DE2802240C2 - Kaffeefilter für Kaffeemaschinen mit gleichmäßiger Brühwasserzufuhr - Google Patents

Kaffeefilter für Kaffeemaschinen mit gleichmäßiger Brühwasserzufuhr

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DE2802240C2
DE2802240C2 DE19782802240 DE2802240A DE2802240C2 DE 2802240 C2 DE2802240 C2 DE 2802240C2 DE 19782802240 DE19782802240 DE 19782802240 DE 2802240 A DE2802240 A DE 2802240A DE 2802240 C2 DE2802240 C2 DE 2802240C2
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DE
Germany
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filter
coffee
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lateral
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DE19782802240
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DE2802240A1 (de
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Christian Gerold
Udo 8225 Traunreut Leuschner
Alfons Zinsberger
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BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Bosch Siemens Hausgerate GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/06Filters or strainers for coffee or tea makers ; Holders therefor
    • A47J31/0621Filters or strainers for coffee or tea makers ; Holders therefor with means for varying the infusion outflow velocity, e.g. for brewing smaller quantities

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kaffeefilter gemäß dem Gattungsbegriff des Patentanspruches 1.
Ein derartiger Kaffeefilter einer Kaffeemaschine ist aus dem DE-GM 77 17 662 bekannt Dieser Filter besitzt die Form eines Kegelstumpfes mit seitlichen Filterflächen und einer Boden-Filterfläche. Da die Durchgangsöffnungen der Dauerfilterflächen wesentlich größer sind als die sehr feinen Öffnungen eines üblichen Papierfilters, kann feines Kaffeemehl die Filteröffnungen leichter z.T. zusetzen, wodurch das Problem des Überlaufens des Filters, vor allem bei Verwendung in elektrischen Kaffeemaschinen mit gleichmäßiger Brühwasserzufuhr über längere Zeit auftritt Bei der Bereitung kleinerer Kaffeemengen in einem Brühvorgang tritt insbesondere bei einem Filter gemäß dem DE-GM 77 17 662, der eine Mischform zwischen einem Kegelfilter und einem Flachfilter darstellt, das Problem auf, daß bei Bereitung von z. B. zwei Tassen Kaffee in einem Filter der zur Bereitung einer größeren Tassenzahl, z. B. 12 Tassen, ausgelegt ist, die Flüssigkeit zu schnell durchläuft und das Kaffeemehl zu wenig ausgenutzt wird. Dieses Problem tritt insbesondere dann verstärkt auf, ω wann ein Kaffeemehl eines groben Mahlgrades verwendet wird, das einerseits die Füteröffnungen weniger leicht zusetzt und andererseits in sich dem Brühwasser weniger Widerstand bietet. Dem könnte dadurch entgegengewirkt werden, daß durch besonders schmale FiI-teröffnungen oder eine geringere Zahl von öffnungen pro Flächeneinheit der Durchströmungs-Widerstand pro Flächeneinheit erhöht wird. Dabei ergeben sich jedoch Probleme hinsichtlich der gleichmäßigen Ausnutzung des Kaffeemehls in allen Bereichen des Kaffeefilters und hinsichtlich des Oberlaufens des Kaffeefilters bei Verwendung in einer Kaffeemaschine, wenn eine maximale Menge feinen Kaffeemehls zur Bereitung von z.B. 12Tassen Kaffee in einem Brühvorgang in den Filter eingegeben wird. '
Ein Kaffesfilter in Form eines KegelstumpEas mit seitlichen Dauerfilterflächen und einer Boden-Daueifilterfläche ist ferner bekannt aus der US-PS 2257 944. Die seitlichen Filterflächen besitzen übereinander angeordnete Reihen von Filter-Schlitzen, wobei die Zahl der Schlitze pro Flächeneinheit der Filterfläche von der obersten Reihe bis zur mittleren Höhe der Seitenfläef-en zunimmt und zu der nächsten darunterliegenden Reihe hin sprunghaft abnimmt, um dann zum Bodenbereich hin wieder auf eine gleiche Zahl von Filterschlitzen pro Flächeneinheit abzunehmen, wie in der obersten Reihe von Filterschlitzen. Bei Verwendung eines derartigen Filters in einer Kaffeemaschine treten aufgrund der relativ großen Durchgangsöffnungen die gleichen Probleme auf wie vorstehend für den Filter nach dem DE-GM 77 17 662 beschrieben.
Vorbekannt durch Vorbenutzung sind Dauer-Filter für Kaffeemaschinen in Form von Flachfiltern mit einer im wesentlichen horizontalen Dauerfilterfläche. Damit läßt sich in einer vorgt^ebenen Kaffeemaschine ein wesentlich größerer Rauminhalt des Kaffeefilters realisieren als bei Verwendung der Kegelform. Dies wirkt einerseits dem Problem des Überiaufens des Filiere entgegen, kann dieses Problem jedoch bei Verwendung sehr großer Kaffeemehlmengen nicht lösen, so daß diese Filter nur für Kaffeemaschinen kleiner und mittlerer Größe geeignet sind. Ferner tritt beim Flachfilter besonders stark das Problem der geringen Ausnutzung des Kaffeemehls bei Verwendung einer geringen Kaffeemehlmenge auf, da diese die Filterfläche nur in einer dünnen Schicht bedeckt Um diesen Nachteil zu beheben, wurde in der DE-OS 22 15 174 eip Kaffeefilter vorgeschlagen, der horizontale Dauerfilterflächen mit seitlichen zylindrischen Filterflächen kombiniert, wobei darüber ein größerer, keine Filterflächen aufweisender Raum zur Aufnahme des Brühwassers vorgesehen ist und zwischen diesem Raum und dem die Filterflächen aufweisenden Teil eine betriebsmäßig herausnehmbare Trennwand angeordnet ist, die insbesondere bei Verwendung kleiner Kaffeemehlmengen verwendet wird und eine bemessene Durchlauföffnung aufweist, die das Brühwasser aus dem oberen Raum dem Kaffeemehl langsamer zuführt und die Aufgabe löst, die Durchlaufgeschwindigkeit des Wassers unabhängiger von der Fülimenge an Kaffeepulver zu machen. Eine weitere Lösung dieses Problems wurde in der DE-OS 23 59 348 vorgeschlagen. Dabei sitzt auf der horizontalen Filterfläche eines Flachfilters ein etwa die halbe Höhe des Filterraumes einnehmender zylindrischer Rohrabschnitt, der dichtend mit den Filterflächen verbunden ist Kleine Kaffeemehlmengen werden nur in diesen Rohransatz eingegeben, so daß dafür eine kleinere, das Wasser mehr zurückstauende Filterfläche zur Verfügung steht. Kommt der Rohransatz zum Überlaufen, so läuft das überlaufende Wasser durch die ringsum liegenden Bereiche der Filterfläche ebenfalls nach unten ab. Größere Kaffeemehlmengen werden sowohl in den Rohransatz als auch um diesen verteilt, wobei der Rohransatz so weit gefüllt ist, daß er auf jeden Fall zum Überlaufen kommt und das nur dem Rohransatz zugeführte Brühwasser sich über die gesamte Filterfläche verteilt. Eine
ähnlicheLösungschIägtdiePE-OS2518693ybr,wobei Die seitlichen Filterflächen 16 sind über ihre Höhe
über einer horizontalen Flachfilter-Fläche eines Dauer- unterschiedlich ausgebildet und weisen einen < unterenfilters drei Kammern durch parallel verlaufende, dicht Höhenbereich 32 mit einem höheren Durchströmungsmit den Filterflächen verbundene, halbhohe Querwände widerstand und einen oberen Höhenbereich 34 mit eierzielt werden. Die Funktion ist mit der des zuletzt be- 5 nem niedrigeren Durchströmungswiderstand auf, wobei schriebenen Filters vergleichbar. Die beiden Filter ge- diese beiden Bereiche jeweils in den durchgehenden FiI-mäß der DE-OS 23 59 348 und DE-OS 2518 693 sind für terflächen 16 ausgebildet und durch eine schmale, in den Benutzer kompliziert in der Handhabung, da er unterbrochenen Linien angedeutete Zone 30 ohne bedenken muß, Lt weiche Kammer er jeweils dös Kaf- Dürchgangsöffnungen voneinander getrennt sind. Die feemehl geben muß und da die Reiriigbarkeit durch die io Zone 30 kann auch entfallen und die unterschiedlichen mit der Filterfläche verbundenen Querwände bzw. den Filterbereiche können direkt aneinander angrenzen und Rohransatz erheblich verschlechtert ist. Ferner ist auch gemäß einer weiteren abgewandelten hier nicht dargeder Fertigungsaufwand relativ hoch. stellten Ausführungsfonn können die seitlichen Filter-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kaf- flächen 16 kontinuierlich von oben bis unten in ihrer feefilter gemäß dem Gattungsbegriff des Patentanspru- 15 Struktur verändert sein, um einen kontinuierlichen ches 1 zu schaffen, der für elektrische Kaffeemaschinen Obergang von einem geringeren Durchströmungswigeeignet ist und weniger leicht überläuft und mit dem derstand zu einem erhöhten Durchjtröniungswidergleich gut große und kleine Kaffeemengen unter Ver- stand zu erreichen.
wendung eines Kaffeemehls mit grobem oder feinem F i g. 3 zejgt einen vergrößerten Ausschnitt aus dem
Mahlgrad bereitbar sind. 20 oberen Höhenbereich 34, der etwa e';.- Drittel der ge-
Diese Aufgabe wird ernndungsgemäß gelöst durch samten Höhe der Fiiterfiächen 16 einnüunr. Die Metaildas Merkmal des Kennzeichens des Patentanspruches 1. folie weist Perforationen 36 auf, die dicht aneinander
Diese Lösung hat den Vorteil, einen auch für Kaffee- angeordnet sind.
maschinen brauchbaren Kegelfilter mit Dauerfilterflä- Fig.4 zeigt eine vergrößerte ausschnittsweise An-
chen zu schaffen. Ferner wird es dadurch möglich, klei- 25 sieht des Höhenbereiches 32 der Filterflächen 16, in dem nere z. B. nicht bis zum oberen Rand des Filtergehäuses die Perforationen 38 genau die gleiche Größe und Ausgeführte Dauerfilterflächen zu verwenden ohne daß der führung haben wie die Perforationen 36, jedoch in wei-Filter bei Verwendung in einer Kaffeemaschine und teren Abständen voneinander angeordnet sind Einsatz einer größeren Menge feinen Kaffeemehls Ein kegelstumpfförmiger Sammeltopf 20 umgibt die
überläuft Da die üblicherweise verwendeten mit 30 Filterflächen 16,17 und weist in seinem Boden 22 eine Durchgangsöffnungen versehenen Folien aus Nickel exzentrische Auslauföffnung 24 auf. Dieser Sammeltopf mit einer Vergoldung relativ teuer sind, ergibt sich da- 20 weist an seinem oberen Ende einen nach innen vordurch eine vor allem für einen Massenartikel nicht un- springenden sich um den ganzen Umfang erstreckenden wesentliche Kostenersparnis. Randwulst 26 auf, mit der er in eine entsprechende Um-
Kaffeefilter mit den Merkmalen der Ansprüche 2 und 35 fangsnut 28 des fest mit den Filterflächen 16 verbunde- ;| 3 weisen den Vorteil eines verringerten Fertigungsauf- neir Oberteils \2 einrastbar ist Diese Rastverbindung ^ wandes auf, da insbesondere die Herstellung der Werk- 26, 28 ist lösbar, um die Außen- und Unterseiten der zeuge für die Filterflächen gegenüber der Herstellung Filterflächen 16 zur Reinigung zugänglich zu machen. [| eines Werkzeuges für eine Filterfläche mit sich kontinu- Der Filter ist hier als Kaffeefilter bezeichnet und
|1 ierlich änderndem spezifischen Durchströmungswider- 40 dient vorzugsweise zur Filterung von Kaffee, kann aber w stand vereinfacht und damit verbilligt ist auch .n gleicher oder angepaßter Ausführungsform für
it Auch das Merkmal gemäß Anspruch 4 bietet Herstel- andere Brühgetränke wie z. B. Tee verwendet werden.
;i lungsvorteile.
;' Im folgenden wird die Erfindung anhand schemati- Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
!■': scher Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher 45
erläutert Es zeigt
/ F i g. 1 einen vertikalen Schnitt durch einen Filter,
entlang der Linie I-I in F ig. 2;
F i g. 2 eine Draufsicht auf den Filter gemäß F i g. 1
§ und 50
I« F i g. 3 und 4 vergrößerte ausschnittsweise Ansichten
i| von verschiedenen Bereichen der Filterflächen.
Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Kaffeefilter ist in v| einer Kaffeemaschine verwendbar. Für den Einsatz in \p eine Kaffeemaschine sind Lageransätze 9 sowie ein an- 55 <;-■ gesetztes Rastelement 11 ausgebildet Diese beiden EIe- £i mente werden von einem flüssigkeitsdichtem Oberteil iit 12 aus Kunststoff getragen oder sind mindestens zum h\ Teil daran ausgebildet. Dieses Oberteil 12, das sich als ; geschlossene Kegelwandungsfläche über etwas mehr 60 als ein Drittel der Höhe des Filters erstreckt, trägt eingegossen in ein korbartiges Gebilde aus einstückig damit ausgebildeten Kunststoffstegen mit ihren Rändern eingegossene seitliche Dauerfilterflächen 16 aus perforiertem Metall. Die Dauerfilterflächen 16 und das Ober- 6? ; . teil 12 bilden zusammen ein kegelstumpfförmiges Gebilde mit einem ebenen Bockn 18. der Dauerfilterflächen

Claims (5)

. Patentansprüche: ..
1. Kaffeefilter für Kaffeemaschinen mit etwa gleichmäßiger Brühwasserzufuhr; in den die für einen Brühvorgang erforderliche Kaffeemehlmenge eingebbar ist, wobei der Filter kegelförmig ausgebl· det ist und Dauerfilterflächen aus perforierter Metallfolie aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Filterflächen (16) einen nach unten hinzunehmenden Dorchströmüngswiderstand pro Flächeneinheit aufweisen.
2. Kaffeefilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Fütejrflächen (16) zwei Höhenbereiche (32, 34) mit unterschiedlichem Dorchströmungswiderstand pro Flächeneinheit aufweisen.
3. Kaffeefilter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Höhenbereich (32) mit dsm größeren DiKcfaströmungswiderstand pro Flächeneinheit sich gfe*r etwa ein Drittel der gesamten Höhe der Filierflächen (16) erstreckt
4. Kaffeefilter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforationen (36, 38) aller Höhenbereiche (32,34) die gleichen Abmesstangen aufweisen und unterschiedlich dicht angeordnet sind (F i g. 3 und 4).
5. Kaffeefilter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er einen im wesentlichen horizontalen Boden (18) mit Filterflächen (17) aufweist, wobei diese Fiherflächen (17) im wesentlichen den gleiciisn Durchströmungswiderstand pro Flächeneinheit besitzen wie de angrenzende Höhenbereich (32) der seitlichen Filterflächen (16).
35
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