DE284580C - - Google Patents
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- DE284580C DE284580C DENDAT284580D DE284580DA DE284580C DE 284580 C DE284580 C DE 284580C DE NDAT284580 D DENDAT284580 D DE NDAT284580D DE 284580D A DE284580D A DE 284580DA DE 284580 C DE284580 C DE 284580C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
- C05B—PHOSPHATIC FERTILISERS
- C05B1/00—Superphosphates, i.e. fertilisers produced by reacting rock or bone phosphates with sulfuric or phosphoric acid in such amounts and concentrations as to yield solid products directly
- C05B1/10—Apparatus for the manufacture of superphosphates
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das durch Aufschließen mit Schwefelsäure aus Phosphoriten gewonnene. Superphosphat
wird in gemauerte Aufschließkammern abgelassen, in denen sich unter starker Wärmeentwicklung
die Umsetzung des Phosphorits zu Superphosphat vollzieht. Letzteres wird nach Beendigung der Reaktion noch einige
Zeit liegen gelassen, wodurch es trocken wird; auch kann das Trocknen noch durch Trockenvorrichtungen
befördert werden. Die Ent-' fernung der getrockneten Masse aus den Kammern
erfolgt entweder von Hand oder maschinell. Wenn rotierende Schneidmaschinen verwendet werden, erhalten die Kammern
der Länge nach einen zylindrischen Hohlraum; ortsfeste, TionzorTtal liegende Kammern ""erhalten
zudem bei Verwendung von sich selbst fortbewegenden, rotierenden Schneidmaschinen
eine Schienenlaufbahn für die Maschine.
Dadurch, daß im letzteren Falle die Maschine sich während des Schneidens durch
eigene Kraft in die Kammer hineinzubewegen und nach vollzogener Arbeit rasch herauszufahren
hat, muß sie zur Umkehrung der Bewegungsrichtung mit verwickelten, automatisch wirkenden Apparaten versehen sein, die
wegen der in der Kammer entwickelten schädlichen Gase und der in derselben herrschenden
Hitze einer raschen Zerstörung unterworfen sind. Zudem wird das richtige Arbeiten der
Maschine dadurch beeinträchtigt, daß die abgeschnittene Masse auf die Laufbahn fällt,
an den Laufrädern klebt und die sich abwickelnden Durchmesser derselben ungleich
groß macht, was nicht nur ein ruckweises, die gleichmäßige Qualität des Gutes beeinflussendes
Fortschreiten, sondern auch ein Ecken oder ein Festklemmen der schief einfahrenden Maschine
zwischen den Laufschienen zur Folge haben kann. Schließlich erfordern die mit zylindns^ejQ^H^hlräurrien versehenen, nur aus
Mauerwerk bestehenden, sehr schweren Aufschließkammern außer kostspieligen Fundamenten
viel Platz, und es sind dieselben dem Senken und Reißen ausgesetzt, wodurch die Genauigkeit der zylindrischen Öffnung beeinträchtigt
und die Laufbahn der Maschine schief und ungenau wird.
Alle die oben erwähnten Nachteile werden durch die den Gegenstand vorliegender Erfindung
bildende Vorrichtung behoben, indem:
1. ein kräftiger Umhüllungs- bzw. Tragmantel aus Eisenblech die Möglichkeit gewährt,
den eigentlichen Aufschließraum entweder mittels einer in geringer Dicke auszuführenden
Betonausmauerung oder mittels einer Schalung aus leicht ersetzbaren Holzbrettern herzustellen,
wobei zugleich der Vorteil erzielt wird, den erforderlichen Platzbedarf gegenüber jenem
einer gemauerten Aufschließkammer ganz er- 6o' heblich vermindern zu können;
2. die Laufbahn der Schneidmaschine durch Vernietung oder Verschraubung mit dem Blechmantel
eine unverrückbare Lage erhält;
3. die Laufflächen derart angeordnet werden, daß dieselben durch das herabfallende
Gut nicht verschmiert werden können;
4. das Ein- und Ausfahren der Schneidmaschine nicht durch Mechanismen, sondern
durch die Schwerkraft erfolgt, dadurch, daß
5. die Aufschließkammer um Drehzapfen nach der einen oder andern Richtung gekippt
und der Neigungswinkel derart eingestellt wird, daß der Vorschub der Maschine sich der
Härte des Gutes anpassen kann, wodurch die Maschine stets mit dem Maximum ihrer Leistung
zu arbeiten imstande ist, während die •Rückfahrt beliebig rasch erfolgen kann;
6. indem durch Wegfall der Eigenbewegungen nach zwei Richtungen die Schneidmaschine
nebst einem einfachen Laufgestell
ίο nur noch eines einfachen, λόγ der schädlichen
Einwirkung der Säuredämpfe leicht zu schützen-'den Mechanismus bedarf.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der beschriebenen Vorrichtung dar-
gestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt, Fig. 2 einen Aufriß, und Fig. 3 eine
Draufsicht derselben.
Die Aufschließkammer besteht aus einem mit Beton bzw. Holz α ausgemauerten bzw. ausgeschalten
Blechmantel b ■— der auf der Zeichnung in zylindrischer Form dargestellt ist,
während für die Ausführung eine Form von anderem Querschnitt gewählt werden kann -—·,
versehen mit einer oberen Füllöffnung c, einem unteren Längsschlitz d, durch welchen das abgeschnittene
Gut auf mechanische Fördermittel herunterfällt, und aus einer Fahrbahn e,
deren Laufflächen durch herabfallendes Gut nicht verschmiert werden können. Die beiden
Stirnseiten und der untere Längsschlitz werden vor der Füllung der Kammer mit passenden
Verschlüssen versehen, welche wieder entfernt werden, sobald das Gut genügend getrocknet
ist. f und g sind Abzugskanäle für
die Gase und Dämpfe. Sie werden, nachdem die Füllung der Aufschließkammer beendet
ist, mit einem Exhaustor verbunden, h, h sind zwei nach Art der Brückenkipplager ausgebildete
Auflager, bei welchen der Kippzapfen zwischen zwei Lagerkörpern je zur Hälfte umschlossen
ist, von denen der obere mit dem . Blechmantel b, der untere mit dem Auflagermauerwerk
i fest verbunden ist. k bedeutet die Schneidmaschine, die bei Beginn der Arbeit
auf die über den Blechmantel verlängerte Fahrbahn e geschoben wird. Der Förderwagen I
und das Fördergleis m dienen zur Beförderung der Schneidmaschine von einer Aufschließkammer
zur andern.
Ist die Kammer gefüllt und hat die Maschine ihre Anfangsstellung eingenommen, so wird
die Kammer mittels einer passenden Hebevorrichtung in Neigung der Linie A gestellt
und die Schneidmaschine in Bewegung gesetzt. Die Maschine erhält dann ihren Vorschub
durch die in Richtung der geneigten Fahrbahn wirkende Komponente ihres Eigengewichtes.
Nach Beendigung der Arbeit wird die Maschine durch Stellung der Kammer in die Neigung der Linie B wiederum durch ihr
Eigengewicht hinausgefahren, sofern der hinter der Kammer verfügbare Platz das 'Weiterbzw.
Hinausfahren in der ursprünglichen Richtung A nicht gestatten sollte.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Gemauerte oder mit Holz ausgeschalte Aufschließkammer für Superphosphat, dadurch gekennzeichnet, daß das Mauerwerk oder die Holzschälung durch einen äußeren Blechmantel getragen wird, der auf Drehzapfen ruht, mittels deren die Kammer in geneigte Stellungen verbracht werden kann, zum Zwecke, das Entleeren des Inhaltes mittels einer durch motorische Kraft angetriebenen Schneidvorrichtung derart bewerkstelligen zu können, daß die auf einer am Blechmantel befestigten und gegen Verschmieren durch das herabfallende Gut geschützten Fahrbahn laufende Schneidvorrichtung sowohl beim Arbeitsgang in den gefüllten Hohlraum hinein als beim Leergang zum entleerten Hohlraum heraus ihren Vorschub durch die in Richtung der geneigten Fahrbahn wirkende Komponente ihres Eigengewichtes erhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284580C true DE284580C (de) |
Family
ID=540040
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284580D Active DE284580C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284580C (de) |
-
0
- DE DENDAT284580D patent/DE284580C/de active Active
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