DE286332C - - Google Patents

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DE286332C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/32Working on edges or margins
    • A43D8/34Working on edges or margins by skiving
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/46Splitting
    • A43D8/48Splitting combined with skiving

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
V. St. A.
Zusatz zum Patent 269985. ;
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Maschine zum Beschneiden von an den Leistenboden angehefteten Brandsohlen nach Patent 269985.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, die Kante der Lauffläche der Brandsohle abzuschrägen, damit die Hinterkappe dicht an der Sohlenferse anliegen kann. Gemäß der Erfindung ist die Maschine so ausgebildet, daß gleichzeitig mit dem Abschrägen des den Leistenboden überragenden Sohlenrandes das Abschrägen der von dem Leistenboden abgekehrten Sohlenfläche bewirkt wird. Der zum Abschrägen der Kante der Lauffläche der Sohle dienende Fräser wird gemäß der Erfindung entsprechend der wechselnden Sohlendicke selbsttätig eingestellt, damit unter allen Umständen eine Abschrägung gleichbleibender Tiefe hergestellt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeich-} nung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine unter Weglassung gewisser Teile des Maschinengestelles.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Fräser und Führungsvorrichtungen und zeigt das Werkstück in der Arbeitslage.
Fig. 3 ist eine Einzelansicht, die Lage des Leistens und der Brandsohle mit Bezug auf die Führungsvorrichtung und die Fräser erläuternd.
An dem vorderen' Ende einer in dem Maschinengestell 2 gelagerten WeIIe^ ist ein drehbarer Fräser 6 angebracht, der durch einen Bund 8 und durch eine Platte 10 in seiner Lage gesichert wird. Die Platte 10 ist durch eine Schraube 12 an dem Ende der Welle 4 befestigt. Der Umfang der kreisförmig ausgebildeten Platte 10 überragt die Zähne des Fräsers in begrenztem Maßstabe, so daß eine Führung geschaffen wird, welche das Werkstück mit Bezug auf den Fräser in der erforderlichen Lage hält.
An einer ortsfesten Konsole 14 des Maschinengestelles ist ein eine Führung tragender Kopf 16 angebracht, der um den Zapfen 160 in einer im wesentlichen gleichlaufend zur Fräserachse stehenden Ebene schwenkbar ist. Der Kopf 16 kann zwecks Zugänglichmachens des Fräsers ausgeschwenkt werden und wird für gewöhnlich durch eine Platte18 in wirksamer Lage gesichert. Die Platte 18 ist durch eine Seite des Kopfes hindurchgeführt und greift unter den Kopf eines Bolzens 20, der in die
Konsole 14 hineingeschraubt ist. An dem Kopf 16 sind schräge Führungen angebracht, die eine Führung oder einen Anschlag 22 aufnehmen, der mit einer Führungsfläche 24 und mit einer Lippe 26 versehen ist. Die Lippe 26 überragt in geringem Maßstabe die Fläche 24 an der inneren Kante des Gliedes 22. Die innere Fläche des Gliedes 22 ist ausgespart, um die Platte 10 aufnehmen zu können, so daß die Lippe 26 dicht an dem Umfang des Fräsers anliegt. Das Glied 22 kann dem Fräser gegenüber radial eingestellt werden durch eine Schraube 28, welche durch einen Teil des Kopfes 16 hindurchgeführt ist und sich in das Glied 22 hineinschraubt. Die in der vorliegenden Äusführungsform dargestellte Maschine eignet sich zur Bearbeitung des Fersenteiles von für Rahmenschuhwerk bestimmten, an den Leistenboden angehefteten Brandsohlen.
Die Fläche 24 stellt die seitliche Fläche des Leistens ein, während die Lippe 26 zwischen die Tretfläche des Leistens und die Brandsohle hineinragt und den Leisten dem Fräser gegenüber achsial einstellt. Die Lippe 26 bildet einen Anschlag, an dem die untere Seite des Werkstückes während des Beschneidvorganges anliegt. Die Lippe 26 bildet auch einen Schutzschild, welcher Zusammentreffen des Fräsers mit der Metallferse des Leistens verhindert.
Durch Verstellung des Gliedes 22 wird die Entfernung des Leistens von der Achse des Fräsers verändert, wobei die Tiefe des von dem ί Fräser geführten Schnittes dem Leisten gegenüber eine entsprechende Änderung erfährt.
Damit die Brandsohle während des Beschneidvorganges mit Sicherheit in ihrer Lage gehalten wird, ist ein Stoffdrücker 30 vorgesehen, der nachgiebig mit der äußeren Seite des Werkstückes an einem in der Nähe des Umfanges des Fräsers liegenden Punkte in Berührung tritt. Der Stoffdrücker 30 weist einen geraden Teil auf, der in einer Führung 32 zwischen dem Kopf 16 und einer an demselben befestigten Platte 34 gleitet. Die Führung 32 ist in einer Richtung geneigt, die im wesentlichen parallel zum Umfang des Fräsers ist. Eine Feder 36 und ein in einer Büchse des Kopfes 6 untergebrachter Kolben 38 suchen den Stoffdrücker nachgiebig gegen das Werkstück zu halten. Der Kolben 38 stützt sich gegen die rückwärtige Seite des Stoffdrückers. Die vordere Bewegungsgrenze des Stoffdrückers wird durch eine Schraube 40 bestimmt. Die Schraube 40 ist in einen abgebogenen Teil des Gliedes 30 hineingeschraubt und trifft mit dem Kopf 16 zusammen.
Damit die Kante der von dem Leistenboden abgekehrten Seite der Brandsohle gleichzeitig mit dem Beschneiden abgeschrägt wird, ist ein zweiter Fräser 42 vorgesehen, der konzentrisch zu dem Fräser 6 ist. Der Fräser 42 besitzt einen Bajonettverschluß mit einer Muffe 44, die achsial verstellbar auf der Welle 4 sitzt. Die Zahne des Fräsers 42 ragen für gewöhnlich in den Raum zwischen den Zähnen des Fräsers 6 hinein und weisen eine der beabsichtigten Abschrägung entsprechende Neigung auf. Eine Feder 46 stützt sich einerseits gegen einen Bund der Welle 4 und andererseits gegen das Ende einer Büchse der Muffe 44 und sucht die letztere und den Fräser 42 gegen das Werkstück zu bewegen.
Ein um die Achse 160 des Kopfes 16 drehbarer Arm 48 besitzt einen Gabelteil 50, der die Muffe 44 von unten teilweise umfaßt und segmentförmige Stücke 52 mittels Zapfen 520 (Fig. 1) stützt. Die segmentförmigen Stücke 52 sitzen lose in einer ringförmigen Nut des Umfanges der Muffe 44. Der Arm 48 besitzt einen Arm 54, der gegen einen dem Ende eines Fortsatzes 56 des Kolbens 38 gegenüberliegenden Punkt verläuft. An dem Arm, 54 ist eine Stellschraube 58 angebracht, die mit dem Ende des Fortsatzes 56 zusammentrifft.
Die beschriebene Anordnung ist derart, daß die Lage des zum Abschrägen der Sohlenkante dienenden Fräsers 42 und die Lage des Stoffdrückers 30 in Abhängigkeit zueinander stehen. Der Fräser 42 und der Stoffdrücker werden an ihren äußeren Bewegungsgrenzen go gegen das Werkstück und die Lippe 26 gehalten. Die Größe der Bewegung des Fräsers 42 in dieser Richtung hängt von der Lage des Stoffdrückers 30 ab, dessen wirksame Lage wiederum durch die Dicke der zwischen dem Stoffdrücker und der Lippe 26 befindlichen Sohle bestimmt wird. Der Fräser 42 wird demnach ohne Rücksicht auf die Dicke der Sohle stets dieselbe wirksame Lage dem Werkstück gegenüber einnehmen, so daß unter allen Umständen eine gleichmäßige Abschrägung hergestellt wird. Durch Verstellen der Schraube 40 kann die Größe der Bewegung des Stoffdrückers gegen die Lippe 26 verändert werden, während durch Verstellung der Schraube 58 die Bewegungsgrenzen des Fräsers 42 und des Stoffdrückers mit Bezug aufeinander Veränderungen erfahren. Durch die letztere Einstellung wird die Tiefe der Abschrägung des Sohlenrandes entsprechend verändert.
Das Einsetzen oder das Abnehmen des zum Abschrägen des Sohlenrandes dienenden Fräsers kann bequem vorgenommen werden, und die Maschine kann auch ohne den Fräser 42 die Sohle bearbeiten, wobei nur der Sohlenrand-115 beschnitten wird. Wenn der Fräser 42 abgenommen werden soll, so schwenkt der Arbeiter den Kopf 16 aus und entfernt zunächst den Fräser 6. Der Arm 48 kann dann von seinem Träger abgenommen werden, und der Fräser 42, die Muffe 44 und die Feder 46 können von der Welle 4 abgezogen werden. Der Fräser 6
wird dann wieder auf die Welle 4 aufgebracht, worauf sich die Maschine nur zum Beschneiden des Sohlenrandes eignet.
Damit auch mindergeübte Arbeiter die Maschine ohne weiteres bedienen können, ist sie mit einem Werkstückträger ausgerüstet. An dem Ständer 2 ist ein Arm 60 befestigt, der einen drehbaren Block 62- aufnimmt. Bewegungen des Blockes 62 in einer im wesentliehen senkrechten Ebene werden durch einen ■' Anschlag 64 begrenzt. An dem Block 62 ist ein Arm 66 drehbar angebracht, der in einer Ebene bewegt werden kann, die im wesentlichen einen rechten Winkel mit der Bewegungsebene des Blockes 62 bildet. Der Arm 66 trifft mit einer Aussparung 68 des Blockes 62 zusammen, welche seine Bewegung begrenzt. Die Anordnung ist derart, daß der Arm 66 im wesentlichen allseitig bewegt werden kann. An dem oberen Ende des Armes 66 ist ein Leistenstift 70 angebracht, der durch einen kleineren Stift 72 lose in einer Büchse des Armes 66 gehalten wird.
Der Arbeiter setzt den Leisten mit der Brandsohle auf den Leistenstift auf und schwenkt hierauf den Werkstückträger ein. Der Leisten wird hierbei so geführt, daß die Lippe 26 zwischen die Brandsohle und den Leistenboden greift, während die Leistenseite in unmittelbarer Nähe des Leistenbodens an der Schulter 24 anliegt. · Die Brandsohle befindet sich zwischen der Lippe 26 und dem Stoffdrücker 30 und wird von dem letzteren in zur Einwirkung der Fräser bereiter Lage
gehalten. Wenn die Brandsohle in der beschriebenen Weise in die Maschine eingeführt wird, so gibt der Stoffdrücker 30 entsprechend der Dicke der Brandsohle nach, und hierdurch wird der Fräser 42* so eingestellt, daß eine der vorgenommenen Einstellung der Schraube 58 entsprechende Abschrägung hergestellt wird. Zu Beginn des Fräsvorganges wird der Vorderteil des Leistens in der Regel angehoben, um eine Seite der Sohlenferse zunächst mit
4S den Fräsern in Berührung zu bringen. Der Leisten wird dann vorwärts und herabgeschwungen, um die Kanten der Sohlenferse den Fräsern darzubieten. Die Anordnung des Armes 66 und des Leistenstiftes 70 läßt die erforderlichen Bewegungen des Leistens zu, so daß alle die Leistenseite überragenden Teile der Brandsohle abgefräst werden. Die Brandsohle soll derart abgefräst werden, daß ihre Kanten mit den Leistenseiten abschneiden.
Das Glied 22 soll derart eingestellt werden, daß die abgefrästen Kanten der Brandsohle eine Fortsetzung des Umrisses der Leistenseiten bilden.
Während des Fräsvorganges wird der Stoffdrücker entsprechend Änderungen der Dicke der Brandsohle bewegt, so daß die Tiefe der von dem Fräser 42 hergestellten Abschrägung eine gleichmäßige verbleibt. .
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Maschine mit Vorrichtungen auszurüsten, welche die Bewegung des Leistens beim Darbieten der Sohle begrenzen. Die Brandsohle ist in der Regel am Gelenkteil breiter als notwendig, und ist auch oft unregelmäßig an den Leisten angeheftet, so daß sie eine Seite des Gelenkteiles des Leistens in größerem Maßstabe überragt als die andere Seite. In diesem Falle könnte der Arbeiter den Leisten so drehen, daß die Sohlenkante nicht dicht genug am Gelenkteil abgefräst wird. Hierdurch kann an der Angriffsstelle des Fräsers oder an der letzten Bearbeitungsstelle eine lästige Wulst entstehen. Um dies zu vermeiden, sind Anschläge vorgesehen, die Drehbewegungen des Leistens begrenzen, solange der Leisten mit der Schulter 24 in Berührung ist. Diese Anschläge wirken mit dem beweglichen Werkstückträger zusammen, damit die abgefräste Kante allmählich in die nicht abgefräste Kante der Brandsohle am Gelenkteil übergeht. Diese Anschläge bestehen aus Vorsprüngen 74, 76 einer Platte 78, welche durch eine Schrauben- und Schlitzverbindung verstellbar mit dem Kopf 16 verbunden ist. Die' Platte 78 befindet sich in der Nachbarschaft des Gliedes 22. Das Glied 22 und die Platte 48 werden in Bahnen eingestellt, die im wesentlichen gleichlaufend zueinander sind. Die Anschläge 74, 76 begrenzen die Rückwärtsbewegung des Vorderteiles des Leistens, wenn der Leisten auf den Stift 70 aufgesteckt worden ist. Wenn der Fräsvorgang wie üblich an einer Seite beginnt und an der gegenüberliegenden Seite des Leistens aufhört, so bringt der Arbeiter zunächst den Vorderteil des Leistens mit dem An^- schlag 74 in Berührung und schwingt den Fersenteil des Leistens auf dem Werkstückträger gegen den Fräser, bis der Leisten mit der Schulter 24 zusammentrifft. Hierdurch wird der Kante der Sohle eine geringfügige Längsbewegung erteilt, wobei sie mit dem Fräser in Berührung tritt. Am Ende des Fräsvorganges trifft der Leisten mit dem Anschlag 76 zusammen, wobei der Werkstückträger von dem Glied 22 hinweggeschwungen wird. Die Sohlenkante wird während dieser Bewegung von dem Fräser hinwegbewegt, indem der Sohle eine geringfügige Bewegung erteilt wird. Der Arbeiter kann natürlich auch den Fräsvorgang an dem rückwärtigen Ende der Sohle beginnen und den Leisten aufeinanderfolgend in entgegengesetzten Richtungen bewegen, bis er mit den Anschlägen 74, 76 zusammentrifft. In beiden Fällen wird die Sohle derart beschnitten, daß die Sohlenkante allmählich in die unabgefrästen Teile der Sohle übergeht. Die Platte 48 kann derart mit Bezug auf das
Glied 22 eingestellt werden, daß die Breite der Abfräsung in der entsprechenden Weise geregelt wird.

Claims (3)

  1. ^- Patent-Ansprüche:
    ι. Maschine zum Beschneiden von an den Leistenboden angehefteten Sohlen nach Patent 269985, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem zum Beschneiden des den Leistenboden überragenden Sohlenrandes dienenden Fräser (6) ein weiterer Fräser (42) vorgesehen ist, der während des Beschneidvorganges die Kante der Tretfläche der Brandsohle abschrägt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Leistenseiten in Berührung tretende Anschläge (74, 76) vorgesehen sind, die die Lage des Vorderteiles des Leistens während der Bewegung der Leistenferse gegen den Fräser (6, 42) und hinweg von dem letzteren derart begrenzen, daß die abgefrästen Teile der Brandsohle allmählich in die unabgefrästen Teile übergehen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Abschrägen der Kante der von dem Leistenboden abgekehrten Sohlenfläche dienende Fräser (42) entsprechend der wechselnden Sohlendicke selbsttätig eingestellt (46, 54, 56, 30) wird, damit die Tiefe der Abschrägung durch Veränderung der Sohlendicke keine Veränderung erfährt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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