DE282292C - - Google Patents

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DE282292C
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DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
chuck
clamping
gripper
support
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DENDAT282292D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/18Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable pivotally movable in planes containing the axis of the chuck
    • B23B31/185Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable pivotally movable in planes containing the axis of the chuck moving first parallel to the axis then pivotally in planes containing the axis of the chuck

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49«. GRUPPE
• HENRY HESS in PHILADELPHIA, V. St. A.
Klemmfutter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1913 ab.
Die Erfindung betrifft ein Klemmfutter und bezweckt, das Festklemmen und Lösen des Werkstücks in einem solchen zu erleichtern und zu beschleunigen.. Insbesondere ist die Erfindung für ringförmige Werkstücke bestimmt, z. B. Lauf ringe von Kugellagern, die in dem Klemmfutter so gehalten werden sollen, daß ihre Innenflächen bearbeitet werden können.
ίο Zu diesem Zwecke sind die Klemmbacken,
' die mit einer festen Werkstückstütze zusammenarbeiten, als Winkelhebel mit hakenförmigen, nach innen gebogenen Greifer enden ausgebildet, die sich bei der Drehung der Klemmbacken gleichzeitig nach innen und nach der Werkstückstütze hin bewegen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Stirnansicht des Klemmf utters, und Fig. 2 einen Achsenschnitt nach A-A der Fig. 1.
In dem Futter 3 ist zentral eine Werkstückstütze 4 befestigt, die etwas über die Stirnfläche des Futters 3 hervorragt und dazu dient, das Werkstück, das bei dem gezeichneten Beispiel einen Innenlaufring eines Kugellagers darstellt, an einem Ende zu stützen. Um diese Werkstückstütze herum sind an dem Futter 3 drei Klemmbacken 5 angeordnet.
Jede dieser Klemmbacken ist auf einem quer zur Achse des Futters liegenden Zapfen 6 drehbar gelagert, so daß das nach innen gerichtete Greiferende 5" durch Drehung der Klemmbacke um diesen Zapfen nach der Werkstückstütze^hin oder von dieser weg, zwecks Festklemmens oder Lösens des Werkstücks, bewegt werden kann. Jede Klemmbacke besteht aus einem inneren Teil 5* und einem äußeren Teil 5C, der mit diesem verschraubt und ihm gegenüber achsial verstellbar ist. Der äußere Teil 5C ist hakenförmig gebogen und bildet das Greiferende 5a der Klemmbacke. Der innere Teil 5* der Klemmbacke ist auf dem Zapfen 6 zwischen zwei Augen 8 drehbar gelagert, die an einer Platte 9 angeordnet sind. Dieser Teil 5* der Klemmbacke ist mit einem Finger 10 versehen, auf den eine in der Platte 9 gelagerte Feder 11 wirkt, die bestrebt ist, die Klemmbacke um ihren Zapfen zu drehen und dadurch ihr Greiferende von dem Werkstück wegzubewegen. Ferner sitzt an diesem Teil der Klemmbacke ein radial gerichteter Arm 12, in dem ein Bolzen 12 a verstellbar angebracht ist. Inder Platte 9 sind zwei Schlitze ga vorgesehen, durch die zwei Bolzen 9* greifen, die mit dem Futter 3 verschraubt sind, so daß die Platte 9 mit dem Futter radial verstellbar verbunden ist. Die Platte 9 ist außerdem mit einem zentralen Schlitz gc versehen, durch den ein Zapfen 13 greift, der an einem in einer radialen Aussparung des Futters 3 verschiebbar angeordneten und zur Bewegung der Klemmbacken dienenden Block 14 gebildet ist. Auf dem Zapfen 13 ist ein Kopf 17 festgeschraubt, der eine Keilfläche 16 besitzt, die mit dem Schraubenbolzen 12 a der zugehörigen Klemmbacke zusammenwirkt. Wenn der Block 14 radial nach innen verschoben wird, so drückt seine Keilfläche 16 auf den Bolzen 12" und dreht die Klemmbacke um ihren Zapfen 6 nach innen, wobei ihr Greiferende 5a

Claims (1)

  1. einen Kreisbogen beschreibt, indem es sich sowohl radial als auch nach der Werkstückstütze 4 hin bewegt. Dadurch wird das Greiferende gegen das Werkstück gepreßt und dieses kräftig und fest an seine Stütze geklemmt. Dabei wird gleichzeitig die Feder ii zusammengedrückt. Wenn der Block 14 in entgegengesetzter Richtung radial verschoben wird, so wird durch die Feder 11 die Klemmbacke wieder zurückgedreht und ihr Greiferende von dem Werkstück gelöst.
    Die radiale Verschiebung des Blockes 14 im Futter 3 kann auf beliebige Weise bewirkt werden. Zweckmäßig wird jeder Block auf der Rückseite mit Spiralnuten versehen, in die entsprechende Spiralrippen eines Ringes 18 greifen, der in dem Futter 3 durch eine
    Mutter ι drehbar gehalten wird. Der Ring 18 wird zweckmäßig hohl ausgebildet und auf der Rückseite durch eine Scheibe 2 ver- 20 schlossen.
    Ρλτεν τ-Anspruch:
    Klemmfutter, bei dem drehbar angeordnete Klemmbacken das Werkstück in Richtung der Achse des Futters gegen eine feste Stütze drücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken als Winkelhebel (10, 12) mit hakenförmigen, nach innen gebogenen Greiferenden (5C, 5n) ausgebildet sind, die sich bei der Drehung der Klemmbacken gleichzeitig nach innen und nach der Werkstückstütze hin bewegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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