DE2814769B2 - Rauchmeldegerät nach dem Lichtstreuprinzip - Google Patents
Rauchmeldegerät nach dem LichtstreuprinzipInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Rauchmeldegerät nach dem Lichtstreuprinzip, mit einem in einem
Dunkelraum eines mit Raucheinlaßöffnungen versehenen Gehäuses angeordneten lichtausstrahlenden Element
und einem mit einer Rauchmeldeeinrichtung verbundenen lichtempfangenden Element sowie einem
wenigstens das lichtempfangende Element an den Raucheinlaßöffnungen gegen in den Dunkelraum
einfallendes AuQinlicht abschirmenden Labyrinth.
Bei den Rauchmeldegeräten der vorgenannten Art ist das lichtempfangende Element regelmäßig so auf das
lichtausstrahlende Element ausgerichtet, daß es von diesem nur die Lichtstrahlen empfängt, die durch in den
Dunkelraum eindringenden Rauch eine Streuung erfahren und mithin die eigentliche Rauchmeldung über
die an das lichtempfangende Element angeschlossene Rauchmeldeeinrichtung auslösen. Gemäß einer in den
F i g. 1 und 2 der Zeichnung dargestellten bekannten Ausführungsform eines solchen Rauchmeldegerätes ist
das Gehäuse mehrteilig ausgebildet und besteht aus <>o
einem im wesentlichen topfförmigen Deckel 1, der mit einer Außenwand 2 einer relativ kleinen Höhe und einer
dazu konzentrisch ausgebildeten Innenwand 3 einer wesentlich größeren Höhe versehen ist Zwischen den
beiden Wänden 2 und 3 des Deckels 1 ist eine ω umlaufende Rille 4 ausgebildet Die höhere Innenwand 3
weist randseitig mehrere Aussparungen 4' auf, die gemeinsam mit einer Vielzahl kleiner Löcher 6 in einer
eine zentrale öffnung 5 im Boden des Deckels 1 abdeckenden Platte 7 die maßgeblichen Raucheinlaßöffnungen
des Gerätes bilden. Die Platte 7 ist noch von einer weiteren Platte 9 überdeckt, die eine gegenüber
der Deckelöffnung 5 kleinere zentrale Öffnung 6 aufweist, über welche die in einen Zwischenraum
zwischen den Platten 7 und 9 mündenden Löcher 6 der Platte 7 an den Innenraum des Deckels 1 angeschlossen
sind. Indem die zentrale öffnung 8 der Platte 9 mit
keinem der Löcher 6 der Platte 7 fluchtet, ist durch den zwischen den beiden Platten 7 und 9 vorhandenen
Zwischenraum ein bodenseitiges Labyrinth gebildet, das die Wirkung des umfangsseitigen Labyrinths ergänzt,
welches durch die unterschiedlich hohen Wände 2 und 3 des Deckels 1 im Zusammenwirken mit einem
Grundkörper U des Gehäuses gebildet wird, an welchem der Deckel 1 mit der höheren Innenwand 3
anstößt Die Wirkung dieses umfangsseitigen Labyrinths wird weiterhin dadurch erreicht, daß auch der
Grundkörper 11 zwei verschieden hohe Wände 12 und 13 aufweist, von welchen die Außenwand 12 mit der
Außenwand 2 des Deckels 1 fluchtet während die konzentrisch ausgebildete Innenwand 13 innerhalb der
höheren Innenwand 3 des Deckels 1 unter Ausbildung eines Zwischenraumes 14 vorgesehen ist über welchen
folglich die randseitigen Aussparungen 4' der höheren Innenwand 3 des Deckels 1 an den Innenraum des
Deckels angeschlossen sind. Zwischen der Innenwand 3 des Deckels 1 und der Außenwand 12 des Grundkörpers
11 ist eine mit der Rille 4 des Deckels fluchtende Rille
ausgebildet für eine mit dieser gemeinsamen Aufnahme eines Drahtnetzes 10, welches praktisch die gleiche
Höhe aufweist wie die Innenwand 3 des Deckels 1 und deren Aussparungen 4' gegen die Ringspalt 15 abtrennt
der zwischen den beiden Außenwänden 2 und 12 des Deckels 1 und des Grundkörpers 11 ausgebildet ist Die
Dicke des Drahtnetzes 10 ist kleiner als die Breite der zwischen den Wänden 3 und 12 des Deckels 1 und des
Grundkörpers 11 ausgebildeten Rille, so daß der über den Ringspalt 15 zuströmende Rauch zu den randseitigen
Aussparungen 4' der Innenwand 3 des Deckels 1 und von dort über den Zwischenraum 14 in den
Innenraum des Deckels gelangen kann.
Die beiden bodenseitigen und umfangsseitigen Labyrinthe schirmen folglich den Innenraum des
Deckels 1 gegen einfallendes Außenlicht ab, so daß ein Dunkelraum 16 gebildet wird, in welchem das aus einem
lichtausstrahlenden Element 17a und einem lichtempfangenden Element 176 gebildete optische System des
Rauchmeldegerätes untergebracht ist Die Anordnung der beiden Elemente 17a und 170 ist dabei so getroffen,
daß das von dem Element 17a ausgestrahlte Licht nicht direkt auf das lichtempfangende Element 17/) auftrifft
daß jedoch alle Lichtstrahlen, die durch einen in den Dunkelraum 16 einströmenden Rauch gestreut werden,
das lichtempfangende Element YIb erreichen und dann eine Rauchmeldung über eine an das Element 17f>
angeschlossene Rauchmeldeeinrichtung auslösen. Diese
Rauchmeldeeinrichtung sowie auch das Anschlußsystem für das lichtausstrahlende Element 17a, die beide in der
Zeichnung nicht dargestellt sind, sind zweckmäßig zu beiden Seiten dieses optischen Systems in dem
Dunkelraum 16 untergebracht, um so für das Gerätegehäu^e
eine anbaufertige Einheit bereitzustellen, die beispielsweise mittels an dem Grundkörper U ausgebildeter
Haken 18 an einem Montagekörper 19 befestigt wird, der an der Decke C des für eine Rauchmeldung zu
überwachenden Raumes angeordnet wird und die
elektrischen Anschlußklemmen für die Rauchmeldeeinrichtung
des Elements 176 und das Anschlußsystem für das Element 17a aufweist
Bei einem Rauchmeldegerät dieser Ausbildung verhindert insbesondere das in das umfangsseitige
Labyrinth eingegliederte Drahtnetz 10 auch ein Eindringen von Staub und sonstigen atmosphärischen
Verunreinigungen in den Dunkelraum 16 und gewährleistet somit, daß die Rauchmeldeeinrichtung nicht auch
dann anspricht, wenn überhaupt keine Rauchentwicklung in dem überwachten Raum vorhanden ist Die
Anordnung dieses Drahtnetzes ist indessen in der Einzelheit nachteilig, daß damit die Rauchströmung
über dieses umfangsseitige Labyrinth hinein in den Oiinkfiiriiiim ifi beträchtlich behindert wird se d°ß diA
Ansprechempfindlichkeit des Gerätes für die Rauchmeldung entsprechend geringer ist Es ist folglich
erforderlich, die Rauchmeldeeinrichtung selbst entsprechend
empfindlicher auszubilden, so daß sie auch schon bei geringeren Rauchmengen eine Rauchmeldung
auslöst, oder es ist andererseits erforderlich, die eigentlichen Raucheinlaßöffnungen dieses umfangsseitigen
Labyrinths entsprechend größer zu dimensionieren, um so eine entsprechend verstärkte Rauchströmung
hinein in den Dunkelraum 16 auch bei bereits geringen Rauchmengen zu bewirken. Die eine Gegenmaßnahme
verursacht jedoch höhere Herstellungskosten für die Rauchmeldeeinrichtung sowie auch eine entsprechend
größere Störanfälligkeit der einzelnen Bauelemente einer solchen komplizierteren Einrichtung, und mit der
anderen Gegenmaßnahme muß eine Kompromißlösung mit der Hauptaufgabe dieses umfangsseitigen Labyrinths
gesucht werden, nämlich den Dunkelraum 16 gegen einfallendes Außenlicht abzuschirmen. Weiterhin
ist die Verwendung des Drahtnetzes 10 grundsätzlich darin nachteilig, daß es für die in das umfangsseitige
Labyrinth integrierte Anordnung erst passend zugeschnitten werden muß, wobei dieser Zuschnitt regelmäßig
von Hand zu erfolgen hat, da ein maschineller Zuschnitt die Gefahr bringt daß die einzelnen Drähte
des Drahtnetzes entsprechend der in F i g. 2 gezeigten Linie 10' diagonal durchschnitten werden und der
Zuschnitt folglich dann dazu neigt entlang dieser Schnittkanten auszufransen, so daß bei dem Einbau
eines solchen ausgefransten Zuschnitts in das umfangsseitige Labyrinth ein entsprechender Störungsfaktor für
die Rauchströmung hinein in den Dunkelraum 16 entsteht Weiterhin hat ein solches Drahtnetz den
Nachteil daß bei ihm die einzelnen Gitteröffnungen meistens nicht regelmäßig ausgebildet sind, wie es in
F i g. 2 bei 10" angedutet ist so daß auch dadurch eine entsprechende Unregelmäßigkeit für die Rauchströmung
entsteht welche sich erst nach dem Einbau des Drahtnetzes in das umfangsseitige Labyrinth des
Gerätes auf die Ansprechempfindlichkeit der Rauchmeldeeinrichtung auswirkt also dann, wenn diese
Ansprechempfindlichkeit bereits festliegt und nicht mehr nachgeregelt werden kann.
Der Erfindung liegt mithin die Aufgabe zu Grunde,
ein Rauchmeldegerät nach dem Lichtstreuprinzip der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß auch bei
der Integrierung eines solchen Filtermittels zum Abhalten von Fremdstoffen eine hohe Ansprechempfindlichkeit der Rauchmeldeeinrichtung bereits auf
geringe Rauchmengen gewährleistet ist, ohne daß dafür
die Ausbildung des Labyrinths sowie die Ausbildung der Rauchmeldeeinrichtung vergleichbar komplizierter zu
gestalten ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß bei einem Rauchmeldegerät dieser Art das
Labyrinth aus einer Vielzahl den Dunkelraum umfangsseitig umgebender und zwischen sich die Raucheinlaßöffnungen
begrenzender äußerer Abschirmelemente und einer Vielzahl zu diesen äußeren Abschirmelementen
versetzt angeordneter innerer Abschirmelemente gebildet ist die den Raucheinlaßöffnungen gegenüber
liegen und zwischen sich Rauchdurchlaßöffnungen
IU begrenzen, welche gegen die Raucheinlaßöffnungen durch das aus einem gelochten plattenförmigen
Flächengebilde geformte und in dem zwischen den äußeren und den inneren Abschirmelementen vorhandenen
Zwischenraum angeordnete Filtermittel abge-
' *> trennt sind.
Bei einem Rauchmeldegerät dieser Ausbildung wird durch die Auflösung des Labyrinths in die Vielzahl
äußerer und innerer Abschirmelemente als Umfassung für den Dunkelraum des Gehäuses eine überaus große
Zwangsströmung erreicht, so daß auch bereits geringe Rauchgasmengen sogartig in den Dunkelraum gezwungen
werden und damit eine Rauchmeldung auslösen, ohne daß es dafür erforderlich wäre, die eigentliche
Rauchmeldeeinrichtung entsprechend empfindlicher auszugestalten. Dabei wird mit dieser Aufteilung in
äußere und innere Abschirmelemente jede Beeinträchtigung der eigentlichen Abschirmwirkung des Labyrinths
gegen in den Dunkelraum einfallendes Außenlicht vermieden, so daß außer der hohen Ansprechempfindlichkeit
ein entsprechend günstiges S/N-Verhältnis gewahrt ist Andererseits stellt das als Filtermittel
ausgewählte gelochte plattenförmige Flächengebilde sicher, daß damit unveränderte Verhältnisse für die
Rauchströmung bereitstehen, was besonders für eine
X Massenfertigung eines solchen Rauchmeldegerätes sehr
wichtig ist, indem das für die Lochung des Flächengebildes gewählte Raster optimal abgestimmt werden kann
auf die speziellen Strömungsverhältnisse, die durch die äußeren und inneren Abschirmelemente des Labyrinths
vorgegeben sind
Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen erfaßt
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch ein Rauchmeldegerät
der bekannten und vorstehend bereits beschriebenen Ausführungsform, die mit der vorliegenden Erfindung
weitergebildet wird,
F i g. 2 in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht auf das Drahtnetz, das als Filtermittel bei dem Rauchmeldegerät
gemäß F i g. 1 verwendet ist,
Fig.3 eine Draufsicht auf den Deckel eines
Rauchmeldegerätes gemäß Erfindung zur Darstellung
der verschiedenen Abschirmelemente des dabei verwirklichten Labyrinths sowie des Filtermittels, das in
dieses Labyrinth integriert ist,
Fig.4 einen Querschnitt dieses Deckels nach der
linieIV IVinFig.3,
so Fig.5A eine Draufsicht auf das als gelochtes
plattenförmiges Flachengebilde geformte Filtermittel
des erfindungsgemäßen Rauchmeldegerites,
Fig.5B eine Seitenansicht des Filtermittels gemäß Fig.5A,
Fig.6 eine Explosionsdarstellung in Perspektivansicht
der einzelnen Bauelemente des erfindungsgemäßen Rauchmeldegerites, bei dem ein Deckel in der
Ausfühningsfonn gemäß F i g. 3 verwendet ist,
F i g. 7 eine Perspektivansicht nur des Deckels und des Filtermittels gemäß einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rauchmeldegerätes,
F i g. 8 eine der F i g. 7 entsprechende Perspektivdarstellung einer weiteren alternativen Ausführungsform s
des Deckels und des Filtermittels des erfindungsgemäßen Rauchmeldegerätes und
Fig.9 und 10 Teildraufsichten entsprechend der
Darstellung gemäß Fig.3 auf einen Deckel gemäß weiterer alternativer Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Rauchmeldegerätes.
Für die bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rauchmeldegerätes gemäß den F i g. 3 bis 6
Findet ein runder Deckel L Verwendung, an. welchem umfangsseitig eine Gruppe 20 äußerer Abschirmelemente
ausgebildet ist, konzentrisch zu weicher in einer bezüglich dieser äußeren Abschirmelemente versetzten
Anordnung eine weitere Gruppe 21 innerer Abschirmelemente vorgesehen ist. Zwischen diesen beiden
Gruppen 20 und 21 äußerer und innerer Abschirmelemente, die von der Bodenplatte des Deckels L abstehen
und mithin ein umfangsseitiges Labyrinth zur Abschirmung eines zentralen Dunkelraums des Deckels gegen
einfallendes Außenlicht bilden, ist ein Filtermittel 23 eingesetzt, dem hauptsächlich die Aufgabe zufällt,
diesen zentralen Dunkelraum gegen das Eindringen von atmosphärischen Fremdstoffen, wie Staub, Insekten
u.dgl., zu schützen bei gleichzeitiger Gewährleistung
einer ungehinderten Strömung von Rauch hinein in diesen Dunkelraum, wobei diese Strömung durch die
einzelnen äußeren und inneren Abschirmelemente 20a und 21a der beiden Gruppen 20 und 21 in der
nachfolgend noch näher beschriebenen Weise gesteuert wird.
Die äußeren Abschirmelemente 20a sind an den äußeren Rand des flach ausgebildeten Bodens des
Deckels L so angeformt daß sie leicht schräg nach außen und oben über den Boden vorstehen und ihre
umfangsseitige Außenfläche der Rundung des Bodens folgt Zwischen diesen einzelnen äußeren Abschirmelementen
20a sind Zwischenräume 206 gebildet, die als Raucheinlaßöffnungen dienen. Weiterhin weist jedes
äußere Abschirmelement 20a eine mittig ausgebildete Rippe 20c auf, die sich radial erstreckt und deren radial
innen liegende Endkante senkrecht zu dem Boden des Deckels L ausgerichtet ist Bei einigen äußeren
Abschirmelementen 20a sind diese Rippen 20c nach oben verlängert so daß sie also über die Abschirmelemente
nach oben vorstehen, wobei außen an diesen Verlängerungen eine Auskerbung 2Od ausgebildet ist,
die eine einfache Schnappverbindung des Deckels L mit einem Grundkörper 30 des Gerätegehäuses an vorzugsweise
diametral gegenüberliegenden Stellen erlaubt
Die inneren Abschirmelemente 21a sind in einer konzentrischen Anordnung zu den äußeren Abschirmelementen
20a im wesentlichen senkrecht zum Boden des Deckels L ausgerichtet und weisen ebenfalls eine
mittlere Rippe 216 auf, deren radial außenliegende Endkante in einer ebenfalls zum Boden des Deckels
senkrechten Ausrichtung der entsprechenden Endkante der Rippe 20c des jeweils zugeordneten äußeren
Abschirmelements 20a gegenüberliegt Weiterhin umfassen diese inneren Abschirmelemente 21a noch
separat ausgebildete Wände 21c, welche sich wie die Rippen 20c der äußeren Abschirmelemente 20a und die
Rippen 216 radial erstrecken und den als Raucheinlaßöffnungen
dienenden Zwischenräumen 206 zwischen den äußeren Abschirmelementen 20a gegenüberliegen,
wobei die radiale Länge dieser separaten Wände 21c, deren Endkanten ebenfalls senkrecht zum Boden des
Deckels L ausgerichtet sind, größer ist als die radiale Länge der Rippen 216 der inneren Abschirmelemente
21a.
Zwischen den Endkanten der Rippen 20c der äußeren Abschirmelemente 20a und den Endkanten der Rippen
216 der inneren Abschirmelemente 21a sowie der radial äußeren Endkanten der Wände 21c vorhandenen
Zwischenraum G ist das Filtermittel 23 eingesetzt, das aus einem gelochten plattenförmigen Flächengebilde
geformt ist. Das Flächengebilde kann dabei aus einer dünnen Metallplatte oder auch aus einer Kunststoffplatte
bestehen, in welcher die Löcher zu einzelnen Gruppen 23a zusammengefaßt und entweder durch
einen Stanzvorgang oder durch ein Herausätzen aus dem vollen Material erzeugt sind, das zwischen den
einzelnen Gruppen 23a, wie bei 236in Fig. 5A gezeigt,
erhalten bleibt. Die gelochten und die ungelochten Abschnitte 23a und 236 eines solchen plattenförmigen
Materialstreifens weisen im wesentlichen eine gleiche Breite bzw. Länge auf und wechseln sich gegenseitig ab,
und an den Enden des Materialstreifens sind hakenförmige Abkantungen 23c und 23c1 ausgebildet, so daß der
Materialstreifen bei seiner Verformung zu dem Ringkörper, als welcher dieses Filtermittel in den
Zwischenraum G eingesetzt wird, über diese hakenförmigen Abkantungen geschlossen werden kann. Die bei
dem geschlossenen Ringkörper miteinander verhakten Abkantungen 23c und 23c1 werden an Verankerungselementen
20a' und 21c" gehalten, die in die äußeren und
inneren Abschirmelemente integriert sind und einander gegenüberliegen, wobei an beiden Verankerungselementen
gabelförmig ausgebildete Endkanten vorhanden sind, die eine sichere Befestigung dieses Ringkörpers an
dem Deckel L sicherstellen. Der Materialstreifen kann außer über solche hakenförmige Abkantungen auch
noch dadurch zu diesem Ringkörper geschlossen werden, daß seine Endkanten miteinander verschweißt
oder verklebt bzw. vernietet werden, und selbstverständlich ist es auch möglich, anders ausgebildete
Verbindungselemente vorzusehen, um die Ringform dieses Filtermittels zu erhalten.
Durch die äußeren Abschirmelemente 20a und die inneren Abschirmelemente 21a sowie die Wände 21c
wird eine Abschirmwirkung erzielt, die ein Einfallen von Außenlicht in den zentralen Dunkelraum des Deckels L
verhindert Diese Abschirmwirkung wird ergänzt durch die ungelochten Abschnitte 236 des Filtermittels 23,
welche den als Raucheinlaßöffnungen dienenden Zwischenräumen 206 gegenüberliegen und eine unmittelbare
Abstützung durch die radial äußeren Endkanten der Wände 21c erfahren, in deren Zwischenräumen mithin
die gelochten Abschnitte 23a des Filtermittels 23 liegen, die andererseits durch die Rippen 20c der äußeren
Filterelemente 20a und die Rippen 216 der inneren Filterelemente 21a abgestützt werden. Der über die
Raucheinlaßöffnungen 206 zuströmende Rauch erfährt mithin eine erste Umlenkung durch die ungelochten
Abschnitte 236 des Filtermittels 23, wird dann wieder umgelenkt durch die Rippen 20c der äußeren Filtermittel
20a, um anschließend die gelochten Abschnitte 23a des Filtermittels 23 zu durchströmen, wie es mit den
Richtungspfeilen R\ angedeutet ist, wird dann entsprechend der weiteren Richtungspfeile Rz ein weiteres Mal
umgelenkt durch die inneren Abschirmelemente 21a und schließlich noch einmal durch die Wände 21c, wie es
letztlich mit den Richtungspfeilen R3 verdeutlicht ist,
wobei an dieser letzten Umlenkung wieder die ungelochten Abschnitte 236 des Filtermittels 23
mitwirken. Dadurch wird ein Dunkelraum 22 im Zentrum des Deckels L gebildet, der auf Grund dieses
vielfachen Labyrinthganges optimal abgedunkelt ist, wobei gleichzeitig dieser vielfache Labyrinthgang eine
Ausbildung hat, welche auch das Eindringen bereits geringer Rauchmengen in diesen Dunkelraum erlaubt,
der im übrigen nach oben durch eine Platte 24 abgedeckt ist
An der Platte 24 sind ein lichtausstrahlendes Element 25 und ein lichtempfangendes Element 26 befestigt, die
gemeinsam ein nach dem Lichtstreuprinzip arbeitendes optisches System des Rauchmeldegerätes bilden und an
einen elektrischen Schaltkreis 29 angeschlossen sind, der auch die eigentliche Rauchmeideeinrichtung umfaßt,
die auf jeden in den Dunkelraum 22 des Deckels L eingedrungenen und dann eine Streuung der von dem
Element 25 ausgehenden Lichtstrahlen bewirkenden Rauch anspricht, wobei nur solche gestreuten Lichtstrahlen
durch das Element 26 für diese Rauchmeldung erfaßt werden. Die Platte 24 wird mittels zweiter
Schrauben in den Gewindelöchern 31 zweiter pfostenartiger Vorsprünge 32 des Grundkörpers 30 angeschraubt,
wobei dann in randseitige Aussparungen 27 der Platte 24 Vorsprünge 36 des Grundkörpers 30
einfassen und somit eine genaue Relativlage der beiden Elemente 25 und 26 zu dem GrundKörper 30 bestimmen.
In dieser Relativlage befinden sich die beiden Elemente 25 und 26 in der in F i g. 3 gestrichelt eingezeichneten
Anordnung innerhalb des Dunkelraumes 22 des Deckels L, so daß der von dem Element 25 ausgehende
Lichtstrahlengang θι nicht auf das Element 26 auftrifft,
dessen Empfangsbereich θ2 sich mit dem Lichtstrahlengang
θι somit nur in einem zentralen Bereich 5 überschneidet. Der rauchlose Zustand dieses zentralen
Bereichs S bestimmt mithin den Schwellwert für die Rauchmeldeeinrichtung, bei dessen Überschreitung eine
Rauchmeldung ausgelöst wird, wobei diese Rauchmeldung dadurch verursacht wird, daß durch jeden in den
Dunkelraum 22 vordringenden Rauch eine Streuung des Lichtstrahlenganges θι erfolgt, welche mithin eine
Vergrößerung dieses zentralen Bereichs S hinein in den Empfangsbereich Θ2 des Elements 26 verursacht. Die
mit dem Element 26 verbundene Rauchmeldeeinrichtung ist dabei grundsätzlich so aufgebaut, daß der im
Empfangsbereich Θ2 des Elements 26 vorherrschende Lichtwert in ein entsprechendes elektrisches Signal
gewandelt wird, das eine Verstärkung erfährt und beispielsweise einem Alarmgerät zugeleitet wird,
welches bei einem Überschreiten des vorerwähnten Schwellwertes ein entweder akustisches oder optisches
Alarmsignal abgibt Der elektrische Schaltkreis 29 der Rauchmeldeeinrichtung, an welchen auch die Lichtquelle
des Elements 25 angeschlossen ist, wird über Anschlußklemmen 34 versorgt, welche öffnungen 33 in
einem Boden des Gnmdkörpers 30 durchsetzen und
außen mit Anschlußklemmen 35 verbunden sind, über welche eine elektrische Anschlußverbindung an die
Leitungskabel herstellbar ist, die am Montageort eines solchen Rauchmeldegerätes vorgesehen sind Die
Vorsprünge 36 des Grundkörpers 30 dienen im übrigen auch der Positionierung des Deckels L, indem sie für die
Schnappverbindung mit den Auskerbungen 2Od der oberen Verlängerung der einen äußeren Abschirmelemente
20a eingerichtet sind, wobei gleichzeitig diese Verlängerungen von den randseitigen Aussparungen 27
der Platte 24 übergriffen werden.
Selbstverständlich ist es auch möglich, bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rauchmeldegerätes
auf den Grundkörper 30 ganz zu verzichten und statt dessen den Deckel L mit der aufgesetzten
Platte 24 direkt an der Decke C des für eine Rauchmeldung zu überwachenden Raumes zu befestigen.
Dadurch tritt keine Beeinträchtigung der positiven Rauchströmung hinein in den Dunkelraum 22 des
Deckels L auf, wie sie vorstehend näher erläutert wurde, wobei noch ergänzend hinzuweisen wäre, daß mit den
als Raucheinlaßöffnungen dienenden Zwischenräumen 206 zwischen den äußeren Abschirmelementen 23a
unmittelbar gegenüberliegenden lochfreien Abschnitten 236 des Filtermittels 23 auch verhindert wird, daß die
gelochten Abschnitte 23a in einer für die Rauchströmung ungünstigen Weise verstopft werden, weil damit
alle atmosphärischen Brennstoffe, wie Staub und auch Insekten zuerst an diesen lochfreien Abschnitten
abgesetzt werden. Diese an den lochfreien Abschnitten 23b abgesetzten Fremdartikel werden kaum vor der
minimalen Rauchströmung in den vielfachen Labyrinthgang mitgerissen, welcher den zentralen Dunkelraum 22
des Deckels L gegen einfallendes Außenlicht abschirmt, womit eine entsprechend hohe Ansprechempfindlichkeit
der eigentlichen Rauchmeldeeinrichtung sichergestellt wird, ohne daß es für erforderlich wäre, diese
Einrichtung selbst auch für eine solche minimal Rauchströmung entsprechend empfindlicher auszubilden.
Die optimale Abschirmwirkung, die vorstehend über die mehrfache Umlenkung der Rauchströmung
entsprechend der Strömungspfeile R\, R2 und A3
erläutert wurde, kann im übrigen dadurch noch wirksam ergänzt werden daß alle im Strömungsweg dieser
Rauchströmung liegenden Wandteile der verschiedenen Abschirmelemente schwarz eingefärbt werden, und
zwar einschließlich auch des Bodens des Deckels L sowie der Innenseite der Platte 24, womit dann auch die
geringste Vergrößerung des Bereichs S infolge einer Lichtstreuung für die entsprechende Rauchmeldung
erfaßt wird, die durch eine in den Dunkelraum 22 vorgedrungene und noch entsprechend minimale Rauchmenge
bewirkt werden kann. Das Vordringen einer solchen minimalen Rauchmenge in den Dunkelraum 22
wird dabei nicht durch die Lochungen des Filtermittels
*5 23 beeinträchtigt indem die Achsen der einzelnen
Löcher der gelochten Abschnitte 23a praktisch parallel ausgerichtet sind zu den radial verlaufenden Rippen 20c
der äußeren Abschirmelemente 20a, welche primär maßgebend sind für die Umlenkung der Rauchströmung
entsprechend der Strömungspfeile Äi, wobei diese
Umlenkung noch in vorteilhafter Weise unterstützt wird durch die ungelochten Abschnitte 236 des Filtermittels
23, welche die Rauchströmung hin zu den Rippen 20c begünstigen.
In F i g. 7 ist für eine alternative Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rauchmeldegerätes ein Deckel L
gezeigt, bei dem die einzelnen Zwischenräume 1206 zwischen entsprechenden äußeren Abschirmelementen
weniger tief ausgebildet sind als bei dem Deckel der vorbeschriebenen Ausführungsform, so daß am Boden
vorgedrungene Deckels ein geschlossener Wandstreifen 120 ausgebildet ist, der eine mit der Tiefe dieser
Zwischenräume gleiche Höhe hat Die Gesamthöhe Λ der äußeren Abschirmelemente ist mithin bei dieser
Ausführungsform doppelt so groß wie die Tiefe h/2 der Zwischenräume 1206, die im übrigen auch hier wieder
als die entsprechenden Raucheinlaßöffnungen dienen, weiche durch ein zu einem Ringkörper verformten
Filtermittel 123 gegen die Rauchdurchlaßöffnungen abgetrennt sind, welche zwischen den inneren Abschirmelementen
121a sowie den entsprechenden Wänden 121c vorliegen. Auch das Filtermittel 123 ist im
übrigen an diese geänderte Formgebung des Deckels L angepaßt, indem bei ihm die gelochten Abschnitte 123a
ebenfalls nur über die halbe Höhe des Ringkörpers ausgebildet sind und somit eine gleiche Höhe wie der
geschlossene Wandstreifen 120 des Deckels L, dem Hiese gelochten Abschnitte 123a unmittelbar gegenüberliegen,
während andererseits der als ein entsprechend geschlossener Randstreifen 123/) ausgebildete
ungelochte Bereich des Filtermittels 123 der restlichen Höhe der äußeren Abschirmelemente gegenüberliegt
Diese Ausführungsform kann alternativ dahin abgewandeii werden, daß die inneren Abschirmelemente 12ia
des Deckels L in eine zu den Zwischenräumen 12Oi)
gegenüberliegende Anordnung gebracht werden, wobei dann ihre den Rippen 216 entsprechende Rippe nur die
Höhe des geschlossenen Wandstreifens 120 aufzuweisen braucht, wenn andererseits die hierbei dann den
äußeren Abschirmelementen gegenüberliegenden Wände 121c eine gleiche Höhe wie diese aufweisen. Auch
können die perforierten Abschnitte 123a des Filtermittels 123 eine kleinere Höhe haben als der geschlossene
Wandstreifen 120, und es kann auch alternativ vorgesehen sein, die gelochten Abschnitte 123a
entsprechend dem geschlossenen Randstreifen 1236 unmittelbar aneinander zu schließen, so daß also keine
ungelochten Bereiche zwischen den gelochten Abschnitten 123a gebildet sind, wie es in F i g. 7 gezeigt ist
Bezüglich der inneren Abschirmelemente kann für diese Ausführungsform schließlich noch als weitere Alternative
daran gedacht werden, diese Abschirmelemente zu einem geschlossenen Wandstreifen mit einer Höhe
auszubilden, die nur der Höhe der gelochten Abschnitte 123a des Filtermittels 123 entspricht und die Rippen
aufweist, die zur Festlegung des Filtermittels wie auch zur Bereitstellung der mehrfachen Umlenkung der
Rauchströmung benötigt werden.
In F i g. 8 ist für eine weitere alternative Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rauchmeldegerätes ein
Deckel L gezeigt, dessen Außenwand 220 gleich ausgeführt ist wie die Außenwand des Deckels in der
Ausführungsform gemäß F i g. 7. Das für diese Ausfüh- «
rungsform benutzte Filtermittel 223 ist jedoch abweichend aus einer Vielzahl einzelner Teile einer Breite B\
gebildet, die größer ist als die Öffnungsbreite B2 der
Zwischenräume 2206 zwischen den äußeren Abschirmelementen. Jedes dieser einzelnen Teile des Filtermittels so
223 weist einen zentralen ungelochten Bereich 2236 auf, der auch hier wieder den Zwischenräumen 2206
zwischen den äußeren Abschirmelementen gegenüberliegt und randseitig begrenzt wird von gelochten
Abschnitten 223a, welche mithin durch die äußeren Abschirmelemente nach außen und durch die inneren
Abschirmelemente nach innen abgedeckt sind, wobei letztere bei dieser Ausführungsform zweckmäßig die
gleiche Ausbildung haben wie bei der Ausführungsform gemäß F i g. 3. Für ein solches in Einzelteile aufgeteiltes
Filtermittel können im übrigen auch die äußeren Abschirmelemente dieselbe Ausbildung haben wie bei
der Ausführungsform gemäß F i g. 3.
In F i g. 9 ist für eine weitere alternative Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rauchmeldegerätes ein "
Deckel L gezeigt, bei dem anders als bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen die inneren Abschirmelemente
342 unmittelbar den Zwischenräumen 3206 gegenüberliegen, die zwischen den äußeren
Abschirmelementen 320a ausgebildet sind. Das Filtermittel 223 ist wie bei der Ausführungsform gemäß
F i g. 8 aus vielen Einzelteilen gebildet, die jedoch abweichend jeweils hälftig in einen gelochten Bereich
323a und in einen ungelochten Bereich 3236 unterteilt und radial innerhalb der inneren Abschirmelemente 342
angeordnet sind, an welchen sie mit dem jeweils ungelochten Bereich 3236 anliegen. Abwechselnd zu
den inneren Abschirmelementen 342 sind weitere innere Abschirmelemente 342a vorgesehen, die gleich ausgebildet
sein können wie die inneren Abschirmelemente 21a der Ausführungsform gemäß Fig.3 mit der
Besonderheit, daß ihre radial ausgerichtete Rippe einstückig verbunden ist mit der radial ausgerichteten
Rippe 320c der äußeren Abschirmelemente 320a. In den
Rippen 320c sind Nuten ausgebildet, in welche die gelochten Bereiche 323a der einzelnen Teile des
Filtermittels 323 einfassen, jedoch kann alternativ dazu auch noch vorgesehen sein, daß diese gelochten
Bereiche 323a auch nur randseitig an den Rippen 320c anstoßen und durch die Verspannungswirkung gehalten
werden, die im Zusammenspiel mit den radialen Rippen der inneren Abschirmelemente 342 erzielt wird. Die
gelochten Bereiche 323a der einzelnen Teile des Filtermittels 323 sind mithin auch hier in eine
Anordnung gebracht bei welcher die durch die Zwischenräume 3206 zwischen den äußeren Abschirmelementen
320a gebildeten Raucheinlaßöffnungen durch das Filtermittel gegen die Rauchdurchlaßöffnungen
abgetrennt sind, weiche die Verbindung mit dem zentralen Dunkelraum des Deckels L herstellen. Dabei
kann für diese einzelnen Teile des Filtermittels 323 auch gänzlich auf die Ausbildung des jeweils ungelochten
Bereichs 3236 verzichtet werden, indem dessen Abschirmwirkung gegen einfallendes Außenlicht primär
durch das jeweils zugeordnete innere Abschirmelement 342 übernommen wird.
In Fig. 10 ist schließlich für eine letzte alternative
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rauchmeldegerätes noch ein Deckel L gezeigt, bei dem analog der
Ausfühningsform gemäß Fig.9 innere Abschirmelemente
442 verwirklicht sind, die unmittelbar den Zwischenräumen 4206 gegenüberliegen, welche zwischen
den äußeren Abschirmelementen 420a gebildet sind. Die äußeren Abschirmelemente 420a haben hier
eine gleiche Ausführungsform wie die äußeren Abschirmelemente 20a der Ausführungsform gemäß
Fig.3, so daß in entsprechender Weise Rippen 420c
vorhanden sind, die im Zusammenwirken mit den Rippen 4216 der gleich wie die inneren Abschirmelemente
21a ausgebildeten inneren Abschirmelemente 421a der Abstützung des Filtermittels 423 dienen. Das
Filtermittel 423 ist bei dieser Ausführungsform insgesamt gelocht und weist mithin keine den Bereichen 236
des Filtermittels 23 entsprechenden ungelochten Bereiche auf, weil deren Aufgabe bei dieser Ausführungsform
durch die Abschirmelemente 442 übernommen wird, die an der Außenseite des Filtermittels 423 liegen. Zwischen
den inneren Filterelementen 423a sind im übrigen ebenfalls noch radial ausgerichtete Wände 421c
ausgebildet, welche die gleiche Funktion erfüllen wie die Wände 21c bei der Ausführungsform gemäß F i g. 3.
Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß das Filtermittel für die Ausführungsformen gemäß der
Fi g. 3 bis 6 sowie 7 und 10 auch aus einem von vorne herein geschlossenen Ringkörper gebildet sein kann,
der als Abschnitt eines gelochten Rohres anfällt und
daß von solchen Abschnitten auch die Einzelteile der
Filtermittel für die Ausführungsformen gemäß den Fig.8 und 9 gewönne« werden können, wenngleich
eine Fertigung aus einem Flächengebilde zu bevorzugen ist
Claims (22)
1. Rauchmeldegerät nach dem Lichtstreuprinzip, mit einem in einem Dunkelraum eines mit Raucheinlaßöffnungen
versehenen Gehäuses angeordneten lichtausstrahlenden Element und einem mit einer
Rauchmeldeeinrichtung verbundenen lichtempfcingenden
Element sowie einem wenigstens das lichtempfangende Element an den Raucheinlaßöffnungen
gegen in den Dunkelraum einfallendes Außenlicht abschirmenden Labyrinth, das ein Filtermittel
zum Fernhalten des Dunkelraumes von Fremdstoffen aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Labyrinth aus einer Vielzahl den Dunkelraum (22) umfangsseitig umgebender
und zwischen sich die Raucheinlaßöftnungen (206, 2106, 2206, 3206, 4206) begrenzender äußerer
Abschirmelemente (20a, 320«, 420a) und einer
Vielzahl zu diesen äußeren Abschirmelementen versetzt angeordneter innerer Abschirmelemente
(236, 1236, 2236, 342, 442) gebildet ist, die den Raucheinlaßöffnungen gegenüberliegen und zwischen
sich Rauchdurchlaßöffnungen begrenzen, welche gegen die Raucheinlaßöffnungen durch das
aus einem gelochten plattenförmigen Flächengebilde geformte Filtermittel (23, 123, 223, 323, 423)
abgetrennt sind.
2. Rauchmeldcgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermittel (23, 123, 213) jo
mit den inneren Abschirmmittel (236, 1236, 223:6) einstückig ausgebildet ist.
3. Rauchmeldegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermittel (23,
123, 423) aus einem einzigen streifenförmigen r> Zuschnitt des gelochten plattenförmigen Flächengebildes
geformt ist, der an den Streifenenden zu einem geschlossenen Filtei körper zusammengefügt ist.
4. Rauchmeldegerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermittel (223) aus einzelnen, nicht zusammenhängenden Zuschnitten
des gelochten plattenförmigen Flächengebildes geformt ist
5. Rauchmeldegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermittel ein «
Abschnitt eines aus dem gelochten plattenförmigen Flächengebilde geformten rohrförmigen Hohlkörper
ist
6. Rauchmeldegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der
äußeren Abschirmelemente (20a, 320% 420a) mit einer zum Zentrum des Dunkelraumes (22) ausgerichteten
Stützrippe (20c, 320c, 420c) für das in einem
bezüglich der inneren Abschirmelemente (21a, 121a,
221a, 342a, 421a) gebildeten Zwischenraum (G)
angeordnete Filtermittel (23, 123, 223, 323, 423) versehen ist
7. Rauchmeldegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der inneren
Abschirmelemente (2ia, 121a, 221a, 342a, 421a) mit
einer bezüglich des Zentrums des Dunkelraumes (22) auswärts ausgerichteten Stützrippe (216,320c; 421 Jb)
für das in dem bezüglich der äußeren Abschirmelemente (20a, 320a, 420a) gebildeten Zwischenraum
(G) angeordnete Filtermittel (23,123,223, 323,42Ί) es
versehen ist
8. Rauchmeldegerät nach den Ansprüchen 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Abschirmelemente (21a, 121a, 221a, 342a. 421a) und die
äußeren Abschirmelemente (20a, 320a, 420a) einander paarweise gegenüberliegen.
9. Rauchmeldegerät nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einander paarweise
gegenüberliegenden inneren und äußeren Abschirmelemente (323a, 342a) über die Stützrippen
(320c) einstückig miteinander verbunden sind.
10. Rauchmeldegerät nach einem der Ansprüche 6
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Stützrippen (20a 320a 420c; 216,4216) der äußeren
Abschirmelemente (20a, 320a, 420a) und der inneren Abschirmelemente (21a, 121a, 221a, 342a, 421a)
Begrenzungswände für die Rauchdurchlaßöffnungen des Labyrinths gebildet sind.
11. Rauchmeldegerät nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in den von den
inneren AbschirmeSementen (21a, 121a, 221a, 421a)
begrenzten Zwischenräumen jeweils eine weitere, auf das Zentrum des Dunkelraumes (22) ausgerichtete
Begrenzungswand (21c, 121c; 221c, 421c) der
Rauchdurchlaßöffnungen des Labyrinths ausgebildet ist
12. Rauchmeldegerät nach Anspruch 11, dadurch
geKennzeichnet, daß die weiteren Begrenzungswände (21c, 121c, 221c, 421c) zur Abstützung des in den
Zwischenraum (G) zwischen den äußeren Abschirmelementen (20a, 320a, 420a) und den inneren
Abschirmelementen (21a, 122a, 221a, 342a, 4221a)
angeordneten Filtermittels (23, 123, 223, 323, 423) ausgebildet sind.
13. Rauchmeldegerät nach den Ansprüchen 11 und
12, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Begrenzungswände (21c, 121c, 221c, 421c) den
zwischen den äußeren Abschirmelementen (20a, 320a, 420a) ausgebildeten Raucheinlaßöffnungen
(206,1206,2206,3206,4206) gegenüberliegen.
14. Rauchmeldegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren
Abschirmelemente durch einen geschlossenen Wandstreifen (120, 220) gebildet sind, an welchem
zwischen sich die Raucheinlaßöffnungen (1206,2206) begrenzende randseitige Vorsprünge ausgebildet
sind.
15. Rauchmeldegerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene Wandstreifen
(120,220) und die randseitigen Vorsprünge eine etwa gleiche Höhe haben.
16. Rauchmeldegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15 dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermittel
(23, 123, 223, 323) mit abwechselnd angeordneten gelochten Bereichen (23a, 123a, 223a, 323a) und
ungelochten Bereichen (236, 2236, 3236) versehen ist, wobei durch die ungelochten Bereiche auch
Begrenzungswände für die Rauchdurchlaßöffnungen des Labyrinths gebildet sind.
17. Rauchmeldegerät mindestens nach den Ansprüchen 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
ungelochten Bereiche einen geschlossenen Randstreifen (1236) des Filtermittels (123) bilden, der zur
Abdeckung der zwischen den randseitigen Vorsprüngen des geschlossenen Wandstreifens (120,
220) vorgesehenen Raucheinlaßöffnungen (1206, 2206) ausgebildet ist und an einen mit den gelochten
Bereichen (123a) versehenen Randbereich des Filtermittels angrenzt, welcher dem geschlossenen
Wandstreifen gegenüberliegt
18. Rauchmeldegerät nach einem der Ansprüche 1
bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren
Abschirmelemente (20a, 320a, 420a) und die inneren
Abschirmelemente (21a, 121a, 221a, 342a, 421a) an
dem bodensehig geschlossenen, vorzugsweise runden
Deckel (L) eines wenigstens zweiteiligen Gerätegehäuses randseitig ausgebildet sind.
19. Rauchmeldegerät nach einem der Ansprüche 1
bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächengebilde des Filtermittels aus Metall oder Kunststoff
besteht uns seine Löcher durch einen Stanz- oder ig einen Ätzvorgang erzeugt sind.
20. Rauchmeldegerät nach einem der Ansprüche 1
bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermittel so angeordnet ist, daß die Achsen seiner Löcher im
wesentlichen parallel zu den auf das Zentrum des is Dunkelraumes (22) ausgerichteten Begrenzungswänden (20c, 21h, 21c; 221c; 32Oq 420c; 421c) der
RauchdurchlaBöffnungen des Labyrinths ausgerichtet sind.
21. Rauchmeldegerät mindestens nah Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dadurch gekennzeichnet,
daß die äußeren Abschirmelemente (20a, 320a, 420a) in einem stumpfen Winket und die inneren
Abschirmelemente (21a, 121a, 221a, 342a, 421a) im
wesentlichen senkrecht zum Boden des Deckels (L) ausgerichtet sind.
22. Rauchmeldegerät mindestens nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige
äußere Abschirmelemente (20a) eine sich über die inneren Abschirmelemente (21 a) erhebende Verlän- m
gerung aufweisen, die jeweils mit einer für eine Schnappverbindung mit einem Grundkörper (30)
des Gerätegehäuses eingerichtete Auskerbung (2Od) versehen ist.
35
Applications Claiming Priority (1)
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