DE286167C - - Google Patents

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DE286167C
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Germany
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lock
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sheathing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/02Cases

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  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Ummantelung für die Gehäuseschalen von Vorhängeschlössern. .
Die bekanntgewordenen Nietenverkleidungen schützen mit in das Schloßinnere hineinragenden und daselbst gehaltenen hakenförmigen Ansätzen geeignet geformter Deckplatten nur die Vorder- und Rückwand des Schlosses, ohne die in den Seitenwänden liegenden Nähte der Schloßhälften zu überdekken. Durch Einführen eines Schraubenziehers o. dgl. in eine derartige Naht könnte die Sprengung eines Schlosses möglich sein. Die Unterbringung des Schlosses in dosenartigen Ge- hausen mit eingefalztem Deckel sichert wohl das Schlößgehäuse gegen jeden Angriff, aber eine derartige Ummantelung ist sehr kostspielig herzustellen und eignet sich nicht für jede Schloßform, weil die Seitenwände nur kreisförmig oder mit stark gerundeten Ecken gepreßt werden können; eckige Schloßformen können mit einer derartigen Ummantelung nicht versehen werden. Eine Ummantelung, die für jede äußere Schloßform sich eignet und äußerst billig herzustellen ist, liegt der vorliegenden Erfindung zugrunde.
Das Wesen der Neuerung ist darin zu sehen, daß die die Nietköpfe der Vorder-und Rückwand überdeckenden Verkleidungsplatten gehalten werden von rechtwinklig umgebogenen Kanten eines um den Rand des Schlosses herumgelegten Streifens, dessen Enden miteinander verschweißt oder auf eigenartige Weise mit dem Schloßrand verklammert sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstaiides dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht mit teilweise umgelegtem Streifen,
Fig. 2 eine Ansicht und teilweisen Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2.
Auf das fertig montierte Schloßgehäuse a mit Bügel b werden die Verkleidungsplatten c aufgelegt. Der Streifen d wird mit den Gehrungsausschnitten e und Löchern für den Bügel b sowie einem Lappen / an jedem Ende aus Blech oder Bandeisen ausgestanzt, die Kanten g werden rechtwinklig umgebogen und der Streifen in U-Form (vgl Fig. 1) gebracht. Nach dem Umlegen um das Schloßgehäuse mit den aufgelegten Verkleidungsplatten werden die Enden des Streifens zweckmäßig mittels einer sogenannten Hexe herangebogen. Die Lappen f schieben sich dabei durch ein im Schloßrand vorgesehenes Loch h, stoßen mit ihren Spitzen auf den Schloßbolzen i und biegen sich hakenförmig um. Die Enden des Streifens können auch an einer Ecke des Randes in das Schloßinnere eindringen oder stumpf zusammenstoßen und werden dann verschweißt. Eine derartige Verkleidung ist unzerstörbar, für jede Schloßform geeignet, auf einfache Weise herzustellen und äußerst billig, da geringwertiges Material verwendet werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Ummantelung für die Gehäuseschalen von Vorhängeschlössern, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungsplatten (c)
    von den rechtwinklig umgebogenen Kanten (g) eines um den Rand des Schlosses herumgelegten Streifens (d) gehalten werden.
  2. 2. Ummantelung für die Gehäuseschalen von Vorhängeschlössern nach Ansprach i, dadurcli gekennzeichnet, daß die Lappen (f) des Streifens (d) während des Eindringens in das Schloßinnere durch Anstoßen gegen einen Schloßbolzen (i) hakenförmig umgebogen werden und sich somit mit dem Gehäuserand verklammern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6705134B2 (en) * 2002-03-26 2004-03-16 Richard Miranda Padlock assembly

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6705134B2 (en) * 2002-03-26 2004-03-16 Richard Miranda Padlock assembly

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