DE286956C - - Google Patents

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DE286956C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A35/00Accessories or details not otherwise provided for
    • F41A35/02Dust- or weather-protection caps or covers
    • F41A35/04Muzzle covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Mündungs-. schoner mit Mündungsdeckel für Feuerwaffen, welcher insbesondere zur Verwendung bei Gewehren mit hülsenförmigem Kornträger bestimmt ist. Während nun die bisher üblichen neueren Mündungsschoner durchweg in Form von Klemmhülsen ausgebildet sind, die sich durch eigene Federung an der Laufmündung halten, ist der neue Mündungsschoner im
ίο wesentlichen in Form einer starren Aufsteckschiene mit tellerförmigem Ansatz ausgebildet, die auf eine entsprechende Leiste der Kornhülse geschoben und an dieser durch eine in die Leiste greifende federnde Klinke gehalten wird. Hierbei sind die erwähnte Halteklinke und der Deckel des Mündungsschoners derart in Zusammenwirkung gebracht, daß die Klinke durch den geschlossenen Deckel im Eingriff gesichert und beim Aufklappen des Deckels zwangläufig in die Auslöselage gebracht wird, so daß dann der Schoner vom Gewehr entfernt werden kann.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 denselben auf den Kornträger aufgesetzt mit geschlossenem Mündungsdeckel, Fig. 2 die Lage der Teile bei geöffnetem Deckel, wobei der Schoner teilweise vorgeschoben ist, Fig. 3 die Lage der Teile bei weiter zurückgeklapptem Deckel, Fig. 4 eine Ausführung, bei welcher der Mündungsdeckel vermöge einer als Handhabe dienenden Verlängerung zugleich als Kornschutz ausgebildet ist.
Der Schoner besteht im wesentlichen aus einem schienenförmigen Aufsatzkörper a, welcher an seinem vorderen Ende den Mündungs- ' teller b trägt. Die Schiene ist an ihrer Innenseite mit entsprechenden Führungen versehen, mittels deren sie auf eine seitliche Leiste k1 der Kornhülse k aufgeschoben wird. In der aufgesetzten Lage wird die Schiene a durch eine unter Federwirkung stehende Klinke e gehalten, welche mittels ihrer Nase e2 in eine Vertiefung k2 der Leiste k1 eingreift und mit dem Mündungsdeckel d so zusammen wirkt, daß sie ihrerseits durch den geschlossenen Deckel in der Eingriffslage (Fig. 1) gesichert und durch das Aufklappen des Deckels zwangläufig zur Auslösung gebracht wird (Fig. 2). Hierzu sind Deckel und Klinke mit Druckflächen d1 bzw. e1 versehen, welche,ineinandergreifend die eben erläuterte zwangläufige Zusammenwirkung beider bedingen.
Die Druckflächen d1 bzw. e1 sind so geformt, daß nicht allein die Klinke durch das Aufklappen des Deckels zur Auslösung gebracht wird (Fig. 2), sondern auch beim Weiterdrehen des Deckels nach außen hin wieder in die Eingriffslage geschwungen wird. Es ist dies der Fall, wenn der Deckel aus seiner Stellung (Fig. 2), in welcher er bei stehendem Gewehr senkrecht oder ungefähr senkrecht bzw. parallel zur Laufachse eingestellt ist, um etwa 30° weiter zurückgedreht wird, bei welcher Drehung der vordere Teil der Druckfläche d1 über die Druckkante der Fläche e1 hinweggleitet und hierdurch die Klinke e1 freigibt, so daß diese in die Eingriffslage zurückschnappen kann. Diese Stellung der Teile ist aus Fig. 3 ersichtlich; die Klinke greift wieder in die Rast des Kornfußes ein, wodurch der Mündungsschoner festgehalten wird. Diese Stellung ist für den Fall bestimmt, wenn der Lauf gereinigt werden soll, wobei die Laufmündung durch den Teller b geschützt wird.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist der Mündungsdeckel zur leichteren Bewegung über den Rand des Tellers b hinaus gebogen und nach dem Korn zu verlängert. Hierbei kann diese Verlängerung d2 gleichzeitig als Korn-
'"' schutz wirksam gemacht werden, indem sie an ihrem Ende mit einer dachförmigen Erweiterung ds versehen ist, welche sich in der Schließlage über das Korn legt und somit dieses völlig abdeckt.
Eine weitere zweckmäßige Anordnung ist noch die, daß die Schiene α über ihr sonst erforderliches Maß (ungefähre Länge der Hülsenleiste) verlängert und am Ende dieser Verlängerung mit einem Ansatz in Form eines zurückgebogenen Domes c versehen ist, der zum Zusammensetzen der Gewehre an Stelle der verdeckt liegenden Ladestockspitze zu dienen vermag.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Mündungsschoner mit Mündungsdeckel für Feuerwaffen mit Überrohr und Korn-
. hülse, dadurch gekennzeichnet, daß der Mündungsschoner auf einer Leiste (k1) der Kornhülse (k) durch einen schienenartigen Arm (a) und eine in diesem bewegliche Klinke (e) gehalten wird, welche durch
• den in der Schlußlage befindlichen Mündungsdeckel (d) in der Eingriffslage gesichert und bei dessen Aufklappen zwangläufig ausgehoben wird.
2. Mündungsschoner mit Mündungsdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim weiteren Zurückklappen des Deckels (d) die Klinke (e) von diesem frei wird und selbsttätig in die Eingriffslage zurückkehrt.
3. Mündungsschoner mit Mündungsdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich am Schienenkörper ein aufwärts gebogener Dorn (c) angebracht ist, welcher das Zusammensetzen der Gewehre bei aufgesetztem Mündungsdeckel ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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