DE1433859C - Vorrichtung zum Transport des Stein materials beim Ausbrechen oder Erneuern der Auskleidung von Drehrohrofen - Google Patents

Vorrichtung zum Transport des Stein materials beim Ausbrechen oder Erneuern der Auskleidung von Drehrohrofen

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DE1433859C
DE1433859C DE1433859C DE 1433859 C DE1433859 C DE 1433859C DE 1433859 C DE1433859 C DE 1433859C
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English (en)
Inventor
Rolf 7700 Singen F27b 9 22 Linnemann
Original Assignee
Didier Werke AG 6200 Wiesbaden
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport des Steinmaterials beim Ausbrechen oder Erneuern der Auskleidung von Drehrohröfen, insbesondere Drehrohröfen großer Abmessungen, bestehend aus einem in den Ofen einzusetzenden Gerüst aus einer Mehrzahl von hintereinander angeordneten, diametral in den Ofen eingesetzten, teleskopartig ausziehbaren Stützstempeln.
Die Leistung moderner Drehrohröfen verschiedener Industriezweige, insbesondere der Zement-, Kalk-, Dolomit- und chemischen Industrie, beträgt heute bis zu 1000 tato und mehr. Dementsprechend sind auch die Abmessungen der Drehrohre, deren lichter Durchmesser 3,5 bis 5,5 m beträgt. Öfen dieser Größenordnung erfordern sowohl beim Ausbruch beschädigter Ausmauerungen als auch bei der Neuzustellung einen erheblichen Aufwand an Material, Arbeit und Zeit. Auch ist die. Unfallgefahr bei Ausbrucharbeiten an Drehrohröfen dieser Abmessungen besonders groß, da die Stabilität des ringförmigen Mauerwerks nicht sonderlich groß ist und daher dauernde Einsturzgefahr ganzer Mauerwerksteile besteht, WLMin die Ausbrucharbeiten wie bisher in der uiilcren Hälfte des Drehrohres begonnen werden.
Für das Verbringen des Steinmaterials zur Neuzustellung in den Drehrohrofen bzw. für das Entfernen des Ausbruchmaterials aus dem Ofen bedient man sich einfachster Transportmittel, wie Schubkarren oder auf Schienen laufender Loren, die von Hand beladen werden.
Zum Transport der zur Herstellung eines neuen Ofenfutters erforderlichen Steine in den Ofen ist es auch bekannt, eine axial in das Ofeninnere reichende und an dem Ofen sich abstützende Laufschiene mit einem an dieser verfahrbaren Hebezeug vorzusehen, wobei die Stützen der Laufschiene Tragräder haben, die ein Drehen des Ofens während der Zustellarbeit zulassen.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die insbesondere an verschiedene Durchmesser angepaßt werden kann, ein zumindest begrenztes Drehen des Ofens zuläßt und die es mit Hilfe des Drehens ermöglicht, einen Teil des ausgebrochenen Materials in das Transportmittel zu füllen.
Bei der Ausmauerung von Drehrohröfen wird bekanntlich die noch nicht fertige Auskleidung durch ein Gerüst von teleskopartig ausziehbaren Stützstempeln abgestützt, damit diese beim Drehen des Drehrohres beim Ausmauern eines weiteren Teiles des Drehrohrumfanges nicht wieder einfällt.
Dem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Stützstcmpel jeweils gekreuzt aufgebaut sind und an den in Normalstellung etwa horizontal angeordneten Stützstempeln Laufschienen für die Transportmittel quer zur Ofenlängsachsc pendelnd aufgehängt sind, wobei die Transportmittel mit einer Oberkante an einer im Ofeninncrn längs am Ofenmantel verlaufenden und an den horizontalen Slützstcmpeln befestigten Verankerungsschiene feststellbar sind.
Durch diese erfinderische Maßnahme ist es möglich, die Transportmittel nicht nur bei einer Drehung des Ofens aus seiner Ausgangsstellung zu verfahren, sondern auch hierdurch die Beladung der.Transportmittel, z.B. der Transportkübel,' vorzunehmen, die hierzu mit einer Oberkante an der im Ofeninuern längs am Ofenmantel verlaufenden VerankOningsschiene festgemacht werden, so daß beim entsprechenden Drehen des Drehrohres der Ausbruch in die Transportkübel fällt.
Um die Aufhängung der Transportmittel dem jeweiligen Durchmesser des Ofens anpassen zu können, ist es von Vorteil, daß auf die horizontalen Stützstempel mittels Stützblöcken je ein zu den Stützstempeln paralleler, mit einer Lochreihe versehener Träger aufgesetzt ist, an dem durch Steckbolzen eine ebenfalls mit einer Lochreihe versehene Halteschiene befestigt ist, an deren unterem Ende mittels eines Gelenkstückes die Laufschiene aufgehängt ist.
Eine andersartige Ausbildung der Vorrichtung zum Transport des Steinmaterials beim Ausbrechen oder Erneuern von Drehrohröfen, bei der auf den in Normalstellung etwa horizontalen Stützstempeln Laufschienen für die Transportmittel angeordnet sind; besteht darin, daß eine weitere seitliche Laufschiene an den senkrechten Stützstempeln befestigt ist und die Laufschienen Profile haben, in denen die in bekannter Weise an senkrecht zueinander stehenden Achsen gehaltenen Rollenpaare des Transportmittels laufen.
Um bei dieser Ausbildung einer dreiecksförmigen Anordnung der Laufschienen ein Herausfallen der Transportmittel beim Drehen des Drehrohres zu verhindern und ein Verfahren der Transportmittel in jeder beliebigen Stellung des Drehrohres zu ermöglichen, haben die in der Nähe des Ofenmantels angeordneten Laufschienen ein U-förmiges Profil und sind so angeordnet, daß das Joch des U-Profils dem Ofenmantel zugewandt ist.
Um die Größe der Transportmittel, insbesondere die Größe der Transportwagen den möglichen Drehrohrabmessungen anpassen zu können, ist es von Vorteil, daß das Transportmittel aus einem Rahmen aus an ihren Enden senkrecht aufeinanderstehenden Querträgern und diese verbindenden Längsträgern besteht und die Quer- und Längsträger aus je zwei ineinander verschiebbar und gegeneinander feststellbaren Profilen zusammengesetzt sind. ;
Um das Transportmittel bei dieser Ausführung der Vorrichtung durch Drehen des Drehrohres selbsttätig mit ausgebrochenem Material zu füllen, sind diese vorteilhaft so ausgebildet, daß die Längsseiten des Transportmittels mit gelenkig angebrachten Mitnehmerklappen und Halteklappen versehen sind.
Die Vorrichtung und deren Anwendung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an zwei Beispielen näher erläutert.
F i g. 1 ist ein Querschnitt,
F i g. 2 ein vertikaler Längsschnitt und
F i g. 3 ein horizontaler Längsschnitt durch einen Drehrohrofen mit der eingebauten Vorrichtung;
F i g. 4 ist eine Teilansicht von vorn und
F i g. 5 eine Teilansicht von der Seite in vergrößertem Maßstab;
F i g. 6 zeigt das Verfahren zum Ausbrechen der Auskleidung in Querschnitten zu verschiedenen Zeitpunkten, mit Hilfe der in Fig. 1 bis 5 dargestellten Vorrichtung;
F i g. 7 und 8 sind Teilansichten von vorn und von der Seite einer Variante der Vorrichtung;
Fi g. 9 zeigt das Ausbrechen und
Fig. K) das Ausmauern der Auskleidung mit Hilfe der Vorrichtung nach Fig. 7 und 8.
Die wesentlichen Teile der in den Drehrohrofen I cin/uhiiuciulcn .Vorrichtung sind die Sliitzstempe! 2 und la und die an diesen befestigten Laufschienen 3. Fig. 1 bis 6 zeigen eine Ausfiihrungs-
form mit aufgehängten Schienen. Es kann eine Schiene auf der einen Längsseite des Ofens oder je eine Schiene zu beiden Seiten der Mittellinie des Ofens eingebaut sein, wobei im letzteren Fall die beiden Schienen an ihren Enden durch Schienenbogen miteinander verbunden sein können, so daß die Transporteinrichtungen im Kreisverkehr fahren können. ■ . . . .
Die Aufhängung der Laufschiene erfolgt vorzugsweise mit Hilfe von Trägern 4 (Fig. 4 und 5), die Hohlträger oder U-Träger sein können und die über Stützbiöcke 5 auf den horizontal in den Drehrohrofen eingesetzten Stützstempel 2, parallel zu diesen, befestigt sind. Der Träger 4 ist gelocht. Eine ebenfalls gelochte Halteschiene 6 ist mittels Steckbolzen am Träger 4 aufgehängt. Die Laufschiene 3 ist über ein Gelenkstück 7 pendelnd am unteren Ende der Halteschiene angebracht.
Die gelochten Träger 4 gestatten eine einfache Aufhängung der Laufschiene in jeder gewünschten Position, die vom Durchmesser des Ofens abhängig ist, und verteilen die Last auf eine größere Länge des Stützstempels.
In vertikaler Richtung sind Stützstempel la eingesetzt, die über Rohrschellen mit den horizontalen Stempeln 2 verbunden sind. Ein Tragrohr 8 ist ebenfalls mit Rohrschellen an den vertikalen und horizontalen Stützstempeln möglichst in deren Kreuzungspunkt und in der Mittelinie des Ofens befestigt. Es dient zur Quer- und Längsverspannung der gesamten Vorrichtung und als Träger der Schienenbogen 9, die im Falle einer Doppelschienenanlage die beiden Laufschienen miteinander verbinden. Es erleichtert auch das Versetzen der Stützstempel nebst der anderen Teile im Verlauf der fortschreitenden Arbeit. Es brauchen nur die Schellen gelöst zu werden, worauf die Stempel, am Tragrohr hängend, verschoben werden können.
Im Bereich des erfolgten Ausbruchs sind an den Stempelfüßen der die Laufschiene tragenden Stütz-Stempel 2 Verankerungsschienen 10 in Längsrichtung am Ofenmantel befestigt. Sie dienen zum Halten der Transportkübel 11, beim Füllen derselben durch Drehen des Drehrohres.
Zum Ausmauern eines neuen Drehrohrofens werden zunächst Stützstempel 2 in regelmäßigen Abständen von etwa 2 bis 3 m in horizontaler Richtung eingesetzt und an ihnen die Laufschienen 3 aufgehängt, an der die Transporteinrichtungen die Steine für die Ausmauerung in den Ofen hineinbringen. Der Transport erfolgt entweder auf einer Schiene oder auf zwei Schienen links oder rechts der Ofenachse im Pendel- oder Kreisverkehr. Dabei können die Steine gleichzeitig auf beiden Seiten zum Einbau gelangen bei sehr kurzen Arbeitswegen. Nach dem Einsetzen der Steine im unteren Teil des Ofens werden zwischen den die Laufschiene tragenden Stützstempeln 2 zusätzliche, schräg und/oder vertikal stehende Stempel zur Abstützung der Auskleidung eingesetzt, das Tragrohr 8 eingefügt und die horizontalen Stützstempel auf die Auskleidung abgestellt. Dann wird der Ofen gedreht und ein weiterer Teil des Umfanges ausgemauert. Da die Laufschiene pendelnd aufgehängt ist, kann sie auch nach der Drehung zum Einfahren der weiterhin für die Ausmauerung benötigten Steine verwendet werden. Auf diese Weise wird der Ofen abschnittweise in Längen von etwa 5 m von innen nach außen ausgemauert.
Zum Ausbrechen und Erneuern einer beschädigten Auskleidung werden auf gleiche Weise Stützstempel in horizontaler Richtung in den Drehrohrofen eingesetzt und eine Laufschiene daran aufgehängt. Die Stützstempel dienen aber auch zum Auflegen einer Arbeitsbühne, von der aus der Ausbruch der Auskleidung oder der Ansatzringe im oberen Scheitel des Ofens beginnt (Fig. 6a). Dadurch wird die Unfallgefahr herabgesetzt. Beginnt man nämlich mit dem Ausbrechen an der Sohle unten, so besteht immer die Gefahr, daß sich der obere Teil der Auskleidung zu früh löst und herunterfällt.
' Es wird beispielsweise hinter der zu reparierenden Zone, Richtung Einlauf, ein Stützstempel 12 eingesetzt und ein Seil, das zu einer Seilwinde 13 außerhalb des Ofens führt, daran befestigt. An diesem Seil wird ein Preßlufthammer aufgehängt, mit welchem die Ausbrucharbeiten am Scheitel oben begonnen werden. Es dient auch zum Transport und Einsetzen der übrigen Stützstempel. Der Einbau der horizontalen Stützstempel erfolgt vom Auslauf her z. B. alle 2,5 m. Nach dem Ausbruch eines Stückes der oberen Hälfte des Drehrohrofens von der auf die Stützstempel aufgelegten Arbeitsbühne aus, erfolgt das weitere Einsetzen von horizontalen Stützstempeln, die dann direkt auf die Mantelwandung des Ofens aufgesetzt werden. Die Ausmauerung im unteren Teil des Ofens wird durch Drehen desselben gelöst, was leicht möglich ist, da die Verspannung fehlt. „ ■
Liegt der Ausbruch in der Ofensohle, so werden vertikale oder schräge Stempel 2a, das Tragrohr 8 und die Laufschienen 3 eingebaut und mehrere Transportkübel 11 eingefahren (F i g. 6 b). Letztere werden an der Verankerungsschiene 10 festgemacht. Durch eine Umdrehung des Ofens werden die Kübel gefüllt (Fig. 6c), indem das lose Ausbruchsgut in sie hineinrollt, und können nach Lösen von der Verankerungsschiene hinausgefahren werden. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis alles Ausbruchmaterial entfernt ist.
Auf diese Weise erfolgt der Ausbruch schrittweise unter Einsetzen weiterer Stützstempel und Verlängern der Laufschiene. Die Erneuerung der Auskleidung erfolgt wie beim Einsetzen einer neuen Auskleidung in einen Drehrohrofen.
Die F i g. 7 und 8 zeigen eine besonders vorteilhafte Vorrichtung, in der die Laufschienen direkt an den Stützstempeln 2 und la befestigt sind. Dabei sind die Stützstempel paarweise senkrecht aufeinander stehend eingesetzt, und der Transportwagen 13 fährt in einem durch die Stempelkreuze gebildeten Quadranten, wobei an jedem Kreuzarm eine Schiene 14 und am horizontalen Kreuzarm, nahe dem Kreuzungspunkt, eine Schiene 15 befestigt ist. Die Schienen 14 haben einen U-förmigen und die Schienen 15 einen L-förmigen Querschnitt. In diesen Schienen laufen Laufrollenpaarc 16 des Transportwagens, wobei die Achsen der Rollen eines Paares senkrecht aufeinander stehen. Diese Ausbildung ermöglicht, daß der Transportwagen in jeder Stellung, die durch die Drehung des Drehrohres bedingt ist, fahren kann. Ein Herausfallen des Wagens wird durch die dreieckförmige Anordnung der Laufschienen und die U-Form der Schienen 14 verhindert. ·
Die zwei senkrecht aufeinanderstellenden Stützstempel sind jeweils in ihrem Kreuzungspimkt durch drehbare Rohrschellen 19 miteinander verbunden. Die Schienen 14 sind etwa 40 bis 50 cm vom Stempel-
fuß entfernt mittels Rohrschellen und Klemmschuhen an den Stützstempeln befestigt.
Der Transportwagen 13 ist vorzugsweise aus auswechselbaren Einzelteilen demontierbar zusammengesetzt und im Querschnitt dem rechtwinkligen Kreissektor angepaßt. So sind die Stirnseiten des Wagens , durch zwei an ihren Enden senkrecht aufeinander stehenden Querträgern 17 und einem auf sie aufgelegten Stirnblech gebildet. Sie sind durch Längsträger 18, auf welche die Seitenbleche aufgelegt sind, miteinander verbunden. An den Querträgern 17 sind die Rollenpaare 16 befestigt. Längs- und Querträger bestehen vorzugsweise aus zwei längs gegeneinander verschiebbaren und auf bekannte Weise, z. B. durch Steckbolzen, fixierbaren Trägerprofilen, so daß die Größe des Wagens dem Drehrohrdurchmesser und dem Abstand der Laufschienen 14 und 15 angepaßt werden kann. — *
Zur Montage der Transportwagen werden die senkrecht aufeinander stehenden Querträger mit den Laufrollen eingesetzt und der Laufrollenabstand auf die Spurweite der Laufschienen eingestellt, was durch Verschieben der Trägerprofile der Querträger 17 erfolgt. Dann werden die Querträger durch die Längsträger miteinander verbunden und die Stirn- und Seitenbleche eingesetzt.
Dieser Transportwagen läßt sich ebenfalls durch Drehen des Drehrohres mit dem ausgebrochenen Material füllen (Fig. 9). Zu diesem Zweck ist die Größe des Wagens so bemessen, daß die Träger 17 und die Seitenbleche nicht bis zum Ofenmanteil reichen. Dafür ist an der Längsseite der horizontalen Wagenseite eine Mitnehmerklappe 20 gelenkig angebracht. Wenn nun beim Drehen des Drehrohres der Wagen 13 sich in der unteren Hälfte des Drehrohres bewegt (Fig. 9b), rollt das Ausbruchmaterial in ihn hinein und wird durch die Mitnehmerklappe, die sich an den Ofenmantel anlehnt, mitgenommen. Bei großen Mengen Ausbruchmaterial wird der Eintritt in den Wagen erleichtert, wenn die Blechplatte der senkrechten Seitenwand nur bis etwa zur Hälfte des Querträgers 17 reicht und dort kn Wageninnern dafür eine Halteklappe 21 gelenkig angebracht ist, die beim. Drehen des Drehrohres zuerst dem in den Wagen rollenden Material nachgibt und dann als zusätzliche Seitenwand dient (F i g. 9 c). Damit in dieser Stellung des Wagens die Halteklappe 19 nicht herunterfällt, wird sie z. B. an den beiden Stirnseiten durch je eine Kette 22 zurückgehalten. .
Zum Leeren des Transportwagens wird dieser auf den aus dem Ofen hinausragenden Laufschienen hinausgefahren und durch Drehen des ,Drehrohres gekippt. . ; , .
Der Transportwagen kann auch als Arbeitsbühne für den Ausbruch der, Auskleidung, der, wie weiter oben beschrieben, vorzugsweise am Scheitel beginnt, verwendet werden. Zu diesem Zweck kann unterhalb des Förderwagenbodens eine ausziehbare Plattform angeordnet sein, um einen größeren Arbeitsbereich von einem Standort des Transportwagens aus zu erhalten. Derselbe Transportwagen dient auch zum Einfahren des Materials für eine neue Auskleidung. Der Standort des Transportwagens im oberen Halbkreis des Drehrohres ermöglicht es, daß die einzelnen Steine auf mitlaufenden Rutschen auf einfache und bequeme Weise bis zur Einmauerungsstelle im unteren Halbkreis transportiert weiden können. Hierdurch werden die Arbeitswege beim Vermauern wesentlich verkürzt. Die Ausmauerung erfolgt dabei auf ähnliche Weise wie weiter oben beschrieben. Der Transportwagen kann dabei in jeder Stellung des Drehrohrofens zum Einfahren der Steine verwendet werden (F i g. 10).

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Transport des Steinmaterials beim Ausbrechen oder Erneuern der Auskleidung von Drehrohrofen, insbesondere Drehrohrofen großer Abmessungen, bestehend aus einem in den Ofen einzusetzenden Gerüst aus einer Mehrzahl von hintereinander angeordneten, diametral in den Ofen eingesetzten, teleskopartig ausziehbaren Stützstempeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstempel (2, 2 ä) jeweils gekreuzt aufgebaut sind und an den in Normalstellung etwa horizontal angeordneten Stützstempeln (2) Laufschienen (3) für die Transportmittel (11) quer zur Ofenlängsachse pendelnd aufgehängt sind, wobei die Transportmittel mit einer Oberkante an einer im Ofeninnern längs am Ofenmantel verlaufenden und an den horizontalen Stützstempeln (2) befestigten Verankerungs-
;. schiene (10) feststellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die horizontalen Stützstempel (2) mittels Stützblöcken (5) je ein zu den Stützstempeln (2) paralleler, mit einer Lochreihe versehener Träger (4) aufgesetzt ist, an dem durch Steckbolzen eine ebenfalls mit einer Lochreihe versehene Halteschiene (6) befestigt ist, an deren unterem Ende mittels eines Gelenkstückes (7) die Laufschiene (3) aufgehängt ist.
3. Vorrichtung zum Transport des Steinmaterials beim Ausbrechen oder Erneuern der Auskleidung von Drehrohrofen, insbesondere Drehrohrofen großer Abmessungen, bestehend aus einem in den Ofen einzusetzenden Gerüst aus einer Mehrzahl von hintereinander angeordneten, diametral in den Ofen eingesetzten, teleskopartig ausziehbaren Stützstempeln, die jeweils gekreuzt aufgebaut und mit Laufschienen für die Transportmittel auf den in Normalstellung etwa horizontalen Stützstempeln versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere seitliche Laufschiene (14) an den senkrechten Stützstempeln (2 ä) befestigt ist und die Laufschienen (14,15) Profile haben, in denen die in bekannter Weise an senkrecht zueinander stehenden Achsen gehaltenen Rollenpaare (16) des Transportmittels (11) laufen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Nähe des Ofenmantels (1) angeordneten Laufschienen (14) von U-förmigem Profil und so angeordnet sind, daß das Joch des U-Profils dem Ofenmantel (1) zugewandt ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportmittel (11) aus einem Rahmen aus an ihren Enden senkrecht aufeinanderstehenden Querträgern (17) und diese verbindenden Längsträgern (18) besteht und die Quer- und Längsträger (17,18) aus je zwei ineinander verschiebbaren und gegeneinander feststellbaren Profilen zusammengesetzt sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsseiten des Transportmittels (11) mit gelenkig angebrachten Mitnehmerklappen (20) und Halteklappen (21) versehen sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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