DE2818503C2 - Schaltungsanordnung für einen Geldspielautomaten - Google Patents

Schaltungsanordnung für einen Geldspielautomaten

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DE2818503C2
DE2818503C2 DE19782818503 DE2818503A DE2818503C2 DE 2818503 C2 DE2818503 C2 DE 2818503C2 DE 19782818503 DE19782818503 DE 19782818503 DE 2818503 A DE2818503 A DE 2818503A DE 2818503 C2 DE2818503 C2 DE 2818503C2
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Paul 4992 Espelkamp Gauselmann
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    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/326Game play aspects of gaming systems
    • G07F17/3262Player actions which determine the course of the game, e.g. selecting a prize to be won, outcome to be achieved, game to be played
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Description

45
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für einen Geldspielautomaten, mit einem Spielanlasser, der automatisch neue Spiele auslöst, wenn ein Guthabenzähler einen einem Spieleinsatz entsprechenden Min- so deststand aufweist, wobei Gewinnsymbole tragende Umlaufkörper mittels einer Umlauffreigabeeinrichtung gestartet und nacheinander von einer Stillsetzeinrichtung gestoppt werden, um eine durch Fenster einsehbare, über das Spielergebnis entscheidende Symbolkombination anzuzeigen, mit einem Spielergebnisabtaster für Geld- und Sonderspielgewinne mit je einer Nachstarttaste zum manuellen Nachstarten und zum automatischen Nachstarten eines stillgesetzten Umlaufkörpers, wobei die Umlaufkörperfreigabeeinrichtung direkt bzw. über einen beim manuellen Nachstart löschbaren Speicher aktiviert wird.
Derartige Geldspielautomaten sind in Spielhallen und Gastwirtschaften anzutreffen. Nach Geldeinwurf wird ein Guthabenzähler aktiviert, der meist mit einer Guthabenanzeige eine Funktionseinheit bildet, und ein Spielanlasser versetzt einen Motor in Bewegung, der über Kupplungen mit Umlaufkörpern verbunden ist.
Die Umlaufkörper werden von einer Umlauffreigabeeinrichtung, z. B. einer durch elektrische Erregung aufhebbaren Bremse, gesteuert und tragen auf ihrer vom Spieler durch Fenster einsehbaren Außenseite Gewinnsymbolreihen. In der Umlauffreigabeeinrichtung wird dann nacheinander die Erregung aufgehoben, die Bremsen ziehen an, und die Umlaufkörper kommen nacheinander zum Stillstand.
Häufig sind den einzelnen Umlaufkörpern Tasten zugeordnet, über die der Spieler die Möglichkeit hat, einen zum Stillstand gekommenen Umlaufkörper erneut zu starten oder andere Umlaufkörper zu stoppen. Häufig wird nur eine Start-Stopp-Taste verwendet, die dann mehrmals betätigbar ist, wobei LichLsignale die jeweilige Beeinflussungsmöglichkeit anzeigen. Wenn alle Umlaufkörper stillstehen, sieht der Spieler aus der Symbolkombination in den Fenstern durch Vergleiche mit aufgedruckten Gewinnsymbolkombinationen, ob er etwas gewonnen hat. Es sind Geldbeträge oder Sonderspiele mit erhöhter Gewinnmöglichkeit zu gewinnen, wobei kleinere Beträge relativ häufig und Sonderspieie relativ seilen erzielbar sind. Bei einem Sonderspiel mit einer lOOer-Serie können dann mehrere 100,- DM gewonnen werden. Der Spielautomat ist intern mit einem Spielergebnisabtaster für Geld- und Sonderspiele versehen, deren Ausgänge mit dem Guthabenzähler und dem Sonderspielezähler verbunden sind. Der auf dem Guthabenzähler ausgewiesene Geldbetrag kann jederzeit vom Spieler durch Betätigen eines Auszahlknopfes bar ausgezahlt werden.
Wie schon erviähnt, wird durch Betätigen der Start-Stopp-Taste der sonst automatische Spielablauf modifiziert. Dadurch kann der Spieler seine eigene Spielstrategie anwenden. Er kann sich anbahnende größere Gewinne zugunsten kleinerer, aber häufig auftretender Gewinne »Wegdrücken« - er kann aber auch anders verfahren und zunächst den Gewinn von Sonderspielen anstreben.
Aus der Deutschen Offenlegungsschrift 26 12 700 ist eine Schaltungsanordnung für ein^rt Geldspielautomaten bekannt, der bei aufeinanderfolgenden Einzelspielen einen automatischen Nachstart des auf einem eine geringe Gewinnhöhe in Aussicht stellenden Symbol stillgesetzten Umlaufkörpers durch Betätigen einer Nachstarttaste ermöglicht. Hiermit ist der Spieler, der die Sonderspielstrategie bevorzugt, nicht an den OeIdspielautomaten gefesselt; er kann sich entfernen und geseiligen Verpflichtungen nachkommen.
Wird eine Serie von Sonderspielen gewonnen, so ist aufgrund geänderten Gewinnschlüssels und abhängig vom Umfang der Serie über eine Änderung der bisher verfolgten Spielstrategie zu entscheiden. Beispielsweise ist bei kurzen Serien der Wechsel zum manuellen Nachstart angeraten.
Die bekannte Schaltungsanordnung hat den Nachteil, daß die vom Spieler unbemerkt angelaufene Serie mit aktivierter Nachstartautomatik abläuft.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Geldspielautomaten der eingangs genannten Art mit einer Schaltungsanordnung zu versehen, mit der eine an den eingetretenen Sonderspielbetrieb angepaßte Handhabung des Geldspielautomaten gewährleistet ist.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine beim Auftreten von Sonderspielen vom Sonderspielabtaster zur Passivierung des Spielanlassers für einen vorbestimmte Zeit und zur Aktivierung eines Ton- und Blinkzeichen erzeugenden Signalgebers anstoßbare Zeitschaltung, die entweder durch Betätigen der den manuellen Nachstart
einleitenden Nachstarttaste oder durch Ablauf ihrer Standzeit selbsttätig zurücksetzbar ist.
Der mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung erzielbare Vorteil besteht darin, daß diese einerseits den neu eingetretenen Betriebsfall, den Sonder- s spielbetrieb, signalisiert und andererseits eine ausreichende Zeit zur Neudisposition der Spielstrategie gewährt.
Die einzige Figur zeigt ein Alisführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
Angemerkt sei, daß die in der Figur dargestellten Zähl- und Abtasteinrichtungen aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Elemente reduziert wurden.
Nach Einwurf eines Geldbetrages wird auf nicht dargestellte Weise der Guthabenzähler H um eine geldbetragsentsprechende Anzahl von Schritten weitergeschaltet. Der Guthabenzähler H ist als Guthabenspeicheranzeige ausgebildet und steuert die Auszahlung oder den Spielanlasser AE abhängig davon, ob der Auszahlknopf betätigt wurde oder nicht.
Im folgenden wird davon ausgegangen, daß der Spielanlasser AE aktiviert wurde und die Syrcbolreihen umlaufen. Eine nicht dargestellte Programmsteuerung entregt einen Bremsmagneten, die zugeordnete Bremse zieht an, und der erste Umlaufkörper kommt zum Stillstand. Durch einen Kontakt adp, der programmgesteuert schließt, leuchtet die Lampe L auf und signalisiert, daß durch Betätigen der ersten Taste 71 nachgestartet werden kann.
Es ist eine zweite Taste 72 vorgesehen, deren Kontakt mit dem Setzeingang S eines Speicherflipflops SF verbunden ist. Bei Betätigung der zweiten Taste 72 wird der Speicherflipflop SF gesetzt; an seinem Ausgang Q steht ein »!-!«-Signal, welches ein nachgeschaltetes UND-Glied i/l aufsteuert. Bei geschlossenem Kontakt adp wird der Spielergebnisabtaster SEA abgefragt. Wenn im Fenster des stillstehenden ersten Umlaufkörpers ein Geldbetrag erscheint, dann ist Kontakt G geschlossen, die Gewinnabtastleitung ga führt »H«- Signal, we':hes das aufgesteuerte UND-Glied i/l durchläuft und die Umlauffreigabeeinrichtung FG aktiviert. Somit ist ein automatisches Nachstarten des zuvor stillgesetzten Umlaufkörpers zugunsten eines Sonderspielgewinns gewährleistet.
Wenn jedoch im Fenster des stillstehenden ersten Umlaufköipers ein Sonderspiel-<3ewinnsymbol erscheint, führt die Gewinnabtastleitung ga »L«-Signal und die Umlauffreigabeeinrichtung FG bleibt passiv.
Durch Betätigen der ersten Taste 71 kann der so Speicherflipflop SF jederzeit zurückgestellt werden, wodurch der normale manuelle Betrieb wiederhergestellt ist. Der mit der ersten Taste 71 betätigte Schließkontakt wirkt dann direkt auf die Umlauffreigabeeinrichtung FG und zu anderen Zeiten auf die Stillsetzeinrichtung ST für die restlichen Umlaufkörper. Es ist auch möglich und üblich, für jeden Umlaufkörper eine Taste vorzusehen.
Der Speicherflipflop SF kann auch in bekannter Weise als Relais mit Haltekontakt realisiert werden. Das Setzen geschieht durch einmalige Erregung der Relaiswicklung und das Rückstellen durch Unterbrechen des Haltestromes.
Der Spielergebnisabtaster SEA ist auch mit einem Abtaster SA für Sonderspiele versehen. Ist nach Stillsetzen aller Umlaufkörper ein Sonderspielgewinn aus der Gewinnsymbolkombination aufgekommen, dann steht beim Abfragen (Kontil.t adp geschlossen) des Spielergebnisabtasters SEA auf wenigstens einer Leitung des Leitungsvielfachs sav ein »H«-Signal an, das odermäßig im ODER-Glied 02 verknüpft, ein Monoflop MF anstößt. Der Ausgang Q des Monoflops MF wechselt dann vom »H«- auf »L«-Zustand und das vom Guthabenzähler H ggf. aufgesteuerte UND-Glied Ul fühlt an seinem Ausgang der den Spielanlasser AE steuert, »L«-Signal, so daß der Spielanlasser AE passiv bleibt.
Während der Geldspielautomat durch nicht dargestellte Blink- und Tonzeichen auf sich aufmerksam macht, hat der Spieler die Möglichkeit, durch Tastendruck seiner neuen Spielstrategie Ausdruck zu verleihen. Betätigt er jedoch keine der Tasten 71 und 72 dann fällt der Ausgang Q nach Ablauf der durch das Widerstands-Kondensator-Glied RC festgelegten Standzeit auf den »H«-Zustand zurück und der Spielanlasser AE wird erneut aktiviert.
Das Widerstands-Kondensator-Glied RC ist vorzugsweise für eine Standzeit von einer Minute ausgelegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für einen Geldspielautomaten, mit einem Spielanlasser, der automatisch s neue Spiele auslöst, wenn ein Guthabenzähler einen einem Spieleinsatz entsprechenden Mindeststand aufweist, wobei Gewinnsymbole tragende Umlaufkörper mittels einer Umlauffreigabeeinrichtung gestartet und nacheinander von einer Stillsetzeinrichtung gestoppt werden, um eine durch Fenster einsehbare, über das Spielergebnis entscheidende Symbolkombination anzuzeigen, mit einem Spielergebnisabtaster für Geld- und Sonderspielgewinne mit je einer Nachstarttaste zum manuellen Nachstar- is ten und zum automatischen Nachstarten eines stillgesetzten Umlaufkörpers, wobei die Umlaufkörperfreigabeeinrichtung direkt bzw. über einen beim manuellen Nachstart löschbaren Speicher aktiviert wird, gekennzeichnet durch eine beim Auftreten vqr» Sonderspielen vom Sonderspielabtaster (SA) zur Passivierung des Spieianlassers (AE) für eine vorbestimmte Zeit und zur Aktivierung eines Ton- und Blinkzeichen erzeugenden Signalgebers anstoßbare Zeitschaltung (MF, R, C), die entweder durch Betätigen der den manuellen Nachstart einleitenden Nachstarttaste (71) e-Jer durch Ablauf ihrer Standzeit selbsttätig rficksetzbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschaltung (AfF, R, C) einen vom Sonderspielabtaster (SA) setzbaren uid von der manuellen Nachstarttaste (71) vor Ablauf seiner Srindzeit rücksetzbaren Monoflop (MF) aufweist, dessen nicht invertierter Ausgang (Q) mit dem Signalgrter und dessen invertierter Ausgang (Q) mit dem Spielanlasser (AE) verbunden ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschaltung (MF, R, C) ein Widerstands-Kondensator-Glied « (R,C) aufweist, das eine Standzeit des Monoflops (MF) von etwa 1 Minute bewirkt.
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