DE2829374C2 - Schaltungsanordnung zum Adressieren von Koeffizienten einer Matrix - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Adressieren von Koeffizienten einer Matrix

Info

Publication number
DE2829374C2
DE2829374C2 DE19782829374 DE2829374A DE2829374C2 DE 2829374 C2 DE2829374 C2 DE 2829374C2 DE 19782829374 DE19782829374 DE 19782829374 DE 2829374 A DE2829374 A DE 2829374A DE 2829374 C2 DE2829374 C2 DE 2829374C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
binary
matrix
binary characters
coefficients
assigned
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19782829374
Other languages
English (en)
Other versions
DE2829374B1 (de
Inventor
Karl 8000 Muenchen Kofler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19782829374 priority Critical patent/DE2829374C2/de
Publication of DE2829374B1 publication Critical patent/DE2829374B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2829374C2 publication Critical patent/DE2829374C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F17/00Digital computing or data processing equipment or methods, specially adapted for specific functions
    • G06F17/10Complex mathematical operations
    • G06F17/16Matrix or vector computation, e.g. matrix-matrix or matrix-vector multiplication, matrix factorization

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Pure & Applied Mathematics (AREA)
  • Mathematical Analysis (AREA)
  • Mathematical Optimization (AREA)
  • Computational Mathematics (AREA)
  • Data Mining & Analysis (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • Algebra (AREA)
  • Databases & Information Systems (AREA)
  • Software Systems (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf t ie Schaltungsanordnung zum Adressieren von Koeffizienten einer Matrix, r> bei der die Koeffizienten in einem durch Adressenworte adressierbaren Festwertspeicher gespeichert sind, bei der jeweils mehrere Zeilen der Matrix verschiedenen, wechselweise zu bearbeitenden Kanälen zugeordnet sind und bei der die Adressenworte unter Verwendung von Datenworten erzeugt werden, die die Spalte der Matrix angebende Binärzeichen und den Kanälen zugeordnete Binärzeichen enthalten.
Aus einer Veröffentlichung »Microprocessor Implementation of High-Speed Data Modems«, IEEE Transactions On Communications, Vol. Com-25, No. 2, Februar 1977, Seiten 238 bis 250 ist es bekannt, Modems für eine Übertragung von Daten mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von größer als 1200 bit/s unter Verwendung von bipolaren Mikroprozessoren aufzubauen. Im Datensender des Modems erfüllt der Mikroprozessor die Aufgabe eines Codierers, der entsprechend einer Phasendifferenzmodulation zwei Komponenten eines Vektors an zwei orthogonale Kanäle abgibt, eines Tiefpaßfilters und eines Modula- κ tors in jedem Kanal und eines Addierers für die an den Ausgängen der Modulatoren abgegebenen Signale.
Für die Realisierung der Tiefpaßfilter mit Hilfe des Mikroprozessors werden Stützwerte der Impulsantwort des Tiefpaßfilters in einem Festwertspeicher gespei- mi chert. Die Impulsantwort erstreckt sich üblicherweise über mehrere Schrittdauern und die Koeffizienten müssen daher bei der Erzeugung des Ausgangssignals mit den einer entsprechenden Anzahl von Sendedaten zugeordneten Komponenten multipliziert werden. Es ist »>'> auch denkbar, als Koeffizienten die Produkte aus den Komponenten und den Stützwerten der Tiefpaßfilter abzusneidiern. Weiterhin ist es denkbar, die Stützwerte einer ODER-Verknüpfung verknüpft.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungseinheit (ALU) und der die Koeffizienten und ein die Maskenworte ^speichernde Speicher (ROM, MS) Bestandteile eines Mikroprozessors sind.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (p, q) die orthogonalen Kanäle eines Datensenders darstellen, der entsprechend einer Phasendifferenzmodulation modulierte Sendesignale (DS) erzeugt
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Koeffizienten Produkte aus jeweils einer Komponente (p, q) von die Phasendifferenzmodulation darstellenden Vektoren (Vn, V(n+1)) und einem Stützwert (h 11 bis Λ 66) einer Impulsantwort (h(t)) eines Tiefpaßfilters (TPi, TP 2) darstellen.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kanälen (p, q) zugeordneten Binärzeichen (Pi,P2,Qi,Q2) in den Datenworten (D) die Komponenten (p, q) der Vektoren (Vn, V(n+1))darstellen.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Binärzeichen (Pl, Q1) den Betrag und ein Binärzeichen (P2, Q2) das Vorzeichen einer Komponente (p, qj darstellt
der Tiefpaßfilter in den beiden Kanälen in einem einzigen Festwertspeicher zu speichern und die beiden Kanäle wechselweise zu bearbeiten. In jedem Fall ist eine Vielzahl von Befehlen des Mikroprozessors erforderlich, bis der richtige Koeff^ient ermittelt wird. Bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von mehr als 1200 bit/s steht die für die Durchführung der Befehle erforderliche Zeit, insbesondere bei der Verwendung von MOS-Mikroprozessoren nicht zur Verfügung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum Adressieren von in einem Festwertspeicher gespeicherten Koeffizienten einer Matrix anzugeben, bei der nur eine geringe Anzahl von Befehlen erforderlich ist und die eine Verwendung von verhältnismäßig langsam arbeitenden Mikroprozessoren auch bei hohen Übertragungsgeschwindigkeiten erlaubt
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art gelöst durch eine Verknüpfungseinheit, die durch eine Verknüpfung jeweils eines Datenwortes mit mindestens einem Maskenwort jeweils ein Adressenwort erzeugt, das die Spalte der Matrix angebende Binärzeichen enthält und bei dem die dem gerade nicht zu bearbeitenden Kanal zugeordneten Binärzeichen durch Binärzeichen ersetzt sind, die zusammen mit mindestens einem weiteren, den gerade zu bearbeitenden Kanal kennzeichnenden Binärzeichen und den diesem Kanal zugeordneten Binärzeichen die Zeile der Matrix angeben.
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß bei einer vorgegebenen Anzahl von Binärzeichen des Adressenwortes die Adresse der Koeffizienten ohne eine aufwendige Adressenrechnung ermittelt wird. Die Schaltungsanordnung macht dabei
von der Tatsache Gebrauch, daß wegen der wechsel weisen Bearbeitung der Kanäle jeweils nur die einem Kanal zugeordneten Binärzeichen innerhalb des Datenwortes für die Bearbeitung benötigt werden. Die den übrigen Kanälen zugeordneten Binärzeichen werden jeweils zur Ermittlung der für den zu bearbeitenden Kanal erforderlichen Zeile der Matrix durch vorgegebene Binärzeichen überschrieben.
Um auf einfache Weise die dem gerade nicht zu bearbeitenden Kanal zugeordneten Binärzeichen zu ersetzen, ist es günstig, wenn die Verknüpfungseinheit die Datenworte mit Maskenworten entsprechend einer UND-Verknüpfung und/oder einer ODER-Verknüpfung verknüpft
Die Schaltungsanordnung erfordert einen besonders geringen Aufwand, wenn die Verknüpfungseinheit und der die Koeffizienten und ein die Maskenworte speichernder Festwertspeicher Bestandteile eines Mikroprozessors sind.
Eine vorteilhafte Anwendung der Schaltungsanordnung in Modems für eine Übertragung von Cuten über Fernsprechleitungen wird erreicht, wenn die Kanäle die orthogonalen Kanäle eines Datensenders darstellen, der entsprechend einer Phasendifferenzmodulation modulierte Sendesignale erzeugt
In diesem Anwendungsfall werden die modulierten Sendesignale auf besonders einfache Weise und sehr schnell erzeugt, wenn die Koeffizienten Produkte aus jeweils einer Komponente von die Phasendifferenzmodulation darstellenden Vektoren und einem Stützwert einer Impulsantwort eines Tiefpaßfilters darstellen.
Zur schnellen Auswahl eines Koeffizienten ist es auch zweckmäßig, wenn die den Kanälen zugeordneten Binärzeichen in den Datenworten die Komponenten der Vektoren darstellen. Eine besonders einfache Darstellung der Komponenten wird dabei erreicht, wenn jeweils ein Binärzeichen den Betrag und ein Binärzeichen das Vorzeichen einer Komponente darstellt
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung anhand von Zeichnungen erläutert
Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild eines Datensenders,
F i g. 2 eine Vektordarstellung von phasendifferenzmodulierte-ii Signalen,
Fig.3 eine Darstellung einer Impulsantwort eines Tiefpaßfilters,
Fig.4 eine Darstellung von Datenworten, Maskenworten und Adressenworien,
F i g. 5 ein Blockschaltbild der Schaltungsanordnung.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Blockschaltbild eines Datensenders für phasendiffercnzmodulierte Sendesignale DS werden die zu sendenden Daten DA einem Codierer CD zugeführt Der Codierer CD erzeugt zwei orthogonale Signale pi und qi, die Komponenten von der Phasendifferenzmodulation zugeordneten Vektoren darstellten. Die Signale pi und qi werden zwei identischen Tiefpaßfiltern TP1 und TP2 mit der Jmpulsantwort h (t) zugeführt Die gefilterten Signale werden jeweils einem Modulator Ml bzw. M2 zugeführt die eine Frequenzumsetzung mit zwei in einem Taktgeber TG erzeugten orthogonalen Trägersignalen Tl und TI durchführen. Die Signale an dien Ausgängen der Modulatoren M\ und Af 2 werden einem Addierer AD zugeführt, an dessen Ausgang die Sendesignale DSabgegeben werden.
Bei der Darstellung der phasendifferenzmodulierten Signale in F i g. 2 durch eine Mehrzahl von Vektoren, die
\% Momentaufnehmen eines rotierenden Vektors darstellen, wird von einer Codierung entsprechend der CCITT-Empfehlung V26, Alternative B ausgegangen. In Abszissenrichtung ist die Komponente ρ und in Ordinatenrichtung die Komponenten q der Vektoren aufgetragen. Die dargestellten Punkte geben die verschiedenen möglichen Endpunkte der Vektoren an. Es wird angenommen, daß vom Vektor Vn ausgegangen wird, der eine positive horizontale Komponente pn und eine negative vertikale Komponente qn aufweist Falls,
2> ausgehend von diesem Vektor Vn die zu sendenden Daten DA dem Dibit 0 1 zugeordnet sind, folgt eine Phasenänderung um den Winkel Wvon +135° und der folgende Vektor V(n+1) hat eine negative horizontale Komponente p(n+\) und eine positive vertikale
jo Komponente q(n+\). In Abhängigkeit von den auftretenden Winkeln können die folgenden Vektoren, die durch die Punkte dargestellten Endpunkte einnehmen.
Die Komponente ρ jedes Vektors kann betragsmälüg
Ji zwei unterschiedliche Werte annehmen, die durch ein Binärzeichen codierbar ist Da sie auch positives oder negatives Vorzeichen annehmen können, ist. das Vorzeichen ebenfalls durch ein Binärzeichen darstellbar. Entsprechendes gilt für die Komponente q.
D'.e in Fig.3 dargestellte Impulsantwort h(t) der Tiefpässe TPX und TP2 erstreckt sich über sechs Schrittdauern Ts der zu sendenden Daten DA. Für eine digitale Realisierung der Tiefpässe TPi und TP2 wird die Impulsantwort h (t) durch StützwerU h 11 b";s h 66 dargestellt Diese Stützwerte Ml bis h 66 werden in einem Speicher, zweckmäßigerweise in einem Festwertspeicher, gespeichert. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden jeweils einer Schrittdauer Ts sechs Stützwerte zugeordnet und abgespeichert
Wenn mit / die Schrittdauern Ts angegeben werden und die orthogonalen Trägersignale Ti und T2 einen cosinusförmigen bzw. einen sinusförmigen Verlauf haben, erhält man als mathematische Darstellung für den Zeitverlauf des Sendesignals DS
i = n- I
DSU) ~
pi'
- /7'.V) cos ,„t + ^ '/'" 'M' - iTs) sin <·>ι.
Da sich die Impulsantwort h(t) der Tiefpaßfilter TPl und TP2 über mehrere Schrittdauern erstreckt, werden somit bei der Ermittlung des Sendesignals DS die mit den Komponenten pi und qi multiplizierten Stützwerte der Impulsantwori h(t) berücksichtigt. Wenn die Folgefrequenz der Trägersignale Tl und T2 so gewählt wird, daß die Stützwertr Ί 1 ] bis Λ 66 abwechselnd mit einem Maximalwert und einem Nulldurchgang des cosinusförmigen und des sinusförmigen Trägersignals M, Ti bzw. T2 zusammenfällt, muß jeweils nur ein Stützwert mit dem Vorzeichen des Cosinus bzw. Sinus multipliziert werden. Außerdem können die Tiefpässe TPl und TP2 durch wechselweise Bearbeitung der Stützwerte realisiert werden.
„r, Da sich die Impulsantwort h (t)über sechs Schrittdauern Ts erstreckt, müssen einander entsprechende Stützwerte Λ 11, Λ 12, Λ 13 usw. mit den jeweiligen Komponenten ρ 1, ρ 2, ρ 3 usw. von sechs aufeinander-
folgenden Vektoren multipliziert und anschließend addiert werden. Für die Sendesignale DS, die während der Schrittdauer T5durch sechs Abtastwerte dargestellt werden, die den Stützwerten der Impulsantwort h (t) entsprechen, gelten daher die folgenden Gleichungen:
l)S\[t) -■=(/> I/ill
DSHD = (ί/Ι/ι2Ι
DSMD ~{p\h}\
O.S"4in (ί/Ι/ι4Ι
/).S'5lll Ι/Ί//5
/>.S'6(il ((/Ι/Ί6
/>6/i Ifilsuiuos,../
/»2/M2 ι />1/il.i ( /i-l/il
t i/6/i46)sgnsiiii..i
Ι t ( /)6/i56|sj;m'.-oscl
Ι >■ </2/ι62 ' (/.1/16.1 ' 1/4/ιΜ t (/5/i65 i (/6/i66)sgn ^in ,-,I
Da für die Ermittlung der Sendesignale DS 1 bis DS6 nur «ine Schrittdauer Ts zur Verfugung steht, müssen die Koeffizienten pl/ill bis £76/166 sehr schnell
,...m;»»»w ...n.~4,tn rt:« c«;w~ »~ j. 11 u:_ j.£c -.:—-4 r—»
n'tittivii wt.iuwii. i^i*. uiui^nbi iw ti ι ι Uta ti w aiiiu 11.31 vorgegeben, während die Komponenten ρ und q jeweils vier verschiedene Werte annehmen können, nämlich jeweils zwei positive und zwei negative Werte. Für die Ermittlung des Sendesignals DS während einer Schrittdauer Ts ist es somit erforderlich, die Produkte aus jeweils einem Stützwert Λ 11 bis Λ 66 und einem von vier Werten der Komponenten ρ und I zu ermitteln. Da die Ermittlung der Produkte eine verhältnismäßig große Zeitdauer erfordert, ist es zweckmäßig, die möglichen Produkte als Koeffizienten in einem Festwertspeicher zu speichern. Die Koeffizienten müssen jedoch sehr schnell aus dem Festwertspeicher ausgewählt werden, wobei davon auszugehen ist, daß die dem Adresseneingang des Festwertspeichers zugeführten Adressenworte nur eine vorgegebene Anzahl von Binärzeichen aufweisen. Die Koeffizienten können matrixförmig dargestellt werden, wobei die Matrix, wie im folgenden dargestellt ist, sechs Spalten und 24 Zeilen aufweist. Die Werte pll bis ρ 14, ρ 21 bis ρ 24 usw. und q 11 bis q 14, q2\ bis g24 usw. stellen jeweils die vier möglichen Werte der Komponenten ρ und q dar.
nil ■ Ji I I
Pl ΛΓ
μλΙ · Ji i
JiM · Ji I Λ
/>ΐ2·/ιΐι />::·/ι 12
/ill /ι I I />2.1ΐΙ2
/»14-/ι I I /'24 Ίι 12
(/Il /i6! (/21 -/ι 62
ί/12/ι61 422·/ΐ62
ί/Ι.1/»6Ι ί/21 /ι62 ..
α 14 ■ /ι(S 1 (/24 ■ /ι62
/>52·/ι15 /ι62·/ιΙ6
/'52 /ι I 5 /»6.1 ■/ι I 6
/»54 ■ h 15 /»64 /ill·
(/?! ■ /»65 ί/61 · /ι66
«/52-/ι65 «/62·/ι 66
. ί/53 ■ /»65 (/6.1 (ι66
ί/54 ■ /»65 ί/64 /ι66
Das in F i g. 4 dargestellte Datenwort D wird bei er... r Verwendung eines Mikroprozessors am Ausgang des Codierers CD abgegeben. Das Datenwort D enthält acht Binärzeichen, wovon nur sieben zunächst benötigt werden und das achte den Binärwert i hat Die Zeichen X geben jeweils an, daß an den entsprechenden Stellen Binärwerte O oder 1 auftreten können. Mit den Binärzeichen Pi und P2 wird jeweils einer der vier möglichen Werte der Komponente ρ codiert In entsprechender Weise wird mit den Binärzeichen Qi und QI jeweils einer der vier möglichen Werte der Komponenten q codiert Die Binärzeichen S1 bis 53 geben den Wert i d. h. die Nummer des Vektors an, der
innerhalb der sechs Schrittdauern Γ*zur Ermittlung des Sendesignals DS beiträgt. Die Binärzeichen 51 bis 53 kennzeichnen die Spalte der Matrix.
Will L/t.1 UUI IUtg(.gl.(;i.lll.ll ΛΛΙΙ«.41ΙΙΙ TUII OV-IIl
Binärzeichen des Datenwortes Π den benötigten Koeffizienten sehr schnell ermitteln zu können, wird davon Gebrauch gemacht, daß wechselweise immer einer der orthogonalen Kanäle ρ und q des Datensenders bearbeitet wird. Es werden somit wechselweise nur Koeffizienten ausgelesen, die den Komponenten ρ oder q zugeordnet sind. Wenn ein einer Komponente ρ zugeordneter Koeffizient benötigt wird, werden die Binärz< ichen Qi und <?2 durch Binärzeichen überschrieben, die zusammen mit dem noch freien Binärzeichen des Datenwortes D und den Binärzeichen PX und PI die Zeile der Matrix angeben. In ähnlicher Weise werden die Binärzeicheii Pl und P2 bei der Ermittlung eines der Komponente q zugeordneten Koeffizienten überschrieben. Das Überschreiben erfolgt durch Mankenwörter M, die mit dem Datenwort D entsprechend einer UND-Verknüpfung und/oder einer ODER-Verknüpfung verknüpft werden.
Bei der !Ermittlung des Koeffizienten ρ lft 11 für die Berechnung des ersten Abtastwertes D51 des Sendesignals DS wird das Daten wort D mit dem Masken wort M1 mit den Binärzeichen 11100111 entsprechend einer UND-Verknüpfung verknüpft. Durch die Verknüpfung wird ein Adressenwort A1 erzeugt dessen erstes Binärzeichen K den Binärwert 1 hat und den Kanal ρ der beiden orthogonalen Kanäle ρ und q kennzeichnet. Die Binärzeichen Pl und PI bleiben ebenso wie die Binärzeichen 51 und 53 unverändert, während infolge der Binärwerte 0 im Maskenwort M1 auch an den den Binärzeichen Qi und QI zugeordneten Stellen Binärwerte 0 auftreten, die als Binärzeichen Z1 und ZI für die Ermittlung der Zeile der Matrix benötigt ν ;rden. Die Zeile der Matrix ergibt sich nun aus den Binärzeichen K, Pi, PZ Zt und ZZ
Mit Hilfe einer einzigen UND-Verknüpfung ist es somit möglich, aus dem Datenwort D unter Verwendung des Maskenwortes M1 das Adressenwort A 1 zu erzeugen, mit dem der gewünschte Koeffizient unmittelbar aus dem Festwertspeicher ausgelesen werden kann.
In ähnlicher Weise wird bei der Ermittlung des Wertes q 1 · Λ21 das Datenwort D mit dem Maskenwort MI mit den Binärwerten 00011111 verknüpft Da der Ab^astwert DSI des Datensignals D dem Kanal q des Datensenders zugeordnet ist, wird durch den ersten Binärwert 0 des Maskenwortes MI als Binärzeichen K der Binärwert 0 erzeugt Die Binärzeichen Pl und P 2 werden durch die Binärzeichen ZZ und Z 4 mit dem Binärwert 0 überschrieben, während in diesem Fall die Binärzeichen Qi und QI unverändert bleiben. Die Binärzeichen 51 und 53 bleiben ebenfalls unverändert.
Durch das auf diese Weise erzeugte Adressenwort A 2 kann ebenfalls der Wert q\ ■ Λ 21 unmittelbar im Festwertspeicher adressiert werden.
Um an den Stellen der Binärzeichen Qi und C? 2 Binärzeichen mit dem Binärwert 1 zu erzwingen, wird -, ri-.s Datenwort D mit dem Maskenwort M3 mit den Biüärzeichen 10011000 entsprechend einer ODER-Verknüpfung verknüpft. In diesem Fall bleiben die Binärzeichen Pl und P2, sowie 51 his 53 unverändert und die Binärzeichen K sowie Zl und Z 2 nehmen den m Binärwert 1 an.
Um an den Stellen der Binärzeichen P1 und P2 oder Q\ und Q 2 unterschiedliche Binärwerte zu erzwingen, wird das Datenwort D mit einem ersten Maskenwort entsprechend einer UND-Funktion und einem zweiten r, Maskenwort entsprechend einer ODER-Funktion verknüpft, wie es bei der Erzeugung des Adressenworts A 4 durch die Verknüpfung mit den Maskenworten M4 und M5 dargestellt ist. An den Stellen, an denen ein Binärwert 0 erzwungen werden soll, weist das für die UND-Verknüpfung vorgesehene Maskenwort MA den Binärwert 0 auf. In entsprechender Weise weist das für eine ODER-Verknüpfung vorgesehene Maskenwort Λ-/5 an der Stelle, an der der Binärwert 1 erzwungen werden soll, den Binärwert 1 auf.
Bei der Ermittlung jedes Abtastwertes £>51 bis DS6 wird somit das Datenwort D sechsmal mit mindestens einem Maskenwort M verknüpft. Die Binärzeichen 51 bis 53 ändern sich durch die Verknüpfung nicht. Sie geben die jeweilige Spalte der Matrix an und durch die w Binärzeichen P1 und P2 bzw. Q1 und Q 2 wird jeweils innerhalb von vier durch die Binärzeichen K, Z1 und Z2 bzw. K, Z3 und Z4 angegebenen Zeilen der gewünschte Koeffizient ermittelt.
Bei der in F i g. 5 dargestellten Schaltungsanordnung sind die vom Codierer CD abgegebenen Datenworte D1 die den jeweils während sechs Schrittdauern 7"s auftretenden Vektoren zugeordnet sind, in einem Datenregister DR gespeichert. Dort werden sie zeitlich nacheinander an einen ersten Eingang einer Verknüpfungseinheit ALU abgegeben. Die Maskenworte Msind in einem Speicher MS, der zweckmäßigerweisc nls Festwertspeicher ausgebildet ist, gespeichert und sie werden über einen zweiten Eingang zeitlich nacheinander Verknüpfungseinheit ALU zugeführt. Die Verknüpfungseinheit ALU verknüpft die Datenworte D mit den Maskenworlen Λ/zur Erzeugung der Adressenworte A entsprechend einer UND-Verknüpfung und/oder einer ODER-Verknüpfung. Die Adressenworte A werden unmittelbar dem Adresseneingang des die Koeffizienten enthaltenden Festwertspeichers ROM zugeführt, an dessen Ausgang die Koeffizienten abgegeben werden.
Das Datenregister DR, die Speicher MSund ROM für die Maskenworte bzw. die Koeffizienten und die Verknüpfungseinheit ALU sind zweckmäßigerweise Bestandteile eines Mikroprozessors. Auch der in F i g. 1 dargestellte Codierer CD kann durch den Mikroprozessor realisiert werden. Ebenso kann die Aufsummierung der Koeffizienten und die Multiplikation mit dem Vorzeichen des Cosinus bzw. Sinus zur Ermittlung der Abtastwerte Ο51 bis D56 durch den Mikroprozessor erfolgen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche;
1. Schaltungsanordnung zum Adressieren von Koeffizienten einer Matrix, bei der die Koeffizienten s in einem durch Adressenworte adressierbaren Festwertspeicher gespeichert sind, bei der jeweils mehrere Zeilen der Matrix verschiedenen, wechselweise zu bearbeitenden Kanälen zugeordnet sind und bei der die Adressenworte unter Verwendung ι ο von Datenworten erzeugt werden, die die Spalten der Matrix angebende Binärzeichen und den Kanälen zugeordnete Binärzeichen enthalten, gekennzeichnet durch eine Verknüpfungseinheit (ALU), die durch eine Verknüpfung jeweils eines Datenwortes (D)m\l mindestens einem Maskenwort (M) jeweils ein Adressenwort (A) erzeugt, das die Spalte der Matrix angebende Binärzeichen (S 1 bis 53) enthz'* und bei dem die dem gerade nicht zu bearbeitenden Kanal (p, q) zugeordneten Binärzeichen (Pl, P2, Qi, Q2) durch Binärzeichen (Zi bis ZA) ersetzt sind, die zusammen mit mindestens einem weiteren, den gerade zu bearbeitenden Kanal (p, q) kennzeichnenden Binärzeichen (K) und den diesem Kanal (p, q)zugeordneten Binärzeichen (Pi, P2,Qi,Q2) die Zeile der Matrix angeben.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungseinheit (ALU) die Datenworte (D) mit den Maskenworten (M) entsprechend einer UND-Verknüpfung und/oder jo
DE19782829374 1978-07-04 1978-07-04 Schaltungsanordnung zum Adressieren von Koeffizienten einer Matrix Expired DE2829374C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782829374 DE2829374C2 (de) 1978-07-04 1978-07-04 Schaltungsanordnung zum Adressieren von Koeffizienten einer Matrix

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782829374 DE2829374C2 (de) 1978-07-04 1978-07-04 Schaltungsanordnung zum Adressieren von Koeffizienten einer Matrix

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2829374B1 DE2829374B1 (de) 1979-08-16
DE2829374C2 true DE2829374C2 (de) 1980-04-24

Family

ID=6043514

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782829374 Expired DE2829374C2 (de) 1978-07-04 1978-07-04 Schaltungsanordnung zum Adressieren von Koeffizienten einer Matrix

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2829374C2 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE2829374B1 (de) 1979-08-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2540473B2 (de) Modulations- und Filtervorrichtung
DE2150878C3 (de) Rekursives digitales Filter
DE2146752C3 (de) Nachrichtenübertragungsverfahren mit wählbarer Codierung und Sender zur Durchführung dieses Verfahrens
DE154415T1 (de) Kodiertes modulationssystem.
DE2427225B2 (de)
DE2542474C2 (de) Mehrbetriebsarten-Modulator mit verringerter Bandbreite für digitale Frequenzumtastung und differentielle Phasenumtastung
DE2541054C2 (de) Schaltungsanordnung zur Synthetisierung einer phasenmodulierten Trägerwelle in Abhängigkeit von Digitaldatenelementen
DE19530114C2 (de) Modulator und Verfahren zur IQ-Modulation
DE2638314C2 (de)
DE112009001199T5 (de) Modulator mit doppelter Funktion
DE2918086A1 (de) Verfahren zur herstellung von konferenzverbindungen zwischen jeweils drei konferenzteilnehmern in einem pcm-zeitmultiplexvermittlungssystem
DE3751526T2 (de) Anordnung zur Synthese der Modulation einer zeitveränderlichen Welle mit einem Datensignal.
DE2829374C2 (de) Schaltungsanordnung zum Adressieren von Koeffizienten einer Matrix
DE2028953C3 (de) Nachrichtenubertragungsverfahren zur Anpassung des Frequenzspektrums zu übertragender Signale an die Charakteristik eines Übertragungskanals
DE3919530C2 (de)
DE2843493C3 (de) Schaltungsanordnung zum Erzeugen von phasendifferenzmodulierten Datensignalen
DE2752451C2 (de) Anpassende Phasenauswertung für Phasentastmodulation
DE2633420A1 (de) Verfahren und einrichtung zur binaer- entzerrung fuer modems mit phasenmoduliertem traeger aus dem sprachband
DE2253746A1 (de) Modul-signalprozessrechner
DE2756252A1 (de) Anordnung zum kombinieren von datensymbolen entsprechend einer vorbestimmten gewichtsfunktion
DE4014767A1 (de) Verfahren zum gewinnen eines elektrischen signals durch korrelation
DE2833889C2 (de) Digitales Sendefilter in Datenübertragungseinrichtungen
DE1537016A1 (de) Verfahren und System zur Datenuebertragung in duobinaerer Form
EP0325661B1 (de) Verfahren zum Gewinnen eines Steuersignals für die Phase eines lokalen Trägersignals
DE3049685A1 (de) Method and apparatus for data-rate reduction

Legal Events

Date Code Title Description
8339 Ceased/non-payment of the annual fee