DE28533C - Verfahren zur Herstellung von Kohlenbriquettes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kohlenbriquettes

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DE28533C DENDAT28533D DE28533DA DE28533C DE 28533 C DE28533 C DE 28533C DE NDAT28533 D DENDAT28533 D DE NDAT28533D DE 28533D A DE28533D A DE 28533DA DE 28533 C DE28533 C DE 28533C
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Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
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Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/06Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
    • C10L5/10Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders
    • C10L5/22Methods of applying the binder to the other compounding ingredients; Apparatus therefor

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  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

KAISERLICHES
PAT E N TA M T. W
KLASSE 10: Brennstoffe.
In sämmtlichen Briquettefabriken, welche unter Anwendung von Steinkohlenpech als Bindemittel Kohlenbriquettes erzeugen, mufs das Gemenge von Kohle und Steinkohlenpech so weit erhitzt werden, dafs letzteres zum Schmelzen kommt. In den meisten Briquettefabriken geschieht die Erhitzung des Gemenges durch Dampf; dagegen wird in den in neuerer Zeit gebauten Briquettefabriken das Gemenge.in einem Ofen mit rotirendem Tisch durch directe Feuerung auf den erforderlichen Wärmegrad gebracht. Diese Art der Erwärmung ist billiger und besser als die Erwärmung durch Dampf, birgt jedoch den Nachtheil in sich, dafs bei unaufmerksamer Bedienung des Ofens Pechverluste dadurch entstehen, dafs ein Theil des Pechs sich verflüchtigt und verbrennt. Dieser erhebliche Nachtheil ist durch, unser Verfahren, welches beide Arten der Erwärmung combinirt und welches den Gegenstand dieses Patentes bildet, gänzlich vermieden.
Zur Erläuterung des Verfahrens diene die nachstehende Beschreibung einer, nach unserem System angelegten Briquette-Anlage.
Die Kohle wird durch den Trichter H auf den rotirenden Aufgabetisch P gestürzt; derselbe dient dazu, das aufzugebende Kohlenquantum durch einen verstellbaren Abstreicher zu reguliren. Vom Aufgabetisch fällt sie behufs der etwa noch nöthigen Zerkleinerung in die Schleudermühle /, wird durch das Becherwerk G zur Transportschnecke F gehoben und durch diese zum Wärmofen E tränsportirt. Die von der Feuerung kommenden heifsen Gase streichen über den rotirenden Tisch des Wärmofens und erhitzen die Kohle bis zum nöthigen Wärmegrad. Durch einen Abstreicher wird die erhitzte Kohle an einem Punkt der Peripherie des Tisches in die Misch- und Wärmeschnecke D abgestrichen. Während die Kohle diesen Weg zurücklegt, wird das Pech behufs Zerkleinerung in die Schleudermühle O gegeben und fällt als fein gemahlener Staub durch die Trichter N auf den rotirenden Aufgabetisch R, der ebenso wie der Kohlenaufgabetisch zur Regulirung des aufzugebenden Pechquantums dient. Der Pechstaub wird durch den Elevator K gehoben und gelangt mittelst des Transportbandes L durch den Trichter ..S zur Transportschnecke M und von dieser zur Misch- und Wärmeschnecke D.
Durch diese Schnecke wird der Pechstaub mit der im Ofen vorgewärmten Kohle innig gemengt und zu dem Rührwerk C tränsportirt. Die Schnecke wie das Rührwerk ist mit einem doppelten Mantel versehen und werden beide durch Dampf erhitzt. Aus dem Rührwerk gelangt das Gemenge durch den Füllcylinder B in die Formplatte der Briquettepresse A.
Wenn anstatt harten Steinkohlenpechs Theer oder flüssiges Steinkohlenpech als Bindemittel benutzt wird, so wird dasselbe direct in die Misch- und Wärmeschnecke D zu der im Ofen vorgewärmten Kohle a'ufgegeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren, Kohlenbriquettes mit einem Bindemittel herzustellen, bestehend in der Anwendung eines Wärmeofens zum Vorwärmen der Kohle allein, sowie einer durch Dampf geheizten Schnecke und eines desgleichen Rührwerkes zur demnächstigen Mischung der im Ofen vorgewärmten Kohle mit dem in flüssiger oder fester Form beigegebenen Bindemittel.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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