DE285373C - - Google Patents

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DE285373C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/56Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic metal lamellae, elastic rods, or the like, e.g. arranged radially or parallel to the axis, the members being shear-loaded collectively by the total load

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ü 285373 KLASSE 47c. GRUPPE
für die Federn.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1911 ab.
Es sind elastische Kupplungen bekannt geworden, bei denen radiale Blattfedern in der Weise angeordnet sind, daß deren eine Enden an der Kupplungsscheibe der einen Welle eingespannt sind, während die anderen Enden in entsprechenden Führungen der zweiten Kupplungsscheibe verschieblich gleiten. Die über ihre ganze Länge sich frei durchbiegenden Federn wirken dabei ähnlich wie Radspeichen
ίο und sind nicht geeignet, große Kräfte zu übertragen. Insbesondere werden bei zufälligem, geringem Überschuß über die Normalbeanspruchung schon Stoßwirkungen auf die getriebene Welle übertragen.
Anderseits sind elastische Kupplungen bekannt geworden, deren radiale Blattfederbündel nur über einen verhältnismäßig geringen Teil sich durchbiegen können, wodurch kräfteaufzehrende Klemmungen entstehen und ein stoßfreies Arbeiten nur für geringe Beanspruchungen gesichert ist.
Die Erfindung, welche alle diese Nachteile beseitigt, betrifft gleichfalls eine elastische Kupplung mit radialen Blattfedern, deren eines Ende an der Kupplungsscheibe der einen Welle eingespannt ist, während ihr anderes Ende beim Durchbiegen der Federn in entsprechenden, in der zweiten Kupplungsscheibe vorgesehenen Führungen gleitet. Das Neue besteht der Erfindung gemäß darin, daß die Länge der Aufwalzflächen für die Federn der wirksamen Länge der Federn entspricht, so daß bei Überlastung die elastische Kupplung in eine völlig starre übergeht.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, in der die
Fig. ι die neue Kupplung im Aufriß, und
Fig. 2 im senkrechten Querschnitt darstellt;
Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Art der Einspannung der Federenden;
Fig. 4 stellt eine abgeänderte Ausführungsform der Stützfiächenanordnung in Draufsicht, und
Fig. 5 im senkrechten Querschnitt dar;
Fig. 6 zeigt in senkrechtem Schnitt eine Ausführungsform der Einspannung der Federenden.
α und b sind die miteinander zu kuppelnden Wellen, von denen im erläuterten Beispiel a die treibende, b die getriebene Welle darstellt.
Auf die Welle α ist eine Nabe c aufgekeilt, an welcher die eine Kupplungsscheibe ausgebildet ist. In diese Scheibe sind Blattfedern d in einer den Betriebsverhältnissen angepaßten Zahl radial derart eingesetzt, daß sie über die Kupplungsscheibe c mit ihren äußeren Enden hinausragen.
Man führt diese Blattfedern einer gleichmäßigen Härtung wegen zAveckmäßig als Körper von gleichbleibendem Querschnitt aus. Zum Festhalten der Blattfedern in der Scheibe c dienen Zylinder e, welche in entsprechende zylindrische, achsial verlaufende Bohrungen der Scheibe c eingeschoben werden. Aus Fig. 3 ist in beispielsweiser Ausführungsform ersichtlich, wie das Federende mit seinem Zylinder e starr verbunden werden kann.
An ihrem anderen Ende sind die Blatt-

Claims (2)

federn d in ähnlicher Weise am Zylinder e an-. geschlossen, die ihrerseits in Steinen / drehbar gelagert sind. Um den Ausschlag der Federn in den Steinen / zu ermöglichen, sind die Austrittsöffnungen für die Federenden nach außen hin erweitert (Fig. i). Diese Steine f liegen in entsprechenden Ausschnitten der zweiten der Welle b angehörenden Kupplungsscheibe g. ίο Diese Kupplungsscheibe ist massiv ausgebildet und besitzt entsprechend der Zahl der radialen Federn d in ihrem über die Kupplungsplatte c hinweggekröpften Rand h die Ausschnitte, in welche die Steine f zu liegen kommen. Sowohl um die Nabe c als auf dem Ring h der Scheibe g sind abnehmbare Deckplatten i über den Befestigungszylindern e angebracht, um das Ausfallen der Federn zu verhindern. Die Ausschnitte k der Scheibe c sind nächst der Nabe nur wenig breiter als die Flachfedern selbst und erweitern sich gegen den äußeren Scheibenrand auf die gezeichnete Breite, deren Maß durch die rechnerische Festlegung des Höchstausschlages der Federn bedingt ist. Wird die treibende Welle, z. B. a, durch den Motor in Umdrehung versetzt, so wird die angetriebene Welle b alsbald durch die kuppelnden Blattfedern d mitgenommen. Treten hernach im angetriebenen System Stöße auf, so wird deren Übertragung auf die erste Welle und den Motor verhindert. Wenn die Ausschnittet (Fig. 1 und 2) im Körper der Scheibe c ausgeführt werden, so ist eine genaue Einstellung der Federstützflächen mit gewissen Schwierigkeiten verbunden. Es ist demnach vorteilhaft, auf der glatten Scheibe c, entsprechend Fig. 4, 5 und 6, die einzelnen, die Schlitze bildenden Teile zu befestigen. Auf der Scheibe c werden daher durch Schraubenbolzen die Teile m und i, deren Längsseiten der gewünschten Stützflächenform entsprechen, festgestellt. Die inneren zangenförmigen Teile t können durch Nachziehen einer Mutter und eines Keiles η (Fig. 6) auseinandergespreizt werden und dienen so zum Andrücken der inneren Enden der Federn d an den benachbarten massiven Teil in. Auf diese Weise wird eine gute Befestigung der Federenden erzielt und die Möglichkeit der Entstehung eines schädlichen Spielraumes vermieden. Bei dieser Ausführungsform werden ebenso wie bei der nach Fig. 1 bis 3 alle Unregelmäßigkeiten in der Bewegung zunächst durch die betreffenden Kupplungshälften auf die äußeren Führungssteine der Blattfedern übertragen, welch letztere die auftretenden Stöße aufnehmen und sich bei ihrer Durchbiegung auf die an den Teilen 111 bzw. t ausgebildeten Stützflächen aufwälzen. Paten τ-An Sprüche:
1. Elastische Kupplung mit radialen Blattfedern und gebogenen Aufwälzflächen für die Federn, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Aufwälzflächen der wirksamen Länge der Federn entspricht, so daß bei Überlastung die elastische Kupplung in eine völlig starre übergeht.
2. Ausführungsform einer elastischen Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Blattfedern dienenden Schlitze durch radial auf der betreffenden Kupplungsscheibe angeordnete, gekrümmte Langseiten aufweisende Teile («, t) gebildet werden, welche teilweise plattenförmig (tu), teilweise zangenartig (i) ausgebildet sind, wobei durch Ausspreizen der Schenkel der zangenförmigen Teile (i) das Einspannen der Blattfedern bewerk- 8g stelligt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109465B (de) * 1954-02-09 1961-06-22 Wally Lohmeyer Geb Haendel Elastische Wellenkupplung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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