DE283440C - - Google Patents

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DE283440C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/05Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles
    • B65G49/08Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings
    • B65G49/085Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings for loading or unloading racks or similar frames; loading racks therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl: 283440 -KLASSE 80«. GRUPPE
zu nähernden Tragarmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1912 ab.
Bekannt sind Ziegeltransportwagen, welche aus Ziegeltrockengerüsteh und ähnlichen Entnahmestellen den mit Ziegeln (Formungen) besetzten Hordenbelag in möglichst großer Etagenzahl durch einen Hebelgriff aufnehmen und in gleichartiger Weise an der Abladestelle absetzen.
Ferner sind auch bereits Ziegeltransportwagen bekannt, deren einzelne Etagen zwecks ίο Dur chi ahrens durch niedrige Ofentüren sich gegenseitig nähern, wobei die einzelnen Etagen zusammengerückt und gleichzeitig gesenkt werden. ■ '
In bezug auf das Durchfahren von öffnungen von beschränkter Höhe, wie beispielsweise der Schildtüröffnungen des Ringofens, konnte man seither jedoch nur bis zur Höhe von sechs Etagen gehen, weil auch in äußerst zusammengerücktem Zustande eine über sechs Etagen hinausgehende Höhe der Wagenladung ein größeres Höhenmaß ergibt, als die zuvor bezeichneten Durchfahröffnungen haben.
Wenn beispielsweise an der Ziegelentnahmestelle sieben Etagen Formlinge eingesetzt sind, werden folgende Höhenmaße nötig:
Höhe für den Unterbau des Wagens von Unterkante Gleis bis Unterkante der untersten
Ziegelhorde = 360 mm.
Für jede Etage der Formlinge
muß mindestens die Höhe der
Ziegelhorden mit 30 mm, die Höhe
^ der Formlinge™ mit 130 mm und
darüber ein Zwischenraum von
Übertrag.... 360 mm
20 mm gerechnet werden; sieben
Etagen Ziegel erfordern daher eine
Mindesthöhe von sieben (30 + 130
+ 20)
= 1260 -
so daß die erforderliche Gesamthöhe mindestens
35
40
1620 mm
beträgt. Die Ofenschildtüröffnungen haben dagegen nur eine lichte Nutzhöhe von 1400 bis 1500 mm.
Ein großer Nachteil dieser bekannten Ziegel-Wagen besteht indes auch noch darin, daß die nur lederharten, dicht aufeinander sitzenden Formlinge durch die Rüttelbewegungen des Wagens an ihren Kanten und Flächen arg beschädigt werden und daß ferner die Einsetzer der Formlinge im Betriebsofen eine äußerst beschwerliche Arbeit dadurch haben, daß sie die Formlinge nur schwer aus dem Wagen herausziehen und daher nur mit unvermeidlichen Beschädigungen abladen können.
Demgegenüber unterscheidet sich der den Gegenstand der Erfindung bildende Ziegeltransportwagen dadurch, daß einmal nur halb soviel Hordentragarme α vorhanden sind, als Etagen an der Ziegelentnahmestelle, und zwar in der doppelten Etagenhöhe der letzteren, und daß ferner die Hordentragarme α einerseits zusammen um eine Etagenhöhe und außerdem in bekannter Weise einzeln noch derart gegeneinander verschiebbar sind, daß die einzelnen
Etagen gegenseitig genähert und endlich gemeinsam gesenkt werden.
In der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι den Ziegelwagen in der Seitenansicht eingefahren unter zwei Reihen Formlinge der Ziegelentnahmestelle, welche in acht Etagen mit Formungen besetzt ist.
Von diesen werden die Etagen II, IV, VI und VIII durch die Hordentragarme aufgenom-'men, die Etagen I, III, V und VII dagegen von dem Wagen nicht berührt.
Fig. 2 zeigt die Vorderansicht des Wagens in derselben Stellung wie Fig. i, jedoch ohne Beladung der Tragarme durch Ziegelhorden und Formlinge,
Fig. 3 den Wagen in der Seitenansicht mit der Beladung wie Fig. 1, und zwar nach Senkung der Hordentragarme aus den Etagenhöhen II, IV, VI und VIII in die Etagenhöhen I, III, V und VII der Entnahmestelle oder ·— gleichbedeutend damit — den Wagen nach Aufnahme der Etagen I, III, V und VII der Entnahmestelle,
Fig. 4 den Wagen in der Seitenansicht und jener Stellung der Tragarme, welche das Absetzen der Formlinge und Horden in den Ofenwagen bezweckt.
Die Betriebsweise des Ziegelwagens gemäß der Erfindung ist folgende:
Bei der erstmaligen Wagenfahrt werden die Hordentragarme α durch eine Bewegung des Hebels h auf die Höhen der Etagen II, IV, VI und VIII der Entnahmestelle eingestellt und die Formlinge in doppelter Reihe (Doppelblatt) abgehoben (s. Fig. 1 der Zeichnung). Nachdem der Wagen aus der Ziegelentnahmestelle herausgefahren ist, werden die Tragarme α mit ihrer Beladung durch eine Bewegung des Hebels h auf die Etagenhöhen des Ofenwagens zusammengerückt (Fig. 4 der Zeichnung) und sodann in bekannter Art auf den Ofenwagen abgesetzt.
Bei der zweitmaligen Wagenfahrt werden die Hordentragarme α durch Bewegung des Hebels h auf die Höhen der Etagen I, III, V und VII der Entnahmestelle eingestellt und die Formlinge wieder in doppelter Reihe abgehoben (s. Fig. 3).
Nachdem der Wagen aus der Ziegelentnahmestelle herausgefahren ist, werden die Tragarme a mit ihrer Beladung wieder durch eine Bewegung des Hebels h auf die Etagenhöhen des Ofenwagens zusammengerückt (Fig. 4) und sodann in bekannter Art auf den Ofenwagen abgesetzt.
Das Abheben der Formlinge und Horden von den Etagen der Entnahmestelle und das Absetzen derselben in den Ofenwagen erfolgt durch ein Hebelwerk bekannter Art, welches in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Die Zwischenräume zwischen den Formungen der einzelnen Etagen bleiben hierbei so groß, daß eine Beschädigung der Kanten und Flächen der Steine völlig ausgeschlossen ist, und die Abladung durch die Einsetzer des Ofens äußerst bequem und schnell von statten geht.

Claims (1)

  1. Pa tent-An Spruch:
    Ziegeltransportwagen mit heb- und senkbaren und gegenseitig einander zu nähernden Tragarmen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Etagentra.garmpaare (a) in der doppelten Entfernung der Etagen der Ziegelentnahmestelle (Trockengerüst) angeordnet sind und zwecks Entleerung in den Ofenwagen so weit gesenkt und zusammengezogen werden, daß sie in die zum Absetzen in die Etagen eines Ofenwagens erforderliche Höhe gelangen. sjo
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145079B (de) * 1957-06-06 1963-03-07 Kema Keramikmaschinen Veb Trockenkanalwagen fuer eine Einrichtung zum Be- und Entladen von mehrschichtigen Trockenkanalwagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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