DE280358C - - Google Patents

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DE280358C
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Germany
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F1/00Card games
    • A63F1/06Card game appurtenances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV! 280358 -' KLASSE 77d. GRUPPE
PAUL ZENKER in GLAUCHAU i. Sa. Putz- und Glättmaschine für Spielkarten u. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. April 1914 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Putzen und nachfolgenden Glätten von Spielkarten u. dgl. In der Regel wurde diese Arbeit von Hand ausgeführt.
Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung werden Spielkarten u. dgl. einzeln von den anderen Karten getrennt und einem Walzensystem zugeführt, dort gegen Reibflächen ίο gepreßt und hierauf einer Sammelvorrichtung zugeführt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι den Apparat in Seitenansicht,
Fig. 2 den Apparat im Längsschnitt,
Fig. 3 den Apparat im Schnitt nach Linie A -B, Fig. 4 das Antriebsrad in Rückansicht.
An der Außenseite eines anschraubbaren Gehäuses 1 ist ein durch eine Kurbel 2 antreibbares Zahnrad 3 gelagert. Auf der Welle 4 des Rades 3 ist im Innern des Gehäuses 1 eine Walze 5 befestigt, deren Peripherie von von einem Tuch- oder Filzmantel 6 umgeben ist. Gegen die Walze 5 legt sich eine ebenfalls mit Tuch bespannte Platte 7 fest an. Unter letzterer ist eine Walze 8 auf Welle 9 befestigt, an welche sich eine Platte 10, wie bei 5 und 7, ziemlich fest anlegt. Walze 8 erhält ihren Antrieb durch Welle 9 von einem Kammrad 11, das mit Kammrad 3 in Eingriff steht. Ober-■ halb der Walze 5 ist im Gehäuse 1 ein Kasten 12 angeordnet, dessen Boden 13 um die Dicke einer Karte hin und her bewegt werden kann. Zu diesem Zweck ist am Boden 13' ein Hebel 14 angeordnet, der mit einer Kurve 15 auf Kammrad 3 in Eingriff steht. Auf Kammrad 3 ist ferner noch eine andere Kurve 16 vorgesehen, in welche ein Hebel 17 eingreift, der mit einem stumpfen Messer 18 verbunden ist.
Eine Druckfeder 19 preßt das Kartenspiel durch zwei' Platten 20 und 21 ständig gegen das Führungsblech 22. Bei Bewegung des Kammrades 3 wird durch Kurve 16 das stumpfe Messer 18 zwischen die vorletzte Karte vor dem Führungsblech 22 und die nächstfolgende Karte gedrückt, und dadurch werden die hinter dem Messer liegenden Karten festgehalten, gleichzeitig aber wird die vor dem Messer liegende Karte von ihren Nachfolgern sicher getrennt. In diesem Moment wird Boden 13 durch Hebel 14 und Kurve 15 um Kartenstärke rückwärts geschoben, so daß die erste Karte freigegeben ist, und am Führungsblech 22 herabfallend zwischen Walze 5 und Platte 7 gelangt, dort auf der der Platte 7 zugekehrten Seite gereinigt und gleichzeitig weitertransportiert wird, dann zwischen Walze 8 und Platte 10 gelangt und dort auf der entgegengesetzen Seite einem Reinigungsprozeß unterworfen wird. Mit Talkum o. dgl. gefüllte Behälter 23, von denen auf der Zeichnung nur einer angedeutet ist, geben dieses Glanzmittel in kleinen Mengen auf die Walzen 5 und 8 ab, so daß die Karte nach Verlassen des Walzensystems gereinigt und geglättet auf einen im Gehäuse 1 gelagerten Bock 24 fällt und von dort zusammen mit den anderen inzwischen angekommenen Karten nach Herausziehen des Bockes 24 weggenommen werden kann. Natürlich können auch noch mehrere Walzen mit Platten angeordnet werden. Die auf den
Walzen angeordneten Filze sind in diesen auf bekannte Weise eingeklemmt, können also bequem abgezogen und gereinigt werden. Der Boden 25 des Gehäuses 1 ist verschiebbar angeordnet, so daß der Schmutz leicht entnommen werden kann. Führungsblech 22 ist an einem Stift 26 drehbar* gelagert und wird durch Feder 27 mit seiner Platte 28 ständig gegen die Karten gepreßt, so daß dieselben nur nach Freigabe herunterfallen können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Putz- und Glättmaschine für Spielkarten u. dgl.;' dadurch gekennzeichnet, daß immer die vorderste Karte eines in einem Kasten ruhenden Kartenstoßes durch ein automatisch bewegbares Messer (18) von den anderen Karten abgetrennt wird und die letzteren gleichzeitig von diesem Messer festgehalten werden, Während der Boden (13) des Kastens durch ein. automatisch betriebenes Hebelwerk so weit rückläufig bewegt wird, daß die abgetrennte Karte durch den entstehenden Spalt fällt und einem Walzensystem (5, 8) zugeführt und von diesem gereinigt und geglättet wird.
  2. 2. Putz- und Glättmaschine für Spielkarten u. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Putz- und Glättvorrichtung umschließenden Gehäuse(i) ein ausziehbarer Bock (24) zur Aufnahme der geglätteten Karten angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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