DE28367C - Annoncen-Cylinder - Google Patents

Annoncen-Cylinder

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DE28367C
DE28367C DENDAT28367D DE28367DA DE28367C DE 28367 C DE28367 C DE 28367C DE NDAT28367 D DENDAT28367 D DE NDAT28367D DE 28367D A DE28367D A DE 28367DA DE 28367 C DE28367 C DE 28367C
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DE
Germany
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cylinder
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DENDAT28367D
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English (en)
Original Assignee
C. O. RADDtj in Hamburg
Publication of DE28367C publication Critical patent/DE28367C/de
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/02Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles
    • G09F11/06Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles the elements being stiff plates or cards

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
CARL OTTO RADDE in HAMBURG. Annoncen-Cylinder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. März 1884 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen an Annoncencylindern mit fallenden, wechselnden Annoncen zum Befestigen und Auswechseln der einzelnen Anzeigeblätter an dem Cylinder; der Zweck der Erfindung ist, sowohl mit Leichtigkeit und rasch die einzelnen Blätter einfügen und wechseln zu können, als auch eine möglichst grofse Zahl von Blättern auf einem Cylinder anbringen zu können.
Der Cylinder besteht aus einem Blechmantel, welcher am Umfang eine Reihe von durchlaufenden wellenförmigen Eintiefungen a hat, Fig. i, und mit den beiden Endplatten b b' verlöthet ist. Die eine Endplatte b' hat Einschnitte, in welche sich die Wellen hineinlegen, so dafs nach dieser Seite hin dieselben ganz durchlaufen. Die andere Endplatte b ist mit entsprechenden Bohrungen oder Durchbrechungen η versehen, welche aber nicht bis an den Umfang durchgehen; die Wellen stofsen daher stumpf gegen die Innenseite dieser Platte b.
Die Wellen, welche nur sehr schmal zu sein brauchen, können dicht an einander liegen und ermöglichen dadurch, eine sehr grofse Zahl von Anzeigeblättern auf dem Umfang eines verhältnifsmäfsig kleinen Cylinders anzubringen.
Die Endplatten b b' sitzen auf einer durchgehenden Achse r fest, welche von Hand, durch eine Schnurscheibe oder durch irgend einen geeigneten Motor gedreht werden kann.
Die Befestigung" der einzelnen Anzeigen am Cylinder geschieht in folgender Weise:
Ein Draht ί von rundem, ovalem oder eckigem Querschnitt, der an einem Ende mit einer Federklinke h verbunden ist, kann in jede Welle eingefügt werden, wie Fig. 2 zeigt, indem man das vordere Ende zunächst in die zugehörige Durchbrechung η der Scheibe b einsteckt (s. die punktirte Lage), dann das andere Ende abwärts in die Welle legt und nun den Draht mitsammt der Klinke vorwärts schiebt, bis die Klinke in die zugehörige Durchbrechung n' der Platte b' einschnappt, wodurch der Draht festgehalten wird. Gelöst kann der Draht nur dann werden, nachdem die Klinke h gehoben ist.
Mit jedem Draht s wird ein Anzeigeblatt verbunden, entweder dadurch, dafs man das Blatt P am Ende umbiegt und durch Zusammenkleben eine Falte zur Aufnahme des Drahtes bildet, wie Fig. 2 und 3 zeigen, oder auch indem man eine Cartonhülse i von der Länge der Welle herstellt, Fig. 4 und i, welche unten eine durchlaufende Oeffnung für den Draht hat, an deren einer Seite das Anzeigeblatt P angeklebt wird, Fig. 1.
Statt eines lose eingesteckten Drahtes s kann auch eine Schiene t von Holz oder Metall, Fig. 5 und 6, mit der Cartonhülse fest verbunden sein und an den Enden vortreten. Das vordere Ende wird wieder in eine entsprechende Durchbrechung der Scheibe b eingesteckt, das andere Ende ist mit einer Oese ν versehen zur Aufnahme einer Federklinke 0, Fig. 7, die an Scheibe b' gehalten wird und, nachdem die Hülse mit dem daran befestigten Blatt P in die zugehörige Welle eingefügt ist, in die Oese einschnappt.
Die einzelnen Anzeigen werden nun, wie vorstehend beschrieben, in den verschiedenen Wellen befestigt und legen sich, über einander geschichtet, um den Umfang des Cylinders herum, entsprechend der Fig. 8.

Claims (2)

  1. Beim Drehen des Cylinders fallen die Blätter, welche durch kleine Gewichte ζ belastet sind, am vorderen Ende nach einander einzeln herunter, wodurch der Wechsel entsteht. Am hinteren Ende der Trommel kann eine Feder/oder eine andere Druckvorrichtung auf die Blätter P wirken, um dieselben stramm an der Trommel zu halten, bis dieselben beim Freiwerden von der Feder einzeln vorn herunterfallen sollen.
    Patenτ-Anspruck:
    An Annoncen - Cylindern für fallende, wechselnde Anzeigen die Einrichtung:
    ι. die Oberfläche des Cylinders mit einer Reihe von Wellen zu versehen, in denen die einzelnen Blätter mit Hülfe der in Fig. 2, 3 und 4 dargestellten Stabes mit Federklinken h und der Cartonhülsen i (event, nur durch Umfalten und Zusammenkleben), sowie der Durchbrechungen η und η in den Scheiben b b', oder
  2. 2. durch Anwendung der Hülsen oder Stäbchen nach Fig. 5 und 6, sowie der Federklinken 0, Fig. 7, an Scheibe b' und Durchbrechungen 11 an Scheibe b befestigt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT28367D Annoncen-Cylinder Active DE28367C (de)

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