DE281852C - - Google Patents
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- DE281852C DE281852C DENDAT281852D DE281852DA DE281852C DE 281852 C DE281852 C DE 281852C DE NDAT281852 D DENDAT281852 D DE NDAT281852D DE 281852D A DE281852D A DE 281852DA DE 281852 C DE281852 C DE 281852C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/04—Mills with pressed pendularly-mounted rollers, e.g. spring pressed
- B02C15/045—Mills with pressed pendularly-mounted rollers, e.g. spring pressed pressed against the interior of a ring rotating in a vertical plane
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/16—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs with milling members essentially having different peripheral speeds and in the form of a hollow cylinder or cone and an internal roller or cone
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Confectionery (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53/. GRUPPE
in HAMBURG.
Zur Herstellung von Schokolade ist es nötig, die verschiedenen Stoffe zu vermählen,
zu mischen und zu walken. Zu diesem Zwecke dienten bislang Kakaomühlen, Zuckermühlen,
Mischmaschinen, Kollergänge, Walzwerke, Längsreibemaschinen. Ferner ist es oft erforderlich,
daß die Masse, bevor sie von einer Maschine in die nächste überführt wird, aufs neue erwärmt wird, wodurch noch besondere
ίο Wärmschränke o. dgl. benötigt werden. Zweck
der Erfindung ist, die vorgenannten Maschinen alle oder zum Teil in einer einzigen Vorrichtung
zu vereinigen. Die gewaltigen Vor-■ teile, die eine derartige Vereinfachung der
Maschinerie gewähren würde, die sich in großen Ersparnissen an Zeit, Arbeit und Anlagekapital
kundtun, liegen auf der Hand.
Die Maschine besteht zunächst aus einer Trommel, in der eine Walze kreist, die mit
starkem Federdruck auf die außen liegenden Zapfen gegen die innere Trommelwand gedrückt
wird. Derartige Vorrichtungen sind für andere Zwecke bereits bekanntgeworden, es wird daher für diese Anordnung an sich ein
Schutz nicht nachgesucht. Das Wesen der Erfindung wird vielmehr darin erblickt, daß
die Maschine mit einem im Innern der Trommel angeordneten, kippbaren Zwischenbehälter
versehen ist, der in der unten näher beschriebenen Weise die gleichmäßige Durcharbeitung
des Mahlgutes gewährleistet und die Vorrichtung als Mühle, als Mischmaschine und als
Conche anzuwenden gestattet.
Die Maschine ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt. Auf einer Grundplatte A 3^
ist eine Trommel B auf Laufrollen C 0. dgl. drehbar gelagert, welche durch besonderen
Antrieb in der durch den Pfeil 1 angedeuteten Richtung gedreht wird. Auf der Innenfläche
dieser Trommel läuft eine Walze D, deren Achse in einem Lenkärm E gelagert ist. Die
Walze wird in der Richtung des Pfeiles 2 mittels eines Antriebes durch Ketten, Zahnräder
o. dgl. von der Welle F aus angetrieben, die mittels Riemen und Riemenscheibe oder direkt
gekuppelten Motors bewegt wird. Auf die außerhalb der Trommel liegenden Zapfen der
AValze D wird mittels starker Federn H oder Gewichte ein kräftiger Druck ausgeübt, der
die Walze gegen die Trommel preßt und in seiner Stärke geregelt werden kann. Oberhalb
der Walze D befindet sich eine um die Achse I drehbare Sammelmulde K. Die an ■
der Trommelwand anhaftende Masse wird mittels eines Abstreichers L abgekratzt und
fällt in die Mulde. Trommel und Walze können mit Dampf geheizt werden oder mit Wasser gekühlt werden. Ein Ventilator dient
dazu, die Maschine mit angewärmter frischer Luft zu versorgen. Mehrere Abstreifmesser
können durch geeignete Hebelvorrichtungen an die Trommehvand gedrückt werden, um
das anhaftende Gut abzukratzen, und zwar an verschiedenen als geeignet erachteten Stellen.
Für das Füllen und Entleeren können besondere selbsttätige Vorrichtungen bereits be-
folgt:
kannter Natur vorgesehen werden, ebenso kann die Abdichtung der feststehenden Seitenschilder
gegen die umlaufende Trommel in irgendeiner bereits bekanntgewordenen Weise erfolgen.
Man arbeitet mit der Maschine wie
Zunächst wird die Maschine mit Kakao m rohem Zustand gespeist. Dieser wird durch die Wake vermählen, wodurch die Kakaomühle ersetzt wird. Darauf speist man mit Zucker, vermahlt denselben ebenfalls und ersetzt dadurch die Zuckermühle. Unter Zuführung von Kakaobutter findet sodann eine innige Misch- und Mahlarbeit statt, wodurch Melangeure und Kollergänge ersetzt werden. Alsdann wird mittels eines Handhebels der Schaber L gegen die Trommelwand gedrückt, und das Gut, das die Walze passiert hat und an der Wandung haftet, wird durch diese Abstreifer abgenommen. Die Masse fällt von dem Abstreifer in die Mulde K, so daß allmählich die ganze Charge in der Mulde gesammelt wird. Darauf wird die Mulde durch Drehung um die Achse I entleert und die Masse von neuem der Walze zugeführt. Ist das Material fein gemahlen und durch Erhöhung der Temperaturen und durch Zufügung von Kakaobutter in flüssigen Zustand übergeführt, so werden sämtliche Abstreifer außer Tätigkeit gesetzt, und die Maschine arbeitet als Conche.
Zunächst wird die Maschine mit Kakao m rohem Zustand gespeist. Dieser wird durch die Wake vermählen, wodurch die Kakaomühle ersetzt wird. Darauf speist man mit Zucker, vermahlt denselben ebenfalls und ersetzt dadurch die Zuckermühle. Unter Zuführung von Kakaobutter findet sodann eine innige Misch- und Mahlarbeit statt, wodurch Melangeure und Kollergänge ersetzt werden. Alsdann wird mittels eines Handhebels der Schaber L gegen die Trommelwand gedrückt, und das Gut, das die Walze passiert hat und an der Wandung haftet, wird durch diese Abstreifer abgenommen. Die Masse fällt von dem Abstreifer in die Mulde K, so daß allmählich die ganze Charge in der Mulde gesammelt wird. Darauf wird die Mulde durch Drehung um die Achse I entleert und die Masse von neuem der Walze zugeführt. Ist das Material fein gemahlen und durch Erhöhung der Temperaturen und durch Zufügung von Kakaobutter in flüssigen Zustand übergeführt, so werden sämtliche Abstreifer außer Tätigkeit gesetzt, und die Maschine arbeitet als Conche.
Es ist zu bemerken, daß die Erzielung einer ganz fein gemahlenen Masse bei der Schokoladenfabrikation
von allergrößter Wichtigkeit ist; zu diesem Zweck ist die drehbare
Mulde K unbedingt erforderlich, denn man erreicht dadurch, daß wirklich die ganze
Charge die Walze passiert. Würde man auf Anwendung der Mulde verzichten und unmittelbar
das von der Walze zerquetschte Gut, das der Trommelwandung anhaftet, in einmaligem
Umlauf wieder der Walze zuführen, so würde nur gerade die Menge, die an der Trommelwand haftet, häufig die Walze passieren
und fein gemahlen werden, die übrige Masse würde selten oder gar nicht unter die
Walze kommen, und die Folge würde ein ganz ungleichmäßiges Erzeugnis sein, während man
durch Anwendung der Mulde vollkommen die Arbeit eines Feinwalzwerkes mit mehreren
Walzenpassagen ersetzen kann.
Die Schabereinrichtungen, die Be- und Entlüftungsvorrichtungen, die Wärm- und Kühlvorrichtungen,
Speise- und Entleerungsvorrichtungen, die Abdichtung der Schilder der Maschine usw. können in bereits bekanntgewordener
Weise ausgeführt werden.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Maschine zum Mahlen, Mischen und Verfeinern von Kakao und Zucker zwecks Herstellung von Schokolademasse, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer in bekannter Weise umlaufenden und mit einer unter Druck stehenden Walze (JD) versehenen Trommel (B) ein kippbarer Zwischenbehälter (K) angeordnet ist, derart, daß zwecks gleichhäufigen Passierens aller Teile der zu vermählenden Masse die ganze Charge in dem Behälter gesammelt werden kann, aus dem alsdann zur Wiederholung des Mahlvorganges die Masse der Walze von neuem zugeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE281852C true DE281852C (de) |
Family
ID=537555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT281852D Active DE281852C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE281852C (de) |
-
0
- DE DENDAT281852D patent/DE281852C/de active Active
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