DE287372C - - Google Patents
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- DE287372C DE287372C DENDAT287372D DE287372DA DE287372C DE 287372 C DE287372 C DE 287372C DE NDAT287372 D DENDAT287372 D DE NDAT287372D DE 287372D A DE287372D A DE 287372DA DE 287372 C DE287372 C DE 287372C
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- briquettes
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L5/00—Solid fuels
- C10L5/02—Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
- C10L5/26—After-treatment of the shaped fuels, e.g. briquettes
- C10L5/30—Cooling the shaped fuels, e.g. briquettes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
- Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 287372 KLASSE 10 b. GRUPPE
Zusatz zum Patent 280554.
j Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1914 ab.
Längste Dauer: 26. Januar 1929.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der in dem Patent 280554 angegebenen
Kühlvorrichtung für Briketts, die zwecks Verkohlung ihres organischen Bindemittels (Sulfitablauge,
Melasse usw.) in einem Ofen gekokt worden sind und vor dem Verladen oder Lagern stark gekühlt werden müssen, um Brand
zu verhüten.
Bei der Kühlung ist es von wesentlicher Bedeutung, daß auch zugleich damit die oxydischen
Kohlengase, die sich infolge des Verkohlungsprozesses des Bindemittels aus der Kohle abscheiden, zum Teil auch noch, nachdem
die Briketts den Verkohlungsofen verlassen haben, entfernt werden. Daher muß die Kühlungsluft stromartig die heißen Briketts
durchziehen und dabei jene die Brandgefahr erhöhenden oxydischen Kohlengase mitnehmen.
Die Erfindung besteht darin, daß das die Briketts durch die^Kühlzone führende Fördermittel
eine Siebbahn ist, durch die die Kaltluft so stark getrieben oder gesaugt wird, daß die
Beigase der Kohle und der Abrieb mit entfernt werden.
Bei der neuen Ausführungsart der Kühlvorrichtung kann der Kühlluftstrom durch
ein Gebläse, einen Ventilator 0. dgl. erzeugt werden. Die Absaugung kann in dem Gehäuse,'
das die heißen Briketts auf einem Tuch aus Drahtgewebe ohne Ende oder auf einem Rüttelsieb passieren, entweder oberhalb
oder unterhalb des Tuches oder Siebes erfolgen. Bei einem endlosen Tuch aus Drahtgewebe
zur Führung der Briketts durch das kastenartige Kühlgehäuse wird man die Absaugung
zweckmäßig oberhalb und die Einsaugöffnungen in der Gehäusewand unterhalb des Tuches wählen, so daß kalte Luft von
unten durch das Tuch und die darauf ruhende und mit dem Tuch sich fortbewegende Brikettlage
streicht. Wendet man, namentlich für Briketts, die viel Abrieb (Kohlenstaub) zeigen, ein Rüttelsieb als Transportmitte'l durch
den Kühlapparat an, so wird man die Absaugung durch den Ventilator zweckmäßig unterhalb und die Einsaugöffnungen in der
Gehäusewand oberhalb des Siebes wählen. Man kann aber auch das Rüttelsieb unbedeckt
lassen. In jedem Fall wird man mit einer derartigen Vorrichtung die erforderliche Kühlung
der Briketts mit gleichzeitiger Entfernung aller schädlichen Beigase in kürzester
Zeit mit Sicherheit erreichen.
In der Zeichnung ist als Beispiel die Vorrichtung in der Ausführung mit Ventilator,
unbedecktem, einstellbarem Rüttelsieb und unterseitiger Absaugung dargestellt.
Die Briketts gelangen aus dem Ofen, in dem das Bindemittel verkohlt wird, auf einem
Transportbande zum Trichter a, durch den sie auf das Sieb b im kastenartigen Gehäuse c
fallen und sich hier in gleichmäßiger Schicht lagern. Das Sieb b erhält von geeigneter
Antriebsquelle, beispielsweise mit Kurbel d, eine Rüttelbewegung in der Längsrichtung,
wodurch die Lage Briketts ihren Vorschub gegen das Ablaufende e hin empfängt.
Der Ventilator f saugt die von oben durch die Brikettlage und das Sieb ziehende Kaltluft
am unteren Ende oder Boden g des Gehäuse ab, wobei die durch die Brikettlage
und das Sieb streichende Kaltluft unter Wärmeentziehung alle oxydischen Gase aus den
Briketts sowie den Kohlenstaub (Abrieb) mitnimmt. Luft und Gase werden durch die
Ventilatorleitung h abgeführt, der Kohlenstaub fällt auf den schrägen Boden des Gehäuses
und an dessen tiefster Stelle durch ein Rohr i in den Wassersack k. Die gekühlten Briketts
fallen unter der Rüttelbewegung des in die erforderliche Schräglage eingestellten Siebes b
am Ablaufende e in die Becherwerkgrube / und werden durch das Becherwerk m auf
Lager oder zum Versand befördert.
Um zu verhindern, daß der Ventilator für den Fall, daß der Siebboden b nicht gleichmäßig,
sondern lückenhaft mit Briketts belegt wird, den Luftstrom weniger durch die Briketts, als vielmehr durch die freien Lücken
zieht und eine gehörige Kühlung und. Entgasung der Briketts daher in Frage gestellt
wird, muß der Siebboden mit so kleinen und gleichmäßig eng verteilten Löchern versehen
sein, daß er einen größeren Widerstand bildet als die Lage der Briketts selbst. Dadurch
erreicht man, daß der Ventilator die Luft im wesentlichen gleichmäßig durch die ganze
Siebfläche durchzieht und alle Briketts gleichmäßig abgekühlt und entgast werden.
Das Rüttelsieb kann aus Drahtgewebe, gelochtem Blech o. dgl. in einem Rahmen bestehen,
der in dem Gehäuse c längsverschieblich angeordnet und am Ablaufende e offen
ist. Für die Einstellung des Siebes in die für die Brikettbewegung erforderliche Schräglage
stehen die bekannten Mittel zur Verfügung. Entweder kann man das Sieb allein
oder zusammen mit dem Gehäuse c einstellen. Auch kann man das Sieb unverschiebbar auf
dem Gehäuse c anordnen und in dem Falle dem Gehäuse die Rüttelbewegung erteilen.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Kühlen gekokter Briketts nach Patent 280554, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Briketts durch die Kühlzone führende Fördermittel eine Siebbahn ist, durch die die Kaltluft so
stark getrieben oder gesaugt wird, daß die Beigase der Kohle und der Abrieb mit entfernt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebbahn
aus einem in Schräglage einstellbaren Rüttelsieb (h) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des
Gehäuses (c) schräg verläuft, um den niederfallenden Abrieb an tiefster Stelle durch
ein Rohr (i) abzuführen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der^reichsdruCkerei:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE287372T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE287372C true DE287372C (de) |
Family
ID=33035736
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280554D Active DE280554C (de) | |||
| DENDAT287372D Active DE287372C (de) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280554D Active DE280554C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE287372C (de) |
-
0
- DE DENDAT280554D patent/DE280554C/de active Active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE280554C (de) |
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