DE280554C - - Google Patents

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DE280554C
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briquettes
furnace
cold air
housing
conveyor belt
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/26After-treatment of the shaped fuels, e.g. briquettes
    • C10L5/30Cooling the shaped fuels, e.g. briquettes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVe 280554 -KLASSE 10*. GRUPPE
BERNHARD GRÄTZ in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1914 ab.
Mit wasserlöslichen Bindemitteln gepreßte Kohlebriketts werden zur Verkohlung des Bindemittels einer Kokung bei Temperaturen bis 300° C und darüber unterzogen und gelangen dann nach einer mehr oder weniger scharfen Abkühlung durch Uberbrausung mit Wasser auf den Lagerplatz oder unmittelbar in Waggons.
Das Bespritzen der Briketts mit Wasser genügt nicht immer, um die Briketts in hinreichendem Maße abzukühlen. Sobald die noch heißen Briketts in Lagern zu Haufen geschichtet werden, droht die Gefahr der Selbstentzündung. Um jede Möglichkeit eines Brandes zu beseitigen, ist eine ausgiebige andauernde Kühlung erforderlich, und zwar in kaltem Wasser oder in kalter Luft. Die Wasserkühlung ist untunlich wegen der Kosten des starken Wasserverbrauchs sowie wegen des Schadens, den die Briketts dabei durch Reißen, Rissigwerden und Abbröckeln der rissigen Haut erleiden. Dieses gilt auch für die Kühlung durch Überbrausen mit Wasser.
Das neue Verfahren besteht darin, daß die aus dem Ofen entlassenen fertigen Briketts auf ihrem Wege vom Ofenauslaß bis zum Lager
. oder Waggon einem ausgiebigen andauernden Kühlprozesse mittels im Gegenstrom auf die Briketts einwirkender Kaltluft ausgesetzt werden. Die Dauer dieser Kaltluftkühlung richtet sich nach der Höhe der Temperatur der den Ofen verlassenden Briketts, und dementsprechend werden die Briketts vom Ofen zum Lager oder Waggon auf einem Förderbande in mehr oder weniger schnellem Gange durch einen in entgegengesetzter Richtung von Kaltluft durchströmten rohrartigen Behälter von solcher Ausdehnung geführt, daß sie beim Austritt lagerreif sind, d. h. ohne Brandgefahr in Haufen gelagert, werden können.
Dieses Gehäuse kann die Gestalt eines langgestreckten Kastens oder Rohrs mit offenen Enden haben. An das dem Ofen abgekehrte Ende des Kastens oder Rohrs sind die Düsen einer Kaltwindpresse oder Pumpe angesetzt, die in Richtung gegen den Ofen, d. h. nach dem Gegenstromprinzip, in den Kasten hineinblasen.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung bei einem Ofen mit Nachverkokungstrornmel in einem Schnittbilde dargestellt.
Die aus der Trommel α und dem Ofenablauf b herausfallenden Briketts werden von dem Förderbande c- aufgenommen und durch das kastenartige Kaltluftgehäuse d geführt, das 10, 20 und mehr Meter lang sein kann, je nach der Geschwindigkeit, mit der das Förderband laufen soll. Am Austrittende des Gehäuses d sind zwei Kaltluftdüsen e, f, eine unterhalb, die andere oberhalb des Förderbandes, angeordnet. An Stelle von zwei Düsen können auch mehrere Paare angebracht werden, und zwar nicht nur am Ende, sondern auch an beliebiger Stelle, oben oder unten oder
an den Seiten des Gehäuses. Die Düsen sind, um im Gegenstromsinne zu wirken, gegen das Eintrittsende des Gehäuses hin gerichtet. Wo es Raummangel oder sonstige Verhältnisse gebieten, kann man auch mehrere Kaltluftgehäuse der Art von geringerer Längenausdehnung verwenden, die rechtwinklig zueinander und stufenförmig angeordnet werden, so daß die aus dem ersten Gehäuse austretenden ίο Briketts am Ende des Förderbandes auf ein rechtwinklig darunter ablaufendes Förderband fallen, das durch das zweite Gehäuse führt usw.

Claims (3)

  1. P A T E N T - A N S P K Ü C H E:
    I. Verfahren zum Verhüten von Brand . in Lagern von Briketts, die zur Verkohlung des Bindemittels gekokt worden, sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Briketts auf ihrem Wege vom Ofen zum Lager ausgiebig und andauernd mittels entgegenströmender Kaltluft gekühlt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Briketts vom Ofen wegtragende Förderband (c) durch ein rohrartiges Gehäuse (d) geführt wird, an dessen Austrittende die Kaltluft eingeblasen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Einblasedüsen (e, f) nicht nur am Austrittende, sondern auch an anderer Stelle, oben oder unten oder an den Seiten des Gehäuses (ä), angebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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