DE28349C - Verfahren und Maschine zur Herstellung gewundener Furchen an Drähten - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung gewundener Furchen an Drähten

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DE28349C
DE28349C DENDAT28349D DE28349DA DE28349C DE 28349 C DE28349 C DE 28349C DE NDAT28349 D DENDAT28349 D DE NDAT28349D DE 28349D A DE28349D A DE 28349DA DE 28349 C DE28349 C DE 28349C
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Germany
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G. GRAY in Boston, Massachusetts, V. St. A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/16Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section
    • B21B1/163Rolling or cold-forming of concrete reinforcement bars or wire ; Rolls therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung erstreckt sich zunächst auf ein Verfahren, um runde Drähte in solche mit einer anderen Querschnittsform umzuwandeln (z. B. eine kreuzförmige, sternförmige etc.), wobei die Furchen oder Vertiefungen, die den Draht umziehen, spiralförmig gewunden sind.
Der zweite Theil der Erfindung bezieht sich auf die Maschine und den Mechanismus, wodurch der beschriebene Zweck erreicht wird, und besteht in der Combination und Construction der Theile der Maschine zum Einpressen von Furchen in den Draht, wie in folgendem beschrieben und in beiliegender Zeichnung dargestellt ist.
Fig. ι ist eine perspectivische Ansicht der ganzen Maschine,
Fig. 2 die Vorderansicht der rotirenden Formvorrichtung,
Fig. 3 ein Längsschnitt der Formvorrichtung.
Auf der Lagerplatte A der Maschine ist an dem einen Ende das Gestell B derselben befestigt. In letzterem ist das Lager C für die Welle D angebracht, welche die rotirende Formvorrichtung E trägt. Diese Welle D ist hohl, so dafs sie eine Führung F bildet, wie aus Fig. 3 ersichtlich, durch welche der zu furchende und zu windende Draht hindurchgeht.
Die Formvorrichtung E besteht im vorliegenden Falle aus einem Gehäuse H, versehen mit einer Anzahl von gehärteten Rollen /, die so geformt sind, dafs sie mittelst ihres Umfanges eine Anzahl von Furchen in den Draht eindriicken, wodurch demselben eine beliebige Form (hierbei eine x-artige) verliehen wird (vergl. W in Fig. 2). Die Ebenen, in welchen sich die Scheiben oder Rollen: drehen, sind gegen die Achse des hindurchgehenden Drahtes geneigt, so dafs die gewünschten Spiralen durch die vorspringenden Kanten oder Rippen in der Längsrichtung des Drahtes gebildet werden. Die ganze Formvorrichtung, die mit ihrer Welle D in dem Lager C rotirt, dreht sich um den Draht, der sich durch dieselbe in derselben Weise wie Gewindekluppen beim Gewindeschneiden fortbewegt. Um jedoch zu verhüten, dafs der Draht durch die Drehung überangestrengt werde, wird die Formvorrichtung mittelst eines geeigneten Getriebes und mit passender Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt, und es erhält das Getriebe seine Bewegung von der Drahttrommel aus, wobei der Draht durch die Formvorrichtung und die Führung F in der Welle D hindurchgezogen und ein oder zwei Mal um die Trommel M gelegt wird. Die Trommel ist in N gelagert und besitzt ein konisches Zahnrad O. Dieses Rad greift in das konische Getriebe P ein, welches ein Zahnrad R trägt, das mit dem Rade S in Eingriff steht. Das Zahnrad J? sitzt auf der Welle D der Formvorrichtung E. Nachdem der Draht um die Trommel M gewunden ist, wird er mit dem Ziehmechanismus verbunden, der ihn durch die Formvorrichtung hindurchzieht. Hierbei wird sowohl die Trommel M und mittelst des erwähnten Zahnrädergetriebes O und R, P und >S auch die Formvorrichtung E in Drehung versetzt, wie aus dem oben Gesagten zu ersehen ist. Die Welle D hat einen Ansatz T, der sich an das Lager C anlegt und so den in der Längsrichtung auf die Welle D wirkenden Druck aufnimmt, den der Widerstand hervorbringt, welchen die Scheiben dem durchlaufenden Draht
darbieten. Man zieht den Draht wiederholt durch mehrere solche Maschinen, in denen die Scheiben der einert tiefer in den Draht treten als die der vorhergehenden, bis die gewünschte Form hervorgebracht ist.
Es liegt auf der Hand, dafs die Formvorrichtung zur Herstellung von verschiedenen Formen eingerichtet werden kann, und dafs die Windungen entstehen, ohne dafs eine Torsion der Fasern hervorgerufen, wird, indem tiefe, spiralförmige Furchen in den Draht eingeprefst werden.
Die Trommel M kann auch vom Motor aus getrieben werden und den Draht durch die Maschine ziehen.

Claims (2)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    i. Das Verfahren, in Draht spiralförmige Furchen oder Rinnen zu bilden, das darin besteht, dafs man die gewünschte Querschnittsform und spiralförmige Windung erzeugt, indem man den Draht zwischen einer Anzahl von sich (sowohl um ihre eigene als auch um eine allen gemeinsame Achse) drehenden Formrollen oder Scheiben hindurchzieht.
  2. 2. Die oben beschriebene Maschine zur Bildung von spiralförmigen Rinnen oder Furchen in Draht, bestehend aus dem Bett A, dem Ständer oder Gestell B mit dem Lager C, der hohlen Welle D, die einen Ansatz T hat, dem Rahmen H, der mit den gehärteten Formrollen oder Scheiben / versehen ist, den Getrieben, bestehend aus Rädern P und O, ferner aus den Lagern NN und der Trommel M.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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