DE281852C - - Google Patents

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DE281852C
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roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/04Mills with pressed pendularly-mounted rollers, e.g. spring pressed
    • B02C15/045Mills with pressed pendularly-mounted rollers, e.g. spring pressed pressed against the interior of a ring rotating in a vertical plane
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/16Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs with milling members essentially having different peripheral speeds and in the form of a hollow cylinder or cone and an internal roller or cone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53/. GRUPPE
in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1913 ab.
Zur Herstellung von Schokolade ist es nötig, die verschiedenen Stoffe zu vermählen, zu mischen und zu walken. Zu diesem Zwecke dienten bislang Kakaomühlen, Zuckermühlen, Mischmaschinen, Kollergänge, Walzwerke, Längsreibemaschinen. Ferner ist es oft erforderlich, daß die Masse, bevor sie von einer Maschine in die nächste überführt wird, aufs neue erwärmt wird, wodurch noch besondere
ίο Wärmschränke o. dgl. benötigt werden. Zweck der Erfindung ist, die vorgenannten Maschinen alle oder zum Teil in einer einzigen Vorrichtung zu vereinigen. Die gewaltigen Vor-■ teile, die eine derartige Vereinfachung der Maschinerie gewähren würde, die sich in großen Ersparnissen an Zeit, Arbeit und Anlagekapital kundtun, liegen auf der Hand.
Die Maschine besteht zunächst aus einer Trommel, in der eine Walze kreist, die mit starkem Federdruck auf die außen liegenden Zapfen gegen die innere Trommelwand gedrückt wird. Derartige Vorrichtungen sind für andere Zwecke bereits bekanntgeworden, es wird daher für diese Anordnung an sich ein Schutz nicht nachgesucht. Das Wesen der Erfindung wird vielmehr darin erblickt, daß die Maschine mit einem im Innern der Trommel angeordneten, kippbaren Zwischenbehälter versehen ist, der in der unten näher beschriebenen Weise die gleichmäßige Durcharbeitung des Mahlgutes gewährleistet und die Vorrichtung als Mühle, als Mischmaschine und als Conche anzuwenden gestattet.
Die Maschine ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt. Auf einer Grundplatte A 3^ ist eine Trommel B auf Laufrollen C 0. dgl. drehbar gelagert, welche durch besonderen Antrieb in der durch den Pfeil 1 angedeuteten Richtung gedreht wird. Auf der Innenfläche dieser Trommel läuft eine Walze D, deren Achse in einem Lenkärm E gelagert ist. Die Walze wird in der Richtung des Pfeiles 2 mittels eines Antriebes durch Ketten, Zahnräder o. dgl. von der Welle F aus angetrieben, die mittels Riemen und Riemenscheibe oder direkt gekuppelten Motors bewegt wird. Auf die außerhalb der Trommel liegenden Zapfen der AValze D wird mittels starker Federn H oder Gewichte ein kräftiger Druck ausgeübt, der die Walze gegen die Trommel preßt und in seiner Stärke geregelt werden kann. Oberhalb der Walze D befindet sich eine um die Achse I drehbare Sammelmulde K. Die an ■ der Trommelwand anhaftende Masse wird mittels eines Abstreichers L abgekratzt und fällt in die Mulde. Trommel und Walze können mit Dampf geheizt werden oder mit Wasser gekühlt werden. Ein Ventilator dient dazu, die Maschine mit angewärmter frischer Luft zu versorgen. Mehrere Abstreifmesser können durch geeignete Hebelvorrichtungen an die Trommehvand gedrückt werden, um das anhaftende Gut abzukratzen, und zwar an verschiedenen als geeignet erachteten Stellen. Für das Füllen und Entleeren können besondere selbsttätige Vorrichtungen bereits be-
folgt:
kannter Natur vorgesehen werden, ebenso kann die Abdichtung der feststehenden Seitenschilder gegen die umlaufende Trommel in irgendeiner bereits bekanntgewordenen Weise erfolgen.
Man arbeitet mit der Maschine wie
Zunächst wird die Maschine mit Kakao m rohem Zustand gespeist. Dieser wird durch die Wake vermählen, wodurch die Kakaomühle ersetzt wird. Darauf speist man mit Zucker, vermahlt denselben ebenfalls und ersetzt dadurch die Zuckermühle. Unter Zuführung von Kakaobutter findet sodann eine innige Misch- und Mahlarbeit statt, wodurch Melangeure und Kollergänge ersetzt werden. Alsdann wird mittels eines Handhebels der Schaber L gegen die Trommelwand gedrückt, und das Gut, das die Walze passiert hat und an der Wandung haftet, wird durch diese Abstreifer abgenommen. Die Masse fällt von dem Abstreifer in die Mulde K, so daß allmählich die ganze Charge in der Mulde gesammelt wird. Darauf wird die Mulde durch Drehung um die Achse I entleert und die Masse von neuem der Walze zugeführt. Ist das Material fein gemahlen und durch Erhöhung der Temperaturen und durch Zufügung von Kakaobutter in flüssigen Zustand übergeführt, so werden sämtliche Abstreifer außer Tätigkeit gesetzt, und die Maschine arbeitet als Conche.
Es ist zu bemerken, daß die Erzielung einer ganz fein gemahlenen Masse bei der Schokoladenfabrikation von allergrößter Wichtigkeit ist; zu diesem Zweck ist die drehbare Mulde K unbedingt erforderlich, denn man erreicht dadurch, daß wirklich die ganze Charge die Walze passiert. Würde man auf Anwendung der Mulde verzichten und unmittelbar das von der Walze zerquetschte Gut, das der Trommelwandung anhaftet, in einmaligem Umlauf wieder der Walze zuführen, so würde nur gerade die Menge, die an der Trommelwand haftet, häufig die Walze passieren und fein gemahlen werden, die übrige Masse würde selten oder gar nicht unter die Walze kommen, und die Folge würde ein ganz ungleichmäßiges Erzeugnis sein, während man durch Anwendung der Mulde vollkommen die Arbeit eines Feinwalzwerkes mit mehreren Walzenpassagen ersetzen kann.
Die Schabereinrichtungen, die Be- und Entlüftungsvorrichtungen, die Wärm- und Kühlvorrichtungen, Speise- und Entleerungsvorrichtungen, die Abdichtung der Schilder der Maschine usw. können in bereits bekanntgewordener Weise ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Maschine zum Mahlen, Mischen und Verfeinern von Kakao und Zucker zwecks Herstellung von Schokolademasse, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer in bekannter Weise umlaufenden und mit einer unter Druck stehenden Walze (JD) versehenen Trommel (B) ein kippbarer Zwischenbehälter (K) angeordnet ist, derart, daß zwecks gleichhäufigen Passierens aller Teile der zu vermählenden Masse die ganze Charge in dem Behälter gesammelt werden kann, aus dem alsdann zur Wiederholung des Mahlvorganges die Masse der Walze von neuem zugeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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