DE2811657B2 - Vorrichtung zum Festklemmen eines Aufzeichnungsträgers während des Druckvorganges bei Hochgeschwindigkeitsdruckern - Google Patents
Vorrichtung zum Festklemmen eines Aufzeichnungsträgers während des Druckvorganges bei HochgeschwindigkeitsdruckernInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Festklemmen eines Aufzeichnungsträgers während
des Druckvorganges bei Hochgeschwindigkeitsdnikkern
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In Hochgeschwindigkeitsdruckern, die nach dem Anschlagprinzip arbeiten, ist es erforderlich, daß der
Aufzeichnungsträger während des Druckvorganges in einer straffen oder gespannten Lage gehalten ist Es ist
allgemein bekannt daß in Typentrommeldruckem das zu bedruckende Papier die Tendenz aufweist sich in
Trommeldrehrichtung zu bewegen, da das Papier mit der Trommel in Berührung kommt In der gleichen
ίο Weise versucht das Papier bei Typenbanddruckern sich
in horizontaler Richtung zu bewegen, da sich das Band horizontal durch die Druckstation bewegt Bei Zeilendruckern,
in denen jeweils eine Zeile gleichzeitig gedruckt wird, rückt das Papier jeweils nach dem
Bedrucken einer Zeile um ein Stück vor. Während des Zeilenvorschubs sollte sich der Aufzeichnungsträger,
obwohl er gestrafft ist und unter Spannung steht, frei über die Druckstation bewegen. Dagegen ist es
erforderlich, daß für einen exakten Druck einer Zeile während der Anschläge der Hämmer auf den Zeichen
der Aufzeichnungsträger in Ruhestellung gehalten ist, wobei die anzuschlagenden Zeichen sich auf einer
rotierenden Trommel oder auf einem sich bewegenden Typenhand befinden.
Die eingangs beschriebene Vorrichtung, die aus der US-PS 35 50 745 bekannt ist, erfüllt die vorstehend
genannten Bedingungen weitgehend. Nachteilig ist jedoch bei dieser Vorrichtung, daß zum Festklemmen
und Freigeben des Aufzeichnungsträgers mehrere quer zur Vorschubrichtung angeordnete Elektromagneten
erforderlich sind, wobei der Aufzeichnungsträger zwischen den Elektromagneten und mit diesen zusammenwirkenden
Haltegliedern hindurchgeführt ist.
Die Halteglieder wirken unabhängig voneinander, wodurch ein gleichmäßiges Festklemmen des Aufzeichnungsträgers über dessen gesamte Breite nicht gewährleistet ist.
Die Halteglieder wirken unabhängig voneinander, wodurch ein gleichmäßiges Festklemmen des Aufzeichnungsträgers über dessen gesamte Breite nicht gewährleistet ist.
Ferner ist die Anordnung von mehreren Elektromagneten und entsprechend vielen, unabhängig voneinander
wirkenden Haltegliedern relativ aufwendig.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der nach der US-PS
35 50 745 bekannten Art dahingehend zu verbessern, daß bei einfacherem konstruktivem Aufbau ein gleichmäßiges
Festklemmen des Aufzeichnungsträgers über seine gesamte Breite gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Dadurch, daß die Halteglieder über ein flexibles Glied miteinander in Querverbindung stehen, erfolgt über dieses ein Ausgleich der Andruckkraft der Halteglieder, derart, daß sämtliche Halteglieder etwa die gleiche Andruckkraft auf den Aufzeichnungsträger ausüben. Der Aufzeichnungsträger wird während der Druckphase über seine gesamte Breite gleichmäßig straff bzw. gespannt und damit in einer exakten Lage gehalten.
Dadurch, daß die Halteglieder über ein flexibles Glied miteinander in Querverbindung stehen, erfolgt über dieses ein Ausgleich der Andruckkraft der Halteglieder, derart, daß sämtliche Halteglieder etwa die gleiche Andruckkraft auf den Aufzeichnungsträger ausüben. Der Aufzeichnungsträger wird während der Druckphase über seine gesamte Breite gleichmäßig straff bzw. gespannt und damit in einer exakten Lage gehalten.
Ferner ist vorteilhaft, daß zur Steuerung der Halteglieder nur eine einzige elektromagnetische
Steuervorrichtung erforderlich ist.
Vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen, Ausführungsbeispiele sind in den
anliegenden Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Hoch-
<>5 geschwindigkeitsdruckers, in dem die erfindungsgemäße
Vorrichtung eingesetzt werden kann;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Teils des Druckers gemäß Fig. 1 und eine Papierhaltevor-
richtung;
F i g. 3 eine Draufsicht auf die Papierhaltevorrichtung gemäß F i g. 2;
F i g. 4 eine vergrößerte Seitenansicht der Papierhaltevorrichtung;
Fig.5 eine vergrößerte Seitenansicht eines Haltegliedes;
F i g. 6 eine vergrößerte Teildraufsicht einer Modifikation der Haltevorrichtung gemäß F i g. 3;
F i g. 7 eine Seitenansicht entlang der Ebene 8-8 von
F i g. 6 und
F i g. 8 eine Seitenansicht entlang der Ebene 9-9 von Fig.6.
In F i g. 1 ist e'.n Drucker dargestellt, in dem die
Vorrichtung gemäß der Erfindung verwendet wird. Dieser Drucker 10 enthält senkrechte Seitenplatten 12
und 14, in denen ein schwenkbarer Typenbandrahmen 16, eine Druckhammerbank 18, die auf Wellen 24 und 26
angeordneten Papiertransportriemen 20 und 22, eine Stromversorgungs- und Servosteuereinheit 28 sowie
weitere später im einzelnen beschriebene Teile vorgesehen sind. Ein Ein-Aus-Schalter 30 ist unten
rechts an der Vorderseite des Druckers angeordnet, ein Start-Stopp-Schalter 32 und ein Formulartransportschalter
34 sind oben rechts an der Vorderseite des Druckers und ein Belegtransportmechanismus 36 an der
rechten Seite des Druckers angeordnet. Ein Transformator 38 und ein Gebläse 40 befindet sich unterhalb des
schwenkbaren Rahmens 16; das Gebläse dient zum Kühlen der verschiedenen Teile des Druckers.
Formularpapier oder ähnliches Aufzeichnungsmaterial kann mittels der Papiertransportriemen 20, 22 von
einem Formularstapel unterhalb des schwenkbaren Typenbandrahmens 16 an der Druckstation zwischen
einem Typenband 54 und der Druckhammerbank 18 !5
vorbei nach oben und durch einen Ausgabeschlitz an der Rückseite des Druckers nach hinten transportiert
werden.
Fig.2 zeigt einen Teil des Druckers, bei dem die Vorrichtung 16 aus Vereinfachungsgründen weggelassen
wurde. Wie dargestellt (sh. auch Fig. 3), trägt ein Rahmen 70 die verschiedenen Teile der Vorrichtung.
Auf einem Z-förmigen Glied 72 sind mehrere nach oben stehende Platten 74 befestigt, an denen sind Papierhalteglieder
76 in Form von länglichen neben der Druckstation miteinander ausgerichteten Blöcken vorgesehen.
Zwischen den Haltegliedern 76 sind jeweils Stützelemente 78 in Form von Seilscheiben vorgesehen,
die auf Stiften gelagert sind. Letztere sind auf einem Winkelblech 80 des Rahmens 70 befestigt. Aus den
Zeichnungen geht hervor, daß drei Seilscheiben mit vier Haltegliedern zusammenwirken, wobei zwei Seilscheiben
identisch aufgebaut sind und die dritte Seilscheibe sich von diesen zwei Seilscheiben unterscheidet, was
später noch im einzelnen beschrieben wird. Ein nach oben stehendes Seitenteil 82 des Rahmens 70 dient zur
Befestigung von einem Ende eines flexiblen Gliedes 84, z. B. Stahlseils. Dieses wird in einer gesicherten Lage in
den Rillen der Halteglieder 76 geführt, wobei es teilweise um die als Seilscheiben ausgebildeten Stützele- e>o
mente 78 und um ein Führungsglied 86 geführt wird, wonach es an dem nach oben stehenden Seitenteil 90
des Rahmens 70 befestigt wird. Das rechte Ende des flexiblen Gliedes 84 (Fig. 2 und 3) enthält einen
Sperring 92 (F i g. 3), der mit diesem verbunden ist und fi
mittels einer Mutter 94 am Bügel 93 (Fig. 2) auf eine gewünschte Kabelspannung eingestellt wird.
In der Draufsicht in Fig.3 sind die Haltcgücdcr 76
und zwischen diesen Stützelemente 78 zu sehen, wobei auf einem Stift 98 ein Stützelement 96 in Form einer
doppelten bzw. einer gesplitteten Seilscheibe verwendet wird. Der Stift 98 ist auf einem abgewinkelten Bügel 100
(F i g. 4) befestigt, der außerdem eine elektromagnetisch betätigbare Spannungssteuervorrichtung zur Veränderung
der Längsspannung im flexiblen Glied 84 enthält. Diese weist ein Spannungssteuerglied 102 in Form einer
modifizierten Seilscheibe auf einem Schwenkarm 104 auf. Auf dem Bügel 100 ist ein Elektromagnet 108
befestigt Des weiteren sind mit dem Bügel 100 ein U-förmigesTeil 110 durch Schrauben 112 und 114 sowie
ein Stift 106, um den der Schwenkarm 104 schwenkbar ist, befestigt. Der Elektromagnet 108 enthält einen
Anker 116, der durch eine Feder 118 vorgespannt d. h.
gegen den Bereich 120 des Schwenkarms 104 gedrückt wird. Dadurch wird das Spannungssteuerglied 102 von
dem Stützelement % weggedrückt.
Wie aus F i g. 4 hervorgeht, weist das Stützelement % die Form einer Doppelscheibe auf, wobei die benachbarten
Flansche entfern«, sind, so daß für das in Form eines Stahlseils ausgebildete flexible Glied 84 gekrümmte
bzw. spiralförmige Rillen entstehen und eine Führung des Gliedes 84 möglich ist von dem Halteglied 76 an der
linken Seite neben dem Stützelement % entlang eines unteren Rillenbereichs auf dem Stützelement 96, um das
Spannungssteuerglied 102 und einem Teil der oberen Rillen auf dem Stützelement 96 zu dem Halteglied 76 auf
der anderen, d. h. auf der rechten Seite des Stützelements 96. Eine äußere Führungsplatte 130 bildet einen
Pfad für den Aufzeichnungsträger 132, wenn dieser an den Haltegliedern 76 durch die Druckstation bewegt
wird. In F i g. 4 sind teilweise ein Druckhammer 134, der um einen Stift 136 verschwtnkbar ist, und ein
Typenband 138 zu sehen, das von den Druckhämmern 134 gegen eine Trommel oder ein ähnliches Gegenlager
137 angeschlagen wird. Entlang des Druckpfades ist ein Farbband 139 zwischen dem Aufzeichnungsträger 132
und dem Typenband 138 angeordnet.
In Fig.5 ist ein Halteflächenglied 140 gezeigt, das
lose auf einem Stift 142 angeordnet ist, welcher an der Unterseite eines Haltegliedes 76 befestigt ist, so daß das
Halteflächenglied 140 um einen geringen Betrag verschwenkt werden kann, was durch den Pfeil 144
angedeutet ist. Dadurch paßt sich die Haltefläche der Form der äußeren Führungsplatte 130 an.
Für den Betrieb der Papierhaltevorrichtung wird das flexible Glied 84 teilweise um das Stützelement 78, um
das Stützelement 96, um die elektromagnetisch betätigbare Spannungssteuerungsseilscheibe 102 gespannt, so
daß infolge der Kraftwirkung der Feder 118 jedes der
Halteglieder 76 eine Spannung von 0,09 kg als Haltekraft erzeugt. Dies geschieht dadurch, daß die
Feder 118 (F i g. 4) eine Kraft auf den Anker 116 ausübt,
der diese auf den Bereich 120 des Schwenkarms 104 überträgt. Letzterer drückt das Spannungssteuerglied
102 von dem als gesplittete Seilscheibe 96 ausgebildeten Stützelement 96 weg. Durch diese Festlegung wird
erreicht, daß die Halteglieder 76 stets gegen den Aufzeichnungsträger 132 drücken bzw. mit diesem in
Verbindung stehen, wobei das flexible Glied 84 nur eine geringe Spannung aufweist. Wenn der Elektromagnet
108 betätigt wird, so wird der Anker 116 in F i g. 4 nach
links gestoßen, wodurch der Schwenkarm 104 mit der an diesem befestigten Seilscheibe 102 von dem Stützelement
% weggeschwenkt wird, wodurch das flexible Glied 84 stärker gespannt wird. Dadurch steigt die
Andruck- bzw. Hakekraft vor. 0,09 kg auf etwa !,S kg, so
daß der Aufzeichnungsträger 132 zum Zeitpunkt des Anschlages des Hammers 134 gegen das Typenband 138
in einer exakten Lage gehalten wird. Die als Seilscheiben ausgebildeten Stützelemente 78 sind
begrenzt drehbar ebenso wie das Stützelement 96, wohingegen das Spannungssteuerglied 102 lediglich
durch das Verschwenken des Schwenkarms 104 um den Stift 106 bewegbar ist.
Während des Betriebes wird der Elektromagnet etwa 5 Millisekunden nach dem Ende des Formulartransportes
erregt. Die Zeit für den Druck einer Zeile beträgt etwa 10 Millisekunden, wonach der Aufzeichnungsträger
auf die nächste zu bedruckende Zeile vorgeschoben wird, d. h. die Vorschubzeit beträgt etwa 15 Millisekunden.
In Fig.6 ist eine Modifikation gezeigt, die in bezug
auf die Verwendung der in F i g. 3 gezeigten Stützelemente 78 bestimmte Vorteile aufweist. Der Rahmen 70
trägt wiederum die verschiedenen Teile der Vorrichtung, die ein Z-förmiges Glied 72 (F i g. 2) enthält, an
dem mehrere nach oben stehende Platten 74 befestigt sind, die die entsprechenden Papierhalteglieder 76
tragen. Zwischen den Haltegliedern 76 sind flexible Stützelemente angeordnet, die allgemein mit 150
bezeichnet sind (in F i g. 6 ist nur ein einziges zu sehen, das an der linken Seite des Rahmens angeordnet ist,
wobei jedoch ein ähnliches Stützelement ISO an der rechten Seite des Rahmens 70 angeordnet ist). Diese
flexiblen Elemente können anstelle der in Fig.3 verwendeten Stützelemente 78 in Form von Seilscheiben
unter Ausnützung des der Erfindung zugrundeliegenden Wirkungsprinzips verwendet werden und somit
an dem Winkelblech 80 befestigt sein. Die flexiblen Elemente 150 werden an Winkelplatten 152 (Fig. 7)
angeordnet, wobei dies mit Hilfe von Schrauben 154 oder ähnlichen Befestigungsmitteln erfolgen kann. Ein
flexibler Arm 162 des flexiblen Elements 150 ist von dem Basisteil 160 nach unten gerichtet und weist am unteren
Armteil ein gewölbtes bzw. bogenförmiges Führungsteil 164 für das flexible Glied 84, z. B. in Form eines flexiblen
Stahlseils auf. Dieser gewölbte bzw. bogenförmige Teil ist vergrößert und mit einer Kerbe oder mit einer Rille
versehen und bildet die Führung und Lagerung für das flexible Glied 84.
In der Mitte des Rahmens 70 (in Richtung zur rechten
Seite in Fig. 6) sind ein Paar flexible Stützelemente zu sehen, die allgemein mit 170 und 172 bezeichnet sind.
Das Element 172 weist einen Basisbereich 174 auf, der mittels einer Schraube oder eines ähnlichen Befestigungselementes
176 und eines Stiftes 178, der mit dem Bereich 174 zusammengefaßt ist am kurzen Fuß einer
Winkelplatte 180 befestigt ist. Ein flexibler Armbereich 182 des Führungsgliedes 170 erstreckt sich aus dem
Basisbereich 174 heraus und weist einen mit diesem verbundenen bogenförmigen Führungsteil 184 für das
flexible Glied 84 auf. Der gebogene Teil 184 ist an seiner Peripherie mit einem Ausschnitt versehen, der der
Führung des flexiblen Gliedes 84 dient (sh. Fig.8). In
ähnlicher Weise ist das Stützelement 172 mit seinem Basisbereich 186 mittels einer Schraube 188 oder einem
ähnlichen Befestigungsmittel und einem Stift 190 am kurzen Fuß der Winkelplatte 180 befestigt. Der flexible
Armbereich 192 des Gliedes 172 erstreckt sich aus dem Basisbereich 186 heraus und endet an einem Führungsteil
194 für das flexible Glied 84. Der Teil 194 ist gebogen und weist einen Ausschnitt in der Peripherie
für das flexible Glied 84 auf. Wie aus F i g. 8 hervorgeht, _sind die peripheren Ausschnitte der beiden bogenförmigen
Teile 184 und 194 zusammengefügt und in entgegengesetzter Lage angeordnet, so daß die
gewünschte Führung über die Zwischenbereiche der gekrümmten bzw. bogenförmigen Teile 184 und 194
erfolgen kann. Die Winkelplatte 180 für die Befestigung der flexiblen Stützelemente 170 und 172 ist ähnlich
beschaffen wie die Winkelplatte 152 für die Befestigung des flexiblen Stützelementes 150, d. h. die Platte 180
enthält entsprechend den Stiften 156 der Platte 152
ίο ebenfalls ein Paar Stifte 196 (in Fig.8 ist nur einer zu
sehen) für die Sicherung am Winkelblech 80. Der kurze Fuß der Platte 180 enthält ebenfalls zusätzlich zu den
öffnungen für die Schrauben 176 und 188 öffnungen für
die Stifte 178 und 190, so daß eine exakte Positionierung
und eine starre Befestigung der Elemente 170 und 172 an der Platte 180 möglich ist.
Die Konstruktion des flexiblen Elementes 150 ist verhältnismäßig einfach für die Erzeugung des Basisbereichs
160 mit dem flexiblen integrierten Armbereich 162, der sich nach außen erstreckt und normalerweise
freitragend ist, so daß der Führungsteil 164 getragen wird. Ebenso ist die Konstruktion der Elemente 170 und
172 und die Befestigung der flexiblen Armbereiche 182 und 192 in einer nach außen stehenden Weise unter
einem Winkel von dem Basisbereich 174 und 176 in freitragender Art zur Unterstützung der bogenförmigen
Führungsteile 184 und 194 relativ einfach. Wie aus den F i g. 6 und 8 hervorgeht, liegt der flexible Armbereich
182 des Elementes 170 über dem flexiblen Armbereich 192 des Elementes 172 in einer sich überlappenden
Weise, um den bogenförmigen Teil 184 in eine Ebene zu bringen, die unmittelbar über der Ebene des bogenförmigen
Teils 194 liegt. Es versteht sich, daß die Konstruktion der Elemente 170 und 172 ähnlich ist, daß
jedoch Teile in entgegengesetzter Anordnung vorgesehen werden müssen, so daß die erforderliche Überlappung
der flexiblen Armbereiche 182 und 192 entsteht.
Die Arbeitsweise der Haltevorrichtung wurde im vorangehenden im Zusammenhang mit der Verwendung
von Seilscheiben als Stützelemente 78 und einer gesplitteten Seilscheibe als Stützelement 96 (F i g. 2, 3
und 4) beschrieben, wobei durch die Betätigung eines Elektromagnets 108 ein Spannungssteuerglied 102
verschwenkbar ist, so daß die Spannung des um die Seilscheiben geführten flexiblen Gliedes 84 erhöht wird,
wodurch bei leichter Umdrehung der Scheiben auf einen strammen Grad übergegangen wurde.
Wenn flexible Stützelemente anstelle der Seilscheiben (F i g. 6, 7 und 8) eingesetzt werden, wird bei der
Erregung des Elektromagneten 108 durch die Verschwenkung des Arms 104 bewirkt, daß das Spannungssteuerglied
102 eine erhöhte Spannung des flexiblen Gliedes 84 entlang des Pfades über die Halteglieder 76
und um die gekrümmten Bereiche der Führungsteile der verschiedenen flexiblen Elemente 150,170,172 hervorruft
Die Straffung des flexiblen Gliedes an den gekrümmten bzw. bogenförmigen Teilen der flexiblen
Stützelemente bewirkt daß diese eine leichte Verschiebung ausführen. Diese Bewegung wird erlaubt und
gesteuert durch die über das flexible Glied 84 teilweise angelegte Kraft und durch die Flexibilität des
Armbereichs 162 des Elementes 150, des Armbereichs 182 des Elementes 170 und des Armbereichs 192 des
Elementes 172. Die flexiblen Stützelemente 150,170 und 172 bestehen vorzugsweise aus plastischem Material.
Bezüglich des Betrages der vorgenannten Bewegung oder Schwingung der flexiblen Elemente kann gesagt
werden, daß die bogenförmigen Teile 184 und 194 von
den zentralen Stützelementen 170 und 172 um einen Betrag von etwa 0,75 mm bewegt werden, wogegen die
bogenförmigen Teile 164 der Stützelemente 150 an jeder Seite der mittleren Stützelemente um 0,375 mm
verschoben werden bzw. hin- und herschwingen. Unter diesen Bedingungen bleibt das Stahlseil ausgebildete
flexible Glied 84 in den peripheren Oberflächen der entsprechenden bogenförmigen Teile, wobei diese Teile
eine Bewegung oder ein Schwingen um einen geringen Betrag durch die Flexibilität der Zwischenarmbereiche
zulassen. In der gleichen Weise bleibt das Seil in den jeweiligen peripheren Spuren der als Seilscheiben
ausgebildeten Stützelemente 78 und 96 liegen, wobei ein Anspannen des Seils eine leichte Rotation der
Seilscheiben verursacht.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
- Patentansprüche:!. Vorrichtung zum Festklemmen eines Aufzeichnungsträgers während des Druckvorganges bei Hochgeschwindigkeitsdruckern mit mehreren, gleichmäßig einwirkenden Haltegliedern, die voneinander beabstandet und quer zur Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers ausgerichtet sind und die sich mit diesem in ständigem Kontakt befinden, wobei mittels einer elektromagnetischen Steuervorrichtung in Abhängigkeit vom Zeilenvorschub bzw. Druckvorgang das Festklemmen dadurch aufgehoben bzw. bewerkstelligt ist, daß die Halteglieder auf dem Aufzeichnungsträger schwach oder fest aufliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteglieder (76) über ein flexibles Glied (84) miteinander in Querverbindung stehen, wobei zwischen den Haltegliedern in alternierender Folge Stützelemente (78, 96,150, 170,172) für das flexible Glied (84) so angebracht sind, daß bei Straffung des flexiblen Gliedes (84) die Andruckkraft der Haltegiieder (76) auf den Aufzeichnungsträger (132) erhöhbar ist und daß die Steuervorrichtung als eine Spannungssteuervorrichtung (96, 102, 104,108, 116, 118) zur Veränderung der Längsspannung im flexiblen Glied (84) ausgebildet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungssteuervorrichtung (96, 102. 104,108, 116, 118) eines der Stützelemente (96) enthält, daß ein bewegbares Spannungssteuerglied (102) von dem Aufzeichnungsträger (132) weiter entfernt als das Stützelement (96) angeordnet ist und daß das flexible Glied (84) um das Stützelement (96) und das Spannungssteuei glied (102) geführt ist, so daß eine Entfernung des Spannungssteuergliedes (102) von dem Stützelement (96) eine Straffung des flexiblen Gliedes (84) bewirkt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannungssteuerglied (102) auf einem verschwenkbaren Arm (104) angeordnet ist, der durch einen Elektromagnet (108) verschwenkbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannungssteuerglied (1Ό2) eine eine Rille aufweisende Seilscheibe ist, in der das flexible Glied (84) geführt ist.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1—4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (78, 96) aus Seilscheiben bestehen, die jeweils zur Führung des flexiblen Gliedes (84) eine Rille enthalten.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1—4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (150, 170, 172) aus bogenförmigen Führungsteilen (164, 184, 194) bestehen, die jeweils an einem flexiblen Arm (162, 182, 192) angeordnet sind und zur Führung des flexiblen Gliedes (84) jeweils eine Rille aufweisen.
- 7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das flexble Glied (84) aus einem Seil besteht.
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