DE2805229C2 - Stützanordnung für einen Behälter - Google Patents
Stützanordnung für einen BehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Stützanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs I. Eine Stützanordnung
dieser Art ist in der DE-OS 15 31 637 beschrieben, die sich mit einer Anordnung zum Aufrechterhalten der
Orientierung von Tieftemperaturbehältern in einem Schiff oder dergleichen befaßt. Dabei ist jeweils eine
Stütze der Stützanordnung an dem Behälter befestigt und steht von diesem in Richtung auf die Schiffskonstruktion
ab, während die zweite Stütze an der Schiffskonstruktion befestigt ist, wobei die beiden Stützen
über eine dritte isolierende Stütze zusammenwirken, die fest mit einer der beiden anderen Stützen verbunden ist.
Bei der bekannten Konstruktion ist für die Behälter eine feste Isolation vorgesehen, so daß die freie Beweglichkeit
im Bereich der Stützanordnungen nicht durch einen beweglichen Feststoff bzw. durch lose eingefülltes Isoliermaterial
beeinträchtigt werden kann.
Ausgehend vom Stande der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Stützanordnung
anzugeben, bei der auch bei einem zwischen dem Innenbehälter und dem Außenbehälter vorhandenen
beweglichen bzw. partikelförmigen Feststoff als Isolator eine freie Beweglichkeit zwischen den Stützcn-
teilen gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird durch die Stützanordnung gemäß dem Kennzeichenteil des Anspruchs 1 gelöst
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Behälteranordnung mit einer erfindungsgemäßen Stützanordnung;
F i g. 2 einen Querschnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1;
F i g. 2 einen Querschnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1;
F i g. 3 einen Längsschnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig.4 einen Teilquerschnitt längs der Linie 4-4 in
Fig.l;
F i g. 5 einen Querschnitt längs der Linie 5-5 in F i g. 4;
F i g. 5 einen Querschnitt längs der Linie 5-5 in F i g. 4;
F i g. 6 einen Querschnitt längs der Linie 6-6 in F i g. 1 und
Fig. 7 einen Querschnitt längs der Linie 7-7 in Fig. 1.
In den Zeichnungen ist die Behälteranordnung insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Ein Behälter
12 weist einen Außenbehälter 14 und einen Innenbehälter 16 auf, der sich im wesentlichen im Außenbehälter
I^ befindet(Fig. 1).
Der Außenbehälter 14 kann aus relativ starrem Material hergestellt sein und besitzt die erforderliche Festigkeit
zum Abstützen des Innenbehälters 16. Beispielsweise kann Jer Außenbehälter 14 aus Stahl, Aluminium
oder anderen metallischen Materialien, aus vorgeformten Platten zusammengeschweißt werden. Der in der
Zeichnung gezeigte Außenbehälter 14 ist ein länglicher Körper mit einem zylindrischen Abschnitt und sphärischen
bzw. nach außen gewölbten Endbereichen 20 und 22. Die Gesamtlänge des Behälters 12 beträgt etwa
12 m. An der Außenseite des Außenbehälters 14 sind in Längsrichtung verlaufende Verstärkungsschienen 24, 26
angeschweißt.
Im Innenbehälter 16 sind Pralleinrichtungen 28 vorgesehen,
welche die Bewegungen des auf Tiefsttemperatur herabgekühlten Materials im Innenbehälter 16
verringern und damit die Gefahren verkleinern, die sich aufgrund des bei Bewegungen des Materials wirksam
werdenden Effektes der freien Oberfläche ergeben könnten. Die Pralleinrichtungen 28 können mehrere
Prallbleche 30, 32 und 34 aufweisen, die im Innenbehälter asymmetrisch angeordnet sind. Ungleichmäßige Abstände
zwischen den Prallplatten haben die Tendenz, das Auftreten harmonischer Wellen zu reduzieren, wie
sie in Verbindung mit dem Effekt der freien Oberfläche bei auf Tiefsttemperatur herabgekühlten Flüssigkeiten
im Innenbehälter 16 auftreten können. Die in Fig. 2 sichtbare Prallplatte 34 kann als typisch für sämtliche
Prallplatten im Innenbehälter 16 gelten. Die Prallplatte 34 besitzt eine Vielzahl von Öffnungen 36 mit einem
Durchmesser von 2 bis 3 cm, die in einem konischen Bereich 38 vorgesehen sind. Eine Mittelöffnung 40 der
Prallplatte 34 schafft eine Verbindung zwischen den einzelnen Abschnitten des Innenbehälters 16. Eine weitere
Öffnung 42 dient zum Durchführen eines Füllrohres für das auf Tiefsttemperatur abgekühlte Material. Die
Prallplatte 34 wird durch einen Verstärkungsring 44. der mit der Innenwand des Innenbehälter 16 verschweißt
ist, starr gehaltert. In entsprechender Weise dienen Verstärkungsringe
46 und 48 der Halterung der Prallplattcn 30 und 32(1-'ig. 1).
Der Innenbehälter 16 besteht beispielsweise aus einem
leichten Material, beispielsweise aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung. Aluminium besitzt ein
niedriges spezifisches Gewicht, andererseits jedoch ei-
nen relativ hohen linearen Ausdehnungskoeffizienten. Im allgemeinen ist die Ausdehnung des Innenbehälters
16 bei Erwärmung und seine Zusammenziehung bei Abkühlung wesentlich größer als beim Außeiibehäher 14,
was auf die Unterschiede der linearen Ausdehnungskoeffizienten der verschiedenen Materialien für den Außenbehälter
14 und den Innenbehälter 16 und/oder auf die Tatsache zurückzuführen ist, daß der Innenbehälter
16 in unmittelbarem Kontakt mit der auf Tiefsttemperatur befindlicben Flüssigkeit steht. Der Innenbehälter 16
wird üblicherweise durch Verschweißen von Platten bzw. Blechen hergestellt
Der Innenbehälter J6 krümmt sich, wenn er mit einer Flüssigkeit sehr tiefer Temperatur gefüllt ist, zu einer
schwach konvexen Form mit nach oben hochstehenden Enden; dieser Effekt wird gelegentlich als »Bananen-Effekt«
bezeichnet. Der Innenbehälter 16 wird durch den Aüßenbehälter 14 abgestützt und im Abstand von diesem
gehalten, so daß der Zwischenraum zwischen den beiden Behältern m?t einer Isolation 50, beispielsweise
aus Perlit, Glasfasermaterial oder anderen bekannten Isolationsniaterialien gefüllt werden kann. Isolationsblöcke 52 sind auf der Außenseite des Zwischenraums
zwischen dem Innenbehälter 16 und dem Außenbehälter 14 angeordnet und dauerhafter gehaltert, als die Isolation
50, welche — in gewissem Umfang — verschiebbar bleibt. Es versteht sich, daß eine Isolation auch zwischen
den gewölbten Endbereichen 20, 22 des äußeren Behälters 14 und den gewölbten Endbereichen 82, 84
des inneren Behälters 16 vorgesehen sein kann.
In Fig.4 der Zeichnung sind erste Halterungs- oder
Stützeinheiten 54 besonders deutlich dargestellt. Die Stützeinheit 54 besitzt eine erste Stütze 56, die mit dem
Innenbehälter 16 im Bereich einer Verstärkungsplatte 58 verschweißt ist, und zwar über eine Basisplatte 60.
Die erste Stützeinheit 54 umfaßt ferner eine zweite Stütze 62, welche im Bereich einer Öffnung 64 mit dem
Außenbehälter 14 verschweißt ist. Die erste Stütze 56 steht in das Innere der zweiten Stütze 62 vor und wird
von dieser im wesentlichen, wie von einem Rahmen, umgeben. Die erste Stützeinheit 54 weist ferner eine
dritte Stütze 66 auf, welche Füllstücke 68 umfassen kann und mit der ersten und der zweiten Stütze 56 bzw. 62 in
Kontakt steht, um die erste Stützeinheit 54 zu bilden. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig.4 besitzt die
zweite Stütze 62 einen nach innen abgewinkelten Schenkel 70, welcher die Bewegungen der dritten Stütze
66 im Zusammenwirken mit Isolierstoffblöcken 72 begrenzt. Weitere Isolierstoffblöcke 74 und 76 sorgen für
eine zusätzliche Isolation und dienen gleichzeitig dem Zweck, zu verhindern, daß Material aus der Isolation 50,
wie z. B. Perlit, in die erste Stützeinheit 54 gelangt.
Die Stützanordnung umfaßt ferner Isoliertinrichtungen
78 als Wärmeicolation für den Innenbehälter 16 gegenüber dem Außenbehälter 14 im Bereich der Stützeinheit
54. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 werden die Isoliereinrichtungen 78 dadurch erhalten,
daß man die dritte Stütze 66 aus einem Material mit niedriger Wärmeleitfähigkeit und hoher Festigkeit herstellt,
beispielsweise aus einem verstärkten Kunststoffmaterial. Eine Abdeckplatte 80 auf der Außenseite des
Außenbehiilters 14 schützt die erste Stützeinheil 54 gegen Einflüsse von außen. F i g. 5 zeigt einen Blick auf die
erste Stützeinheit 54 bei abgenommener Abdeckplatte 80.
F i g. 1 verdeutlicht die Anordnung der Stützeinheiten 54 an dem Behalter 12. Dabei ist zu beachten, daß der
Behälter 12 in der zeichnerischen Darstellung durch Unterbrechungen verkürzt ist Wie oben beschrieben, kann
der Innenbehälter 16 aus einem Material hergestellt werden, welches einen linearen Ausdehnungskoeffizienten
(und damit Schrumpfungskoeffizienten) besitzt, der größer ist als derjenige des Materials, welches für die
Herstellung des Außenbehälters 14 verwendet wird. Das Einfüllen von auf Tiefsttemperatur gekühltem Material
in den Innenbehälter 16 führt dazu, daß dieser sich in Längsrichtung und in radialer Richtung zusammenzieht.
Wenn der Innenbehälter 16 beispielsweise aus Aluminium besteht, dann verkürzt er sich um etwa
V3 cm/m in der Länge. Der Behälter 12 gemäß Fig. 1
besitzt zwei erste Stützeinheiten 54, die nach innen bezüglich des Endbereichs 22 des Außenbehälters 14 bzw.
des Endbereichs 84 des Innenbehälters 16 versetzt sind. Die Endbereiche 22 und 84 des Behälters 12 können
dabei als festes Ende bzw. als dasjenige Ende desselben angesehen werden, an welchem Rohrleitungen angeschlossen
werden können. Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die ersten Stützeinheiten 54 sowohl
in Richtung der Längsachse des Behälters 12 wirkende Kräfte als auch senkrechte Kräfte aufgrund der Schwerkraft
aufnehmen sowie senkrechte Kräfte, die auf Bewegungen des Behälters 12 bei einem Transport desselben
zurückzuführen sind.
Die Anordnung 10 kann zusätzlich Einrichtungen 86 aufweisen, die eine Bewegung der ersten Stütze 56 gegenüber
der zweiten Stütze 62 ermöglichen, wenn sich der Innenbehälter 16 gegenüber dem Außenbehälter 14
aufgrund von Temperaturänderungen ausdehnt oder zusammenzieht. F i g. 7 zeigt derartige Einrichtungen 86
in Form zweiter Halterungseinrichtungen bzw. einstellbarer Stützeinheiten 88, die den Innenbehälter 16 gegenüber
dem Außenbehälter 14 beweglich haltern. Bei dem betrachteten Ausführungsbeispiel einer Anordnung
10 sind sechs einstellbare Stützeinheiten 88 vorgesehen. Der Innenbehälter 16 besitzt mindestens eine
veränderliche Abmessung, im vorliegenden Fall seine Längsachse, weil er sich, wie oben erläutert, in Abhängigkeit
von Temperaturänderungen dehnt und zusammenzieht. Im einzelnen besitzt jede der einstellbaren
bzw. zweiten Stützeinheiten 88 wieder, wie jede erste Stützeinheit 54, eine erste, eine zweite und eine dritte
Stütze 56, 62 bzw. 66 und zusätzlich einen Bewegungsraum 90. Aufgrund dieser Ausgestaltung führt eine Kontraktion
des Innenbehälters 16 in Längsrichtung und in radialer Richtung zu Bewegungen der ersten Stütze 56
in dem Bewegungsraum 90, und zwar in Richtung der Pfeile in den F i g. 4, 6 und 7. Dabei zeigt F i g. 6 eine
so abgewandelte Ausführungsform für eine zweite Stützeinheit 88, bei der der Bewegungsraum 90 zwischen der
zweiten Stütze 62 und der dritten Stütze 65 vorgesehen ist.
Die ersten und zweiten Stützeinheiten 54 bzw. 88 behindern also eine radiale Kontraktion des Innenbehällers
16 nicht. Wie aus der Zeichnung deutlich wird, können sich nämlich die Stützen 56 in radialer Richtung frei
bewegen. Die axialen Kräfte werden in beiden Richtungen von den ersten Stützeinheiten 54 auf beiden Seiten
des Behälters 12 aufgenommen. Vertikale Kräfte werden von den ersten Stützeinheiten 54 und von den beiden
einstellbaren Stützeinheiten SSA aufgenommen (von denen eine in F i g. 1 gezeigt ist und von denen die
andere der sichtbaren Stützeinheit diametral gegenüberliegt). Zusätzlich ermöglichen zweite einstellbare
Stützeinheiten 88S eine Aufwärtsbewegung des Innenbehälters 16 gegenüber dem Aüßenbehälter 14 beim
Eintreten des »Bananen-Effekts« und nehmen anderer-
seits Querkräfte und Längskräfte in jeweils einer Richtung auf. Schließlich nehmen zweite Stützeinheiten SSC
nur Querkräfte auf.
Obwohl für den Innenbehälter 16 keine Längsaussteifungen erforderlich sind, da die Stützeinheiten 54 nach
innen versetzt sind, ergibt sich an den Enden des Behälters 12 eine Biegebewegung.
Die Behälteranordnung 10 kann Längsverstärkungen 92 aufweisen, welche die im Bereich der ersten Stützeinheiten
54 auftretenden Längskräfte verteilen. Die F i g. 2 und 3 zeigen eine Ausführungsform für Längsverstärkungen
92, welche die Verstärkungsplatte 58 umfassen, die mit dem Innenbehälter 16 verschweißt oder auf andere
Weise fest verbunden ist. Außerdem ist ein ringförmiges Verstärkungselement 94 im Inneren des Innenbehälters
16 vorgesehen und mit ditsem vorzugsweise verschweißt. Ein Teil des ringförmigen Verstärkungselementes 94 liegt der Verstärkungsplatte 58 gegenüber,
und in diese in Bereich ist auch eine Verstärkung 96 vorgesehen. Zwischen der Verstärkung % und der Verstärkungsplatte
58 liegt ein Teil der Wandung des Innenbehälters
16. Die Verstärkung % ist als Verstärkungsschiene mil zwei in Längsrichtung verlaufenden
Stegen 102 und 1104 und mit quer dazu verlaufenden Querstreben 98 und 100 ausgebildet. Der Verstärkungsring
46 zum Haltern der Prallplatte 38 kann in ähnlicher Weise wie das ringförmige Verstärkungselement 94 im
Bereich der Versiärkungsplatten 58 angeordnet sein. Die Verstärkungsringe 46 und 94 besitzen öffnungen
106 bzw. 108, welche demselben Zweck dienen wie die jo
öffnungen 36, welche also ein Fließen der auf Tiefsttemperatur gekühlter! Flüssigkeit im Innenbehälter 16 ermöglichen.
Es ist zu beachten, daß die Längsverstärkung 92 die Verstärkungselemente 94 und 96 sowie die Verstärkungsplatte
58 paarweise auf gegenüberliegenden Seiten des Innenbehälter 16 umfassen kann, wie dies
Fig. 2 zeigt. Für den Außenbehälter 14 sind mehrere Verstärkungsringe 110 vorgesehen, die an seiner Innenwandung
in Umfangsrichtung befestigt sind und der Aufrechterhaltung des Abstands zwischen dem Innenbehälter
16 und dem Außenbehälter 14 dienen. Die Verstärkungsringe 110 erteilen außerdem der gesamten
Anordnung 10 eine zusätzliche Festigkeit.
Im Betrieb wird der Innenbehälter 16 mit einem auf
Tiefsttemperatur gebrachten Material gefüllt, welches mil dem Material des Innenbehälters verträglich ist. Beispielsweise
kann ein Innenbehälter 16 aus Aluminium mit flüssigem Stickstoff gefüllt werden. Im Verlauf des
Füllvorganges zieht sich der Innenbehälter 16 zusammen, da er durch die auf Tiefsttemperatur gekühlte Flüssigkeit
aufgrund der Wärmeleitung abgekühlt wird. Die ersten Stützeinheiten 54 halten dabei das eine Ende des
Innenbehälters 16 fest, während die zweiten Stützeinheiten 88 den Innenbehälter 16 derart verstellbar bzw.
verschieblich haltern, daß dieser sich zusammenziehen kann. Die Lage der ersten und zweiten Stützeinrichtungen
54, 88 verringert den »Bananen-Effekt« auf ein Minimum, so daß die Enden des Innenbehälters 16 nicht an
die Innenwand des Außenbehälters 14 anstoßen. Die Isolationsblöcke 52, die Isolation 50 und die Isoliereinrichtungen
78 verhindern weitgehend, daß Wärme aus der Umgebung in die Flüssigkeit im Inneren des Innenbehälters
16 gelangt. Die Längsverstärkungen 92 verteilen die Biegemomente aufgrund der Längskräfte an den
ersten und zweiten Stützeinheiten 54, 88. wobei diese Längskräfte von den Endbereichen 82 und 84 des Innenbehälters
16 bzw. den Endbereichen 20 und 22 des Außenbehälters 14 ausgehen. Eine Erwärmung der Anordnung
10 zum Verdampfen von Feuchtigkeit führt zu einer schwachen Ausdehnung des Innenbehälters 16. Eine
solche Ausdehnung hat zur Folge, daß die ersten Stützen 56 oder die dritten Stützen 66 der zweiten
Stützeinheit 88 in dem Bewegungsraum 90 entgegen der in den Fig. 6 und 7 mit Pfeilen angezeigten Richtung
bewegt werden. Außerdem bewegen sich in diesem Fall die ersten Stützen 56 in radialer Richtung entgegen dem
Richtungspfeil in F i g. 4.
Der Behälter 12 kann als stationärer Behälter aufgebockt sein oder als transportabler Behälter auf einem
Anhänger, einem Eisenbahnwaggon, in einem Wasserfahrzeug oder in einem Luftfahrzeug montiert sein.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Stützanordnung für einen Behälter mit einem Außenbehälter und einem Innenbehälter und mit einem
beweglichen Feststoff, der ein schlechter Wärmeleiter ist, zwischen dem Innenbehälter und dem
Außenbehälter,
mit einer ersten Stütze, welche an dem Innenbehälter
befestigt ist und davon in Richtung auf den Außenbehälter absteht,
mit einer zweiten Stütze, die am Außenbehälter befestigt ist und davon in Richtung auf den Innenbehälter
absteht,
mit einer dritten Stütze, die mit der ersten und mit
der zweiten Stütze in Kontakt steht und zusammen mit diesen eine Stützeinheit bildet, welche den Außenbehälter
im wesentlichen außer Kontakt mit dem Innenbehälter hält,
mit Isoliereinrichtungen für eine Wärmeisolation zwischen dem Innenbehälter und dem Außenbehälter
im Bereich der Stützeinheit und
mit Führungseinrichtungen zum Führen der ersten Stütze gegenüber der zweiten Stütze in einer vorgegebenen Richtung bezüglich des Innenbehälters, dadurch gekennzeichnet, daß Rückhaltecinrichtungen (70, 77) vorgesehen sind, mit deren Hilfe ein Wandern des beweglichen Feststoffs aus dem Zwischenraum zwischen dem Innenbehälter (16) und dem Außenbehälter (14) zu den Führungseinrichtungen verhinderbar ist.
mit Führungseinrichtungen zum Führen der ersten Stütze gegenüber der zweiten Stütze in einer vorgegebenen Richtung bezüglich des Innenbehälters, dadurch gekennzeichnet, daß Rückhaltecinrichtungen (70, 77) vorgesehen sind, mit deren Hilfe ein Wandern des beweglichen Feststoffs aus dem Zwischenraum zwischen dem Innenbehälter (16) und dem Außenbehälter (14) zu den Führungseinrichtungen verhinderbar ist.
2. Stützanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Stütze (66) die erste
Stütze (56) umgibt und daß die zweite Stütze (62) die dritte Stütze (66) im wesentlichen umgibt.
3. Stützanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Erzielung der relativen
Beweglichkeit der ersten Stülze (56) ein Bewegungsraum (90) zwischen jeweils der erstnn und dritten
beziehungsweise der zweiten und dritten Stütze (56, 66 bzw. 62,66) vorgesehen ist.
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