DE2829254C2 - Verfahren zur Steuerung der Anfahrbewegung eines drehbaren Schleifelementes sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Steuerung der Anfahrbewegung eines drehbaren Schleifelementes sowie Einrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung der Anfahrbewegung eines drehbaren Schleifelementes
in die Arbeitsstellung an die Oberfläche eines rotierenden Reifens sowie eine Einrichtung zur
Durchführungeines solchen Verfahrens.
Aus der DE-OS 26 40 711 ist eine Schleifmaschine für
die Lauffläche von rotierenden Reifen bekannt, bei der
photoelektrische Schalter zur Überprüfung der Lauffläche des Reifens vorgesehen sind, welche den Schleifvorgang
durch Auslosung einer Bremse beenden. Außerdem wird die Drehzahl des Reifens ständig überwacht.
so daß bei Absinken der Drehzahl des Reifens unter einen vorgegebenen Wert sein Antrieb abgeschaltet
und gegebenenfalls ein Alarmsummer ausgelöst werden kann, da ein starker Abfall der Drehzahl des Reifens ein
Indiz für eine Überlastung des mechanischen Antriebs ist
Nachteilig ist bei dieser bekannten Schleifmaschine, daß die gesamte Anfahrbewegung des Schleifwerkzeuges
in die Arbeitsstellung an der Lauffläche des
ίο rotierenden Reifens manuell gesteuert werden muß.
Dabei wird der zu schleifende Reifen zunächst in zwei frei gelagerte Felgenbacken eingespannt und über einen
Motor während des gesamten Schleifvorgangs mit konstanter Drehzahl gedreht. Der Schlitten für das
ι' Schleifwerkzeug wird dann manuell durch Taster mittels
eines Spindelvorschubs in schnellem Gang an den langsam rotierenden Reifen herangefahren, so daß der
im allgemeinen als Schleifwerkzeug verwendete Schleifstein die Lauffläche des Reifens berührt.
μ Die Schleifsteinlage muß nun so einjustiert werden,
daß der größte Reifenhöhenschlag gerade zu einer Berührung des Schleifsteins an der Oberfläche des
Reifens führt. Da der Schleifsteinschlitten jedoch relativ schnell an den Reifen herangefahren wird, während sich
der Reifen relativ langsam dreht, erfolgt diese Berührung im allgemeinen nicht exakt am maximalen
Höhenschlag. Selbst wenn jedoch zufällig beim Anfahren der maximale Höhenschlag erreicht wurde, würden
auch bei sofortiger Abschaltung des Vorschubs Fehler
w von einigen Millimetern aufgrund der Abschaliträgheit
und des dadurdi hervorgerufenen Nachlaufes des
Vorschubs auftreten.
Würde man den Schleifvorgang nun in dieser nicht optimalen Arbeitsstellung beginnen, so kann der
Schleifstein aufgrund der zu großen Reibung an der Oberfläche des Reifens nicht hoch laufen und wird am
nächsten »Berg«, also am nächsten übergroßen Reifenradius, stark abgebremst oder sogar blockiert.
Auch der Laufstreifengummi leidet bei zu starker
<·> Reibung zwischen Schleifstein und Reifen, so daß die
Oberfläche verschmiert wird oder gar zu brennen beginnt. Solche Reifen können nicht mehr verwendet
werden.
Deshalb fährt die Bedienungsperson im allgemeinen
4J> den Schleifstein schnell zurück, bis dieser wieder frei
wird. Da sich jedoch in einem anderen Bereich des Umfangs des Reifens noch ein weiterer »Berg« befinden
kann, muß mindestens noch eine weitere Umdrehung abgewartet werdert, damit der Schleifstein bei neuen,
größeren Höhenschlägen wieder zurückgefahren werdenkann.
Da auch der langsame Rückschub einen nicht zu vernachlässigenden Nachlauf besitzt und die Bedienungsperson
ebenfalls mit leichter Verzögerung auf die erste Berührung zwischen Schleifstein und Reifen
reagiert, wird der Schleifsteinschlitten oft zu weit zurückgefahren, d. h., die Anfahrbewegung muf3 mehrmals
wiederholt werden. Ein weiteres Problem bei der manuellen Steuerung der Anfahrbewegung ist. daß sich
auf der Oberfläche des Reifens kleine »Stipse« befinden,
also stiftförmige Vorsprünge mit einem Durchmesser von ca. 3 mm und einer Höhe von I —2 mm:diese Stipse
bilden sich beim Heizen des Reifens in den Enltüftungslöchern aus. Die Stipse können den Schleifstein auch
dann mitnehmen, wenn dieser nicht »satt« an der Oberfläche des Reifens anliegt, so daß dieser Effekt von
dem Bedienungspersonal aufgrund der eigenen Erfahrung, jedoch letztlich vollkommen willkürlich, berück-
sichtigt werden muß. Im allgemeinen befindet sich also
der Schleifstein erst nach mehrmaliger Einschaltung des Vor- bzw. Rückschubs in der richtigen Arbeitsstellung
an der Oberfläche des Reifens, so daß der eigentliche Schleifvorgang beginnen kann.
Mit der vorliegenden Erfindung sollen deshalb ein Verfahren und eine Einrichtung der angegebenen
Gattung geschaffen werden, bei der die Steuerung der Anfahrbewegung nicht mehr manuell, sondern automatisch
erfolgt Dabei sollen insbesondere auch die o. e. Schwierigkeiten in bezug auf die Wirkung der »Stipse«
auf den Kontakt zwischen Lauffläche und Schleifstein vermieden werden.
Dies wird bei einem Verfahren der angegebenen Gattung dadurch erreicht, daß während des Vorschubs
des Schleifelements eine konstante Bremskraft auf das von dem rotierenden Reifen mitgenommene Schleifelement
ausgeübt wird, und daß bei Erreichen einer vorgegebenen Drehzahl des Schleifelements der Vorschub
beendet und der Rückschub eingeschaltet wird, bis die vorgegebene Drehzahl unterschritten wird.
Bei einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens wird dies durch eine Einrichtung zur Messung der
Drehzahl des Antriebsmotors des Schleifelements sowie durch einen von dieser Einrichtung gesteuerten
Schwellwertschalter für den Vorschub bzw. Rückschub des Schleifelements erreicht.
Zweckmäßige Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen
zusammengestellt. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile berühren darauf, daß die gesamte
Anfahrbewegung des drehbaren Schleifelements, im allgemeinen eines Schleifsteins, automatisch gesteuert
wird, d. h., die Bedienungsperson muß nur noch die Taste »Automatik-anfahren« drücken, während die
dann folgenden Vorgänge selbsttätig als elektronische Folgesteuerung auslaufen. Dabei wird auch die Wirkung
der »Stipse« auf den Kontakt Schleifstein/Reifen berücksichtigt, so daß die jeweils optimale Arbeitsstellung
erreicht wird. Insbesondere ist nun keine große Erfahrung mehr erforderlich, um die optimale Arbeilsstellung
anzusteuern, so daß das Schleifen von Reifen nun auch von nicht speziell ausgebildetem Personal
durchgeführt werden kann.
Diese »Automatik« erfordert keinen hohen konstruktiven Aufwand, wie sich aus der folgenden Beschreibung
ergeben vird, so daß auch noch nachträglich bereits vorhandene Schleifmaschinen mit dieser Anfahrauto
matik ausgerüstet werden können. Und schließlich kann eine solche Einrichtung auch leicht an unterschiedliche
Reifengrößen angepaßt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführupgsbeispielen unter Bezugnahme auf die
schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Reifenhöhenschlag-Schleifinaschine,
bei der die erfindungsgemäße Anfahrautomatik verwendet wird, und
F i g. 2 den Schaltplan einer solchen Anfahrautomatik.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, weist eine solche Reifenhöhenschlag-Schleifmaschine einen portalförmigen
Träger 10 auf, an dem ein Reifen (nicht dargestellt) auf einer Felge 12 drehbar befestigt werden kann.
Weiterhin ist ein Elektromotor 14 mit einer Welle 16 vorgesehen, die eine Antriebsrolle 18 trägt. Diese
Antriebsrolle 18 liegt an der Oberfläche des Reifens an, so daß bei einer Drehung der Antriebsrolle 18 der
Reifen auf der Feige 12 mit vorgegebener, von der Speisung des Elektromotors 14 abhängiger Drehzahl
gedreht wird.
Weiterhin ist an dem portalförmigen Träger 10 eine
Schleifeinheit 20 angebracht, die Antriebsmotoren 22, 23 enthält, die über Antriebsspindeln 24 einen
Schlittenwagen 26 mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten verschieben können, nämlich jeweils mit
schnellem bzw. langsamen Vorschub bzw. Rückschub.
Der Schlittenwagen trägt einen durch DrehEtrom gespeisten Antriebsmotor 28 für einen Schleifstein 30.
Der Schleifstein 30 kann also auf einer geradlinigen Bahn verschoben und in Anlage an die Lauffläche des
Reifens gebracht werden.
Die Antriebsübertragung von dem Antriebsmotor 28 auf den Schleifstein 30 erfolgt durch einen Keilriemen,
wobei auf der Welle des Antriebsmotors 28 ein bei 32 schematisch angedeuteter Drehzahlgeber sitzt. Dieser
Drehzahlgeber besteht aus einer Schlitzscheibe mit einem Umfang von 200 mm, wobei ca. 250 Schlitze
vorgesehen sind.
Diese Schlitzscheibe steuert eine Lichtschranke, xL h.,
die Zahl der empfangenen Lichtimpulse hängt von der Umfangsgeschwindigkeit der Schiefscheibe und damit
von der Drehzahl des Antriebsmotors 2t ab.
Als Sender für die Lichtschranke kann beispielsweise
eine Infrarotleuchtdiode verwendet werden, während als Empfänger ein Fototransistor dient.
Die von der Lichtschranke gelieferten und in elektrische Signale umgewandelten Steuerimpulse werden
über ein abgeschirmtes Kabel auf einen impulsschwellwertschalter, also einen Frequenz- oder Drehzahl-Schwellwertschalter
gegeben (34 in F i g. 2).
Im folgenden soll auch unter Bezugnahme auf F i g. 2 die Funktionsweise einer solchen Reifenhöhenschlag-Schleifmaschine
erläutert werden.
Zunächst wird der Reifen, wie bisher üblich, manuell von der Bedienungsperson zwischen Antriebsrolle 18
und Felge 12 eingespannt. Dann wird die Taste »Automatik anfahren« gedrückt, wonach die folgende
Anfahrbewegung des drehbaren Schleifsteins 30 automatisch abläuft.
Dabei wird zunächst gleichzeitig der schnelle Vorschub des Schlittenwagens 26 und die Antriebsrolle
18 eingeschaltet, d. h., der Reifen wird mit einer konstanten Drehzahl bewegt, während der Schleifstein
30 auf die Lauffläche des Reifens zu verschoben wird.
Während des Anfahrvorgangs wird der Drehstrommotor 28 für den Schleifsteinantrieb zwischen zwei
Phasen mit 24 Volt Gleichspannung gespeist, d. h., der Drehstrommotor 24 wirkt als Wirbelstrombremse, so
daß der Schleifstein 30 nur dann von dem rotierenden Reifen mitgenommen wird, wenn er satt an der
Oberfläche des Reiiens anliegt.
Da aufgrund der Wirkung des Antriebsmotors 28 ils
Wirbelstrombremse der Schleifstein 30 nur bei »satter Anlage« mitgenommen wird, die auf der Laufflächenoberfläche
befindlichen »Stipse« eine solche satte Anlage jedoch nicht bewirken können, wird der
Schleifstein 30 kontinuierlich unter Abschleifen dieser Stipse so lange vorgeschoben, bis er die Oberfläche des
Reifens berührt. Außerdem verhindert diese Wirbelstrombremsung den Nachlauf des Schleifsteins 30 beim
Freiwerden bzw. Zurückfähren des Schlittenwagens 26,
damit der mit der Welle des Antriebimotors 28
gekoppelte Drehzahlgeber 32 nur die echte Mitnahme des Schleifsteins 30 in Form eines einzigen, klar
auswertbaren Steuerimpulses anzeigt.
Der Schlittenwagen 26 mit dem Schleifstein 30 fährt nun in Abhängigkeit von den Abmessungen des Reifens
so lange vor, bis der Reifen schließlich den Schleifstein
30 mitnimmt und ihn auf mindestens 80% der Drehzahl antreibt, die bei Daueranlage erreicht werden würde.
Wird diese »Drehzahlschwelle« überschritten, so wird der Vorschub des Schlittenwagens 26 selbsttätig
abgeschaltet.
Dieser Funktionsweise liegt folgender Gedanke zugrunde:
Bei einer »satten Berührung« Schleifstein/Reifen stellt sich ein Schlupf von 0% ein. Die Abschaltung des
Vorschubs erfolgt nun bei einem Schlupf, der kleiner als 20% ist. d. h., bei 80% der maximal erreichbaren
Drehzahl. Dieser Wen von 80% der maximal erreichbaren Drehzahl hat sich als vorteilhaft herausgestellt,
da hierdurch die Wirkung der Wirbelstrombremse unterstützt und außerdem sichergestellt wird, daß eine
evtl. langsame Mitnahme des Schleifsteins 30 durch eine geringe Berührung mit der Oberfläche des Reifens nicht
als Steuerimpuls gewertet wird.
Dieser Wert von HU1M) der maximal erreichbaren
Drehzahl gewährleistet also, daß eine exakte und genau definierte Anlage des Schleifsleins 30 an der Lauffläche
des Reifens vorliegt.
Gleichzeitig mil der bei diesem Wert erfolgenden Abschaltung des Vorschubs des Schlittenwagens 26
wird der schnelle Rückschub des Schlittenwagens 26 für eine definierte, durch ein Zeitrelais festgelegte Zeitspanne
eingeschaltet, um den Nachlauffehler des Schlittenwagens 26 möglichst gering zu halten. Diese
Zeitspanne liegt erfahrungsgemäß in der Größenordnung von ca. 1.2 Sekunden.
Eine Grundbedingung dieses Regelsystems ist. daß der Nachlauffehler nicht auf Null kompensiert ist. d. h..
auch nach Beendigung des schnellen Rückschubs wird der Schleifstein 30 durch den Reifen noch mit voller
Drehzahl angetrieben; nach Verstreichen dieser Zeitspanne wird die Bewegung des Schlittenwagens 26 auf
langsamen Rückschub, d.h.. auf den Kriechgang eingestellt, wobei gleichzeitig auch weiterhin die
Drehzahl des von dem rotierenden Reifen mitgenommenen Schleifsteins 30 überwacht wird.
Dieser langsame Rückschub dauert so lange, bis der oben erwähnte Drehzahlschwellwert von 80% der
■»ο
maximal erreichbaren Drehzahl überschrillen wird.
Da auch ein solcher Kriechgang in jeder handelsüblichen Reifen-Höhenschlag-Schleifmaschine wegen des
Kriechgang-Vorschubs für '/,,, Reifenabschleifung bereils
vorhanden ist. muU also die eigentliche Schleifmaschine
nicht modifiziert werden, sondern die einzelnen, bereits vorgegebenen Bewegungsmöglichkeiten nur in
der hier angegebenen Weise gesteuert werden.
Im weiteren Verlauf des langsamen Rückschubs des Schlittenwagens 26 entfernt sich also der Schleifstein 30
soweit von der Oberfläche des Reifens. daB kein satter
Koniakt zwischen Reifen und Schleifstein mehr vorhanden ist.
Dies wird durch den Drehzahlgeber 12 festgestellt, der dann den Kriechgang-Rückschub abschaltet und
gleichzeitig ein Zeilrelais einschaltet, das auf eine
Zeitspanne eingestellt ist, die für 1,3 Reifenumdrehungen
ausreicht.
Bei der nun vorliegenden. μ.μ«;κ·πκπ Berührung
zwischen Reifen und Schleifstein 30 dreht sich also der Reifen wenigstens IMaI. wobei jede weitere Mitnahme
des Schleifsteins ein weiteres Ruckfahren des Schlittenwagens 26 sowie eine Löschung dieses Zeilrelais
bewirkt. D. h. also, daß während dieser eingestellten Zeitspanne jeder neue Höhenschlag den Drehzahlgeber
32 zum Ansprechen bringen und einen weiteren Schlitten-Rückschub auslösen würde. Außerdem würde
die bereits abgelaufene Zeitspanne dieses Zeitrelais gelöscht, um sicherzustellen, daß während dieser
Zeitspanne von 1.3 Umdrehungen schließlich keine Mitnahme des Schleifsteins 30 durch den rotierenden
Reifen mehr erfolgt.
Ist durch diese Rückbewegung des Schlittenwagens 26 der Schleifstein 30 schließlich so weit zurückbewegt
worden, daß während der gesamten Umlaufzeit von IJ Reifenumdrehungen nur noch eine schwache Berührung
zwischen Schleifstein 30 und der Lauffläche des Reifens stattfindet, so kann das Zeitrelais voll ablaufen und
schließlich die Anfahrautomatik ausschalten. Damit wird gleichzeitig auch der übliche Schleifvorgang
eingeleitet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Verfahren zur Steuerung der Anfahrbewegung eines drehbaren Schleifelementes in die Arbeitsstellung
an die Oberfläche eines rotierenden Reifens, dadurch gekennzeichnet, daß während des
Vorschubs des Schleifelementes (30) eine konstante Bremskraft auf das von dem rotierenden Reifen
mitgenommene Schleifelement (30) ausgeübt wird, und daß bei Erreichen einer vorgegebenen Drehzahl
des Schleifelementes (30) der Vorschub beendet und der Rückschub eingeschaltet wird, bis die vorgegebene
Drehzahl unterschritten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Erreichen der vorgegebenen Drehzahl des Schleifelementes (30) der schnelle
Rückschub für eine vorgegebene Zeitspanne und anschließend der langsame Rückschub eingeschaltet
wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem erstmaligen
Unterschreiten der vorgegebenen Drehzahl des Schleifelementes (30) der Reifen noch mindestens
eine weitere Drehung durchläuft, bei der bei Überschreiten der vorgegebenen Drehzahl der
Rückschub erneut eingeschaltet wird.
4. Verfahren nach einem tiar Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß während der Anfahrbewegung der zum Antrieb des Schleifelementes
(30) dienende Drehstrommotor als Wirbelstrombremse betrieben wird.
5. Verfallen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, t'.ß die vorgegebene
Drehzahl des Schleihlemente* (30) 80% der
Drehzahl ist, die sich bei ein- ;■ satten Berührung zwischen Schleifelement (10) und Oberfläche des
Reifens ergibt.
6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche I bis 5, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung zur Messung der Drehzahl des Antriebsmotors (28) für das Schleifelement (30),
und durch einen von der Einrichtung gesteuerten Schwellwertschalter (34) für den Vorschub bzw.
Rückschub des Schlcifclemcntes (10).
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung eine auf der Welle des Antriebsmotors (28) für das Schleifelement (30)
sitzende Schlitzscheibe aufweist, die eine Lichtschranke zur drehzahlabhängigen Erzeugung von
Impulsen steuert.
8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Impulsschwellwertschalter
(34) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19782829254 DE2829254C2 (de) | 1978-07-04 | 1978-07-04 | Verfahren zur Steuerung der Anfahrbewegung eines drehbaren Schleifelementes sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
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|---|---|
| DE2829254A1 DE2829254A1 (de) | 1980-01-17 |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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1978
- 1978-07-04 DE DE19782829254 patent/DE2829254C2/de not_active Expired
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|---|---|
| DE2829254A1 (de) | 1980-01-17 |
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