DE2855880C2 - Schaltungsanordnung mit einem regelbaren Verstärker - Google Patents
Schaltungsanordnung mit einem regelbaren VerstärkerInfo
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- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
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Description
betreffenden Anfangs-Amplitisdenbereich am Ausgang
den Nullwert zeigt und von einer bestimmten Grenze an mehr oder weniger steil zu größeren Amplituden
übergeht
Eine besonders einfache und doch gut wirksame Umformung ergibt sich, wenn das Ausgangssignal
quadriert wird, zweckmäßig mittels einer Multiplikationsstufe, deren beiden Eingängen das gleiche Ausgangssignal zugeführt wird derart, daß es mit sich selbst
multipliziert wird. Bei einer solchen Kennlinie werden also ohne weitere Maßnahmen die niedrigen Amplituden nur wenig übertragen, während höhere Amplitudenwerte höher verstärkt am Ausgang erscheinen.
Eine solche Umformung nach einer höheren Potenz kann grundsätzlich in jeder Frequenzlage, insbesondere
in der Zwischenfrequenzlage oder nach der Demodulation, z. B. bei einem Fernsehsignal in der Videofrequenzlage, erfolgen. Wenn das Signal einem Träger
aufmoduliert ist und z. B. als ZF-Signal zugeführt wird,
muß der Verstärker für das Regelsignal einen entsprechenden Frequenzumfang und eine Aussteuerfähigkeit für beide Polaritäten aufweisen. Diese:; Signal
kann für die Gewinnung des Regelsignals nicht ohne weiteres, z. B. durch einen einfachen Gleichrichter, voll
ausgenutzt werden. Es ist daher zweckmäßig, die Umformung im demodulierten Zustand, also nicht in
einer Trägerfrequenzlage, vorzunehmen. Dies ergibt sich besonders einfach bei der erwähnten Quadrierung
durch Multiplikation: Man erhält dabei unmittelbar das im Amplitudenverlauf umgeformte demodulierte Signal,
z. B. entsprechend einem Fernsehvideosignal. Zwar treten Oberschwingungen (Harmonische) der Trägerfrequenz auf, die aber nicht weiter benötigt werden und
auf die also weiter keine Rücksicht genommen werden muß; sie können durch einen entsprechend bemessenen
Tiefpaß leicht eliminiert werden. Eine besonders einfache Lösung ergibt sich, wenn der der Umformungseinrichtung folgende Teil des Regelsignalverstärkers,
z. B. durch die Grenzfrequenz verwendeter Transistoren, so gewählt sind, daß die betreffenden Oberschwingungen erheblich gedämpft werden. Besonders geeignet
sind hierfür Stufen mit pnp-Transistoren, die in siner für
npn-Transistoren ausgelegten integrierten Schaltung hergestellt sind und die ein geeignetes beschränktes
Frequenzverhalten aufweisen können.
Bei bekannten Regelverstärkern wird vielfach mit Transistoren gearbeitet, die in erster Linie als
Stromverstärker wirken. Die Spitzengleichrichtung und ggf. eine Schwellwerteinrichtung wurden auf Spannungswerte bezogen, so da£ hierfür eine Umwandlung
der verstärkten Ströme in Spannungen und ggf. ein Vergleich mit einer Schwellwertspannung erforderlich
waren. Dadurch werden zusätzlich Bauelemente wie Arbeitswiderstände und Spannungsteiler wirksam, was
sich auf die Größe des schließlich erhaltenen geregelten Pegels des Ausgangssignals des regelbaren Verstärkers
auswirkt.
Es ist daher eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Umformungseinrichtung mit dem dazu gehörenden
Regelsignalverstärker so auszubilden, daß solche zusätzlichen Toleranzen weitgehend vermieden sind.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Umformungseinrichtung im wesentlichen
Stromverstärkerstufen enthält und der umgeformte und ggf. verstärkte Strom über eine Stromspitzenwertschaltung die Regelgröße liefert, z. B. als Strom, der einem
Kondensator zugeführt wird, an dem eine Spannung entsteht, durch die der Regelverstärker beeinflußt wird.
Dann ist keine besondere, ggf, mehrfache Umformung von Strom in Spannung oder umgekehrt erforderlich, es>
sei denn auf dem Kondensator, durch den eine integrierende Regelwirkung erhalten wird.
Nach einer Weiterbildung dieser Erfindung wird auch die Schwelle ohne Verwendung einer Referenzspannung dadurch erhalten, daß der einen Schwellwertstrom übersteigende Differenzstromwert des Regelsignals dem Spitzengleichrichter zugeführt wird.
Nach einer Weiterbildung dieser Erfindung wird auch die Schwelle ohne Verwendung einer Referenzspannung dadurch erhalten, daß der einen Schwellwertstrom übersteigende Differenzstromwert des Regelsignals dem Spitzengleichrichter zugeführt wird.
ίο Die Erfindung wird nachstehend an Hand der
Zeichnung beispielsweise näher erläutert, die in
F i g. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels zeigt, während in
signale dargestellt sind,
F i g. 3 zeigt eine Umformungseinrichtung mit Regelsignal-Stromverstärker, Schwellwertdnrichtung und
Spitzengleichrichter.
signal Si, z. B. ein Farbfernseh-ZF-Sigp:',wird von einer
Eingangsklemme 1 einem regelbarer., vorzugsweise mehrstufigen Verstärker 2 zugeführt Dessen Ausgang,
an dem das in der Amplitude geregelte Ausgangssignal auftritt, ist mit einer Ausgangsklemme 3 verbunden; das
an dieser Klemme 3 auftretende Ausgangssignal S3 des Verstärkers 2 wird weiter einer Umformungseinrichtung 5 zugeführt, die ggf. einen Demodulator enthält
und über einen Regelsignalverstärker 6 an einer Klemme 7 ein Ausgangssignal 57 liefert; d;eses wird, ggf.
über eine Schwellwerteinrichtung 8, zu einem Spitzengleichrichter 9 geführt. Dieser liefert eine Regelgröße an
einem Kondensator C, an dem z. B. eine Regelspannung auftritt, die dem Regelspannungseingang des Verstärkers 2 zugeleitet wird.
Das Ausgangssignal 53 des Verstärkers 2 wird, vor
oder nach einer Demodulation, in der Umformungseinrichtung 5 entsprechend wenigstens einer höheren
Potenz umgeformt Der Amplitudenverlauf ist dann an der Klemme J derart daß das dem Spitzengleichrichter
9 zugeführte Regelsignal Sj gegenüber dem am Ausgang
des Verstärkers 2 auftretenden und dem Eingang der
Umformungsstufe 5 zugeführten Signal S3 wesentlich
stärker als proportional zunimmt. Eine proportionale Kennlinie zwischen dem an der Klemme 1 auftretenden
Signal S1 und einem an der Klemme 3 auftretenden
Signal S3 ist etwas oberhalb des Verstärkers 2 dargestellt Eine nach einer höheren Potenz verformte
Kennlinie zeigt das oberhalb der Klemme 7 dargestellte Diagramm für das umgeformte Regelsignal Si, das bei
dem durch die Regelung stabilisierten Amplitudenbereich des Ausgangssignals 53 wesentlich steiler verläuft
als einer direkten Proportionalität zum Signal S3
entspricht.
Ein gemäß F i g. 2a dargestelltes Norm-Fernsehsignal,
das auf einen ZF-Trriger von z. B. von z. B. 38,9 MHz
moduliert dem Eingangssignal Si entspricht, enthält oberhalb eines Nullwertes Helligkeitswerte zwischen
Weißwert ws und Schwarzwert sw im Amplitudenbereich von 10 bis 73% und Synchronsignale mit
Spitzenwerten sy im Bereich von 73 bis 100%, die also 27% überstreichen. Wenn ein solches Signal in einer
Umformungseinrichtung nach der Erfindung entsprechend einem quadratischen Amplitudenverlauf verformt ist, so ergibt sich das in Fig.2b dargestellte
Signal, bei dem das Helligkeitssignal zwischen 1% (entsprechend dem Weißwert) und 53% (entsprechend
dem Schwarzwert) liegt, während die Synchronimpulse den Amplitudenbereich von 53 bis 100%, also 47%,
umfassen. Bei der Spitzengleichrichtung und ggf. bei einer vorangehenden Schwellwerteinrichtung sind also
die Flanken der Synchronimpulse vertikal mehr auseinandergezogen und somit steiler. Einrichtungen,
die auf die Synchronimpulse ansprechen, werden daher stärker durchgesteuert, so daß sie schneller schalten und
etwaige Toleranzabweichungen sich auf das erhaltene Ergebnis nach Zeit- oder Amplitudenwert weniger stark
auswirken. Insbesondere werden die Spitzenwerte des umgeformten Signals gegenüber dem ursprünglichen
Signal weiter auseinandergezogen, so daß eine empfindlichere Regelsignalerzeugung durch Spitzengleichrichtung erhalten wird.
Fig.3 zeigt ein mehr detailliertes Schaltbild der
zwischen gestrichelten Linien dargestellten Umfor- ü
mungseinrichtung 5 mit Regelsignalverstärker 6, der Schwellwerteinrichtung 8 und des Spitzengleichrichters
9. die in integrierter Halbleitertechnik ausgeführt sein
können und an den Kondensator C angeschlossen sind.
Zwischen einer Speisequelle + Ue von 12VoIt und >q
Masse ist die Reihenschaltung eines Widerstandes 21 von 10 kOhm und eines als Diode geschalteten
npn-Transistors 22 sowie eines in dessen Emitterzweig liegenden Widerstandes 23 von 390 Ohm angeschlossen.
Die an der Basis des Transistors 22 infolge des von der >■>
Speisequelle + Ub eingeprägten Stromes auftretende Spannung steuert die Basen weiterer Transistoren 24,
25, 26, 27, 28 und 29, deren Emitter über Widerstände 34,35,36,37 von 330 Ohm, 38 von 680 Ohm und 39 von
6800 Ohm mit Masse verbunden sind und infolge dieser κ,
Steuerung an ihren Kollektorelektroden als Stromquellen wirken.
Die Kollektoren der Stromquellen-Transistoren 24 und 25 sind mit den Emittern zweier npn-Transistoren
42 und 43 verbunden, deren Kollektoren an die Emitter je eines npn-Transistors 44 bzw. 45 angeschaltet sind,
deren Kollektoren und Basen gemeinsam über einen Widerstand 46 von 1,5 kOhm an die Speisequelle + Ub
angeschlossen sind. Die Emitter der Transistoren 42 und
43 sind über einen Widerstand 47 von 150 0hm verbunden, und die Basen der Transistoren 42 und 43
sind an Eingangsklemmen 3a und 36 angeschlossen, denen ein gegenüber einem Symmetriewert gegenphasiges Signal zugeführt wird, das dem in Fig. 1 an der
Klemme 3 auftretenden Ausgangssignal Sj des Verstärkers 2 entspricht.
Über den Stromquellentransistoren 26 und 27 ist mit den Transistoren 52 und 53 sowie dem Widerstand 57
eine Schaltung aufgebaut, die der mit den Transistoren 42 und 43, dem Widerstand 47 und den Stromquellentransistoren 24 und 25 beschriebenen Schaltung
entspricht Die Kollektoren der Transistoren 52 und 53 sind dabei an die verbundenen Emitter von Transistoren
58 und 59 bzw. 60 und 61 angeschlossen, wobei die Basen der Transistoren 59 und 60 bzw. 58 und 61 mit den
Kollektoren der Transistoren 42 und 43 in Verbindung stehen. Die verbundenen Kollektoren der Transistoren
58 und 60 bzw. 59 und 61 sind an Schaltungspunkte 7a bzw. Tb angeschlossen, an denen das umgeformte Signal
Si symmetrisch auftritt Die als Dioden geschalteten npn-Transistoren 44 und 45 rufen als stromabhängige
Impedanzen jeweils einen Spannungsabfall hervor, der die Ströme der Differenzverstärker 58, 59 und 60, 61
proportional zu den Strömen des Differenzverstärkers 42, 43 steuert Der Widerstand 46 ist frei von
Wechselstrom und -spannung.
Die bisher beschriebene Schaltung stellt in an sich bekannter Weise einen linearen Mischer dar, in den
zwischen den Basen der Transistoren 42 und 43 bzw. zwischen den Basen der Transistoren 52 und 53
zugeführten Eingangssignale miteinander multipliziert werden. In der dargestellten Schaltung sind die Basen
der Transistoren 42 und 52 gemeinsam mit der Klemme 3a und die Basen der Transistoren 43 und 53 gemeinsam
mit der Klemme 3b verbunden. In dem dargestellten
Mischer wird daher das zwischen den Klemmen 3a und 3b anliegende Signal, dessen Amplitude nur etwa 100
Millivolt zu betragen braucht, mit sich selbst multipliziert und erscheint quadriert und verstärkt an den
Schaltungspunkten Ta und Tb, die über Impedanzen 66 bzw. 67 mit der Stromquelle + Ub verbunden sind.
Als Arbeitsimpedanzen dienen hier Stromspiegelschaltungen 66 und 67, die über Leitungen 68 und 69
nach Masse Ströme abgeben, die in bekannter Weise mit den an den Schaltungspunkten Ta und Tb
«»if*rc*c"u£r<
K.c!!ektcrströin£ri der Transistoren ^^ nnH
60 bzw. 59 und 61 zusammenhängen. Die Leitung 68 ist mit dem Kollektor eines als Diode geschalteten
npn-Transistors 70 und die Leitung 69 mit dem Kollektor eines npn-Transistors 71 verbunden. Die
Basen der Transistoren 70 und 71 sind zusammengeschlossen; ihre Emitter sind, ggf. über Widerstände 72
bzw. 73, an Erde angeschaltet. Das Stromspiegelverhältnis iind ggf. der Aussteuerbereich kann mittels gleicher
oder κ i'erschiedlicher Emitterwiderstände 72 und 73
auf gewünschte Werte eingestellt werden. Eine entsprechende Einstellung ist auch mittels der in den
Emitterleitungen der Stromspiejelschaltungen 66 und 67 angedeuteten Widerstände oder durch ihre Weglassung möglich. Nachstehend wird davon ausgegangen,
daß die Stromspiegelverhältnisse der Stromspiegel 66, 67 und 70, 71 eins sind derart, daß die Ströme in den
beiden Zweigen bei normaler Aussteuerung gleich gehalten werden.
Ein den Klemmen 3a und 36 zugeführtes Signal S3, z. B. ein ZF-Fernsehsignal vom Ausgang des Regelverstärkers 2. wird durch die Multiplikationsstufe 5 mit sich
selbst multipliziert. Demzufolge tritt zwischen den Schaltungspunkten 7a und Tb das demodulierte Signal
Si auf derart, daß die Modulation in der Videofrequenzlage mit quadrierten Amplitudenwerten erscheint und
daneben ein Wechselstromsignal, dessen Frequenz dem doppelten der Zwischenfrequenz entspricht Wenn auch
die Ton-ZF mit einer Trägerfrequenz von 33,4 MHz im Signal Ss mit enthalten ist, erscheint außerdem neben
einer Schwingung der doppelten Tonträger-Zwischenfrequenz auch ein Signal der Intercarrier-Differenzfrequenz von z. B. 53 MHz. Die Anteile der do^jelten
Zwischenfrequenz können durch Tiefpaßfilter leicht beseitigt werden; z. B. haben die in den Stromspiegelschaltungen 66 und 67 vorgesehenen pnp-Transistoren
vielfach eine entsprechend niedrige Grenzfrequenz, so daß die gewünschte Unterdrückung ohne zusätzliche
Maßnahmen erhalten wird.
Wenn das Signal Si zwischen den Klemmen 3a und 3b
Null ist, sind die den Stromspiegelschaltungen 66 und 67
zugeführten Steuerströme gleich, und ein gleicher Steuerstrom wird über die Leitung 68 dem Stromspiegel
70, 71 zugeführt Ober den Stromspiegel 67 und den Stromspiegel 70,71 wird auch der Leitung 69 an beiden
Seiten ein gleicher Strom zu- bzw. abgeführt; die Spannung an der Leitung 69 kann dabei zwischen etwa
+1 Volt und + ί i Voit jeden Wert annehmen.
An die Leitung 69 ist eine Spitzengleichrichter-Diode 80 angeschlossen, deren andere Elektrode an einem
Schaltungspunkt 8Ϊ liegt Dieser ist mit dem anderer-
seits an Masse liegenden Kondensator C verbunden,
wobei der pnp-Transistor 82 zunächst außer Betracht gelassen wird.
Durch den Stromqueilentransistor 29 mit Emitterwiderstand
39 wird eine an die Speisequelle angeschlossene Stromspiegelschaltung 88 gesteuert, deren Ausgang
κν. den Kondensator C angeschlossen ist derart,
daß diesem Kondensator von der Speisequelle + Ue ein
von seiner eigenen Spannung unabhängiger Ladestrom /^geführt wird. Wenn keine Entladung erfolgt, steigt
also die Konclensatorspannung an; sie bewirkt dadurch
entsprechend F i g. I eine Aufregelung des Verstärkers
2.
In der geschilderten Situation fehlenden Eingangssignal",
kann die Leitung 69 einen /iisät/lichen Strom zum
Transistor 71 nicht aufnehmen: die Leitung 69 nimmt
also ei s <i die Spannung des Kondensators Can und die
i/IOUe SG DlCU)I gcSpciTi. LyiC ,>ρ3ΓιΓ!'ΰΜ5 «Γμ i*Cn«Cnc.2-tor
C erreicht schließlich einen Maximalwert, bei dem die Schaltungen 67 und 68 nicht mehr normal arbeiten.
Ein etwa eintreffendes Signal wird dann vom Verstärker 2 maximal verstärkt.
Wenn ein Spitzensignal, z. B. ein Synchronimpuls des
F'ernsehsignals, zwischen den Klemmen 3a und ib auftritt, wird durch das deinoduliertc und quadrierte
Signal der Strom am Schaltung.xpunkt 7a erhöht. Da die
Schaltiingspunkte 7a und Tb einen Gegentaktausgang
der kreuzgekoppelten Transistoren 58, 59, 60 und 61 darstellen, geht der Strom am Schaltungspunkt Tb um
einen entsprechenden Wert zurück. Der erstgenannte Wert von den Klemmen Ta steuert über ilen
Stromspiegel 66 den steuernden Transistor 70 des Stromspicgcls 70, 71; so wird auch der Transistor 71
starker stroimiurehlässig. Andererseits wird vom
Schaltungspunkt Th der Stromspiegel 67 zu geringerer
Stromdurchlässigkeit hin gesteuert. Wenn der Transistor 71 für einen größeren Strom geöffnet ist, als er von
der Stromspiegelschaltung 67 der Leitung 69 zugeführt wird, verschiebt sich die Kollektor-Emitter-Spannung
des Transistors 71 und damit das Potential der Verbindungslinie 69 in Richtung auf das Massepotential;
die Diode 80 wird geöffnet und führt bei den Signalspitzen der Leitung 69 einen Strom zu. der der
Differenz zwischen dem Kollektorsirom des Transistors 71 und dem von der Stromspiegelschaltung 67
gelieferten Strom entspricht. Dadurch wird die Aufladung des Kondensators C vermindert bzw. eine
Entladung bewirkt mit daraus folgender Herabregelung des Verstärkers 2 und damit Verminderung des
zugeführten Spitzenwertes. Bei einer bestimmten Amplitude des den Klemmen 3a und 3b zugeführten
Signals ergibt sich so ein Gleichgewichtszustand derart, daß die während des Spitzenwertes vom Kondensator C
abgeführte Ladung gleich ist der während der ganzen Periode von der Stromspiegelschaltung 88 dem
Kondensator Czugeführten Ladung.
Damit die Stromspiegelschaltungen nicht vom vollen
Kondensator-Entladestrom belastet werden, ist die Anode der Diode 80 an die Basis eines als Verstärker
wirkenden pnp-Transistors 82 angeschlossen, dessen Emitter am Kondensator C liegt und dessen Kollektor
geerdet ist. Von den Stromspiegelschaltungen über die Diode 80 braucht also nur der um den Verstärkungsfaktor des Transistors 82 geringere Stromanteil für die
Entladung des Kondensators Cgeüefert zu werden.
Verstiirkungswert eingestellt wird, muü in die beschriebene
Schaltung ein Schwellwcrt eingeführt werden, derart, daß eine Steigerung der Spannung am
Kondensator C und damit eine Rückregelung der Verstärkung erst eintritt, wenn das Ausgangssignal des
Verstärkers 2 den erwünschten Amplitudenwert erreicht hat. Dazu ist nach einer Weiterbildung der
Erfindung der Schaltungspunkt TB mit dem Stromgenerator
28,38 verbunden derart, daß dem Stromspiegel 67 ständig ein Schwellwertstrom /, additiv zusätzlich
zugeführt wird. Solange der Spitzenwert des Signals, der den Strom der Leitung 68 und damit des
.Stromspiegels 70, 71 bestimmt, kleiner ist als dieser Schwellwertstrom /,, befindet sich der rechte Transistor
des Stromspiegels 67 mit niedrigem Kollektor-Einitter-Spannungsabfall
sozusagen in der Sättigung, und die Leitung 69 hat annähernd das Potential der Speisequelle
Kondensator C wird immer weiter aufgeladen und damit die Verstärkung der Stufe 2 erhöht. Wenn dann
der Spitzenwert des Signals den durch i, gegebenen Grenzwert erreicht hat. überschreitet der Strom des
Stromspiegels 66 den des Stromspiegels 67, die Spannung auf der Leitung 69 verschiebt sich in Richtung
des Massepolentials, so daß die Diode 80 öffnet und der Gleichgewichtszustand erreicht wird, wobei die Summe
der Ströme des Stromspiegels 67 und der Diode 80 während der Signalspitzcn gleich ist dem Strom des
.Stromspiegels 66 durch die Leitung 68. Durch die Abschneidung mittels des Stromes /, können die
Bildsignalanteile abgeschnitten und ferngehalten werden.
Da die Aufladung des Kondensators C über den Stromspiegel 88 andauernd erfolgt, während die
Entladung über die Diode 80 nur während der Spitzenwerte, bei Synchronimpulsen also während etwa
10% der gesamten Zeit eintritt, muß der Aufladestrom //,
dem vorgesehenen Diodenstrom bzw. seinem durch den Transistor 82 verstärkter. Wert entsprechend angepaßt
werden.
In der dargestellten Schaltung sind nach den Eingängen nur stromgesteuerte Stufen enthalten. Eine
Umwandlung über Arbeitswiderständc in Spannungen und deren Steuerung auf weitere Transistoren ist nicht
erforderlich. Dementsprechend sind die Toleranzen solcher Widerstände und der Basis-Emitter-Spannungs-Differcnzen
von Transistoren eliminiert. Auf dem Kondensator Γ erfolgt eine Stromsteuerung. Dadurch
wird eine verbesserte Unabhängigkeit von Toleranzen im Schwellwert und in der Spitzengleichrichtung erzielt,
wobei gleichzeitig ein einfacher Schaltungsaufbau Verwendung finden kann.
Wenn dem Eingang der Schaltung nach F i g. 3 außer
dem Bildsignal auch das Tonsignal zugeführt wird, ist der bei den Synchronimpulsscheiteln erhaltene Spitzenwert auch vom Tonsignal abhängig; in der Regel umfaßt
das Tonsignal jedoch nur einen geringen Bruchteil der Amplitude des Bildträgers während der Synchronimpulse, und seine Amplitude ist im Verhältnis zur
Bildträgeramplitude weitgehend konstant, so daß dadurch die gewünschte Regelung für das Video-ZF-Signal nicht beeinträchtigt wird. Erforderlichenfalls kann
die Ton-ZF vor der Umformungseinrichtung, in F i g. 3 vor der Multiplikationsstufe, zusätzlich gedämpft
werden.
Claims (12)
- Patentansprüche:1, Schaltungsanordnung mit einem regelbaren Verstärker, insbesondere einem ZF-Videosignalverstärker in einem Fernsehempfänger, bei der aus einem Spitzenwert des Ausgangssignals mittels eines Spitzengleichrichters eine Regelgröße für den Verstärker gewonnen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal in seinem Amplitudenverlauf durch eine Umformungseinnchtung (5) entsprechend wenigstens einer höheren Potenz umgeformt und dann dem Spitzengleichrichter (9) zugeführt wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Amplitudenverlauf entsprechend einer ansteigenden Exponentialfunktion umgeformt wird.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Amplitudenverlauf entsprechend einer Parabel, vorzugsweise mit einem Exponenten größer sis IA umgeformt wird.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der Amplitudenverlauf entsprechend einer Kennlinie mit unterdrückten Anfangswerten umgeformt wird.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß der Amplitudenbereich des Regelsignals unterhalb von 10 bis 50%, vorzugsweise 20 bis 30%, des bei normaler Regelung auftretenden Wertes unterdrückt oder wenigstens wesentlich reduziert ist
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das Ausgangssignal quadriert ist dadurch, daß das Ausgangssisnal den Eingängen eines linearen Mischers zugeführt und in diesem mit sich selbst multipliziert wird.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß die Quadrierung des Ausgangssignals mittels einer Multiplikationsstufe (5) erfolgt, deren beiden Eingängen (3a, 3b) das Ausgangssignal zugeführt wird (F ig. 3).
- 8. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umformungseinrichtung (5) im wesentlichen Stromverstärkerstufen enthält und der umgeformte und ggf. verstärkte Strom über eine Stromspitzenwertschaltung(9)die Regelgröße liefert
- 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Umformungseinrichtung im wesentlichen Stromverstärkerstufen enthält und der umgeformte und ggf. verstärkte Strom über eine Stromspitzenwertschaltung einem Kondensator (C) zugeführt wird, der eine Spannung als Regelgröße liefert.
- 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kondensator (Q ein konstanter Umladestrom (it) zugeführt wird.
- 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8,9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Schwellwertstrom (i,; 8) übersteigende Differenzstromwert des Regelsignals dem Spitzengleichrichter zugeführt wird.
- 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzstromwert einem Verstärker (82) zugeführt wird, der dem Kondensator (C) einen verstärkten entgegengesetzten Umladestrom entnimmtDie Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches I.Bei einer Schaltungsanordnung dieser, z. B. aus der DE-OS 23 47 192 bekannten Art wird in der Regel die Ausgangsspannung des Verstärkers, ggf. über eine Schwellwerteinrichtung, einer Diode zugeführt, an deren andere Elektrode ein Kondensator angeschlossen ist Wenn die Ausgangsspannung den Scbwellwert übersteigt führt die Diode Strom, und der Kondensatorίο wird auf einen dem Spitzenwert der Ausgangsspannung entsprechenden Wert aufgeladen, der dazu dient, die Verstärkung zurückzuregeln, so daß, bis auf einen notwendigen Regelfehler, die Verstärkung dem Eingangssignal angepaßt wird derart, daß das Ausgangssi- gnal wenigstens nahezu konstant bleibt.Ein solcher regelbarer Verstärker liefert nicht immer ein Signal, das groß genug ist um mit einer einfachen Diodenschaltung die erforderliche Regelgröße, sei es als Regelspannung oder als Regelstrom, zu liefern; da für die Regelspannung im wesentlichen nur ein den Schwellwert übersteigender Teil ausgenutzt wird, ist es daher vielfach erwünscht das Signal zwischen dem Ausgang des regelbaren Verstärkers und dem die Regelgröße liefernden Schaltungsteil, z. B. einem Spitzengleichrichter, in einem Regelsignalverstärker besonders zu verstärken. Dabei machen sich Toleranzen der Bauelemente bemerkbar insbesondere, wenn integrierte Schaltungen verwendet werden, die nicht nachträglich abgeglichen werden. Insbesondere Streu ungen in einem Schwellwert können zu erheblichen Streuungen in der Größe der geregelten Ausgangsamplitude führen.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Schaltung derart auszubilden, daß unvermeidli ehe Toleranzen sich möglichst wenig auswirken und der durch eine ungenaue Abschneidung bewirkte Regelfehler minimal bleibtBei der eingangs erwähnten Schaltung wird diese Aufgabe gelöst durch di-s im .Kennzeichen des*o Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale.Durch die höhere Potenz werden die Amplitudenwerte gerade im Bereich der auftretenden Signalspitzen weiter auseinandergezogen. Auch wenn durch Bauelemente-Toleranzen die Weiterverarbeitung des Aus- gangssignals des Regelverstärkers zu unterschiedlichen Amplitudenwerten an der Schwellwerteinrichtung, z. B. einer Abschneidediode, führt wird dort durch kleine Amplitudenänderungen des zu regelnden Signals eine erheblich größere Amplitudenänderung am Spitzen gleichrichter hervorgerufen, so daß auch bei Abweichun gen an der Regelschwelle doch eine Abschneidung z:emlich genau bei dem gewünschten Wert erfolgt und die erstrebte Regelung erhalten wird. Die Amplitude kann entsprechend einer ansteigenden Exponentialfunktion verlaufen. Als Umformungselement kann dabei z. B. eine Elektronenröhre mit exponentieller Charakteristik dienen oder eine entsprechende mit Transistoren aufgebaute Schaltung.Ein ansteigender Amplitudenverlauf ergibt sich auchbei einer Parabelform, vorzugsweise mit einem Exponenten größer als 1,5.Ein solcher Amplitudenverlauf kann auch angenähert werden durch einen an sich weitgehend linearen Regelsignalverstärker, bei dem die Anfangswerte, z. B.der Amplitudenbereich unterhalb von 10 bis 50%, vorzugsweise 20 bis 30% des Sollwertes des Ausgangssignals, unterdrückt sind. Ein solcher Regelsignalverstärker zeigt also eine Kennlinie, die in dem
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| DE19782855880 DE2855880C2 (de) | 1978-12-23 | 1978-12-23 | Schaltungsanordnung mit einem regelbaren Verstärker |
| FR7931469A FR2445068A1 (fr) | 1978-12-23 | 1979-12-21 | Circuit comportant un amplificateur reglable |
| JP16746279A JPS5592011A (en) | 1978-12-23 | 1979-12-22 | Circuit with controllable amplifier |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782855880 DE2855880C2 (de) | 1978-12-23 | 1978-12-23 | Schaltungsanordnung mit einem regelbaren Verstärker |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2855880A1 DE2855880A1 (de) | 1980-06-26 |
| DE2855880C2 true DE2855880C2 (de) | 1982-09-16 |
Family
ID=6058200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782855880 Expired DE2855880C2 (de) | 1978-12-23 | 1978-12-23 | Schaltungsanordnung mit einem regelbaren Verstärker |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5592011A (de) |
| DE (1) | DE2855880C2 (de) |
| FR (1) | FR2445068A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3525800A1 (de) * | 1985-07-19 | 1987-01-22 | Philips Patentverwaltung | Schaltungsanordnung fuer einen fernsehempfaenger mit einem regelbaren zf-videosignalverstaerker |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL8400495A (nl) * | 1984-02-16 | 1985-09-16 | Philips Nv | In versterking geregelde versterkerinrichting. |
| JPH03214885A (ja) * | 1990-01-19 | 1991-09-20 | Toshiba Corp | 色信号の輪郭強調回路 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2347192A1 (de) * | 1973-09-19 | 1975-03-27 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur regelspannungserzeugung fuer den bildzwischenfrequenzverstaerker und zur stoerimpulsbefreiung des videosignals in einem fernsehempfaenger |
-
1978
- 1978-12-23 DE DE19782855880 patent/DE2855880C2/de not_active Expired
-
1979
- 1979-12-21 FR FR7931469A patent/FR2445068A1/fr not_active Withdrawn
- 1979-12-22 JP JP16746279A patent/JPS5592011A/ja active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3525800A1 (de) * | 1985-07-19 | 1987-01-22 | Philips Patentverwaltung | Schaltungsanordnung fuer einen fernsehempfaenger mit einem regelbaren zf-videosignalverstaerker |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2855880A1 (de) | 1980-06-26 |
| FR2445068A1 (fr) | 1980-07-18 |
| JPS5592011A (en) | 1980-07-12 |
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