DE2829015B2 - Vorrichtung zum automatischen Verbinden einer elektrischen Leitung mit einem Kupplungsteil - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen Verbinden einer elektrischen Leitung mit einem KupplungsteilInfo
- Publication number
- DE2829015B2 DE2829015B2 DE19782829015 DE2829015A DE2829015B2 DE 2829015 B2 DE2829015 B2 DE 2829015B2 DE 19782829015 DE19782829015 DE 19782829015 DE 2829015 A DE2829015 A DE 2829015A DE 2829015 B2 DE2829015 B2 DE 2829015B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- line
- turntable
- station
- contacts
- conductors
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims description 14
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 14
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title claims description 14
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 38
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 15
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims description 11
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims description 6
- 238000012360 testing method Methods 0.000 claims description 5
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 4
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims description 3
- 238000005476 soldering Methods 0.000 claims description 3
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 2
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- FGRBYDKOBBBPOI-UHFFFAOYSA-N 10,10-dioxo-2-[4-(N-phenylanilino)phenyl]thioxanthen-9-one Chemical compound O=C1c2ccccc2S(=O)(=O)c2ccc(cc12)-c1ccc(cc1)N(c1ccccc1)c1ccccc1 FGRBYDKOBBBPOI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000002788 crimping Methods 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 238000004073 vulcanization Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R43/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
- H01R43/28—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for wire processing before connecting to contact members, not provided for in groups H01R43/02 - H01R43/26
Landscapes
- Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum automatischen Verbinden der Leiter einer abgemantelten
elektrischen Leitung mit den an einem Kontaktträger aus Isoliermaterial befestigten Kontakten eines
Kupplungsteils einer elektrischen Leitungskupplung, mit welcher die Leiter zur Erzielung einer der Lage der
Kontakte entsprechenden Position automatisch vorgeformt sowie mechanisch fest und elektrisch leitend mit
den Kontakten verbunden werden.
Teile von elektrischen Leitungskupplungen, wie Stecker oder Dosen, werden heute nahezu ausschließlich fest an Leitungsenden angebracht Solche Leitungen werden als konfektionierte Leitungen bezeichnet und weisen beispielsweise zwei oder drei Adern bzw. Leiter
Teile von elektrischen Leitungskupplungen, wie Stecker oder Dosen, werden heute nahezu ausschließlich fest an Leitungsenden angebracht Solche Leitungen werden als konfektionierte Leitungen bezeichnet und weisen beispielsweise zwei oder drei Adern bzw. Leiter
ίο auf. Es sind Rundleitungen und auch Flachleitungen
bekannt Zum Anbringen des Kupplungsteils müssen die Leitungen abgemantelt und die Adern abisoliert
werden. Dann werden die so freigelegten Leiter mit den
Kontakten des Kupplungsteils fest verbunden, die in der
is Kegel in einem gemeinsamen Kontaktträger aus
Isoliermaterial befestigt sind. Abschließend wird der Kupplungskörper um die Verbindungsstelle durch
Spritzen oder Vulkanisieren herumgeformt Im Zuge der Rationalisierung der Fertigung ist man bemüht, alle
geschilderten Arbeitsgänge zu automatisieren.
Ein solches vollautomatisches Verfahren ist beispielsweise in der DE-OS 24 40 264 beschrieben. Hier wird
eine Vorrichtung verwendet, in weiche eine auf eine Trommel aufgewickelte Leitung kontinuierlich eingegeben
wird. Die Leitung wird automatisch abgemantelt,
abisoliert und mit den Kontaktstiften eines Steckers Iagerichtig verbunden. Eine solche vollautomatisch
arbeitende Vorrichtung ist sehr kostspielig und arbeitet nur dann wirtschaftlich, wenn eine sehr große Anzahl
gleicher Leitungen hergestellt werden soll. Ein Umrüsten
der Vorrichtung für eine andere Leitungslänge erfordert eine Versteilung innerhalb der Vorrichtung
und ist bei größeren Leitungslängen ohne Zusatzeinrichtungen möglicherweise nicht durchführbar.
Eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art ist in der DE-OS 26 38 101 beschrieben, mit welcher die
Leiter einer dreiadrigen Leitung automatisch mit den Kontakten eines Schutzkontaktstecker verbunden
werden. Die Vorrichtung weiit dazu einen Kabelader-
«o former für die Leiterenden, die vorher abgemantelt und
abisoliert wurden, und eine Schweißeinrichtung zur Verbindung von !.eitern und Steckerkontakten auf. Die
Kontaktträger können der Vorrichtung automatisch zugeführt werden. Eine solche Vorrichtung arbeitet
zwar automatisch, sie hat aber einen nur geringen Ausstoß, da erst dann eine weitere Leitung bearbeitet
werden kann, wenn der vorangehende Arbeitsgang beendet ist Da weiterhin keine Kontrolle dafür
vorgesehen ist ob an den Schutzkontakten tatsächlich
so der Schutzleiter angeschlossen wurde, ist diese Vorrichtung
von der Zuverlässigkeit des Bedienungspersonals abhängig, so daß falsche Kontaktierungen und damit
Ausschuß nicht zu vermeiden sind.
automatisch arbeitende Vorrichtung zum Verbinden von Leitung und Kupplungsteil anzugeben, die einfach
aufgebaut ist eine Bearbeitung beliebig langer Leitungen ohne Änderungen zuläßt und außerdem sicherstellt
daß der richtige Leiter der Leitung mit dem richtigen
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art gemäß der Erfindung durch
die Verwendung eines schrittweise bewegbaren, scheibenförmigen Drehtellers gelöst, welcher mit waagerechter
Achse in einem Werktisch drehbar gelagert ist und an seinem Umfang eine Anzahl von Haltevorrichtungen
zur Aufnahme des Endes der Leitung aufweist, daß auf dem Werktisch eine Eingabevorrichtung
angebracht ist, durch welche die Leitung nach richtigem
Einstecken aller Leiter automatisch lagerichtig in eine der Haltevorrichtungen eingedrückt wird, daß am
Umfang des Drehtellers oberhalb des Werktisches Bearbeitungsstationen angeordnet sind, in welche das
Leitungsende beim schrittweisen Drehen des Drehtellers nacheinander eingebracht wird, daß die erste
Station als Abisolier- und Verformeinrichtung für die
Leiterenden ausgebildet ist, daß die zweite Station als
Prüfstation zur opto-elektrischen Feststellung der richtigen Lage der Leiter ausgeführt ist, daß die dritte
Station die Vorrichtung zur festen Verbindung von Leitern und Kontakten ist, und daß weiterhin hinter den
Bearbeitungsstationen eine Station zum automatischen Auswerfen der mit dem Kontaktträger bestückten
Leitung angeordnet ist
Eine Vorrichtung nach der Erfindung läßt sich infolge der Anordnung des Drehtellers mit waagerechter Achse
auf kleinem Raum unterbringen und problemlos von nur einer Person bedienen. Am Umfang des Drehtellers läßt
sich eine große Anzahl von Haltevorrichtungen anordnen, so daß die Bearbeitungsgänge gleichzeitig
erfolgen können und somit ein großer Ausstoß an fertigen, mit Kontaktträgera bestückten Leitungen
erzielt wird. Durch die Eingabevorrichtung ist sichergestellt,
daß die Leitung stets mit Leitern in der richtigen Lage in die Haltevorrichtung eingedrückt wird. Durch
die opto-elektrische Überprüfung der Lage der Leiter
nach dem Verformen und Abisolieren ist außerdem sichergestellt, daß der richtige Leiter mit dem richtigen
Kontakt, insbesondere beispielsweise der Schutzleiter mit dem Schutzkontakt, verbunden wird. Durch die
Anordnung des Drehtellers mit waagerechter Achse bietet sich weiterhin die Möglichkeit, wettere Stationen,
beispielsweise zum Prüfen oder Messen, am Umfang anzuordnen. Von besonderer Bedeutung ist außerdem,
daß diese Vorrichtung unabhängig von der Länge der Leitung arbeitet, so daß insbesondere auch Leitungen
von über 2 m Länge bearbeitet werden können.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt. In
F i g. 1 ist schematisch eine Vorderansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung gezeigt, und
Fig.2 gibt diese Vorrichtung ausschnittsweise in
einer Seitenansicht wieder.
F i g. 3 zeigt schließlich das Aussehen einer mit dieser
Vorrichtung zu bearbeitenden Leitung in den einzelnen Stufen.
Mit 1 ist ein Werktisch bezeichnet, der fest in einer
Werkhalle aufgestellt ist. Auf diesem Werktisch ist ein scheibenförmiger Drehteller 2 montiert, und zwar mit
waagerechter Achse 3, so daß die Fläche des Dreh tellers senkrecht zur Oberfläche des Werktischs 1 liegt Dieser
Drehteller ist beispielsweise mittels eines der Einfachheit halber nicht eingezeichneten Schrittmotors schrittweise
in Richtung des Pfeiles 4 drehbar.
Am Umfang des Drehtellers ist eine an sich beliebige Anzahl von Haltevorrichtungen 5 angebracht, welche
alle mit einer Aufnahme für eine elektrische Leitung derart ausgerastet sind, daß die Leitung am Ende Ober
dem Mantel fest gehalten ist, während die Adern bzw. Leiter eine vorgegebene Position beibehalten.
Oberhalb des Werktisches 1 sind auf der einen Seite des Drehtellers 2 Bearbeitungsstationen angeordnet, in
welchen die Leiterer.den bearbeitet und mit den Kontakten eines Kontaktträgers verbunden werden,
der Teil einer elektrischen Leitungskupplung ist. Wenn es sich dabei um einen Stecker handelt, dann sind die
Kontakte als Steckerstifte ausgebildet, während diese Kontakte bei einer Dose als Buchsen ausgeführt sind.
In dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel soll eine dreiadrige Rundleitung mit den
Kontakten eines Steckers mit Schutzkontakt verbunden werden. Hierfür sind am Umfang des Drehtellers 2 drei
Bearbeitungsstationen vorgesehen. In der 1. Station 6 werden die bereits abgemantelten Leiterenden abisoliert
und so vorgeformt, daß sie direkt mit den Kontakten eines Kontaktträgers verbunden werden
können. Die 2. Station ist eine Prüfstation 7, in welcher die richtige Lage der einzelnen Leiter optisch-elektrisch
überprüft wird. In dieser Station wird insbesondere festgestellt, ob bei der Bearbeitung von dreiadrigen
Leitungen der grün/gelb gekennzeichnete Schutzleiter auch die Position einnimmt, in der er mit dem
Schutzkontakt am Kontaktträger verbunden werden kann.
Die 3. Siation ist eine Befestigungseinrichtung 8, in
welcher die Leiter automatisch mit -um Kontakten des
Kupplungsteil elektrisch leitend und mechanisch fest
verbunden werden. Dieses Verbinden kann beispielsweise durch Schweißen, durch Löten oder durch
Quetschen bzw. Anschlagen erfolgen. Als Setzte Station oberhalb des Werktisches 1 ist ein Auswerfer 9
vorgesehen, welcher die mit den Kontaktträgern verbundene Leitung in Richtung des Pfeiles 10 aus der
Haltevorrichtung 5 herausnimmt und an einem vorgegebenen Ort ablegt
Die Anordnung von Drehteller 2 und Bearbeitungsstationen ist auch aus F i g. 2 ersichtlich, wobei hier der
Übersichtlichkeit halber nur die Einrichtung 8 zum Befestigen vor Leitern und Kontakten eingezeichnet ist
Insbesondere aus Fig.2 ist zu ersehen, daß alle
Einzelteile der Vorrichtung nach der Erfindung auf engstem Raum untergebracht werden können.
Die Vorrichtung nach der Erfindung arbeitet beispielsweise wie folgt:
Eine dreiadrige Leitung 11 mit den drei Leitern 12,13
und 14 wird bereits abgemantelt angeliefert und ist dann unmittelbar in die Vorrichtung einsetzbar. Hierzu
werden die drei Leiter soweit auseinandergespreizt, daß sie in die Löcher 15,16 und 17 einer Eingabevorrichtung
18 einsteckbar sind. Wenn dieser Vorrang von der Bedienungsperson richtig durchgeführt wird, dann wird
die Leitung mit den drei Leitern über entsprechende aus Fig. 1 ersichtliche Schlitze in die gerade in Höhe der
Eingabevorrichtung 18 befindliche Haltevorrichtung 5 eingedrückt und dort festgelegt Durch einen in der
Eingabevorrichtung 18 angeordneten Schalter 19, der in F i g. 1 schematisch angedeutet ist, wird dann gleichzei
tig die Drehung des Drehiellers 2 in Richtung des Pfeiles
4 nusfeii-ist, und zwar so weit bis die entsprechende
Haltevorrichtung 5 in der 1. Station 6 angelangt ist
Der nächste Schritt des Drehtellers 2 wird dann ausgelöst wenn die nächste Leitung mit ihren drei
Leitern richtig in die Eingabevorrichtung 18 eingesteckt wird. Auf diese Weise kann bei jedem taktweise
erfolgenden Schritt des Drehtellers 2 von dem Auswerfer 9 eine mit einem Kontaktträger bestückte
Leitung geliefert werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
sind am Drehteller 2 zwölf Haltevorrichtungen
5 dargestellt Diese Anzahl kann jedoch beliebig variiert werden.
Neben der Eingabevorrichtung 18 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel drei Bearbeitungsstationen
vorhanden. Zwischen der Befestigungseinrichtung 8 und dem Auswerfer 9 könnten zwei weitere Bearbeitung-
Stationen angeordnet werden, die beispielsweise für MeB- und Prüfzwecke ausgenutzt werden könnten. Es
ist prinzipiell auch möglich, zwischen den Stationen 6 und 7 eine weitere Station einzufügen, in der die
abisolierten Leiterenden beispielsweise verzinnt werden.
Die Befestigungsvorrichtung 8 wird vorteilhafterweise
stets am höchsten Punkt des Drehtellers 2 angeordnet, da dann die Vorrichtungsteile für das
Befestigen der Leiter an den Kontakten am einfachsten anzuordnen sind.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist im Vorangehenden für dreiadrige Rundleitungen beschrieben. Es ist
jedoch genausogut möglich, mit dieser Vorrichtung auch Flachleitungen zu bearbeiten, und es können auch
entsprechende zweiadrige Leitungen mit Kontaktträgern bestückt werden. Im Falle der dreiadrigen Leitung
muß der grün/gelbe Schutzleiter eine festliegende Position einnehmen, wie bereits weiter oben erwähnt.
Diese Position wird in der Station 7 optisch-elektrisch überprüft, wozu beispielsweise eine Messung der
Intensität des von der Isolierung des Schutzleiters reflektierten Lichts vorgenommen werden kann. Für
den Fall, daß hier ein falscher Wert gemessen wird, kann die Vorrichtung sofort gestoppt werden, und die
Leitung kann dann erforderlichenfalls in die richtige Lage gedreht werden. Leitungen, bei denen der
Schutzleiter mit einem falschen Kontakt verbunden ist, sind auf diese Weise ausgeschlossen.
Wenn eine nur zweiadrige Leitung bearbeitet werden soll, dann muß die Formungseinrichtung in der Station 6
anders gestaltet werden und auch die Art der Überprüfung der Lage der Leiter in der Station 7 muß
abgewandelt werden. Das gleiche gilt auch für die Befestigungseinrichtung 8, welche dann nur zwei Leiter
zu verbinden hat. Die Kontaktträger, welche mit den Leitern der jeweiligen Leitung zu verbinden sind,
können der Befestigungseinrichtung 8 lagerichtig automatisch zugeführt werden, so daß ajch dieser
Arbeitsgang den automatischen Ablauf aller Vorgänge nicht behindert.
Wie aus dem Vorangehenden zu entnehmen ist, kann mit der Vorrichtung nach der Erfindung eine elektrische
Leitung, die an einem Ende abgemantelt ist, mit den an einem Kontaktträger festgelegten Kontakten eines
■> Kupplungsteil automatisch verbunden werden. Die
Vorrichtung arbeitet dabei unabhängig von der Länge der zu bearbeitenden Leitung, so daß ohne jede
Änderung unterschiedlich lange Leitungen bearbeitet werden können. Dieser Vorteil macht sich besonders
in dann bemerkbar, wenn Leitungen mit einer Länge von
mehr als 2 m mit Kontaktträgern bestückt werden sollen.
Eine solche zu bearbeitende Leitung Il hat an ihrem
Ende ein Aussehen, wie es in Fig. 3a dargestellt ist.
i> Diese Leitung ist am Ende abgemantelt, so daß die
isolierten Leiter 12, 13 und 14 in einer vorgegebenen Länge frei sind. Die Leiter werden dann von der
Bedienungsperson so weit gespreizt, daß sie in die Löcher 15, 16 und 17 der Fingabevorrichtung 18
2» eingesteckt werden können. In der Station 6 werden die
Leiter entsprechend der Darstellung in Fig. 3b vorgeformt und gleichzeitig abisoliert, so daß die
blanken Leiler am Ende zur Kontaktierung frei liegen. Die Verformung der Leiter gibt denselben eine Position.
.'-. daß sie ohne weitere Änderung direkt mit den Kontakten des in Fig. 3c dargestellten Kontaktträgers
20 verbunden werden können. Die vorgeformte Stellung der Leiter 12, 13 und 14 wird dementsprechend bei der
Weiterbildung der Leitung von der Station 6 bis zur
in Befestigungseinrichtung 8 abgesichert.
In der Befestigungseinrichtung 8 werden die beiden Leiter 12 und 14 mit den Steckerstiften 21 und 22 eines
Schutzkontaktsteckers elektrisch leitend und mechanisch fest verbunden. Ebenso wird der Schutzleiter 13
r> mit dem Schutzkontakt 23 verbunden. Für diese
Verbindung wird vorzugsweise das Schweißen eingesetzt. Es ist jedoch genausogut möglich, die Verbindung
durch Löten oder Quetschen herzustellen. Wenn die Leitung 11 mit den Kontakten einer Kupplungsdose
4(i verbunden werden soll, dann weist ein entsprechender
Kontaktträger statt der Stifte Buchsen auf.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum automatischen Verbinden der
Leiter einer abgemantelten elektrischen Leitung mit den an einem Kontaktträger aus Isoliermaterial
befestigten Kontakten eines Kupplungsteils einer elektrischen Leitungskupplung, mit welcher die
Leiter zur Erzielung einer der Lage der Kontakte entsprechenden Position automatisch vorgeformt
sowie mechanisch fest und elektrisch leitend mit den Kontakten verbunden werden, gekennzeichnet
durch die Verwendung eines schrittweise bewegbaren, scheibenförmigen Drehtellers (2), welcher
mit waagerechter Achse in einem Werktisch (1) drehbar gelagert ist und an seinem Umfang eine
Anzahl von Haltevorrichtungen (5) zur Aufnahme des Endes der Leitung (11) aufweist, daß auf dem
Werktisch eine Eingabevorrichtung (18) angebracht ist, durch welche die Leitung nach richtigem
Einstecke® eller Leiter (12, 13, 14) automatisch iagerichtig in eine der Haltevorrichtungen eingedrückt
wird, daß am Umfang des Drehtellers oberhalb des Werktisches Bearbeitungsstationen (6,
7, 8) angeordnet sind, in welche das Leitungsende beim schrittweisen Drehen des Drehtellers nacheinander
eingebracht wird, daß die erste Station als Abisolier- und Verformeinrichtung (6) für die
Leiterenden ausgebildet ist, daß die zweite Station als Prüfstation (7) zur opto-elektrischen Feststellung
der richtigen Lage der Leiter ausgeführt ist, daß die
dritte Static, die Vorrichtung (8) zur festen Verbindung von Leitern und Kontakten ist, und daß
weiterhin hinter den Bearbeitungsstationen eine Station (9) zum automatischen Auswerfen der mit
dem Kontaktträger bestückten Leitung angeordnet ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabevorrichtung (18) mit einem
Steuermechanismus zum Auslösen der Drehbewegung des Drehtellers (2) ausgerüstet ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die opto-elektrische Station (7)
bei Bearbeitung von dreiadrigen Leitungen mit Schutzleiter mit einer Intensitätsmeßeinrichtung
zum Messen des von der Isolierung des Schutzleiters reflektierten Lichts ausgerüstet ist
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsein'
richtung (8) am höchsten Punkt des Drehtellers (2) angeordnet ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung
(8) als Schweiß-, Lot- oder Quetschvorrichtung ausgebildet ist
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung
(8) mit einer Zuführungseinrichtung zur automatischen und lagerichtigen Zuführung von
Kontaktträgern (20) ausgerüstet ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782829015 DE2829015C3 (de) | 1978-07-01 | 1978-07-01 | Vorrichtung zum automatischen Verbinden einer elektrischen Leitung mit einem Kupplungsteil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782829015 DE2829015C3 (de) | 1978-07-01 | 1978-07-01 | Vorrichtung zum automatischen Verbinden einer elektrischen Leitung mit einem Kupplungsteil |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2829015A1 DE2829015A1 (de) | 1980-01-03 |
| DE2829015B2 true DE2829015B2 (de) | 1981-01-08 |
| DE2829015C3 DE2829015C3 (de) | 1981-10-15 |
Family
ID=6043319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782829015 Expired DE2829015C3 (de) | 1978-07-01 | 1978-07-01 | Vorrichtung zum automatischen Verbinden einer elektrischen Leitung mit einem Kupplungsteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2829015C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL8101540A (nl) * | 1981-03-30 | 1982-10-18 | Nkf Groep Bv | Methode voor de vervaardiging van een snoerstel, snoerstel vervaardigd volgens de methode en inrichting voor het uitvoeren van de methode. |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2440264C3 (de) * | 1974-08-22 | 1982-02-04 | Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte AG, 3000 Hannover | Verfarhen zum Anspritzen eines Steckers an eine elektrische Leitung |
| DE2638101C2 (de) * | 1976-08-24 | 1982-06-03 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Vorrichtung zum Ausformen von Kabeladern eines mehradrigen Kabels zum Anschluß an Kontakte |
-
1978
- 1978-07-01 DE DE19782829015 patent/DE2829015C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2829015A1 (de) | 1980-01-03 |
| DE2829015C3 (de) | 1981-10-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2440264C3 (de) | Verfarhen zum Anspritzen eines Steckers an eine elektrische Leitung | |
| DE3140781C2 (de) | ||
| DE69720390T2 (de) | Verbinder für drahtgebundene Netzwerke für Zünder | |
| DE2808056A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines mit verbindern bestueckten kabelstrangs | |
| DE2829015C3 (de) | Vorrichtung zum automatischen Verbinden einer elektrischen Leitung mit einem Kupplungsteil | |
| DE2901289C2 (de) | Verfahren zum Abisolieren und Kontaktieren einer elektrischen Leitung | |
| DE2542743C2 (de) | Verfahren zur lagerichtigen Positionierung von Rundleitungen | |
| DE2532872A1 (de) | Elektrische steckvorrichtung und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE3137262C2 (de) | Elektrischer Steckverbinder für ein Zugentlastungsseil enthaltende Kabel | |
| DE7913680U1 (de) | Gesteuerter Leitungsanschlußblock | |
| DE3908361A1 (de) | Pruefvorrichtung | |
| DE3048008C2 (de) | ||
| DE3521944C2 (de) | ||
| DE3220657C2 (de) | ||
| DE2530151C3 (de) | Vorrichtung zur gleichzeitigen elektrischen und mechanischen Verbindung von Nachrichtengeräten, insbesondere Fernsprechgeräten | |
| DE102022110739B3 (de) | Palette für einen leitungssatzautomat und verfahren zum herstellen eines leitungssatzes | |
| DE2718844A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer kupplungsdose fuer eine elektrische leitung | |
| DE3405998C2 (de) | Elektrischer Mehrfachsteckverbinder | |
| DE3143444C2 (de) | Verfahren zur Herstellung und Prüfung von Kabeln zur Verdrahtung elektrischer Geräte | |
| DE3411101A1 (de) | Messadapter mit federnden kontaktelementen | |
| DE2326545C2 (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Verlöten von mehradrigen Flachkabeln mit gedruckten Schaltungen | |
| DE2263542C3 (de) | Schaltvorrichtung für Messungen an Steuereinrichtungen von elektrischen Anlagen mittels MeBschaltbuchsen und potentialgetrennten Kontaktfedern | |
| DE2947848C2 (de) | ||
| DE2043139C3 (de) | Prüfadapter für Fernmeldeanlagen | |
| DE4028948C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KABELMETAL ELECTRO GMBH, 3000 HANNOVER, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |