DE284591C - - Google Patents

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DE284591C
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Germany
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water
wall
permeable
mold
sieve
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J5/00Manufacture of hollow articles by transferring sheets, produced from fibres suspensions or papier-mâché by suction on wire-net moulds, to couch-moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Herstellung hoher oder zylindrischer. Gegenstände nach Patent 243156 ergibt sich der Übelstand, daß die auf das Sieb aufgesaugte Stoffschicht bei dem Aufsetzen der Gautschform von dieser berührt und dabei beschädigt wird. Nach erfolgtem Auf ein andergautschen mehrerer Lagen macht sich dieser Übelstand um so mehr bemerkbar, da der Zwischenraum zwischen dem Sieb und den auf die Form gegautschten Stoffschichten entsprechend der Anzahl und Stärke der Lagen enger wird. Andererseits konnte man den Siebkörper, auf welchen die Stoffschicht aufgesaugt wird, im wesentlichen nicht viel klei-
J5 ner halten als den inneren Durchmesser der Gautschform, da sonst die auf das Sieb gesaugte Schicht beim Abgautschen gedehnt wird und ein Zerreißen derselben eintritt. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung sind diese Mängel dadurch beseitigt, daß die wasserdurchlässige nachgiebige Wand eine wellige Form besitzt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine vollständige Form im Schnitt. Fig. 2 ist ein Querschnitt dazu nach Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 3 veranschaulicht in größerem Maßstabe einen Teil der Fig. 2 nach aufgesaugter Stoffschicht.
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Fig. 4 stellt ebenfalls einen solchen Teil dar, und zwar während des Abgautschens.
Fig. 5 zeigt einen Teil der Warzenplatte im Schnitt nach C-D der Fig. 6.
Fig. 6 ist der Grundriß dazu.
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß die zwischen der wasserundurchlässigen Wand α und Sieb b angeordnete wasserdurchlässige Wand c, die sogenannte Warzenpiatte, in ihrem Querschnitt eine gewellte Form hat. Diese Wellen müssen dabei so bemessen sein, daß der Umfang dieser Wellenplatte c dem inneren Umfang der zum Abgautschen bestimmten Form d entspricht, damit keine Zerrung der Stoffschicht e stattfinden kann. Der Kern f, an dem die wasserundurchlässige und die wasserdurchlässige Wand, welche vorteilhaft aus dehnbarem Material bestehen, anliegen, kann also dadurch, daß sich durch die Wellenform der Wand c eine größere Länge ergibt, verhältnismäßig kleiner gehalten werden. Dadurch ergibt sich der Vorteil, und das ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, daß zwischen Sieb und innerer Formwand ein verhältnismäßig großer Raum verbleibt, welcher auf der Zeichnung mit g bezeichnet ist.
Nachdem die Stofflage e in die Form d abgegautscht ist, gehen die wasserundurchlässige und wasserdurchlässige Wand α, c in ihre alte
Lage wieder zurück, was durch die Wegnahme des Druckwassers, welches durch die Kanäle h des Kerns f gegen die wasserundurchlässige Wand α geführt wird, bedingt wird (Fig. i). Dadurch; daß die Warzenplatte c ihre Wellenform wieder annimmt, wird der Zwischenraum g gebildet. Jetzt kann, ohne die in die Form d abgegautschte Stoffschicht e' zu beschädigen, die Form d bequem' vom Sieb abgehoben
ίο werden. Eine neue-Lage e wird nun auf das ! Sieb aufgesaugt, und die Form d kann, da der Zwischenraum g groß genug ist, ohne Berührung der neuen Stoffschicht e zum Abgautschen wieder aufgesetzt werden.
Behufs gleichmäßigen Aufsaugens der Stoffschicht ist die Warzenplatte c mit Versetzt angeordneten Schlitzen i versehen. Diese Schlitze i sind weiter, um eine schnelle Wasserabführung zu gewährleisten, durch in die Warzenplatte c eingearbeitete Rillen k miteinander verbunden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Herstellung von Reliefs, Hohlkörpern u. dgl. aus Papiermasse durch Niederschlagen einer preßfähigen Papierstoffschicht auf einer für Wasser durch-, lässigen Wand nach Patent 243156, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserdurchlässige nachgiebige Wand (c) eine wellige Form hat, urn bei der Herstellung holier oder zylindrischer Gegenstände den Kern (f) derart verjüngen zu können, daß zwischen Sieb (b) und Forminnen wand ein größerer Raum (g) verbleibt, welcher ein glattes Aufsetzen der Form (d) ohne Beschädigung der Stoffschicht (e bzw. e') ermöglicht, und beim Abgautschen unter Zulassung des Druckwassers die wasserdurchlässige Wand (c) derart erweitern zu . können, daß keine Zerrung der aufgesaugten Stoffschicht (e) eintritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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