DE286243C - - Google Patents

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DE286243C
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pitch
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solidified
chain
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C3/00Working-up pitch, asphalt, bitumen
    • C10C3/18Removing in solid form from reaction vessels, containers and the like, e.g. by cutting out, by pressing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Working-Up Tar And Pitch (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das der Erfindung zugrunde liegende Verfahren hat zum Ziel, die Arbeit des Zerkleinerns und Verladene von sogenanntem Hartpech, das in., üblicher Weise flüssig in große 5 offene Kühlpfannen oder gemauerte Gruben abgegossen worden und darin erstarrt ist, we-, sentlich zu vereinfachen und zu verbilligen. Zur Ausführung dieser Arbeiten ist man bisher stets auf reine Handarbeit angewiesen gewcsen, indem das erstarrte Pech von Hand in Stücke gehackt und die so zerkleinerte Masse danach aus der Pfanne heraus zur Verladung gebracht werden mußte. Diese Tätigkeit ist nicht allein mit erheblichen Kosten, sondern auch mit Gesundheitsschädigungen für die Arbeiter verknüpft, so daß es vielfach Schwierigkeiten macht, hierfür überhaupt geeignete Hilfskräfte zu gewinnen.
·. Durch das Verfahren der Erfindung werden diese mit der gebräuchlichen Arbeitsweise ververknüpften Mängel vollständig vermieden, und die Arbeiten des Zerkleinerns und Verladens des erstarrten Pechs durch Benutzung rein mechanischer Mittel auf einfachstem und schnellstem Wege zur Durchführung gebracht. Das Zerkleinern der in der Pfanne erstarrten Pechschicht geschieht hiernach in der Weise, daß vor dem Eingießen des Pechs auf den Boden der Pfanne eine genügend lange Kette, deren eines Ende an der zum Entleeren der Pfanne dienenden Stelle frei heraushängen bleibt, eingelegt und nach dem Erstarren des Pechs von jenem freien Ende her durch mechanische Kraft auf ihre ganze Länge losgerissen wird, wodurch die erstarrte Pechschicht in einzelne Stücke zerbröckelt. Die auf solche Weise entstandene Masse von zerkleinertem Pech wird dann durch Abstreicher, die zweckmäßig, ebenfalls vor dem Gießen des Pechs in die Pfanne quer zu der Richtung, in welcher der Pfanneninhalt ^herausgeschafft werden soll, eingesetzt und dadurch in die gegossene Pechschicht mit eingebettet werden, auf mechanischem Wege nach der zum Entleeren bestimmten Öffnung der Pfanne hingeschoben, womit das Verladen in bereitstehende Wagen unmittelbar verknüpft werden kann.
An Hand der Zeichnung, die eine zur Durchführung der Erfindung geeignete Einrichtung als Ausführungsbeispiel darstellt, mag das neue Verfahren erläutert werden. Es ist Fig. 1 ein senkrechter Längsschnitt durch eine Pechpfanne und einen Teil der zugehörigen Kühlhalle, Fig. 2 ein Grundriß dazu.
Die Kühlpfanne p von länglich-rechteckiger Form, die auf Querträgern t und Längsträgern s abgestützt ist, ist in üblicher Weise so eingerichtet, daß die eine Stirnwand q wegnehmbar und lose durch Schlitzführungen, die sich an den festen. Längswänden der Pfanne befinden, eingesetzt werden kann, zu dem Zwecke, später das Herausschaffen des Pfanneninhalts nach diesem Ende der Pfanne hin erleichtern. An den Boden der Pfanne
setzt sich an dieser Stelle die Rutsche > an.
In einiger Entfernung vor dem durch die

Claims (2)

  1. wegnehmbare Wand q verschließbaren Stirnende der Pfanne ft befindet sich die Welle w, welche auf den verlängerten Enden der Längsträger s in Lagern e abgestützt und beispiels-
    '5 weise durch einen Motor m und ein Getriebe g angetrieben wird. Auf der Welle w sind zwei schmalere Windtrommeln c und zwischen diesen eine längere., ungefähr über die ganze Breite der Pfanne ft reichende Windtrommel d befestigt. Bevor die Pfanne mit Pech gefüllt und zu diesem Zweck durch Einsetzen der losen Stirnwand q allseitig verschlossen wird, wird auf den Boden der Pfanne eine genügend lange Gliederkette k, deren eines Ende bei der Stirnwand q frei heraushängen bleibt, zweckmäßig in Schlangenwindungen so eingelegt, daß praktisch die ganze Bodenfläche der Pfanne von ihr bedeckt wird. Ferner werden ein oder mehrere längliche Zwischenwände a, die ähnlich der losen Stirnwand q ausgebildet
    ■ sind und den Querschnitt der Pfanne annähernd ausfüllen, in diese parallel zu der Wand q lose eingesetzt, so daß sie sich also nach dem Eingießen des Pechs, wenn dieses zu einer Schicht η erstarrt ist, ebenso wie die Kette k völlig in dem Pech eingebettet befinden. Statt dessen können die Zwischenwände a natürlich auch erst später, wenn die Pechschicht völlig in Stücke zerkleinert ist, zwischen diese eingesetzt werden. Wenn das eingegossene Pech durch genügend lange Abkühlung vollständig erstarrt ist, so wird zunächst die Stirnwand q entfernt und sodann das freie Ende der Kette k durch einen Haken o. dgl. h an die Windtrommel d der Welle w befestigt. Sobald nun die Kette k durch Antreiben der Welle w mittels des Motors m langsam auf die Windtrommel d aufgewickelt wird, reißt sie· die über ihr lagernde Pechschicht η in der Pfanne ft vollständig in einzelne Stücke, die einen unmittelbar zum Verladen fertigen Haufen zerkleinerten Pechs darstellen. Um das Entleeren der Pechmasse aus der Pfanne und ihr Verladen zu bewirken, werden nach dem völligen Herausziehen der Kette k die vorher in die Pechmasse mit eingegossenen oder nachträglich eingesetzten Zwischenwände a als Abstreicher in der Weise benutzt, daß sie mittels zweier daran befestigter Zugseile b, die auf die Windtrommeln c der Welle w aufgewickelt werden, über den Boden der Pfanne ft hinweggezogen werden, wobei sie den vor ihnen lagernden Inhalt der Pfanne fortschieben und über die Verladerutsche r unmittelbar in einen darunter vorfahrenden Eisenbahnwagen ν abwerfen. Auf diesem Wege wird die gesamte Masse des anfangs einen großen starren Körper bildenden Pechs in kürzester Zeit in versandfertigem Zustand zur Verladung gebracht.
    Die Vorteile des beschriebenen Verfahrens sind ohne weiteres zu erkennen. Die sonst höcht mühsame und obendrein gesundheitsschädliche Arbeit des Zerkleinerns des Pechs von Hand wird durch rein mechanische Mittel ohne Erfordernis besonderer Bedienung in kürzester Zeit geleistet und mit der gleichen Einrichtung sofort auch das Verladen der gesamten zerkleinerten Masse ohne Zutun von Handarbeit bewirkt. Dazu kommt noch, daß das Pech bei dieser Behandlung zum größten Teil schön großstückig und ohne größere Beimengungen von krümeligen Teilen bleibt, wie sie naturgemäß bei der Handarbeit mit der Hacke immer in größerem Maße entstehen; diese Eigenschaft der Grosstückigkeit ist von Vorteil für die Versendung und weitere Handhabung des Pechs, weil es dann, besonders bei wärmerer Witterung, weniger zum Zusammenbacken neigt. Die Erfindung bietet also nicht nur eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung für die Arbeit der Überführung des Pechs in versandfertigen Zustand, sondern auch noch eine Wertsteigerung des fertigen Erzeugnisses.
    - ■■ . 8S
    P Λ T E .N T - A N S Γ R ϋ C H E:
    ι. Verfahren zum Zerkleinern des in Pfannen oder Gruben gegossenen erstarrten Hartpechs, gekennzeichnet durch die Anwendung einer Kette, die vor dem Gießen des Pechs auf den Boden der Pfanne bzw.. Grube zweckmäßig in Schlangenwindungen eingelegt und nach dem Erstarren des Pechs von einem Ende her durch mcchanische Kraft auf ihre ganze Länge losgerissen wird, wodurch die erstarrte Pechschicht in Stücke zerkleinert wird.
  2. 2. Verfahren zum Verladen des in Pfannen oder Gruben gegossenen und nach dem Erstarren gemäß Anspruch 1 zerkleinerten Hartpechs, gekennzeichnet durch die Anwendung von einem oder mehreren Abstreichern (α), die zweckmäßig vor dem Gießen des Pechs in die Pfanne quer zu deren Längsrichtung eingesetzt und nach dem Zerkleinern des erstarrten Pfanneninhalts durch mechanische Mittel, beispielsweise Zugseile (b) und zum Aufwickeln der letzteren dienende Windtrommel (c) nach dem offenen Pfannenende vorgeschoben werden, wodurch die Masse des zerkleinerten Pechs zwecks unmittelbarer Verladung aus der Pfanne entleert wird. .
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