DE2853067C2 - Einrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung für eine fotografische Kamera - Google Patents

Einrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung für eine fotografische Kamera

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DE2853067C2
DE2853067C2 DE2853067A DE2853067A DE2853067C2 DE 2853067 C2 DE2853067 C2 DE 2853067C2 DE 2853067 A DE2853067 A DE 2853067A DE 2853067 A DE2853067 A DE 2853067A DE 2853067 C2 DE2853067 C2 DE 2853067C2
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Rolf Ing.(grad.) 6301 Fernwald Magel
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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

3 4
Blendenstopeinrichtung anhaften — sie lassen beispieis- numgsteilenden Bauteilen Mittel angeordnet sein, mit
weise die Blende sich über den angestrebten Sollwert welchen eine Variation des Referenzsignals durchführ-
hinaus schließen — sind für die Bildung einer exakten bar ist
Belichtungszeit von Nachteil. Dabei können als Schaltelemente Komparatoren
Durch die DE-AS 24 61 381 ist schließlich eine einäu- 5 oder Transistoren vorgesehen sein,
gige Spiegelreflexkamera mit automatischer Beiich- Für eine Weiterbildung der Erfindung wird vorge--
tungssteuerung durch Offenblender messung bekannt, schlagen, daß in der Belichtungssteuereinrichtung ein
bei der eine vorgegebene Belichtungszeit und das Er- Schalter vorhanden ist, mit dem die Bildung des Refe-
gebnis der Offenblendenmessung von einer Rechen- renzsignals abschaltbar ist, so daß die fotografische Ka-
schaltung zu einem Arbeitsblendenwert verarbeitet 10 mera auch mit der aus der genannten Druckschrift be-
werden un J vor Verschlußauslösung die Verstellung der kannten Blendenautomatik arbeiten kann.
Blende von der maximalen Öffnung auf diesen Arbeits- Die Erfindung ist in der Zeichnung schematisch an-
blendenwert erfolgt Neben einem Blendcnverstellglied, hand von Ausführungsbeispielen dargestellt und im foi-
bei dessen Betätigung mittels einer ersten Antriebsein- genden näher bechrieben. Es zeigt
richtung die Blende von der maximalen Öffnung auf den 15 F i g. 1 eine bekannte Belichtungssteuereinrichtung
von einer Blendenvoreinstelleinrichtung vorgegebenen mit Blendenautomatik,
Wert verstellbar ist, und einem gleichzeitig mit der er- F i g. 2 eine Belichtungssteuereinrichtung für automasten Antriebseinrichtung betätigbaren zweiten An- tische Referenzspannungsbildung mit gleicher Zeittriebseinrichtung zum Verstellen der Blendenvorein- Blendenbeeinflussung,
Stelleinrichtung von der die maximale Blendenöffnung 20 F i g. 3 eine Kennliniendiagramm für die Zeit-Blen-
vorgebenden Einstellung zu der den Arbeitsblenden- denbeeinflussungund
wert vorgebenden Einstellung ist eine Speichereinrich- F i g. 4 eine Belichtungssteuereinrichtung für automa-
tung zur Speicherung des Arbeitsblendenwertes von tische Referenzspannungsbildung mit unterschiedlicher
der Rechenschaltung als auch ein Trennschalter enthal- Zeit- und Blendenbeeinflussung.
ten, mit welchem die Speichereinrichtung von der Licht- 25 Zur Verdeutlichung der Erfindung ist in Fig. 1 eine
meßeinrichtung trennbar ist Belichtungssteuereinrichtung mit Blendenautomatik
Auch hier sind der Blendenstopeinrichtung anhaften- nach dem Stand der Technik gezeigt Sie besteht aus
de Fehler für die Bildung einer exakten Belichtungszeit einer Lichtmeßeinrichtung 1, die ein fotoelektrisches
von Nachteil. Außerdem ist eine Programm-Einstellung Empfängersystem 2, eine Additionsstufe 3 und einen
hier nicht möglich. 30 Filmempfindlichkeitsgeber 4 umfaßt, sowie einen Ver-
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die schlußzeitwertgeber 5, eine Komparatorstufe 6 und ei-
Schwachpunkte der bekannten Einrichtung zu beseiii- nem diesen nachgeschalteten Haltemagneten 7, der —
gen. Außerdem sollen diese Einrichtungen so ausgestal- angedeutet durch die gestrichelte Verbindungslinie —
tet werden, daß eine programmierte Einstellung von mit einer sich selbsttätig kontinierlich verstellenden
Blende-Belichtungszeit-Wertpaaren ermöglicht wird, 35 Blende 8 eines hier nicht weiter mitdargestellten aus-
wobei insbesondere auch der Vorrang von Blende oder wechselbaren Aufnahmeobjektive in Wirkverbindung
Belichtungszeit wählbar ist steht
Für eine Einrichtung der eingangs genannten Art, bei Diese Einrichtung arbeitet folgendermaßen:
der ein Trennschalter zur Trennung des Speichermittels Wie durch Pfeile 9 angedeutet, beaufschlagt durch die
von der Rechenschaltung vorgesehen ist, wird diese 40 Blende 8 das Szenenlicht das fotoelektrische Empfän-
Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem er- gersystem 2 der Lichtmeßeinrichtung 1. Diese erzeugt
sten Spannungsgeber Spannungsteilende Bauteile züge- ein elektrisches Meßsignal, welches der Szenenleucht-
ordnet sind, über welche ein an dem ersten Spannungs- dichte (Bv) und der Filmempfindlichkeit (Sv) vermindert
geber abnehmbares, einem Verschlußzeitgrenzwert um die Größe der Anfangsblendenöffnung (Avo) des
proportionales Signal mit dem im Speichermittel ge- 45 verwendeten Aufnahmeobjektivs proportional ist
speicherten Meßsignal im durch diese Bauteile vorgege- Dieses Signal wird dem Eingang da der Komparator-
benen Spannungsteilerverhältnis verknüpfbar ist, und stufe 6 zugeführt, an deren anderen Eingang 6b ein Re-
daß der zweite Spannungsgeber dem Speichermittel ferenzsignal (Tv) gelegt ist, welches einem Verschluß-
nachgeschaltet ist. Zeitwert proportional ist und vom Verschlußzeitwertge-
Es ist vorgesehen, daß der zweite Spannungsgeber 50 ber 5 entsprechend einem vorgewählten verschlußzeit-
ein Potentiometer ist, dessen Schleifer mit der sich kon- wert abgegeben wird.
tinuierlich verstellenden Blende in Wirkverbindung Der Unterschied zwischen beiden Signalen gibt an,
steht. wie weit sich die Blende 8 zum Erreichen einer korrek-
Es können ferner die im ersten Spannungsgeber zu- ten Belichtung schließen muß.
geordneten spannungsteilenden Bauteile in Reihe ge- 55 Die Ermittlung der Arbeitsgröße der Blende 8 wird schaltete Widerstände im Widerstandsverhältnis 1 :1 beim Auslösen der gleichfalls nicht mitdargestellten Kasein, mera in Gang gesetzt. Beim Auslösen beginnt die bis
Wird für die Erzeugung der Referenzspannung ein dahin in ihrer Anfangsöffnung gehaltene Blende 8 zuzu-
anderes Widerstandsverhältnis bevorzug;, können die in laufen. Mit der sich nunmehr kontinuierlich verstellen-
Reihe geschalteten Widerstände auch ein Widerstands- 60 den Blende 8 ändert sich auch das Signal am Ausgang
verhältnis einnehmen, das 1 :1 ist. der Lichtmeßeinrichtung 1 kontinuierlich. Dieses Signal
Soll sich bei Änderung des Belichtungswertes (Er) wird in der Komparatorstufe 6 fortlaufend mit dem im Blende und Zeit nicht gleichwertig sonder mit unter- Verschlußzeitwertgeber 5 erzeugten Referenzsignal schiedlicher Bevorzugung ändern, um beispielweise verglichen. Stellt sich Gleichheit zwischen beiden Signamöglichst schnell in den Bereich verwacklungssicherer 65 len ein, wird der der Komparatorstufe 6 nachgeschaltete Verschlußzeiten zu kommen, so können zwecks Varia- Magnet 7 erregt und wegen der bestehenden Wirkvertion des Wirkungsranges zwischen Blende und Zeit im bindung Magnet/Blende deren weiteres Zulaufen geStromkreis zwischen erstem Spannungsgeber und span- stoppt.
Dabei kann das Stoppen der Blende 8 mit mehr oder weniger großer Genauigkeit erfolgen, wenn z. B. die Blende 8 infolge gewisser Zeitkonstanten innerhalb der Einrichtung über den angestrebten Sollwert hinaus zuläuft Allerdings werden diese Fehler nicht als Beiichtungsfehler wirksam, da zur Zeitbildung nicht das vom Verschlußzeitwertgeber 5 erzeugte Signal (Tr), sondern das Ausgangssignal der Lichtmeßeinrichtung 1 benutzt wird. 1st beispielsweise die Blende 8 zu weit zugelaufen, ist dieses Signal entsprechend kleiner und die daraus resultierende Zeit entsprechend länger. Dieser c."J.it ist in den meisten Fällen unerwünscht.
Eine Belichtungssteuervorrichtung, die diesen Mangel nicht aufweist und darüber hinaus eine Programmautomatik umfaßt, ist in F i g. 2 gezeigt Dabei sind alle Bauelemente, welche die gleiche Funktion, wie die in F i g. 1 gezeigten, erfüllen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Die in F i g. 2 gezeigte Belichtungssteuerungseinrichtung enthält ebenfalls eine Lichtmeßeinrichtung 1, einen Verschlußzeitgeber 5, eine Komparatorstufe 6 und einen mit der Blende 8 des jeweils verwendeten Aufnahmeobjektivs in Wirkverbindung stehenden Magneten 7.
Weiterhin enthält diese Belichtungssteuereinrichtung einen über einen Trennschalter 11 mit der Lichtmeßeinrichtung 1 verbindbaren Speicherkondensator 10, ein sowohl mit der Blende 8 des jeweils verwendeten Aufnahmeobjektivs als auch mit der Komparatorstufe 6 verbundenes Potentiometer 12 mit einem Schleifer 12a sowie einen dem Verschlußzeitwertgeber 5 zugeordneter, aus Widerständen 13 und 14 bestehender Spannungsteiler. Des weiteren liegt zwischen der Komparatorstufe 6 und dem Verschlußzeitwertgeber 5 mit dem ihm zugeordneten Spannungsteiler ein auf Kontakte B (Blendenautomatik) und P (Programmautomatik) einstellbarer Umschalter 15.
Die so ergänzte Beüchtungssteuereinrichtung hat folgende Wirkungsweise:
Die Lichtmeßeinrichtung 1 liefert ein Ausgangssignal, welches dem APEX-Wert Rv + 5VAm proportional ist. Bei Kameraauslösung wird dieses Signal zunächst in den der Lichtmeßeinrichtung folgenden Speichericondensator 10 übernommen und dann durch Öffnen des Trennschalters 11 die Lichtmeßeinrichtung 1 vom Spei- tgo
cherkondensator 10 getrennt 45 Tm
1st der Umschalter 15 auf den Kontakt B (Blendenautomatik) gelegt, so gibt der Verschlußzeitwertgeber 5 an den Eingang 6b der Komparatorstufe 6 ein Referenzsignal (Tv) ab, das einem von Hand eingewählten Verschlußzeitwert proportional ist
Die im Kondensator 10 gespeicherte Signalspannung wird über eine Impedanzwandler 16 dem Eingang 6a des Komparator 6 zugeführt Auch hier gibt der Unterschied zwischen beiden Spannungen an, wie weit sich die Blende 8 schließen muß, damit die Belichtung stimmt
Zur Ermittlung der Arbeitsgröße der Blende 8 ist diese mit dem Schleifer 12a des Potentiometers 12 mechanisch gekuppelt, welcher bei Offenblendenstellung an dessen oberen Ende \2b steht Schließt bei Kameraauslösung die Blende 8 selbsttätig, so wird gleichzeitig der Schleifer 12a des Potentiometers 12 verstellt Dieses liefert ein Signal, das der jeweiligen Blendenstellung entspricht
Bei Gleichheit der Signale an den Eingängen 6a, 60 des Komparators 6 wird der Magnet 7 erregt und damit der weitere Blendenzulauf sowie die Verstellbewegung des Schleifers 12a gestoppt Die nach dem Stoppen am Potentiometer 12 anliegende Spannung wird zur Weiterverarbeitung in bekannter Weise einer nicht mitdargestellten Zeitbildeeinrichtung zugeführt.
Ist der Umschalter 15 auf den Kontakt /'(Programmautomatik) gelegt, so wird das Referenzsignal (Tv) automatisch gebildet Dazu wird am Verschlußzeitwertgeber ein Signal abgenommen, das einem Verschlußzeitgrenzwert tgo proportional ist und das über die den Spannungsteiler bildenden Widerstände 13, 14 mit der Spannung des gespeicherten Signals verknüpft wird. Das aus der Verknüpfung resultierende Signal wird dem Eingang Sb der Komparatorstufe 6 zugeführt. Dabei entspricht das von der Lichtmeßeinrichtung 1 erzeugte, den APEX-Werten Bv + Sv — Am proportionale Meßsignal einem Verschlußzeitwert Tn der bei Offenblende zu einer richtigen Belichtung führen würde. Dem steht das am Verschlußzeitwertgeber an einer Anzapfung 5a abgenommene Signal gegenüber, das einem Verschlußzeitgrenzwert tgo proportional ist (z. B. 1/15 see bei Offenblende.
Zwischen diesen Grenzwerten Tvo und tg0 gibt es nun viele verschiedene Zeit-Blenden-Kombinationen. Befinden sich die den Spannungsteiler bildenden Widerstände 13, 14 in einem Widerstandsverhältnis 1 :1, so wird sich bei der oben beschriebenen Verknüpfung der beiden Signale am Teilerpunkt eine Spannung einstellen, die dem arithmetischen Mittelwert dieser beiden Signale für Tvo und tgo entspricht Diese Spannung wird über den Eingang 6b der Komparatorstufe zugeführt, wo sie mit der sich entsprechend der Verstellung der Blende 8 ändernden Speichersignal verglichen wird. Bei Spannungsgleichheit wird, wie oben beschrieben, der Blendenzulauf durch Erregung des Haltemagneten 7 gestoppt Die am Schleifer 12a des Potentiometers 12 anstehende Spannung ist damit ebenfalls der dem arithmetischen Mittelwert aus den Spannungen für tgo und Tv proportional. Sie wird der Zeitbildeeinrichtung zugeleitet, wo sie in eine Verschlußzeit umgesetzt wird, welche dem geometrischen Mittelwert der Zeiten Tn, und tg entspricht.
Die oben beschriebene Funktion ist im folgenden in einem Rechenbeispiel näher erläutert:
1/15 see entspricht U,g0 =550 mV
1/1000 see entspricht UTv0 = 658 mV
Daraus ergibt sich für
„,658 mV+350 «nV ,^111V
-Vis-
sec2 = —— sec.
1000
Bei einem Verhältnis von 18 mV pro Zeitensprung bzw. Blendenwert (bei Raumtemperatur) wie es sich aufgrund der Verwendung von Halbleiterstrecken im Logarithmier- bzw. Delogarithmierkreis ergibt, zeigt es sich, daß bei Änderung von 604 mV—550 mV = 54 mV oder 3x18 mV auch die Zeit um 3 Werte ausweichen muß, nämlich von 1/15 see auf 1/125 see.
Wenn man nun diese mittlere Zeit der Komparatorstufe 6 als Referenzspannung zuführt, so wird diese den Magneten 7 veranlassen, den Zulauf der Blende 8 bei der mittleren geometrischen Blendenöffnung — nämlich der zwischen der Größtöffnung und der der Zeit tgo entsprechenden Arbeitsblende — zu stoppen.
Solange das Ausgangssignal der Lichtmeßeinrichtung 1 niedriger oder gleiche dem Signal des Grenzzeitwertes ist — Utvo S U,g0wird sich die Blende 8 bei Auflösung der Kamera nicht schließen, daß die Komparatorstufe 6 sofort den das Stoppen bewirkenden Magneten 7 aktiviert. Die hierbei gebildete Zeit entspricht der Spannung Utvo. Überschreitet diese Spannung die vorgegebene Grenzspannung, d. h. Urm > Utgo, dann wird die Differenz dieser Spannung bei einem Verhältnis zwischen den spannungsteilenden Widerständen 13 und 14 von 1 :1 jeweils zur Hälfte in eine Verkleinerung der Blende und Verkürzung der Zeit umgesetzt, wie das nachfolgende Beispiel zeigt:
UTva
622 mV & t = 1/250 see
U,go = 550 mV & t = 1/15 see
Am Eingang 6b der Komparatorstufe 6 liegt dann eine Spannung an von
Ur
+U,
622+550
■■ 586 mV.
Auf eine diesem Spannungswert proportionale Blendenöffnung wird nach der Kameraauslösung abgeblendet. Am den Zulauf der Blende 8 abtastenden Potentiometer 12 ergibt sich eine Spannungsdifferenz von 622mV - 586mV = 36mV = 2 χ 18 mV, d.h. die Blende 8 wird sich von der Größtöffnung aus um zwei Stufen schließen. Da die gleiche Spannung über den Schleifer 12a des Potentiometers 12 auch der nicht mitdargestellten Zeitbildeeinrichtung zugeführt wird, wird sich in dieser eine Spannung ergeben, die um 586 mV— 55OmV = 36 mV = 2 χ 18 mV über der Spannung von 6 = 1/15 see, also bei 1/60 see liegt
Bei dem einem Verhältnis 1 :1 zwischen den Widerständen 13 und 14 ergibt sich eine Programmautomatik, deren Av/TvKennlinie wie »a« in Fig.3 zeigt — ausgehend von Grenzzeitwert 1/15 see — als Gerade mit 45° Steigung verläuft Dabei ändern sich, wie bereits weiter oben beschrieben, bei Änderungen des Belichtungswertes die Größe der Blendenöffnung und die Zeit völlig gleich.
Es erscheint jedoch aus naheliegenden Gründen oftmals durchaus wünschenswert, Blendenöffnung und Zeit unterschiedlich zu beeinflussen, um beispielsweise schneller aus dem Bereich längerer Verschlußzeiten herauszukommen.
Wie eine solche Kennlinie beispielsweise verlaufen kann, zeigt die Kurve »b« in F i g. 3. Danach ändert sich, vom Grenzzeitwert 1/15 see ausgehend, zunächst die Zeit bevorzugt Dadurch wird der Bereich der längeren Verschlußzeiten schneller verlassen. Nach Erreichen einer bereits verwacklungssicheren Verschlußzeit wird dann die Bildung der Blendenöffnung bevorzugt beeinflußt, während im letzten Kurvenabschnitt Blende und Zeit sich wiederum völlig gleichmäßig ändern.
Um eine derartige Kennlinienkurve zu erreichen, muß das Verhältnis zwischen den Widerständen 13,14 für jeden Abschnitt der Kennlinie einen bestimmten, jedoch unterschiedlichen Wert aufweisen.
Diese Bedingung wird durch das in F i g. 4 angegebene Ausführungsbeispiel, in welchem alle Bauelemtente mit gleicher Funktion wie in den Fi g. 1 und 2 mit gleichen Bezugzeichen versehen und in welchem der besseren Übersicht wegen die Lichtmeßeinrichtung 1 und die Blende 8 nicht mehr mitdargestellt sind, erfüllt Dazu sind dem Widerstand 13 ein Widerstand 17 und dem Widerstand 14 ein Widerstand 18 parallel gelegt, die je nach Erfordernis zu- bzw. abschaltbar sind. Die Zu- bzw. Abschaltung geschieht durch Komparatorstufen 19 bzw. 20. Jeweils einem Eingang 19a bzw. 20a wird das in der Lichtmeßeinrichtung 1 erzeugte, im Speicherkondensator 10 gespeicherte Signal zugeführt. Die anderen Eingänge 19£ bzw. 2Qb sind jeweils an einem Abgriffpunkt 5b bzw. 5c des Zeitwertgebers 5 gelegt, an dem jeweils ein Signal abgreifbar ist, welches dem Zeitwert
ίο proportional ist, zu dem die Widerstände 17 bzw. 18 zu- oder abgeschaltet werden sollen. Die Ausgänge 19c bzw. 20c der Komparatorstufen 19 bzw. 20 sind über je einen Schalttransistor 21, 23 mit Vorwiderständen 22 bzw. 23 und 24 mit den Widerständen 17 bzw. 18 verbunden.
Für die in F i g. 3 als Beispiel gewählte Kennlinienkurve »i>« ergibt sich folgender Ablauf:
Solange Utvo < Ulg0 ist, schaltet Komparatorstufe 6 sofort, so daß die Blende 8 nicht zuläuft.
Solange U,g > UTm > Utgo > ist, besteht zwischen den Widerständen 13 und 14 ein Widerstandsverhältnis 1 :2. Dies bedeutet, daß sich bei Erhöhung der Spannung Utvo die Zeit um zwei Sprünge, die Blende jedoch nur um einen Wert ändert.
Wird die Referenzspannung für die Komparatorstufe 20 durch die Spannung Utvo überschritten, dann schaltet die Komparatorstufe 20 den Transistor 23 ein. Dadurch wird der Widerstand 18 parallel zum Widerstand 14 geschaltet. Das Widerstandsverhältnis ist nunmehr
ff ff
η . Λ14 "18 _ 1 . η IO
"»•τη*,-1-0*-
(wobei R\3< R\a, Ris die Widerstandswerte dieser Widerstände sind)
Es wird sich also bei weiterer Erhöhung der Spannung Urm bevorzugt die Blende ändern. Dies gilt so lange, bis die Komparatorstufe 19 anspricht und durch Parallelschaltung des Widerstandes 17 zum Widerstand 13 vermittels des Transistors 21 dafür sorgt, daß das Verhältnis
•Κΐ4+·#-18
1:1
(u = Widerstandswert des Widerstandes 17)
wird, womit sich wieder die gleichwertige Änderung von Zeit und Blende bei Änderung der Spannung Utvo einstellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung für eine fotografische Kamera mit einem eine sich selbsttätig verstellende Blende aufweisenden Aufnahmeobjektiv, die zur Ermittlung der Größe der Arbeitsblende einen ersten Spannungsgeber, welcher ein einem Verschlußzeitwert proportionales Referenzsignal liefert, und eine Lichtmeßeinrichtung aufweist, welche das durch das an der Kamera verwendete Aufnahmeobjektiv und dessen offene Blende einfallende Szenenlicht mißt und in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit ein Ausgangssignal abgibt, welches mit dem dem Verschlußzeitwert proportionalen Referenzsignal am Ausgang einer Rechenstufe ein Meßsignal liefert, welches vor der Verschlußausiosung in einem Speicherniitiel gespeichert wird, wobei ein zweiter Spannungsgeber vorgesehen ist, welcher die der selbsttätigen öffnungsyariation der Blende entsprechende Spannungsänderung elektro-mechanisch ermittelt und eine Zeitbildnereinrichtung zuführt sowie mit dem gespeicherten Meßsignal vergleicht, und wobei ein Trennschalter vorgesehen ist, mit welchem das Speichermittel von der Rechenstufe trennbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Spannungsgeber (5) spannungsteilende Bauteile (13,14,17,18) zugeordnet sind, über welche ein an dem ersten Spannungsgeber (5) abnehmbares, einem Verschlußzeitgrenzwert proportionales Signal mit dem im Speichermittel (10) gespeicherten Meßsignal im durch diese Bauteile (13,14,17,18) veränderbar vorgegebenen Spannungsteilerverhältnis verknüpfbar ist, und daß der zweite Spannungsgeber (12) dem Speichermittel (10) nachgeschaltet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Spannungsgeber ein Potentiometer (12) ist, dessen Schleifer (12a) mit der sich kontinuierlich verstellenden Blende (8) in Wirkverbindung steht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem ersten Spannungsgeber (5) zugeordneten spannungsteilenden Bauteile in Reihe geschaltete Widerstände (13,14) im Widerstandsverhältnis 1 :1 sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem ersten Spannungsgeber (5) zugeordneten spannungsteilenden Bauteile in Reihe geschaltete Widerstände (13,14) im Widerstandsverhältnis 1 :1 sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Variation des Wirkungsranges zwischen Blende und Zeit im Stromkreis zwischen erstem Spannungsgeber (5) und spannungsteilenden Bauteilen (13, 14) Mittel (19, 20, 21, 23) angeordnet sind, mit welchen eine Variation des Referenzsignals durchführbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel Komparatoren (19, 20) umfassen.
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel Transistoren (21,24) sind.
8. Einrichtung nach den Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter (15) vorhanden ist, mittels welchem die Bildung des Referenzsignals abschaltbar ist.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung für eine fotografische Kamera mit einem eine sich selbsttätig verstellende Blende aufweisenden Aufnahmeobjektiv, die zur Ermittlung s der Größe der Arbeilsblende einen ersten Spannungsgebtr, welcher ein einem Verschlußzeitwert proportionales Referenzsignal liefert, und eine Lichtmeßeinrichtung aufweist, weiche das durch das an der Kamera verwendete Aufnahmeobjektiv und dessen Anfangsblende einfallende Szenenlicht mißt und in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit ein Ausgangssignal abgibt, welches mit dem dem Verschlußzeitwert proportionalen Referenzsignal am Ausgang einer Rechenstufe ein Meßsignal liefert, welches vor der Verschlußauslösung in einem Speichermittel gespeichert wird, wobei ein zweiter Spannungsgeber vorgesehen ist, welcher die der selbsttätigen Öffnungsvariation der Blende entsprechende Spannungsänderung elektro-mechanisch ermittelt und eine Zeitb'.ldnereinrichtung zuführt sowie mit dem gespeicherten Meßsignal vergleicht und wobei ein Trennhalter vorgeseher ist, mit welchen das Speichermittel von der Rechenstufe trennbar ist
Mit einer solchen Einrichtung soll die Belichtung in einer fotografischen Kamera derart gesteuert werden, daß sich nach Wählen eines Verschlußzeitwertes die Blende des jeweils verwendeten Aufnahmeobjektivs in Abhängigkeit von Szenenleuchtdichte und Filmempfindlichkei* automatisch auf die eine korrekte Belichtung ergebende Blendenöffnung einstellt.
Zur automatischen Belichtungssteuerung bei einer fotografischen Kamera ist aus der DE-AS 23 19 167 eine Lichtmeßeinrichtung bekannt, der ein Speichermittel nachgeschaltet ist, welches bei Kameraauslösung das der Szenenleuchte, der Filmempfindlichkeit und der Anfangsblendenöffnung des jeweils verwendeten Aufnahmeobjektivs proportionale Meßsignale speichert und bei der ein elektrisches Bauelement vorhanden ist, welches ein elektrisches Signal bildet, das der einzustellenden Blende proportional ist.
Nachteil dieser Anmeldung ist es, daß ein Blendenwertsignal gespeichert wird, welches mit einem Zeitwertsignal nicht verglichen werden kann.
Zwecks programmierter Belichtungssteuerung ist durch die DE-OS 24 60 804 eine Steuereinrichtung bekannt, deren Zeitautomatikvorrichtung eine Blendenregelvorrichtung mit einem zwei Grenzwerten umschaltbaren Regeleinsatzpunkt vorgeschaltet ist. Eine Speicherung des gebildeten Zeitsignals erfolgt jedoch nicht.
In der DE-OS 24 33 894 ist eine Belichtungssteuervorrichtung für eine fotografische Kamera vorgeschlagen worden, in welcher ein Belichtungsmeßkreis zunächst ein Signal erzeugt, das der Szenenleuchtdichte, der Filmempfindlichkeit und der Anfangsöffnung des verwendeten Aufnahmeobjektivs proportional ist und das mit einem Signal eines an der Kamera vorgewählten Verschlußzeitwertes verglichen wird. Dabei gibt der Unterschied zwischen den beiden Spannungen an, um wieviel das Aufnahmeobjektiv bei der Kameraauslösung abgeblendet werden muß, damit die Belichtung stimmt.
Durch die bei Auslösung der Kamera freigegebene zulaufende Objektivblende ändert sich das Signal am Ausgang des Belichtungsmeßkreises kontinuierlich. Bei Spannungsgleichheit zwischen den Signalen des Belichtungsmeßkreises und des Verschlußzeitwertes stoppt ein über einen Komparator angesteuerter Magnet das Zulaufen der Blende.
Fehler, die aufgrund gewisser Zeitkonstanten der
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