DE286403C - - Google Patents

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DE286403C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/08Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
    • H01F29/12Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable coil, winding, or part thereof; having movable shield

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Drehtransformatoren bestehen im wesentlichen aus einer feststehenden Wicklung (Stator) und einer darin drehbaren Wicklung (Rotor). Damit nun nach der Einstellung, welche zumeist mittels Handradantriebes erfolgt, die Stellung des Rotors beibehalten bleibt, muß die Rotorwelle oder der Handradantrieb gegen unbeabsichtigte Drehungen gesperrt werden. Hieraus ergibt sich aber
ίο der Nachteil, daß bei übermäßig großen Stromstößen, z. B. bei Kurzschlüssen im Kraftwerke, die infolge der geringen Reaktanz des Drehtransformators in ihm voll zur Geltung kommen, der Rotor ein übermäßig hohes Drehmoment erhält, so daß er sich mit großer Kraft zu drohen sucht und dadurch entweder ein Loslösen des Rotorkörpers auf der Welle oder Abwürgen der ziemlich langen und dünnen Rotorwelle oder sonst irgendwelche Be-Schädigungen des Antriebes verursacht.
Erfindungsgemäß wird der Drehtransformator gegen Beschädigungen infolge übermäßiger Stromstöße geschützt, indem bei Überschreitung des zulässigen Drehmomentes die Drehung des Rotors ermöglicht wird. Zu diesem Zwecke wird der Rotor mit dem Antriebsgestänge nachgiebig gekuppelt, beispielsweise mittels ' einer Rutschkupplung, die so eingestellt ist, daß bei unzulässig hohem Drehmoment die Reibung zwischen beiden Kupplungshälften überwunden wird. Es ist gleichgültig, wo die nachgiebige Kupplung zwischen dem Rotor körper und der Sperrung sitzt. So kann sie zwischen Rotorwelle und Antriebswelle eingefügt werden, oder es kann der Rotorkörper drehbar auf der Welle angeordnet und mit dieser nachgiebig gekuppelt sein. Die Einrichtung kann auch so beschaffen sein, daß bei unzulässig hohem Drehmoment die Kupplung gelöst wird. Zweckmäßigerweise geschieht diese Auslösung elektrisch in Abhängigkeit vom Rotorstrom. Sie kann bei lose auf der Welle sitzendem Rotorkörper mittels elektromagnetisch durch die Rotorwicklungen betätigter Bolzen vorgenommen werden, welche normalerweise mit der Betätigungswelle im Eingriff sind, bei übermäßigen Strömen jedoch außer Eingriff kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drehtransformator, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor mit seinem Verstellgestänge derart gekuppelt ist, daß bei infolge zu starker Strombelastung des Drehtransformators hervorgerufener Überschreitung des zulässigen Drehmomentes eine Kupplung gelöst wird, so daß der Rotor sich unabhängig von dem Verstellgestänge drehen kann.
DENDAT286403D 1913-04-29 Active DE286403C (de)

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DE191410493X 1913-04-29

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