernichtung von Wanderwellen und durch das Spiel des Stromabnehmers entstehenden Spannungssprüngen und Lichtbogenschwingungen trägt, während eine zweite Funkdrossel (F2) hinter dem ölschalter (MA) zur Vernichtung der Schaltwellert an Stelle eines Schutzwiderstandes dient.
  2. 2. Überspannungsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Durchführungsisolator (/) verbundene Funkdrossel (F1) in dessen Innern eingebaut ist und einen einzigen Apparat bildet, der gegen alle Überspannungen von der Frequenz Null bis zu beliebiger Frequenz schützt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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