DE280252C - - Google Patents

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DE280252C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVi 280252-KLASSE 67c. GRUPPE
HILGERS & KOPP in OHLIGS, Rhld.
Abziehvorrichtung für die Klingen von Rasiermessern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schleif- und Abziehvorrichtung für Rasiermesserklingen und besteht darin, daß an dem Gestell einer Abziehvorrichtung bekannter Ausführung ein zweites, zwei Schleif- und Führungswalzen tragendes Gestell so verschiebbar und feststellbar angeordnet ist, daß die Schleifwalzen in und außer Schwingbereich der Schneide gebracht werden können. Die zu bearbeitende Klinge kann
ίο mittels dieser Vorrichtung sowohl auf umlaufenden Schleifwalzen geschliffen als auch auf einem die Schleifkörper antreibenden Riemen abgezogen werden, ohne daß das Messer aus dem Klingenhalter entfernt zu werden braucht.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung, und zwar in den Fig. 1, 2 und 3 in Ansicht, Seitenansicht und im Schnitt in der Stellung der Teile zum Schleifen, und in Fig. 4 im Schnitt, zum Abziehen der Klinge.
ao Das Gestell der Vorrichtung besteht aus einem mit Aufhängering α versehenen U-förmigen Bügel b, an dessen Schenkeln V ein zweites Gestell c befestigt ist. Die Seitenteile des Gestells c sind mittels Schlitze d auf Schrauben e der Bügelschenkel V des Bügels b senkrecht verstellbar geführt und können mittels dieser Schrauben e in der gewünschten Stellung an den Bügelschenkeln V festgestellt werden. Dieses kann jedoch auch in einer sonst geeigneten Weise, z. B. mittels in die Bügelschenkel V einfedernder Organe o. dgl. geschehen. Nach unten zu sind die Seitenteile des Gestells c als Gabel ausgebildet mit den Gabelarmen c.
Zwischen den Bügelschenkeln V ist auf einer Achse f der Klingenhalter g bekannter Konstruktion gelagert, in welchen die zu bearbeitende Klinge von der Seite her eingeführt wird. Oberhalb des Klingenhalters gist zwischen den Bügelschenkeln V ein aus mehreren Achsen gebildetes sattelartiges Steuerorgan h für den Klingenhalter g kippbar angeordnet, über welches in bekannter Weise der Riemen i geführt wird. Das Steuerorgan h trägt ein Zahnsegment k, das mit einem auf der Achse f des Klingenhalters g befestigten Zahnrädchen I im Eingriff steht.
Zwischen den Armen c' der Seitenteile des Gestelles c sind die aus Schmirgelmasse o. dgl. hergestellten zylindrischen Schleifkörper m auf Achsen η drehbar gelagert. Der Riemen i ist nach unten zu von Leitrollen p so geführt, daß er die Schleifkörper m von außen berührt und teilweise umfaßt. Durch abwechselnden Zug an dem einen und dem anderen Riemenende wird der Klingenträger hin und her geschwungen, während die Schleifkörper in wechselnder Richtung in Drehung versetzt werden.
Stellt man das Gestell· c, wie es die Fig. 1, 2 und 3 zeigen, in seiner oberen Stellung an den Bügelschenkeln V des Gestelles fest, so kommt die Klinge χ in den Bereich der Schleifkörper m und wird beim Gebrauch der Vorrichtung abwechselnd mit der einen und der anderen Schneidenfläche gegen die Schleifkörper m gedrückt und so geschliffen. Schiebt man dagegen, wie Fig. 4 zeigt, das Gestell c nach unten und stellt es an den Bügelschenkeln V fest, so kommt die Klinge aus dem Bereich der Schleifwalzen, berührt beim Ausschwingen den Riemen und kann so in bekannter Weise abgezogen werden, indem sie sich abwechselnd mit der einen und der anderen Schneidenfläche an das jeweilig gezogene Riementrum anlegt.
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Der Erfindungsgegenstand kann auch so ausgebaut werden, daß der Klingenhalter g gegenüber ortsfest angeordneten Schleifkörpern verstellt wird, oder daß das Gestell b der Vorrichtung nach unten verlängert wird und die Schleifkörper in länglichen Schlitzen des Gestelles b in und außer Schwingbereich der Schneide festgestellt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Abziehvorrichtung für die Klingen von Rasiermessern, bei der der Abziehriemen beim Hin- und Herbewegen ein Steuerorgan in Schwingung versetzt, das den zwischen den Riementrums schwingbar gelagerten Klingenhalter abwechselnd nach der einen und der anderen Seite schwenkt, dadurch gekennzeichnet, daß am Gestell (b, V) der Vorrichtung ein zweites, zwei Schleif- und Führungswalzen (m und ft) tragendes Gestell (c, c') so verschiebbar und feststellbar angeordnet ist, daß die Schleifwalzen in und außer Schwingbereich der Schneide gebracht werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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