DE288342A - - Google Patents

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der im Patent 279022 beschriebenen Anordnung wird die Pupinisierung der Duplexleitung durch diejenigen Streufelder erreicht, die zwischen den Eisenkernen jeder Spulenkombination infolge der Ströme in der Duplexleitung entstehen. In den meisten Fällen dürfte die Selbstinduktionsbelastung, die auf diese Weise in der Duplexleitung erzielt wird, hinreichend sein, besonders da man für jede Spulengruppe in der Stammleitung zwei die Duplexleitung belastende Spulengruppen besitzt. Es kann aber in gewissen Fällen wünschenswert sein, die Selbstinduktionsbelastung der Duplexleitung weiter zu erhöhen, ohne daß diejenige Belastung, die vorher den Stammleitungen gegeben worden ist, hierdurch verändert wird. Dies wird nach der Erfindung in einfachster Weise dadurch erreicht, daß die Eisenkerne der Spulen an den Stellen, wo die beiden Wicklungshälften aneinanderstoßen, von den Windungen befreit und zwischen den Eisenkernen an den vorerwähnten Stellen Eisenbrücken eingesetzt werden. Dies ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht einer Spulenkombination, die aus zwei aufeinanderliegenden Ringen nach dem Hauptpatent 279022 besteht, und Fig. 2 zeigt dieselbe im Schnitt nach der Linie A-B. der Fig. 1. Aus den Figuren geht hervor, wie die Windungen an den Punkten C, D und C1, D1 verkürzt worden sind. F und G bezeichnen die eingesetzten Eisenlamellen. Die Lufträume zwischen den Bewicklungen können nach Bedarf größer oder kleiner gemacht werden. Die Zahl der Blechlamellen ist von der erwünschten Erhöhung der Streufelder abhängig.
Wie aus der Beschreibung zum Patent 279022 hervorgeht, gehen die Kraftlinien der Streufelder von dem einen Eisenkern zu dem anderen innerhalb derselben Spulenkombination. Durch das Einsetzen des Lamellenblockes erhalten die Streufelder durch Eisen geschlossene Wege und werden hierdurch, wie bekannt, erheblich verstärkt. Die Verstärkung des Streufeldes kann entweder durch ein größeres oder kleineres Ausmaß des Luftraumes zwischen den Eisenkernen und den Lamellen oder durch eine Veränderung des Querschnittes des Lamellenblockes geregelt werden. Durch diese Anordnung entsteht keine Veränderung der Belastung der Stammleitungen, weil diejenigen
Felder, die durch die Ströme der Stammleitungen gebildet werden, pollos werden und sich völlig innerhalb der bezüglichen Eisenkerne schließen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anordnung an Selbstinduktionsspulen für zum Mehrfachfernsprechen verwendete Leitungen nach Patent 279022, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Widerstand der Streufelder durch Eisenbrücken geregelt wird, die zwischen den Eisenkernen der Spulenkombination an denjenigen Punkten, wo die beiden Wicklungshälften der betreffenden Eisenkerne aneinanderstoßen, eingesetzt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

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