DE281132C - - Google Patents

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DE281132C
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carbon dioxide
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/50Carbon dioxide

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche zur Gewinnung der Kohlensäure durch Glühen alkalischer Erden dient. Die geglühten Körper sollen ihrerseits weitere technische Verwendung finden und die Kohlensäure selbst möglichst rein, insbesondere von Staub der geglühten Stoffe bleiben. Durch das Glühen werden die alkalischen Erden brüchig und zerfallen leicht zu Staub, welcher die praktische ίο technische Anwendung des geglühten Körpers und insbesondere noch den Transport in hohem Maße erschwert. Durch das Zerfallen in teilweise staubförmige Teilchen reißt die Kohlensäure, die zweckmäßig abgesaugt wird, den Staub aus den Erdalkalien mit und wird dadurch verunreinigt. Vorliegende Erfindung vermeidet nun diese Mißstände dadurch, daß die zu glühenden Körper mit ihrer Unterlage durch die Heizzone bewegt werden und keine Eigenbewegung erleiden.
Zwei Ausführungsformen des Erfin dungs-, gegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die Bewegung des Brenngutes auf einem Band,
Fig. 2 die Bewegung des Brenngutes auf einer Scheibe von der Seite gesehen,
Fig. 3 dieselbe Vorrichtung von oben gesehen. Der Ofen α ist von einem kegelförmigen Aufsatz b überdeckt, der einen Ventilator c trägt, durch welchen die entstehenden Gase in das Rohr d getrieben werden. An dem Kegel b befindet sich ein Einfülltrichter e mit beweglichem Absperrschieber f, durch welchen die in der Zeiteinheit einzuführende Menge geregelt werden kann. Das Karbonat gelangt nun auf eine Kettennäche g, die durch zwei Rollen h und i in ständiger Bewegung gehalten wird. In der Nähe der Abgabestelle der Kettenfläche g befindet sich der Ablaufkanal k, durch welchen das gebrannte Erdalkali entnommen wird. Zwischen den Kettenfiächen g befindet sich die Feuerung, die in beliebiger Weise ausgeführt werden kann. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein über Rollen / laufender Förderrost angenommen.
Die Einrichtung muß natürlich so getroffen sein, daß das Erdalkali vom Eintritt bis zur Ausgangstelle vollständig, aber doch nicht zuviel gebrannt wird. Zu diesem Zwecke ist einmal der Zufuhrkanal verstellbar, und dann sind sowohl die Geschwindigkeiten der Kettenfläche g als auch des Förderrostes I veränderlich und schließlich die zu den Kohlen tretende : Luftmenge den verlangten Bedürfnissen anpaßbar.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3 ruht das Erdalkali auf einer Scheibe m, die durch eine Anzahl Roste η beheizt ist. Über der Scheibe m liegt eine Anzahl von Kästen 0, durch die hindurch das angesaugte Gas in den Sammelkasten p gelangt, wo es vermittels des Rohres q abgesaugt wird. Dieses Rohr q dient gleichzeitig zum Tragen der Auffanggefäße als auch als Lagerhalter für die Drehscheibe m. Das gebrannte Gut wird durch Abstreifer r. so bewegt, daß es selbsttätig auf der zugehörigen Rutsche s weitergleitet. Das Brenn-
gut gelangt durch die in der Zeichnung nur angedeuteten Einfülltrichter auf die Scheibe m, wird durch die Scheibe unter Erhitzen weiterbewegt und schließlich durch den Abstreifer r herausbefördert. Diese Einrichtung eignet sich mehr für periodischen Betrieb, indem das Brenngut eine Zeitlang über den Rosten η verbleibt. Damit keine Kohlensäure verloren gehe, wird zweckmäßig die ganze Anlage unter
ίο eine Glocke gebracht, deren Verlängerung nach unten mit dem Rohre q zusammenhängt: Auch hier sind natürlich die Geschwindigkeiten veränderlich und die Verhältnisse allen Anforderungen in der Weise anpaßbar, daß der Betrieb rationell durchgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ■
    Vorrichtung zur Gewinnung von Kohlensäure aus den alkalischen Erden durch Glühen derselben, gekennzeichnet durch eine durch die Heizzone hindurch bewegbare Unterlage für das Glühgut.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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