DE2811648C2 - Blindstichnähmaschine - Google Patents

Blindstichnähmaschine

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DE2811648C2
DE2811648C2 DE2811648A DE2811648A DE2811648C2 DE 2811648 C2 DE2811648 C2 DE 2811648C2 DE 2811648 A DE2811648 A DE 2811648A DE 2811648 A DE2811648 A DE 2811648A DE 2811648 C2 DE2811648 C2 DE 2811648C2
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sewing machine
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thread
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Masato Tokio/Tokyo Sugawara
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B1/00General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/24General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making blind-stitch seams
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/04Lower casings
    • D05B73/12Slides; Needle plates
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

20
Die Erfindung betrifft eine Blindstichnähmaschine nach dem Oberbegriff des einzigen Anspruches.
Eine derartige Blindstichnähmaschine ist aus der US-PS 21 93 180 bekannt Bei dieser Blindstichnähmaschine ist es zwar möglich, die Überwendlichnaht mit auszuführen, die bei Überwendlichnähmaschinen bekannte Stichbildezunge kann jedoch bei dieser vorbekannten Konstruktion nicht zum Einsatz kommen, so daß insbesondere bei dünnen Stofflagen ein Kräuseln im Nahtbereich auftreten kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße blindstichnähmaschine derart zu verbessern, daß bei der Bildung der Ü'verwendlichstiche kein Kräuseln, d. h. Zusammenziehen der Stofflagen, insbesondere bei dünnen Stoffen, im Nf -,!bereich auftritt
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs genannten Merkmale.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Anspruch und aus der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Blindstichnähmaschine anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert sind. Dabei zeigt
F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Blindstichnähmaschine in der Vorderansicht;
F i g. 2 die in F i g. 1 wiedergegebene Nähmaschine in der Seitenansicht;
F i g. 3 die Nähmaschine, welche in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist, in der Ansicht von unten;
F i g. 4 den Schwenkmechanismus eines ersten Schlei- jo fenbildners in der Vorderansicht;
F i g. 5 den Schleifenbildnerträger, der in Verbindung mit dem Schwenkmechanismus für den ersten Schleifenbildner von F i g. 4 verwendbar ist, in Vorderansicht;
F i g. 6 einen Schwenkmechanismus für einen zweiten Schleifenbildner in der Vorderansicht;
F i g. 7A bis 7F perspektivische Darstellungen, welche die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Blindstichnähmaschine im Fall der Verwendung zweier Fäden wiedergeben;
Fig.8 in vergrößerter Darstellung den Stich, der durch die Arbeitsabläufc nach den Fig.7(A) bis 7(F) erhalten wird;
F i g. 9A bis 9F ähnlich wie F i g. 7(A) bis 7(F) die Arbeitsschritte im Falle der Verwendung dreier Flächen; und
Fig. 10 eine ähnliche Darstellung wie Fig.8, wobei aber der Stich wiedergegeben ist, der durch die Arbeits
schritte der F i g. 9(A) bis 9(F) erhalten wurde.
Im folgenden wird zunächst auf Fig. 1 bis 3 Bezug genommen, in denen die Gesamtkonstruktion einer Nähmaschine, bei der die Erfindung verwirklicht ist wiedergegeben ist
Der Schwenkmechanismus für den ersten Schleifenbildner ist in der Weise aufgebaut daß eine Antriebswelle 10 ein exzentrisches Drehteil, eine Kurbel oder ein Universalgelenk aufweist woran ein Schleifenbildnerträger 12 über einen geeigneten Gestängemechanismus in der Weise angeschlossen ist daß der Schleifenbildnerträger verschwenkt oder in eine Schwingbewegung versetzt werden kann. Ein erster Schleifenbildner 11, der Hakenform hat ist am vorderen Ende des Schleifenbildnerträgers 12 in der Weise angebracht daß er auf einem Kreisbogen eine Hin- und Herbewegung ausführen kann.
Bei dem in F i g. 4 gezeigten Ausfuhrungsbeispiel des Schwenkmechanismus für den ersten Schleifenbildner ist eine exzentrische Drehscheibe 13, welche an der Antriebswelle 10 befestigt ist drehbar an einem Ende eines Armes 14 angepaßt Das andere Ende des Armes 14 ist schwenkbar mit einem Hebel 16a, also einem von zwei Hebeln 16a und 166 verbunden, die an den beiden Enden einer Welle 15 befestigt sind, die wiederum schwenkbeweglich mit dem Rahmen 1 der Nähmaschine in Verbindung steht Der andere Hebel, nämlich 16/>, ist über eine Stange 17 mit einem Hebel 19 verbunden, der an einem Ende einer Welle 18 befestigt ist die wiederum schwenkbar mit dem Maschinenrahmen 1 in Verbindung steht Der Schleifenbildnerträger 12 ist am anderen Ende der Welle 18 befestigt
Der Schleifenbildnerträger 12, der in den F i g. 1 bis 4 wiedergegeben ist ist wie in F i g. 5 beschrieben ist so konstruiert, daß der Schleifenbildner 11 direkt an dem Schwenkhebel 12/4 angebracht ist der am anderen Ende der Welle 18 befestigt ist
Eine Drehscheibe 23, die an der Antriebswelle 10 befestigt ist weist einen exzentrischen Abschnitt auf, der einen schrägen Vorsprung 23a hat der mit einer der Kreuzmuffen 24 drehbar ist Die andere Kreuzmuffe 24 ist fest an einem Zapfen 25a angebracht, der durch einen gegabelten Hebel 25 passend hindurchragt Eine Stange 26 ist an dem gegabelten Hebel 25 angebracht Ein runder Abschnitt 26a, der so ausgebildet ist daß er sich von der Stange 26 aus aufbaucht, ist passend in einem Lagerring 27a aufgenommen, der an Jem Hebel angebracht ist und dessen anderes Ende schwenkbar mit dem Maschinenrahmen I virbunden ist, so daß die Stange 26 frei gerichtet und gedreht werden kann. Der zweite Schleifenbildner 21 ist am vorderen Ende der Stange 26 angeordnet
Die Arbeitsweise der Nadel sowie der beiden Schleifenbildner bei dem tatsächlichen Nähvorgang ist in den Fig.7(A) bis 7(F) für den Fall zweier Fäden und F i g. 9(A) bis 9(F) für den Fall dreier Fäden gezeigt.
Zunächst werden die Nähschritte für den Fall der verwendeten zwei Fäden unter Bezugnahme auf die F i g. 7(A) bis 7(F) beschrieben:
Im Betrieb der Nähmaschine wird eine Nadel 3 dazu gebracht, ihren Faden 3A in ein textiles Werkstück 2 einzutragen, wie sich aus F i g. 7(A) ergibt. Anschließend wird ein Schleifenbildnerfaden 11Λ in den Zwischenraum zwischen der Nadel 3 und ihrem Faden 3,4 durch den ersten Schleifenbildner 11, wie sich aus Fig. 7(B) ergibt, eingetragen. Wie aus den F i g. 7(C) und 7(D) ersichtlich ist, ergreift der zweite Schleifenbildner 21, während die Nadel 3 zurückgezogen wird, den Faden HA
des ersten Schleifenbildners 11 hakenartig und zieht dessen Schleife UB auf. Dann wird der erste Schleifenbildner ti zurückgezogen. Die Nadel 3 wird eingeführt und trägt ihren Faden 3Λ in die aufgezogene Schleife 115, wie aus Fig.7(E) ersichtlich ist Schließlich wird der zweite Schleifenbildner 21 zurückgezogen und gibt die Schleife UB frei Die Nadel 3 wird zusammen mit ihrem Faden 3Λ, wie sich aus F i g. 7(F) ergibt, in das Werkstück 2 hineingedrückt
Diese Schritte werden wiederholt, woraus sich das in F i g. 8 dargestellte Stichmuster ergibt
Die Nähschritte im Falle der Verwendung dreier Fäden werden nachfolgend beschrieben. Zunächst wird die Nadel 3 in das Werkstück 2 hineingedrückt, wobei sie ihren Faden 3Λ trägt, wie in Fig.9A gezeigt ist Dann wird ein Schleifenbildnerfaden HA in den Zwischenraum zwischen der Nadel 3 und ihrem Faden 3A durch den erstefl Schleifenbildner 11 eingetragen, wie sich aus F i g. 9(B) ergibt Wie die F i g. 9(C) und 9(D) zeigen, erfaßt der zweite Schleifenbildner 21, während die Nadel 3 zurückgezogen wird und der zweite Schleifenbildner 21 in die Schleifen 115 des Fadens IM des ersten Schieifenbildners zusammen mit einem Faden 21A des zweiten Schleifenbildners eingetragen wird, hakenartig den Faden IiA. Dann wird der erste Schleifenbildner 11 zurückgezogen. Die Nadel 3 wird eingeführt und trägt ihren Faden ZA in die Schleife des Fadens 21A des zweiten Schleifenbildners 21, wie aus F i g. 9(E) ersichtlich ist Schließlich wird der zweite Schleifenbildner 21 zurückgezogen und gibt die Schleife 8ß des Fadens des ersten Schleifenbildners frei Die Nadel 3 wird in das Werkstück 2 zusammen mit ihrem Faden 3A eingedrückt wie aus F i g. 7(F) ersichtlich ist Diese Schritte werden wiederholt und geben das in F i g. 13 dargestellte Stichmuster mit Überwendlichstichen. Die Bezugszeichen 4,5,6, 3s 7 und 8 bezeichnen eine Stichplatte, eine Nadelführung eine Stichbildezunge, einen Druckfuß bzw. eine Einstelleinrichtung.
Obwohl die vorstehende Beschreibung sich auf Betriebsweiser, bezieht bei denen das textile Werkstück 2, wie beim Bezugszeichen 2A gezeigt, hereingeschwenkt wird, um den Nähvorgang mittels der erfindungsgemäßen Nähmaschine ausführen zu können, ist es doch klar, daß die Erfindung nicht auf eine derartige Anwendung beschränkt ist sondern auch anders eingesetzt werden kann, wobti mehr als zwei Werkstütklagen übereinandergelegt und miteinander vernäht werden. Die Nähmaschine nach der Erfindung braucht nicht speziell nach der Art der zu nähenden textlien Werkstücke ausgewählt zu werden, sondern läßt sich sowohl zum Nähen von Unterwäsche, Wäschestücken allgemein, als auch von Oberbekleidung und Mänteln verwenden. Im Falle von Unterbekleidung können die Nähschritte darüber hinaus an jedem vorher eingestellten Stich durch Einstellung eines Werkstück-Hebemechanismus bewirkt werden. In der Zeichnung sind Beispiele gezeigt, bei denen die Nähoperationen bei jedem zweiten Stich ausgeführt werden.
Mittels der erfindungsgemäßen Nähmaschine ist es andererseits möglich, die Seiten der Stiche umzukehren, wobei also oben und unten verdreht werden, wenn die Arbeitsweisen der Nadel und der beiden Schleifenbildner umgedreht werden.
Hier'ii' 11 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Blindstichnähmaschine mit einem Schleifenbildner und einem Schleifenspreizer sowie einer Bogennadel zum gleichzeitigen Mitausführen eines Überwendlichstiches, wobei der Schleifenbildner auf der Nadeleinstichseite angeordnet und in Nahtrichtung hin- und herbewegbar ist dadurch gekennzeichnet, daß auch der Schleifenspreizer (21) auf der Nadeleinstichseite angeordnet und auf einer geschlossenen, dreidimensionalen Schleifenkurve sattelformartig derart synchron mit dem Schleifenbildner (11) bewegbar ist daß er auf einer Bahnkurve außerhalb der Ebene einer Stichbildnerzunge (6) auf wechselnden Seiten der gebildeten Naht läuft
DE2811648A 1977-03-18 1978-03-17 Blindstichnähmaschine Expired DE2811648C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP52029962A JPS5820640B2 (ja) 1977-03-18 1977-03-18 縁かがりとまつり縫いを同時になす縫製ミシン

Publications (2)

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DE2811648A1 DE2811648A1 (de) 1978-09-21
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ID=12290589

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DE2811648A Expired DE2811648C2 (de) 1977-03-18 1978-03-17 Blindstichnähmaschine

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JP (1) JPS5820640B2 (de)
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US4205616A (en) 1980-06-03
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