DE2820981A1 - Pharmazeutische tablette sowie verfahren und pigment zu ihrer herstellung - Google Patents
Pharmazeutische tablette sowie verfahren und pigment zu ihrer herstellungInfo
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Description
- Beschreibung
- Die Erfindung betrifft trockene eßbare natürliche Farbpigmente, die zur Zeit keine Genehmigung durch die Behörden erfordern, da sie natürliche Bestandteile verwenden. Diese natürlichen Farbpigmente sollen FD&C und D&C-Farbstoffe simulieren und ersetzen, die zum Färben von Nahrungsmitteln, Drogen und Kosmetika verwendet werden. Solche Farbstoffe sowie das Uberziehen von Pharmazeutika, Konfekt und Nahrungsmitteln mit Farbe sind aus den US-PSn 3 9o9 284 und 3 576 663 bekannt. Da die zuständigen Behörden (Food and Drug Administration) die in Listen erfaßten und akzeptierten FD&C- sowie D&C-Farbstoffe erneut überprüft haben und die Genehmigung zurückzogen, Beschränkungen einführten und neue Vorschriften für derartige Farben erließen, besteht ein Bedürfnis in der Nahrungsmittel-, Arzneimittel- und kosmetischen Industrie fiir Pigmente, welche solche Farbstoffe sehr gut nachahmen und ersetzen können, welche die Behörden von der Liste streichen oder für welche die Behörden Beschränkungen erlassen. Da ein solches Streichen von den Zulassungslisten meistens ohne vorherige Ankündigung erfolgt, möchte man einen geeigneten Ersatz haben, der sofort verwendet werden kann und der keine Vorlage bei den Behörden für eine Genehmigung erfordert.
- Natürliche Farbstoffe wie Curcumin und Weintraubenhautextrakt werden seit langem verwendet. Bisher konnten sie jedoch noch nicht erfolgreich zur Bildung von Pigmenten verwendet werden, die sich zum Färben von Nahrungsmitteln, Arzneimitteln und kosmetischen Produkten eignen. Beispielsweise ist es nicht günstig, diese Substanzen zur Herstellung von Farbstoffen einzusetzen, die eine Aluminiumoxyd-Hydrataufschlämmung entsprechend der US-PS 3 9o9 284 verwenden, da günstigstenfalls nur sehr schwache Farben erhalten werden. Überraschenderweise erhält man nun bei Verwendung natürlicher Farbstoffe zusammen mit den Substratpulvern gemäß der Erfindung und Färbehilfsmitteln ausgezeichnete Pigmente für die gewünschten Zwecke.
- Die Pigmente haben nicht nur eine sehr hohe Intensität, sondern verlaufaiauch nicht in Wasser. Somit läßt sich mit der Erfindung ein Vorteil erzielen, der bisher mit natürlichen Pigmenten nicht erreicht wurde. Außerdem lassen sich mit diesen Pigmenten die bekannten FD&C- und D&C-Farbstoffe sehr genau nachahmen.
- Eine pharmazeutische Tablette besteht aus einem Substrat, welches ein Medikament enthält. Dieses Substrat kann mit einem Überzug versehen werden. Der Überzug weist erfindungsgemäß ein Pigment aus einem natürlichen eßbaren Pulver auf, das mit einem eßbaren natürlichen Farbstoff gefärbt ist. Das Pigment zum Färben der Tablette oder anderer pharmazeutischer Produkte sowie von Nahrungsmitteln und Kosmetika wird dadurch hergestellt, daß ein natürliches, wasserunlösliches eßbares Pulver in einem wässrigen Träger suspendiert wird und daß das suspendierte Pulver mit einem eßbaren natürlichen Farbstoff gefärbt wird. Um ein trockenes Pigmentpulver gemäß der Erfindung zu erhalten, wird die Flüssigkeit entfernt. Das Pulver kann dann in einem Suspendiermedium suspendiert und zum Überziehen bzw. Beschichten von zu färbenden Produkten, wie Nahrungsmitteln, Arzneimitteln und Kosmetika, verwendet werden.
- Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein natürliches, wasserunlösliches eßbares Pulver in einer Flüssigkeit suspendiert. Beispiele für solche wasserunlösliche Pulver sind Zellulose, mikrokristalline Zellulose, Zellulosederivate, beispielsweise Äthylzellulose, und Stärke sowie Stärkederivate.
- Vorteilhafterweise liegen die Teilchen des Pulvers im Bereich von etwa 1 bis etwa 50 p. Während die Pulvermenge für eine gegebene Wassermenge im weiten Rahmen variieren kann, wird bevorzugt, daß der Pulveranteil etwa 2 % bis etwa 15 % WIV, d. h.
- Gewicht in Volumenkonzentration, ausmacht.
- Vorteilhafterweise kann das flüssige Suspendiermedium Wasser oder eine wässrige Lösung sein, beispielsweise eine Säure oder eine Base, um einen besonderen 14H-Wert zu erzielen.
- Das suspendierte pulverförmige Substrat wird dann mit einem eßbaren natürlichen Farbstoff gefärbt, beispielsweise mit Curcumin, Curcuma oder einem Anthocyan, wie es in einem handelsüblichen Traubenhautextrakt enthalten ist. Der Farbstoff kann der Flüssigkeit, in welcher das Pulver suspendiert ist, direkt zugegeben werden oder kann zuerst in ein Lösungsmittel zur Bildung einer Farbstofflösung eingebracht werden, die dann dem suspendierten Pulver zugesetzt wird. Gewöhnlich ist das Lösungsmittel Wasser. Es können jedoch auch andere Lösungsmittel, beispielsweise Methylalkohol oder Äthylalkohol verwendet werden.
- Vorteilhafterweise verwendet man zum Fixieren des Farbstoffes auf dem Pulver ein Agens, beispielsweise ein Metallsalz, wie Natriumchlorid, Aluminiumchlorid oder Aluminiumsulphat. Anorganische Säuren können ebenfalls verwendet wrdden, beispielsweise Salzsäure. Mit Ausnahme der Verwendung von anorganischen Säuren liegt die Menge des Fixierungsmittels zwischen etwa o,1 und etwa lo Gew.-% des Pulvers in der Suspension. Wenn der Säuregrad der Suspension zum Fixieren des Farbstoffes an dem Pulver durch Verwendung einer anorganischen Säure benutzt wird, wird ein pH-Wert von etwa 1,o bis etwa 5,o bevorzugt.
- Der Farbstoff als solcher oder in Lösung wird vorteilhafterweise der Suspension des Pulvers langsam zugesetzt, während die Suspension gerührt wird. Mit dem Rühren wird auch nach dem Zusetzen des ganzen Farbstoffes einen ausreichend langen Zeitraum fortgefahren, um den Farbstoff an dem Pulver festzulegen, wobei der Zeitraum etwa 1 bis 2 h beträgt, was von dem speziellen Farbstoff abhängt. Dann wird die Suspension filtriert und das zurückgewonnene Pulver mit Wasser gewaschen und getrocknet, so daß man ein pulverförmiges natürliches Farbstoffpigment mit einer Teilchengröße zwischen etwa 1 p und etwa 50 erhält. Obwohl das pulverförmige Pigment mit Luft getrocknet werden kann, wird der Trocknungsvorgang vorteilhafterweise in einem Ofen mit mechanischer Konvektion bei erhöhten Temperaturen, beispielsweise zwischen etwa 40°C und etwa So0C ausgeführt.
- Nach dem genannten Verfahren können durch Verwendung eines Pigmentes oder einer Mischung von Pigmenten FD&C- und D&C-Farbstoffe sehr genau nachgeahmt werden.
- Ein nach dem vorstehenden Verfahren hergestelltes Pigment wird normalerweise in ein Suspendiermedium eingebracht, um eine Suspensionsmasse zu bilden, die vor der Verwendung bei dem zu färbenden Produkt weiter verdünnt wird. Gewöhnlich ist das Suspendiermedium ein wässriges Medium, welches einfachen Sirup (US-Pharmacopoeia) enthält. Das Pigment ist in einer Menge von etwa 1o % bis etwa 25 % Gewicht in Volumenkonzentration vorhanden. Die Verdünnung vor dem Färben des gewählten Produktes wird mit üblichem Sirup ausgeführt, beispielsweise dem genannten einfachen Sirup, wobei die Verdünnungsmenge von der gewünschten Farbstärke abhängt. Vorteilhafterweise enthält das verdünnte Suspendiermedium Pigment in einer Menge von 1 % bis etwa 5 % W/V, d. h. Gewicht in Volumenkonzentration. Dann werden beispielsweise Tabletten auf einfache Weise dadurch beschichtet, daß die Tabletten in einem Überzugsbehälter eingebracht werden, der rotieren gelassen wird. Die verdünnte Lösung mit dem Pigment wird in einer Menge zugesetzt, die ausreicht, um die Tabletten zu überziehen. Die überzogenen Tabletten werden getrocknet und der Vorgang wiederholt, bis die Tabletten die gewünschte Farbe haben.
- Anhand der nachstehenden Beispiele wird die Erfindung näher erläutert.
- Beispiel 1 loo g feinpulvrige mikrokristalline Zellulose werden in 1800 ml Wasser suspendiert. Der Zellulosesuspension werden 50 g einer 30 % (W/V) Aluminiumchlorid in Lösung in Wasser zugesetzt. Die 0 Suspension wird auf 50°C erhitzt. In 800 ml Wasser mit 3,2 g Natriumhydroxyd werden 1o g Curcumin zur Bildung einer Farbstofflösung aufgelöst. Die Farbstofflösung wird dann in einem feinen Strom der mikrokristallinen Zellulosesuspension zugesetzt, während die Suspension schnell gerührt wird. Mit dem Rühren wird fortgefahren, bis das ganze Curcumin den mikrokristallinen Zelluloseteilchen zugesetzt ist (60 min). Die Aufschlämmung wird gefiltert, mit Wasser gewaschen, um allen freien Farbstoff, der nicht an den Zelluloseteilchen haftet, zu entfernen, und bei So0C in einem Heißluftofen getrocknet. Man erhält ein pulverförmiges natürliches Farbpigment, das einen FD&C-Gelb -Nr. 5 -Aluminiumfarbstoff nachahmt und ersetzen kann.
- Beispiel 2 In 1800 ml Wasser werden loo g feinpulvrige Zellulose suspendiert. In der Zellulosesuspension werden 15 g Aluminiumsulphatpulver gelöst. Die Suspension wird dann auf etwa So0C erhitzt.
- In 800 ml Methylalkohol werden 5 g Curcuma aufgelöst, wodurch eine Farbstofflösung gebildet wird. Die Curcuma-Farbstofflösung wird dann in einem feinen Strom der Zellulosesuspension zugesetzt, während die Suspension schnell gerührt wird. Mit dem Rühren wird fortgefahren, bis das ganze Curcuma an den Zelluloseteilchen haftet (60 min). Die Aufschlämmung wird gefiltert, mit Wasser gewaschen und bei O in einem Heißluftofen getrocknet, um ein pulverförmiges natürliches Farbpigment mit einer Gelborange-Farbe zu erhalten.
- Beispiel 3 In 18oo ml Wasser werden loo g feinpulvrige Zellulose suspendiert. In 800 ml Wasser werden 1o g wasserlösliches Annatto-Pulver (RohXonzentrat von Bixin) gelöst und der Zellulosesuspension zugesetzt. Die Masse wird bis zum Sieden erhitzt.
- Um das Färben der Zellulose zu unterstützen, werden 25 g Natriumchlorid zugesetzt. Die Suspension wird 1o min lang gerührt und dann gefiltert. Der Kuchen wird mit Wasser gewaschen und dann mit verdünnter Essigsäure gewaschen. Anschließend wird der Kuchen bei So0C in einem Heizluftofen getrocknet, um ein pulverförmiges natürliches Pigment mit einer rot-orangenen Farbe zu erhalten, die in der Lage ist, die FD&C-Gelb-Nr. 6-Aluminiumfarbe zu ersetzen.
- Beispiel 4 In 1500 ml Wasser werden bei Raumtemperatur loo g Zellulose suspendiert. Es werden 25 g eines Weintraubenhautextraktes (Anthocyane) zugesetzt. Der pH-Wert wird mittels Salzsäure auf 1,2 justiert. Dann wird die Suspension 1 h lang gerührt, gefiltert und mit Wasser mit einem pH-Wert von 1,2 gewaschen.
- Anschließend wird die Suspension bei Raumtemperatur getrocknet, um ein pulverförmiges natürliches Pigment mit bläulich-rotem Aussehen zu erhalten.
- Beispiel 5 In 1800 ml Wasser werden loo g feinpulvrige Getreidestärke suspendiert. Der Getreidestärkesuspension werden 50 g einer 30 teigen Aluminiumchloridlösung in Wasser zugesetzt. Die 0 Suspension wird auf 50°C erhitzt. In 800 ml Wasser mit 3,2 g Natriumhydroxyd werden 1o g Curcumin gelöst, um eine Farbstofflösung zu bilden, Die Farbstofflösung wird dann in einem feinen Strom der Getreidestärkesuspension zugesetzt, während die Suspension schnell gerührt wird. Mit dem Rühren wird fortgefahren, bis das ganze Curcumin an den Cetreidestärketeilchen haftet (60 min). Die Aufschlämmung wird gefiltert, mit Wasser gewaschen und bei So0C in einem Heißluftofen getrocknet, um ein pulverförmiges natürliches Farbpigment zu verhalten, welches einen FD&C-Gelb-Nr. 5-luminiumfarbstoff nachahmt und ersetzen kann.
- Beispiel 6 Pharmazeutische Tabletten werden erfindungsgemäß dadurch hergestellt, daß pharmazeutische Formen mit einem Substrat, welches ein Medikament enthält, in einem Beschichtungsbehälter angeordnet werden. Eine Farbdispersion wird dadurch hergestellt, daß 15 g eines natürlichen Farbpigmentes gemäß Beispiel 1 und 1o g Titandioxyd mit 75 g einfachem Sirup (US-Pharmacopoeia) gemischt und die Dispersion durch Zugabe von 9oo g einfachen Sirup verdünnt wird. Der Beschichtungsbehälter wird in Drehung versetzt. Ihm werden wiederholt Portionen verdünnter Farbdispersion für das überziehen der Substrate zugesetzt. Die mit einem überzug versehenen Tabletten werden getrocknet und poliert.
Claims (36)
- Pharmazeutische Tablette sowie Verfahren und Pigment zu ihrer Herstellung Patentansprüche 1. Pharmazeutische Tablette, g e k e n n z e i c h n e t durch ein ein Medikament enthaltendes Substrat und durch einen Überzug für das Substrat, der ein natürliches, wasserunlösliches eßbares Pulver aufweist, das mit einer eßbaren natürlichen Farbe gefärbt ist.
- 2. Tablette nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß das wasserunlösliche eßbare Pulver Zellulose ist.
- 3. Tablette nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß das wasserunlösliche eßbare Pulver mikrokristalline Zellulose ist.
- 4. Tablette nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß das wasserunlösliche eßbare Pulver Stärke ist.
- 5. Tablette nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß das wasserunlösliche eßbare Pulver mikrokristalline Zellulose ist, während der Farbstoff Curcumin ist.
- 6. Tablette nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Farbstoff Curcumin ist.
- 7. Tablette nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Farbstoff Curcuma ist.
- 8. Tablette nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Farbstoff Annatto ist.
- 9. Tablette nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Farbstoff aus Weintraubenhäuten hergestellt ist.
- lo. Verfahren zur Herstellung eines eßbaren natürlichen Farbpigmentes zum Färben von Nahrungsmitteln, Drogen und kosmetischen Produkten, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß ein natürliches, wasserunlösliches eßbares pulverförmiges Substrat in einer wässrigen Flüssigkeit suspendiert wird, daß das suspendierte Pulver mit einer eßbaren natürlichen Farbe gefärbt wird und daß die Flüssigkeit entfernt wird, um ein gefärbtes Pulver als Trockenpulver zu erhalten.
- 11. Verfahren nach Anspruch lo, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß das suspendierte Pulver Zellulose ist.
- 12. Verfahren nach Anspruch lo, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß das suspendierte Pulver Stärke ist.
- 13. Verfahren nach Anspruch 1o, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß das Färben dadurch ausgeführt wird, daß der flüssigen Suspension ein natürlicher Farbstoff und ein Färbungshilfsmittel zugesetzt werden.
- 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Farbe Curcumin ist und daß das Färbehilfsmittel ein wasserlösliches Metallsalz ist.
- 15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Farbstoff Curcuma ist und daß das Färbehilfsmittel ein wasserlösliches Metallsalz ist.
- 16. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Farbstoff wasserlösliches Annattopulver ist.
- 17. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Farbstoff ein eintraubenhautextrakt ist.
- 18. Verfahren zum Färben einer pharmazeutischen Tablette, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß ein natürliches wasserunlösliches eßbares Pulver in Wasser suspendiert wird, daß das suspendierte Pulver mit einem eßbaren natürlichen Farbstoff gefärbt wird, daß das Wasser entfernt wird, um ein pulverförmiges natürliches Farbpigment zu erhalten, daß das Pigment in einer Uberzugslösung suspendiert wird und daß die Tablette mit der Überzugslösung beschichtet wird.
- 19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Pulver Zellulose ist.
- 20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Pulver mikrokristalline Zellulose ist.
- 21. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Pulver Stärke ist.
- 22. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e e" , daß das Pulver mikrokristalline Zellulose ist und der Farbstoff aus Curcumin besteht.
- 23. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Farbstoff Curcumin ist.
- 24. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Farbstoff Curcuma ist.
- 25. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Farbstoff Annatto ist.
- 26. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Farbstoff ein Weintraubenhautextrakt ist.
- 27. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß loo g feinpulvrige mikrokristalline Zellulose in loo ml Wasser suspendiert werden, daß 50 g 30 % (Gewicht in Volumenkonzentration) Aluminiumchloridlösung der Zellulosesuspension zugesetzt werden und die erhaltene Suspension auf 50°C erhitzt wird, daß 1o g Curcumin in 800 ml Wasser, das 3,2 g Natriumhydroxyd enthält, zur Bildung einer Farbstofflösung aufgelöst werden, daß die Farbstofflösung in einem feinen Strom der Zellulosesuspension unter schnellem Rühren der Suspension zugesetzt wird, daß mit dem Rühren fortgefahren wird, bis das ganze Curcumin an den mikrokristallinen Zelluloseteilchen haftet, daß die Suspension gefiltert, mit Wasser gewaschen und getrocknet wird, um ein pulverförmiges natürliches Farbpigment zu erhalten, wobei dieses Pigment den Farbstoff FD&C Gelb Nr. 5 simuliert und ersetzen kann.
- 28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß pharmazeutische Formen mit einem ein Medikament enthaltenden Substrat in einem Überzugsbehälter angeordnet werden, daß eine Farbdispersion hergestellt wird, indem 15 g des pulverförmigen natürlichen Farbpigmentes und 1o g Titandioxyd mit 75 g einfachem Sirup (US-Pharmacopoeia) vermischt werden, daß die Dispersion durch Zugabe von 9oo g einfachem Sirup verdünnt wird, daß der Überzugsbehälter in Rotation versetzt wird, daß wiederholt Portionen der Farbdispersion dem Uberzugsbehälter zugegetzt werden, um die Medikamentsubstrate zu überziehen, und daß die überzogenen Tabletten getrocknet und poliert werden.
- 29. Pigment, g e k e n n z e i c h n e t durch ein natürliches wasserunlösliches eßbares Pulver, das mit einem eßbaren natürlichen Farbstoff gefärbt ist.
- 30. Pigment nach Anspruch 29, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Pulver pulverförmige Zellulose ist.
- 31. Pigment nach Anspruch 29, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Pulver pulverförmige mikrokristalline Zellulose ist.
- 32. Pigment nach Anspruch 29, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Pulver Stärke ist.
- 33. Pigment nach Anspruch 29, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Farbstoff Curcumin ist.
- 34. Pigment nach Anspruch 29, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Farbstoff Curcuma ist.
- 35. Pigment nach Anspruch 29, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Farbstoff Annatto ist.
- 36. Pigment nach Anspruch 29, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Farbstoff Weintraubenhautextrakt ist.
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