DE2851256C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung für die
Füllstandshöhe von Metallschmelzen in Kokillen von Stranggießeinrichtungen
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Regeleinrichtung US-PS 27 43 492, 33 00 820, 35 36 124 und
38 42 894 dieser Gattung werden
zwei Füllstandsmeßfühler verwendet, und zwar jeweils einer
für den unteren und einer für den oberen Grenzwert der Füllstandshöhe
der Schmelze. Bei dieser Zweipunktregelung wird,
wenn die Oberfläche der Schmelze den oberen Grenzwert bzw.
den unteren Grenzwert erreicht hat, gemeldet, daß gegenüber
dem Sollwert der Füllstandshöhe eine Abweichung vorliegt.
Aus dieser Abweichung gebildete Proportions- oder kombinierte
Integrations- und Diffenzsignale erzeugen einen Wert,
der mit einem vorgegebenen Faktor zur Bildung eines Stellgrößenänderungswertes
für den Stopfen multipliziert wird.
Mit Hilfe der daraus resultierenden Stellgrößenänderung wird
die Füllstandshöhe der Oberfläche der Schmelze so geregelt,
daß sie auch weiterhin um einen bestimmten Betrag jeweils
vom oberen oder vom unteren Grenzwert abweicht.
Da diese Regeleinrichtung mit festen vorgegebenen Regelkonstanten
arbeitet, kann sie schnellen Veränderungen der Füllstandshöhe
nicht entsprechend schnell folgen und bietet
deshalb keine Gewähr dafür, daß mit ihr verhindert wird,
daß die Füllstandshöhe zu stark ansteigt und möglicherweise
die Kokille überläuft; sie kann auch nicht gewährleisten,
daß Schäden an den gegossenen Blöcken oder Knüppeln vermieden
werden, wenn die Füllstandshöhe zu stark absinkt.
Vergleichbare Schwierigkeiten bringt eine weitere bekannte
Regeleinrichtung (DE-OS 19 62 960) mit sich. Bei dieser
werden die Verstellbewegungen des Stopfens über einen Proportional-
Integral-Regler als Nullregler in der Weise bewirkt,
daß die Füllstandshöhe durch einen, nahe der Gießöffnung
in der Kokille angeordneten radioaktiven Strahler
mit Empfänger durch Messung der Strahlungsintensität des
Strahlers überwacht und die Meßergebnisse über einen Istwertgeber
einem nachgeordneten Differenzwertbildner für den
Vergleich Istwert/Sollwert zugeleitet, und der erhaltene
Vergleichswert von einem Proportional-Integral-Regler nach
Abgleichung dem Stellglied für die Höhenverstellung des
Stopfens zugeführt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße
Ausbildung der Regeleinrichtung so zu verbessern, daß die
vorstehend erläuterten Schwierigkeiten und Nachteile vermieden
werden und eine Regelcharakteristik geschaffen wird,
die es erlaubt, schnellen Veränderungen der Füllstandshöhe
entgegenzuwirken und anschließend deren erneutes Entstehen
zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Hiermit wird erreicht, daß immer dann, wenn die Füllstandshöhe
in der Kokille den oberen bzw. unteren Grenzwert erreicht,
eine auf Erfahrungswerten beruhende vorprogrammierte
Folge von Stellungsänderungen des die Größe des jeweiligen
Austrittsquerschnitts der Gießöffnung bestimmenden Stopfens
abläuft, die zunächst einen schnellen Stop des weiteren
Ansteigens bzw. Absinkens der Füllstandshöhe herbeiführt und
anschließend einen den Verhältnissen angepaßten mengenmäßig
reduzierten bzw. erhöhten Fluß der Schmelze in die Kokille gewährleistet.
Die Impulsfolge besteht zweckmäßig aus Rechteckimpulsen.
Wie die Erfindung weiter vorsieht, können bei einer aus der
Summe der einzelnen Zeitspannen gebildeten Zeitspanne für
die erste Impulsfolge die entsprechenden vorgegebenen einzelnen
Zeitspannen für die nächste Impulsfolge so bemessen
sein, daß die Zeitspanne dieser Impulsfolge größer ist als
die der vorhergehenden Impulsfolge. Damit wird der Vorteil
erzielt, daß der auf den ersten Regelvorgang folgende zweite
Regelvorgang, der dann entsprechend langsamer abläuft, ein
noch genaueres Einregeln des Flusses der Schmelze aus der
Gießöffnung in die Kokille ermöglicht.
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung
zeigen
Fig. 1 eine bekannte Ausbildung der Regeleinrichtung in
schematischer Darstellung im Schnitt von der Seite
gesehen,
Fig. 2 ein Diagramm des Änderungsverlaufs der Füllstandshöhen
bei bekannten Regeleinrichtungen,
Fig. 3 die Regeleinrichtung im Schnitt von der Seite gesehen
in schematischer Darstellung,
Fig. 4 ein Kennliniendiagramm der Impulsfolgen und der
Verstellbewegungen und
Fig. 5 ein Kennliniendiagramm des Verlaufs der Änderungen
der Füllstandshöhen.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen, wird bei der bekannten Stranggießeinrichtung
durch ein Zuführrohr 1 die Schmelze 2 in die Gießpfanne 3
eingegeben und durch eine Gießöffnung 4 in die Kokille 5
gegossen, um kontinuierlich Blöcke oder Knüppel zu erzeugen.
Die Oberfläche 6 der Schmelze muß dabei eine möglichst konstante
Füllstandshöhe einhalten. Dies wird durch die Regel-
und Einstellmechanik erreicht, zu der ein Betätigungshebel
9, ein verstellbar über der Gießöffnung 4 angeordneter
Stopfen und eine Betätigungsvorrichtung 8 gehören, mit der
zur Änderung der Größe des Ausflußquerschnittes der Gießöffnung
4 der Stopfen 7 vertikal auf- und abbewegt werden
kann.
Bei der zuvor beschriebenen Zweipunktregelung gibt
das Meßgrößensignal dann, wenn der Gießpfannenstopfen
7 vom elektrischen Regelungssystem per Analogregelung
verstellt oder verfahren wird und wenn der
Oberflächenspiegel der Metallschmelze den oberen
Grenzwert h₁ oder den unteren Grenzwert h₂ erreicht
und damit meldet, daß im Hinblick auf den
Sollwert H des Füllstandes eine Regelabweichung
von +Δh vorliegt und gegeben ist, dem Gießpfannenstopfen
7 eine Stellgrößenänderung, die dadurch
erzielt wird, daß eine Multiplikation eines Proportionalsignales
oder von kombinierten integrierten
und differentierten Signalen aus der vorerwähnten
Regelabweichung Δh mit einem bestimmten Faktor
durchgeführt wird. Als Folge davon wird nun
der Füllstand des Metallschmelzen-Oberflächenspiegels
6 derart gesteuert und geregelt, daß er auch
weiterhin um den Betrag +α oder -β jeweils von
dem oberen Grenzwert h₁ oder von dem unteren Grenzwert
h₂ abweicht, wie dies mit Fig. 2 dargestellt
ist, und zwar aufgrund des Ansprechverhaltens des
elektrischen Regelungssystems, so daß mit dem
System nach dem bisherigen Stand der Technik auf
gar keinen Fall eine größere Genauigkeit erreicht
worden ist oder erreicht wird.
Zu der in Fig. 3 wiedergegebenen Ausbildung der Regeleinrichtung
10 gehören die Füllstandsmeßfühler 11 und 11′, die
den oberen Grenzwert h₁ bzw. den unteren Grenzwert h₂ der
Füllstandshöhe erfassen und als Signale melden. Diese Füllstandsmeßfühler
11 und 11′ sind in der Stranggießkokille 5
in Positionen angeordnet, die gegenüber dem Sollwert H, auf
die die Füllstandshöhe eingeregelt werden soll, um die Regelabweichung
h vertikal versetzt sind. Die Füllstandsmeßfühler
11 und 11′ sind an eine Regeleinrichtung 12 angeschlossen,
die die von den Füllstandsmeßfühlern 11 und 11′
erzeugten Signale als Eingangssignale übernimmt. Von der
Regeleinrichtung 12 wird daraufhin eine Impulsfolge erzeugt
und als Ausgangssignal auf einen Regelverstärker 13 geschaltet.
Das Ausgangssignal des Regelverstärkers 13 wird zum
Ansteuern eines rechts und links drehenden Elektromotors 14
verwendet, der den Stopfen 7 der einstellbaren Gießöffnungs-
Verschlußmechanik 9 auf- bzw. abwärts bewegt.
Die von der Regeleinrichtung 12 erzeugte und weitergeschaltete
Impulsfolge und deren Wirkungsweise gehen aus Fig. 4
hervor. Im Fall, daß der Füllstandsmeßfühler 11 erfaßt hat,
daß die Füllstandshöhe der Oberfläche 6 der Schmelze den
oberen Grenzwert h₁ erreicht und der Regeleinrichtung 12 ein
entsprechendes Signal aufgeschaltet hat, erzeugt die Regeleinrichtung
12 eine Impulsfolge, die das in Fig. 4(a) dargestellte
Muster aufweist.
Bei diesem Muster der Impulsfolge erstreckt sich ein oberer
Grenzwert-Schließimpuls P₁ über ein vorgegebenes Zeitintervall
T₁. Nach Ablauf des anschließenden Zeitintervalls T₂
folgt dann ein oberer Grenzwert-Öffnungsimpuls P₂, der sich
über ein weiteres vorgegebenes Zeitintervall T₃ erstreckt.
Die Schwingungsdauer der Impulsfolge T beträgt somit
T=T₁+T₂+T₃.
Diese Impulsfolge führt zu folgenden Steuerungsabläufen: Der
obere Grenzwert-Schließimpuls P₁ bewirkt, daß der Elektromotor
14 den Stopfen 7 nach unten verfährt, mit der Folge,
daß der Ausflußquerschnitt der Gießöffnung in einer sehr
kurzen Zeitspanne auf nahe Null geschlossen wird, wie dies
durch die ansteigende Flanke L₁ der in Fig. 4(b) dargestellten
Kennlinie angedeutet ist, mit der Folge, daß die Oberfläche
6 der Schmelze nahe an den Sollwert H der Füllstandshöhe
herangebracht wird, wie dies der Kurvenabschnitt Q₁ der
Darstellung der Füllhöhenänderungen in Fig. 5 andeutet. Nach
Ablauf der Zeitintervalle T₁+T₂ bewirkt der obere Grenzwertöffnungsimpuls
P₂, daß der Elektromotor 14 den Stopfen 7
nach oben verfährt und damit ein Öffnen des Austrittsquerschnitts
der Gießöffnung 4 veranlaßt, wie mit der abfallenden
Flanke L₂ der in Fig. 4(b) dargestellten Kennlinie veranschaulicht.
Die Regeleinrichtung 12 ist dabei so eingestellt,
daß T₁<T₃ ist. Dies führt dazu, daß der Austrittsquerschnitt
der Gießöffnung 4 nicht so weit geöffnet wird,
wie dies vor Beginn des Regelvorgangs der Fall war, sondern
nur auf einen Querschnitt der um die Größe S von der Größe
der vollen Öffnung, die bei Beginn des Regelvorgangs vorhanden
war, abweicht, wie in Fig. 4(b) dargestellt.
Deshalb weist die in Fig. 5 dargestellte Flanke R₂ der Kennlinie
eine kleinere Steigung als die Flanke R₁ auf; dies
zeigt an, daß die Oberfläche 6 der Schmelze in Richtung auf
den oberen Grenzwert H₁ langsamer steigt.
Das in Fig. 4(e) angedeutete Unterdrückungssignal unterdrückt
eine erneute Signalannahme durch die Regeleinrichtung
12 während des Ablaufs der beschriebenen Steuervorgänge,
d. h. während der Zeit der Erzeugung der Impulsfolge.
Wenn der untere Füllstandsmeßfühler 11′ ermittelt hat, daß
die Oberfläche 6 der Schmelze den unteren Grenzwert h₂ der
Füllstandshöhe erreicht hat und der Regeleinrichtung 12 ein
entsprechendes Signal aufgeschaltet wurde, erzeugt diese
eine Impulsfolge, die das in Fig. 4(c) dargestellte Muster
aufweist. Sie beginnt mit einem unteren Grenzwert-Öffnungsimpuls
P₁′, der sich über ein vorgegebenes Zeitintervall T₁′
erstreckt. Nach Ablauf des anschließenden Zeitintervalls T₂′
folgt der untere Grenzwertschließimpuls P₂′, der sich über
ein weiteres vorgegebenes Zeitintervall T₃′ erstreckt. Die
Schwingungsdauer der Impulsfolge T′ beträgt damit
T′=T₁′+T₂′+T₃′.
Der untere Grenzwertöffnungsimpuls P₁′ bewirkt, daß der
Elektromotor 14 den Stopfen 7 nach oben verfährt mit der
Folge, daß der Austrittsquerschnitt der Gießöffnung 4 in
einer sehr kurzen Zeitspanne vollständig geöffnet wird, wie
dies durch die ansteigende Flanke L₁′ der Kennlinie in Fig. 4(d)
angedeutet ist. Dies bedeutet, daß auch die Füllstandshöhe
der Oberfläche 6 der Schmelze sehr nahe an den Sollwert
H der Füllstandshöhe herangebracht wird.
Nach Ablauf der Zeitspanne T₁′+T₂′ wird der untere Grenzwertschließimpuls
P₂′ erzeugt, der veranlaßt, daß zur Verringerung
des Austrittsquerschnitts der Stopfen 7 zur Gießöffnung
4 hin nach unten gefahren wird, wie dies die absteigende
Flanke L₁′ der Kennlinie in Fig. 4(d) veranschaulicht.
In diesem Falle wird jedoch, weil für die Regeleinrichtung
12 die Einstellung T₁′<T₃′ gilt, der Ausflußquerschnitt
der Gießöffnung 4 nicht auf die vor dem Regelvorgang vorhandene
Ausgangsgröße gefahren, sondern der Schließvorgang wird
beendet, wenn, wie in Fig. 4(d) angedeutet, ein gegenüber
der Ausgangsgröße des Austrittsquerschnitts um S′ abweichender
Wert erreicht worden ist. Wie bereits (Fig. 5) für den
Fall beschrieben, bei dem die Oberfläche 6 den oberen Grenzwert
h₁ der Füllstandshöhe erreicht, so wird auch hier die
Oberfläche 6 der Schmelze durch Regelung auf eine Füllstandshöhe
zwischen dem Sollwert H und dem unteren Grenzwert
h₂ gehalten.
Die Zeitintervalle T₁, T₂, T₃ sowie T₁′, T₂′, T₃′ und weiter
die Zeitspanne T+T des Unterdrückungsimpulses sind als
Tabelle veränderlicher Konstanten in verschiedensten Kombinationen
vorgebbar. So kann z. B. dann, wenn der Regeleinrichtung
12 erneut ein Signal aufgeschaltet worden ist, das
das Erreichen des oberen Grenzwertes H₁ der Füllstandshöhe
meldet, die Oberfläche 6 der Schmelze dadurch mit größerer
Genauigkeit wieder auf den Sollwert H der Füllstandshöhe
zurückgebracht werden, daß bei der Aufschaltung dieses
zweiten Signals die Summe der kombinierten Zeitintervalle
T₁, T₂ und T₃ gemäß Fig. 4(a) auf einen gegenüber der Summe
der vorhergehenden Zeitintervalle höheren Wert vorgegeben
und damit erreicht werden, daß die Steigung der in Fig. 5
dargestellten Flanke Q₂ größer ist als die der Flanke Q₁.
Eine Versuchsanlage mit der erläuterten Regeleinrichtung
wurde bei der Produktion von Blöcken/Knüppeln eingesetzt.
Das Gießen der Metallschmelze erfolgte mit einer Fließmenge
von 20 000 cm³/min, die Kokille hatte einen
Durchmesser von 200 mm. Mit Füllstandsmeßfühlern, die mit
einer Regelabweichung von +/-5 mm in der Kokille angeordnet
waren und mit einem Mikrocomputer als Regeleinrichtung
konnte die Oberfläche der Metallschmelze mit einer Toleranz
von +/-7 mm auf dem Sollwert der Füllstandshöhe gehalten
werden, und zwar mit der Vorgabe-Programmierung der Zeitintervalle
T₁=0,3 sec, T₂=1,5 sec, T₃=0,2 sec und T=1,0 sec,
sowie T₁′=0,4 sec, T₂′=1,5 sec, T₃′=0,3 sec
und T′=0,5 sec.
Claims (3)
1. Regeleinrichtung für die Füllstandshöhe von Metallschmelzen
in Kokillen von Stranggießeinrichtungen, bei denen die
Schmelze aus einer mit einem motorisch heb- und senkbaren
Stopfen verschließbaren Gießöffnung einer Gießpfanne in die
Kokille fließt, wobei in Abhängigkeit von Signalen, die das
Erreichen vorgegebener, von einem Sollwert der Füllstandshöhe
abweichender oberer bzw. unterer Grenzwerte der Füllstandshöhe
von Füllstandsmeßfühlern erfassen und an eine
Regel- und Steuereinrichtung abgeben, die Steuereinrichtung
eine Veränderung der Größe des Austrittsquerschnitts der
Gießöffnung durch Ändern der Hubstellung des Stopfens herbeiführt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Regeleinrichtung (12) aufgrund des Signals für das
Erreichen des oberen Grenzwertes (h₁) der Füllstandshöhe
eine Impulsfolge erzeugt, die bewirkt, daß der Stopfen (7)
für die Gießöffnung (4) für eine vorgegebene erste Zeitspanne
(T₁) vollständig verschließt und nach Ablauf einer
anschließenden, ebenfalls vorgegebenen zweiten Zeitspanne
(T₂) für eine weitere vorgegebene dritte Zeitspanne (T₃) so
weit wieder öffnet, daß die Größe des Austrittsquerschnitts
(S) etwas kleiner ist als die bei Beginn der Impulsfolge
gegebene Größe, und daß die Regeleinrichtung (12) aufgrund
des Signals für das Erreichen des unteren Grenzwertes (H₂)
der Füllstandshöhe eine Impulsfolge erzeugt, die bewirkt,
daß der Stopfen (7) die Gießöffnung (4) für eine vorgegebene
erste Zeitspanne (T₁′) vollständig öffnet und anschließend
nach Ablauf einer ebenfalls vorgegebenen zweiten Zeitspanne
(E₂′) für eine weitere vorgegebene dritte Zeitspanne (E₃′)
so weit wieder verschließt, daß die Größe des Austrittsquerschnitts
(S) etwas größer ist als die bei Beginn der Impulsfolge
gegebene Größe.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Impulsfolge aus Rechteckimpulsen besteht.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer aus der Summe der einzelnen Zeitspannen (T₁,
T₂, T₃) bzw. (T₁′, T₂′, T₃′) gebildeten Zeitspanne (T) bzw.
(T′) für die erste Impulsfolge die entsprechenden vorgegebenen
einzelnen Zeitspannen für die nächste Impulsfolge so
bemessen sind, daß die Zeitspanne dieser Impulsfolge größer
ist, als die der vorgegebenen Impulsfolge.
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