DE286991C - - Google Patents

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DE286991C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B21/00Nitrogen; Compounds thereof
    • C01B21/20Nitrogen oxides; Oxyacids of nitrogen; Salts thereof
    • C01B21/24Nitric oxide (NO)
    • C01B21/26Preparation by catalytic or non-catalytic oxidation of ammonia

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Verfahren zur Überführung von Ammoniak durch Oxydation mit Luft in Stickoxyde durch Katalyse, insbesondere für solche Zwecke, bei denen die Stickoxyde als solche verwendet werden, z. B. in der Schwefelsäurefabrikation, ist es von Wichtigkeit, die Erzeugung der Stickoxyde nach Belieben regulieren zu können. Diese Regulierung erfolgt durch Regulierung des Ammoniakzuflusses.
ίο Es ist nun wichtig, daß bei einer solchen Regulierung stets dasjenige Ammoniakluftgemisch erhalten bleibt, welches für den in Frage kommenden Katalysator und die Erhitzungstemperaturen desselben am zweckmäßigsten ist,
z. B. bei der Verwendung von Stickoxyden in der Schwefelsäurefabrikation ein Verhältnis von 1:12. Die vorliegende Erfindung besteht nun darin,' daß die Zuführung von Ammoniak zwangläufig mit der Luftzuführung ist, so daß es nur der dem Betrieb entsprechenden Regulierung der Ammoniakzufuhr bedarf, um gleichzeitig auch stets das gewünschte Luftammoniakgemisch zu haben.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Von dem Ammoniakgasbehälter K führt eine Leitung K' zu einem ausgeglichenen Regler H, dessen Reglerorgan andererseits unter der Wirkung der von einem Ventilator G geförderten Luft steht. Der Regler H sorgt somit dafür, daß die Drücke der zugeführten Luft und des Ammoniakgases die gleichen sind bzw. in einem bestimmten Verhältnis zu
einander stehen. In die Leitung K' ist ein Hahn K" ο. dgl. eingebaut, der von Hand aus beliebig eingestellt werden kann. Je nach seiner Einstellung wird der Regler H den Druck der zugeführten Luff einstellen. Von dem Regler H führt eine Luftleitung O zu den Mischrohren P, mit welchen diese durch einstellbare Düsen, Hähne, Kaliberscheiben o. dgl. in Verbindung steht. Mit den Mischrohren P sind ferner Düsen, Hähne, Kaliberscheiben o. dgl. der Ammoniakgasleitung K' verbunden. Die Mischrohre P führen zu den Katalysatoren, die in der Verbrennungskammer I liegen.
Die Hähne, Düsen, Kaliberscheiben 0. dgl., welche den Eintritt von Luft und Ammoniak zu den Mischrohren P regeln, werden vorteilhaft mechanisch miteinander verbunden. Wenn also beispielsweise der Zufluß der Luft beliebig eingestellt wird, so wird die Zuführung von Ammoriiakgas zwangläufig entsprechend eingestellt. Diese zwangläufige Verbindung der beiden Einlasse kann auf jede beliebige Weise geschehen ; so kann man z. B. die Luft unter Druck in ein rotierendes Gehäuse nach Art der Gasuhren und das Ammoniak in ein zweites Gehäuse einlassen, wobei beide Gehäuse in irgendeiner Weise miteinander gekuppelt sind, beispielsweise auf einer und derselben Welle sitzen. Den Gehäusen wird eine derartige Form gegeben, daß sie stets die gewünschte Menge Gas oder Luft fördern, die sich durch die Änderung der Umdrehungszahl der Gehäuse beliebig ändern läßt.
Die Einrichtung könnte auch derart getroffen sein, daß keine Verbindung zwischen der Luftleitung 0 und der Ammoniakgasleitung K' besteht. Dann würde also der Regler H nicht mehr von dem Druck in der Leitung K' abhängen. Diese Anordnung wäre dann wichtig, wenn nicht die Kaliberscheiben in der Luft- und in der Ammoniakgasleitung zwangläufig in Verbindung gebracht werden
ίο sollen, sondern wenn es darauf ankommt, die Geschwindigkeit der Mischung in der Verbrennungskammer konstant zu halten. In diesem Falle wird man statt des auf der Zeichnung dargestellten Reglers H einen solchen verwenden, der den Druck und die Strömungsgeschwindigkeit in der Luftleitung O konstant erhält. Die Zufuhr des Ammoniakgases kann man dann durch entsprechende Einstellung des Hahnes K" von Hand aus regeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur gleichmäßigen Speisung des Katalysators mit einem stets gleichbleibenden Gemisch von Ammoniak und Luft in verschiedenen Verhältnissen ' bei dem Verfahren zur Überführung von Ammoniak durch Oxydation mit Luft in Stickoxyde, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsleitung für das Ammoniak und die Zuführungsvorrichtung für . die Luft vor dem Katalysator zwangläufig miteinander verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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