DE2801920C2 - Ringtopfförmiges Lagergehäuse - Google Patents
Ringtopfförmiges LagergehäuseInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C35/00—Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers
- F16C35/02—Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers in the case of sliding-contact bearings
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K5/00—Casings; Enclosures; Supports
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- H02K5/15—Mounting arrangements for bearing-shields or end plates
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Description
■*"
Die Erfindung betrifft ein ringtopfförmiges Lagergehäuse zum Zusammenbau mit einer Magnetkernbaugruppe
einer elektrischen Maschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Lagergehäuse, als Gußteil ausgebildet, ist
durch die US-PS 27 95 713 bekannt.
Bei der bekannten Ausführungsform ist die Krafteinleitung
der Zugbolzen in den Ringtopfboden unkritisch, da man unschwer entsprechende Gußverstärkungen im
Bereich der Zugbolzen vorsehen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Ausbildung des Lagergehäuses als Blcchtiefziehteil
durch entsprechende Formung des Blechs eine hohe Steifigkeit zu erzielen, welche verhindert, daß unter den
Spannkräften der Zugbolzen Verformungen des Ringtopfbodens entstehen, die zu einer Beeinträchtigung der
Lagergenauigkeit führen könnten.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die Maßnahmen nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
vorgeschlagen.
Kinc weitere Versteifung kann durch die Maßnahme
des Anspruchs 2 erzielt werden.
Durch die Maßnahme des Anspruchs 3 schließlich kann nicht nur eine weitere Versteifung, sondern
überdies auch eine Drehsicherung der Zugbolzcnköpfe er/ielt werden, wenn ;iuf die jeweils anderen Enden der
Zugbolzen etwa Spannmuttern aufgeschraubt werden.
Die Figuren erläutern die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels. Es stellt dar
Fig.! eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße Lagergehäuse in axialer Richtung von außen;
F i g. 2 einen Schnitt längs Linie 2-2 in F i g. 1 und
Fig.3 eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße
Lagergehäuse in axialer Richtung von innen.
Das erfindungsgemäße Lagergehäuse ist aus Blech durch Tiefziehen, in Form eines Ringtopfe.s mit einem
Boden 2 hergestellt, der von einem im wesentlichen zylindrischen Außenmantel 3 umgeben ist und in dessen
Mitte ein zylindrischer Innenmantel 4 zur Aufnahme einer Lagerbuchse 5 ausgebildet ist.
Der freie Rand des zylindrischen Außenmantels 3 ist zur Anlage an einer Schulter 6 einer Magnetkernbaugruppe
7 eines Stators bestimmt, der die Erregerwicklung trägt. Die Verbindung des Lagergehäuses mit der
Magnetkernbaugruppe 7 erfolgt mittels Zugbolzen 8. Die Zugbolzen 8 durchdringen das Lagergehäuse und
liegen zwischen dem Außenmantel 3 und dem Innenmantei 4 nahe dem Außenmantel 3.
Der an dem Boden 2 des Lagergehäuses anliegende Kopf 8a jedes Zugbolzens 8 erzeugt ein Biegemoment,
da die von ihm erzeugte Kraft F relativ zum Außenmantel 3 versetzt ist.
Man kann sich leicht vorstellen, da3 diese Kraft Feine
Verformung des Bodens 2 des Lagergehäuses hervorrufen kann, was wiederum die Ursache zahlreicher
nachteiliger Erscheinungen wie etwa einer außermittigen Versetzung der Lagerbuchse 5 sein kann,
insbesondere dann, wenn die Zugbolzen 8 nicht gleichmäßig angezogen werden. Weitere nachteilige
Erscheinungen sind u. a. eine gegenseitige Annäherung der Lagerbuchse 5 und einer weiteren Lagerbuchse der
Magnetkernbaugruppe. Diese Erscheinungen können zu einem außermittigen Lauf des Rotors und zu
Reibungskräften führen, die ein schlechtes Betriebsergebnis
liefern.
Die Bereiche 9 mit den An.agestellen 13 für die
Zugbolzenköpfe 8a sind als Versteifungsrippen 10 ausgebildet, welche in dem Lagergehäuse durch
teilringförmige Einbeulungen gebildet sind.
Die Versteifungsrippen 10 verlaufen im wesentlichen radial in bezug auf die Achse des Lagergehäuses.
Wie man in den Zeichnungen sieht, reichen die Versteifungsrippen 10 bis zu dem zylindrischen
Außenmantel 3. an welchen sie sich mit einem vorzugsweise gsneigten und in der Figur mit 11
bezeichneten Randabschnitt anschließen.
Um eine Störung der Ausrichtung des Innenmantels 4 zu vermeiden und eine bessere Verteilung der
Belastungen in dem Lagergehause zu erreichen, ist das
Lagergehäuse im Bereich der Einbeulungen 12 von teilzylindrischen Wänden 106 definiert, welche sich
zwischen aufeinanderfolgenden Versteifungsrippen 10 erstrecken und einen symmetrischen Gehäuseteil 10a
konzentrisch zu dem Innenmantel 4 definieren.
Die höchste Widerstandsfähigkeit gegen eine Verformung
des Bodens 2 des Lagergehäuses erhält man, wenn man dem Gehäuseteil 10a einen Durchmesser gibt, der
im wesentlichen gleich dem Abstand der Zugbolzen 8 voneinander ist.
Um die Stabilität des Lagergehäusebodens 2 weiter /χι erhöhen, sind die teilzylindrischen Wände 106 durch
Kegelstumpfabschnittc 12 fortgesetzt, welche in den Außenmantel 3 einlaufen.
Um jedes Durchbiegen des Bodens der Versteifung',·
28 Ol 920
rippen 10 infolge des von den Zugbolzen 8 ausgeübten
Druckes zu vermeiden, air.d die verükucn Stilen «ände
15 der Versteifungsrippen 10 beiderseits der zum Durchtritt der Bolzen 8 vorgesehenen Löcher möglichst
nah beieinander angeordnet und zwar in jedem Falle mit einem Abstand voneinander, der geringer ist ak die
Breite der Köpfe 8;j der Zugbolzen 8. Auf diese Weise
wird die von den Zugbolzen 8 ausgeübte Spannkraft
direkt durch die Seitenwände 15 aufgenommen.
Um die Biegesteifigkeit aes Bodens 2 des Lagergehäuses
noch weiter zu verbessern, sind die zur Anlage der Köpfe 8a der Zugbolzen 8 dienenden Bereiche 9 am
Grün·.· =. j-:-, '•■'r-ticfungen 13 angeordnet, deren vertikale
Wand 14 jeweils ein Versteifungselement bildet, welches die Enden der zylindrischen Wandteile 106 des
Gehäuseteils 10a miteinander verbindet. Diese vertikale Wand 14 kann darüber hinaus noch nutzbringend dazu
verwendet werden, ein Spure!.>,icm zu schaffen,
weiches ..inc. Drehung des Kopfes 8.·) des entsprechenden
Zugbolzens 8 verhindert.
Versuche mit den. erfinJ ..ifT^envi^.n ί-agcigehäu-'.ps
haben eine sehr hohe Biegesteifigkeit bewies^;"·.
Oas erfindungsgemäße Lagergehäuse wurde mit
bekannten Lagergehäusen von rein zylindrischer Rii'.gtuprfciiii verglichen. Es wurden jeweiii gk::rhe
Spannkräfte F angewandt. Es wurde die Verlagerung eines Meßpunktes nahe dem Innenmantel 4 bei Anlegen
der Spannkraft F gemessen. Dabei stellte sich heraus, daß diese Verlagerung nur '/,in vielen Fällen nur 1Ao bis
V20. der Verlagerung bei bekannten Lagergehäusefcrmen
von rein zylindrischer Topfform betrug, auch wenn bei diesen bekannten Lagergehäuseformen Buckel als
Anlageflächen für die Köpfe der Zugbolzen vorgesehen waren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Ringtopfförmiges Lagergehäuse zum Zusammenbau mit einer Magnetkernbaugruppe einer
elektrischen Maschine, wobei sich der ringtopfbodenferne
Rand des LagergehäuseauQenmantels an der Magnetkernbaugruppe abstützt und ein von der
zentralen öffnung des Ringtopfbodens ausgehender Innenmantel ein Lager für einen Läufer der
Maschine aufnimmt, wobei das Lagergehäuse mit der Magnetkernbaugruppe durch der Innenumfangsfläche
des LagergehäuseauQenmantels nahe Zugbolzen verbindbar ist, welche mit ihren äußeren
Enden an der Außenseite des Ringtopfbodens im Bereich radial vorspringender versteifter Anlagestellen
anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Lagergehäuses als Blechtiefziehteil
der Übergang von dem Außenmantel (3) zu dem Ringtopfboden (2) im Umfangsbereich zwischen
aufeinanderfolgenden Zugbolzen (8) relativ zu den Zagöolzenanlagestellen (9) auch axial zurücktritt
unter Bildung von im wesentlichen radialen Versteifungsrippenwänden (15) beiderseits der Zugbolzenanlagestellen
(9).
2. Lagergehäuse nach Anspruch 1, dadurcn gekennzeichnet, daß der Übergang vom Ringtopfboden
(2) zur Magnetkernbaugruppe (7) hin zunächst im wesentlichen achsparallel (bei \0b) und dann
konisch (bei 12) nach außen verläuft.
3. Lagergehäuse nach einem der Ansprüche 1 und 2 mit gegenüber dem Ringtopfboden (2) zur
Magnetktrnbaugruppe (7) hin unter Bildung von im wesentlichen achs^aralle! gerichteten Übergangsschultern (14) versetzten Zugbolzenanlagestellen (9),
dadurch gekennzeichne;, dö~: die Übergangsschultern
(14) so nahe an die Zugbolzen (8) gelegt sind, daß sie zur Drehsicherung der Zugbolzenköpfe (Sa)
geeignet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7701833A FR2377554A1 (fr) | 1977-01-18 | 1977-01-18 | Palier en tole emboutie |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2801920A1 DE2801920A1 (de) | 1978-07-20 |
| DE2801920C2 true DE2801920C2 (de) | 1982-12-02 |
Family
ID=9185800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE2801920A Expired DE2801920C2 (de) | 1977-01-18 | 1978-01-17 | Ringtopfförmiges Lagergehäuse |
Country Status (7)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPS53112355A (de) |
| DE (1) | DE2801920C2 (de) |
| ES (1) | ES233338Y (de) |
| FR (1) | FR2377554A1 (de) |
| GB (1) | GB1595025A (de) |
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