DE286807C - - Google Patents

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DE286807C
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fuel
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compressed air
hand
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N99/00Subject matter not provided for in the other groups of this subclass
    • F02N99/002Starting combustion engines by ignition means
    • F02N99/006Providing a combustible mixture inside the cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Brennstoffeinführung in Explosionskraftmaschinen zum Anlassen durch Zündung und insbesondere solcher Vorrichtungen, welche eine Meßvorrichtung mit Überlauf in der Brennstoffzuführung eingeschaltet haben.
Das neuheitliche Kennzeichen besteht darin, daß die Ventile zum Einstellen und Abstellen des Brennstoffzuflusses einerseits und zum
ίο Einlassen einer den Brennstoff durchsetzenden und ihn gleichzeitig in die Zylinder treibenden Luftmenge anderseits sowie auch zum Einlassen des Brennstofiluftgemisches aus der Meßkammer, deren Spindeln in bekannter Weise mit einer Biegehaut verbunden sind, durch Druckluft, die in den Brennstoff eingeführt wird, bewegt werden.
Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, daß das Auslaßventil der Meßkammer den Übertritt der Flüssigkeit in eine weitere Kammer gestattet, von der aus die Flüssigkeit in die zu den Zylindern führenden Rohre übertreten kann, und daß das den Übertritt in diese zweite Kammer steuernde Ventil auch mit der Hand bewegt werden kann, um vor der Einführung der Druckluft beide Kammern mit Brennstoff füllen zu können.
Eine Ausführungsform ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Draufsicht auf eine Verbrennungskraftmaschine mit der Anlaßvorrich-
. tung,
Fig. 2 ein Schnitt durch die Gesamtvorrichtung und
Fig. 3 ein Schnitt nach 3-3 der Fig. 2 zur Darstellung der Röhrenanordnung, die von der Vorrichtung selbst nach den Zylindern hingeht.
Die Verbrennungskraftmaschine A ist in bekannter Weise als Motor eines Kraftfahrzeuges ausgebildet und ruht auf den Querbalken B1 welche die Längsbalken C des Rahmenwerkes für einen Kraftwagen überbrücken. Dieser Rahmen trägt auch den Behälter D für die Druckluft, und zwar wird die Druckluft von einer beliebigen Quelle aus durch die Röhre d in ihn eingeschickt. Der Fahrzeugrahmen trägt ferner den Behälter E für flüssigen Brennstoff, und dieser Behälter ist vermittels der Röhre 1 an die Kammer 2 des Ventils F angeschlossen. Die Kammer des mit einem Diaphragma 9 ausgerüsteten Ventils F steht mit der Mischkammer 3 in Verbindung, und von ihr aus führt eine von dem Rückschlagventil 5 beherrschte Leitung 4 zurück zum Brennstoffbehälter E. Das Rückschlagventil ist für gewöhnlich offen und gestattet ohne weiteres den Kreislauf der Brennstoffmischung von dem Behälter E durch die Kammern 2, 3 und durch die Röhrenleitung 4 zurück zum Behälter. Wird jedoch das Innere der Kammer 3 unter Druck versetzt, so schließt sich das Rückschlagventil 5, und die Rückleitung ist damit abgeschlossen. Der Übergangskanal 6 von der Kammer 2 in die Kammer 3 wird von einem Nadelventil 7 beherrscht, das für gewöhnlich von seinem Sitz durch die Schraubenfeder 8 abgehoben wird.
Das Nadelventil ist an der Biegehaut 9 befestigt.
Ein zweites, ebenfalls mit einer Biegehaut 12 ausgerüstetes Ventil G besitzt einen Kanal 10, in welchen das Nadelventil 11, das an der Biegehaut befestigt ist, eindringt. Dieses Ventil wird durch eine Feder 13 für gewöhnlich in eine Stellung gedrückt, in welcher es den Übergangskanal 14 vom Ventil G zur Mischkammer 3 abschließt. Es kann von seinem Sitz durch einen Druck auf die Biegehaut entgegen der Spannung der Feder 13 abgehoben werden. Vom Gehäuse des Ventils F führt eine Röhre 16 nach dem Röhrenkreuz 17, und eine Zweigröhre 18 führt von diesem Kreuz in das Gehäuse des Ventils G und leitet Druckluft in jene Kammer des Ventils, die auf der der Feder 13 entgegengesetzten Seite der Biegehaut liegt, so daß bei Zulassung des Druckmittels das Nadelventil 11 angehoben wird.
Die Mischkammer 3 steht ferner mit einem Ventilgehäuse H durch die in den Kanal 19 führende öffnung 20 in Verbindung. Das Ventilgehäuse H besitzt nun eine zweite Kammer 21, die durch ein Nadelventil 22 beherrscht wird, das an der Biegehaut 23 im Ventilgehäuse H befestigt ist. Das Nadelventil 22 wird von der Schraubenfeder 24 gewohnlich gegen seinen Sitz gedrückt, so daß es die Öffnung 20 abschließt, und.es kann von diesem Sitz abgehoben werden, wenn Druckluft durch die Zweigleitung 25 gegen die der Feder 24 abgewendete Seite der Biegehaut strömt.
Je nach der Außentemperatur schwankt die Masse des flüssigen Brennstoffes, die zum Anlassen der Maschine notwendig ist. Unter gewöhnlichen Bedingungen wird durch den Rauminhalt der Kammer 3 eine genügend große Brennstoffmenge zum Anlassen bestimmt. Sollte jedoch die Einschickung einer größeren Menge von Brennstoffen notwendig sein, so kann das Nadelventil 22 vermittels des Hebels 26 von seinem Sitz abgehoben werden. Bei Freigabe der Öffnung 20 durch das Ventil 22 unabhängig von der einzuschickendenDruckluftmenge strömt die Brennstoffflüssigkeit durch die Öffnung 20 in die Kammer 21, und wenn dann die Druckluft in die Mischkammer eingeschickt wird, so fließt eine größere Brennstoffmenge in die Zylinder. Die Kammer 21 steht mit einem Kanal 27 in Verbindung, und zwar durch eine öffnung 28, die für gewöhnlich durch das von der Feder 29 beherrschte Nadelventil 28° geschlossen wird. Die Feder 29 und das Nadelventil 28a. bilden Teile des Ventils J1 welches die Biegehaut 30 umschließt. An dieser Biegehaut ist das Nadelventil 28® befestigt. Druckluft kann in das Ventilgehäuse / vom Kreuzstück 17 aus durch die Röhrenleitung 31 eingeschickt werden, worauf das Ventil 28a entgegen der Spannung der Feder 29 von seinem Sitz abgehoben wird und die Übertrittsöffnung 28 freigibt. Von der Kammer 27, in welcher das Nadelventil 28s geführt ist, führt ein Zweigkanal 32 nach einer Röhre 33, die an den Röhrenkopf 34 angeschlossen ist. Von diesem Kopfstück erstrecken sich die Röhren 35 nach den verschiedenen Zylindern der Kraftmaschine. Die Druckluft wird von dem Behälter D aus nach dem Ventilgehäuse F durch eine Röhre 36 geschickt, und in dieser Röhre befindet sich ein Hahn oder ein Ventil 37. Je nach der Stellung dieses Hahnes kann entweder die Druckluft aus dem Behälter D in das Ventilgehäuse F übertreten, oder aber aus dem Ventilgehäuse F durch den Kanal 38 ins Freie entweichen.
Für gewöhnlich wird die Kammer 3 mit dem Brennstoff gefüllt erhalfen, und der Brennstoff zirkuliert durch die Röhre 4 zurück in den Behälter E. Wird jedoch Druckluft durch die Röhre 36 in das Ventilgehäuse F eingeschickt, so wird die Zirkulation sofort unterbrochen, da damit der Übergangskanal 6 zwischen Kammer 2 und Mischkammer 3 vom Nadelventil 8 geschlossen wird. Die Druckluft wird nun durch die Röhren 16 und das Kreuzstück 17 auf die verschiedenen Ventilgehäuse G1 H und / verteilt. Durch den Übergangskanal 14 strömt die Druckluft aus dem Ventilgehäuse G in die Mischkammer 3, da durch diese Druckluft das Nadelventil 11 von seinem Sitz entfernt wird, und bei dem Übertritt in die Mischkammer wird eine Vergasung des Brennstoffes durch die Luft bewirkt. Der vergaste Brennstoff wird nun durch die öffnung 20, die nunmehr durch das Nadelventil 22 freigegeben worden ist, in die Kammer 21 gedrückt, und von hier aus strömt der vergaste Brennstoff durch die öffnung 28, Kammer 27, Zweigkanal 32 zur Röhre 33. Die Nadel 11 des Ventils G ist mit Längsnuten versehen, wie aus der Zeichnung ersichtlich. Die öffnung 28 wird durch Einströmen von Druckluft in das Ventilgehäuse / freigegeben, λ^οη der Röhre 33 aus strömt die vergaste Menge in die Zylinder ein, und die Zuführung der Druckluft wird nun sofort durch Schluß no des Hahnes 37 unterbrochen, womit der normale Zustand wieder hergestellt wird.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Vorrichtung zur Brennstoffeinfülirung in Explosionskraftmaschinen zum Anlassen durch Zündung mit einer Meßkammer mit Überlauf, in die der Brennstoff einströmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile zum Einstellen und Abstellen des Brennstoffzuflusses einerseits und zum Einlassen einer den Brennstoff
    durchsetzenden und ihn gleichzeitig in die Zylinder treibenden Luftmenge anderseits sowie auch zum Auslassen des Brennstoffluftgemisches aus der Meßkammer, deren Spindeln in bekannter Weise mit einer Biegehaut verbunden sind, durch die Druckluft, die in den Brennstoff eingeführt wird, bewegt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßventil (H) der Meßkammer (3) den Übertritt der Flüssigkeit in eine weitere Kammer (21) gestattet, von der aus die Flüssigkeit in die zu den Zylindern führenden Rohre übertreten kann, und daß das den Übertritt in diese zweite Kammer steuernde Ventil (22) auch mit der Hand bewegt werden kann, um vor der Einführung der Druckluft beide Kammern mit Brennstoff füllen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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