DE283103C - - Google Patents

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DE283103C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/02Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fibres, slivers or rovings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 283103-KLASSE 8 a. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Färben, Bleichen und sonstigen Naßbehandeln von Textilgut, bei welcher im Innern des Färbebehälters eine teilweise in die Flotte eintauchende, doppelwandige, durchlochte Trommel mit einer Reihe durch radiale Scheidewände gebildeter Abteilungen zur Aufnahme des Textilgutes um eine wagerechte Achse drehbar . angeordnet ist, in deren
ίο Innerem sich ein gleichachsig drehbares Schaufelrad schneller als die Trommel dreht.
Neu gegenüber bekannten 'Vorrichtungen dieser Art ist, daß die Endwandungen und die radialen Scheidewände der Trommel undurchlocht sind und das innere sich schneller als die Trommel drehende Schaufelrad in umgekehrter Richtung der Trommel dreht. Hierdurch wird erreicht, daß die Flotte während des Eintauchens jeder Trommelabteilung derart in zwei Richtungen durch diese gedrückt wird, daß sie in dem einen Teil der eingetauchten Trommel nach innen, in dem anderen nach außen strömt, wodurch eine sehr eingehende Bearbeitung des Textilgutes erzielt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform. Fig. ι zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt. Fig. 2 stellt einen Teil der Vorrichtung im Grundriß, gleichfalls teilweise im Schnitt dar. Fig. 3 ist ein lotrechter Höhenschnitt, und Fig. 4 ein wagerechter Schnitt durch das Antriebsgetriebe. Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3.
Der mit halbzylindrischem Boden 3 ausgestattete Färbebehälter 2 wird oben durch den mit Klappen 7 versehenen Deckel 4 verschlossen und trägt gleichzeitig die Lagerbüchsen 8 für die Hohlzapfen 10 der durchlochten, mit radialen, undurchlochten Scheidewänden 15 ausgestatteten Trommel 19, die durch diese Scheidewände in eine Reihe von Abteilungen A1 B1 C1 D1 E und F unterteilt wird und in die Flotte des Färbebehälters 2, 3 eintaucht. Diese zur Aufnahme des Textilgutes dienende Trommel 19 ist doppelwandig ausgebildet. Innerhalb ihrer gleichfalls durchlochten inneren Wandung ist auf der in den Hohlzapfen 10 gelagerten Welle 9 ein Schaufelrad 25 gelagert, welches sich schneller als die Trommel 19 dreht, und zwar in umgekehrter Richtung zu dieser.
Der Antrieb der Trommel 19 und des inneren Schaufelrades 25 erfolgt von den Fest- und Losscheiben 34 und 35 aus. Die Drehung dieser wird durch das Zahnradgetriebe 38, 39, 43, 44 aus auf den am Umfang der Trommel 19 liegenden Zahnkranz 45 übertragen, während mittels Zahnrades 33, Kette 32 und Kettenrades 30 die Welle 9 des inneren Schaufelrades in umgekehrter Richtung wie die Trommel 19 gedreht wird.
Die Trommel 19 besteht aus einzelnen Platten, die durch Scharniere 21 und Riegel 22 verbunden sind.
Das zu färbende Textilgut wird in die Abteilungen A1 B1C, D, E und F eingelegt, jedoch nur so lose, daß es den freien Durchzug

Claims (1)

  1. der Flotte nicht behindert, worauf die Trommel 19 und das Schaufelrad 9, 25 in Bewegung gesetzt werden. Befindet sich die Abteilung A in der Zone G (Fig. 5), so liegen die Abteilungen F1 E und D in den Zonen L1 K und J, so daß also sämtliche Abteilungen teilweise oder ganz in die Flotte eintauchen. Da sich das Schaufelrad 25 in der Pfeilrichtung X und die Trommel 19 in der Pfeilrichtung Z sich langsanier dreht (Fig. 5), so zieht die Flüssigkeit zufolge der durch das Schaufelrad erzeugten Saugwirkung durch die Abteilung A von außen nach innen, wie durch Pfeile angedeutet ist, während in der Abteilung D der größte Teil der Flüssigkeit von innen nach außen getrieben wird, was gleichfalls durch Pfeile angedeutet ist. Diese Bewegung der Flüssigkeit wird durch die Durchlochungen der inneren Trommelwand ermöglicht. Auch durch die Abteilung F wird zufolge der zunächst saugend wirkenden schnellen Schaufelradbewegung die Flüssigkeit von außen nach der Mitte . der Trommel zu bewegt, während durch die benachbarte Abteilung E die Flüssigkeit von innen nach außen getrieben wird. Die besprochene Bewegungsrichtung folgt ungefähr den durch die vorzugsweise undurchlochten radialen Scheidewände 15 und Endwandungen der Trommel vorgeschriebenen Wegen. Die Flotte fließt aus den Abteilungen A1 B1 C und D1 soweit sie nicht in Flüssigkeit eintauchen, ab und gelangt zurück nach der Mitte der Trommel, mit Ausnahme eines geringen Teiles, der durch die Außenwandung der Trommel entweicht. Dreht sich die Trommel langsam weiter, um die Abteilungen F, E, D und C in die nächstbenachbarten Zonen G1 L, K und / zu bringen, so fließt die Flotte von dem äußeren Teil der Trommel durch die Abteilungen F und E nach der Mitte zu und von der Mitte der Trommel durch die Abteilungen D und C nach außen. Zwischen der Trommel und dem Behälterboden fließt die Flotte hauptsächlich und beständig in der einen Richtung von der Zone / bis zur Zone G. Von den Zonen L und G strömt die Flotte von dem äußeren Teil der Trommel nach dessen Mitte und von der Mitte weiter nach den Zonen / und K. Offenbar gibt es Stellen, in weichen die Strömung nicht genau so verläuft wie beschrieben und dargestellt ist, da gewisse Wirbelströme entstehen, die an einzelnen Stellen den vorgeschriebenen Weg unter-, brechen. Jedoch wird im allgemeinen die Flüssigkeit den beschriebenen Kreislauf verfolgen, und die meiste Flüssigkeit wird in dieser Bahn sich bewegen.
    Bei den Zonen L und G strömt die Flotte durch das Textilgut in einer Abteilung, z. B. A, in der einen Richtung von außen nach innen. Dieselbe Flüssigkeit fließt dann beim Weiterdrehen der Trommel 19 von der genannten Abteilung wieder ab nach dem Färbebehälter, und wenn dieselbe Abteilung wieder bei den Zonen / und K durch die Flüssigkeit sich bewegt, so strömt diese durch das Textilgut derselben Abteilung, z. B. A1 nunmehr in entgegengesetzter Richtung. Die Trommel dreht sich langsam, so daß das Textilgut sich nicht verwickeln und auch nicht beschädigt werden kann, und diese langsame Bewegung mit der schnellen Bewegung des Schaufelrades trägt dazu bei, daß der beschriebene Kreislauf eingehalten wird. Bei jeder Umdrehung der Trommel strömt die Flotte zweimal durch das Textilgut jeder Abteilung, und zwar einmal in der einen Richtung und dann in der entgegengesetzten Richtung. ■
    P α τ ε κ τ - A N S P E υ c i-i:
    Vorrichtung zum Färben, Bleichen und sonstigen Naßbehandeln von Textilgut, bei welcher im Innern des Färbebehälters eine teilweise in die Flotte eintauchende, doppelwandige, durchlochte Trommel mit einer Reihe durch radiale Scheidewände gebildeter Abteilungen zur Aufnahme des Textilgutes um eine \vagerechte Achse drehbar angeordnet ist, in deren Innern sich ein gleichachsig drehbares Schaufelrad dreht, dadurch gekennzeichnet, daß die Endwan- , düngen und radialen Scheidewände der Trommel (19) undurchlocht sind und das innere Schaufelrad (9,25) sich in umgekehrter Richtung der Trommel und schneiler als diese dreht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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