DE2800547B2 - Stoffauflauf für Papiermaschinen - Google Patents
Stoffauflauf für PapiermaschinenInfo
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Description
Die I ifiniliiiig betrifft einen Sloffauflaiif fur l'apier-111.IS(IiIiR1M
mit einem Führungshlock mit von der Stofllhissipkeit parallel durchströmten I iihiiingsk.iiia
len sowie mit einem an den Block anschließenden Düsenkanal, welcher mit einem Ausgangsspalt für den
Austritt der Stoffflüssigkeit endet und durch zwei Lippenplatten begrenzt ist, welche zur Einstellung der
ι Größe des Spaltes zum Spalt und von diesem weg unter Beibehaltung eines konstanten Winkels zueinander und
gegenüber dem Block verschiebbar sind.
Ein Storfauflauf dieser Art ist z. B. aus der DE-OS
26 07 822 bekannt. Bei diesem bekannten Stoffauflauf
in strömt die aus dem Führungsblock austretende Stoffflüssigkeit
gemeinsam durch den Düsenkanal, wobei sich die aus den einzelnen Führungskanälen austretenden
Strahlen miteinander vermischen können. Einerseits ist dabei die Entstehung größerer Wirbel möglich,
ι ϊ die über den Bereich der günstigen Mitcrowirbel
-■.inausgehen und störend wirken können, andererseits
kann eine in der Strömung der Stoffflüssigkeit bestehende Schichtung gestört werden.
iu de, eine Vorrichtung /u schaffen, bei welcher die
Strömung der Stoffflüssigkeit mit einfachen Mitteln bis ir. den Bereich des Aasgangsspaltes geführt werden
kann, derart, daß z.B. eine in der Strömung der
Stoffflüssigkeit bestehende Schichtung sowie die in den
.*'· Führungskanälen erzielte Mikroverwirbelung bis zum
Ausgangsspalt beibehalten werden kann.
Der crfindungsgemäße Stoffauflauf. durch welchen
dieses Ziel erreichi wird, ist dadurch gekennzeichnet,
daß am Block mindestens den Düsenkanal in Strö-
K) mungsrichtung über seine gesamte Länge in annähernd
gleich große Abschnitte zerlegende starre Trennwand zwischen flachen Führungstcilen befestigt ist, und die
Führungsteile bezüglich der Strömung der Stoffflüssigkeit
am stromabwärtigen Ende des Führungsblocks
)'· befestigt sind und Abschnitte von Führungskanälen enthalten, die sich an die Führungskanal im Block
anschließen.
Es ist zwar aus der US-PS 38 53 697 bekannt, bei
einem Stoffauflauf mit einer seitlich schwenkbaren
hi Lippe, mit deren Hilfe die Größere Ausgangsspaltes
eingestellt werden kann, Trennwände vorzusehen, die starr an einer gelochten Verteilplatte befestigt sind, im
Bereich der Lippe jedoch elastische, nachgiebige, quer zur Strömungsrichtung der Stoffflüssigkeit schwenkba-
> rc Trennwände aufweisen, welche sich selbsttätig an die veränderlichen Quenchnitlsverhällnisse des Düsenkanales
anpassen können. Dabei besteht die Gefahr von unerwünschten Schwingungserscheinungen, wie z. B.
Flattern der Trennwände usw., welche sich ungünstig
Ferner ist es aus der US-PS 39 39 037 bekannt, an
einer gelochten Verleilplatte ebenfalls elastische, nachgiebige Trennwände ohne starre Teile zu befestigen,
wobei die im Betrieb entstehenden Schwingungen
>'· zur Bildung einer erwünschten feinen Turbulenz
herangezogen werden sollen. Auch in diesem Fall besteht die Gefahr von unerwünschten nachteiligen
Schwingungscrschcimingcn, insbesondere wenn den
Zwischenräumen /wischen den ein/einen Trennwänden
wi .Stoffflüssigkeiten mit verschiedener Qualität /ur Herstellung
von geschichtetem l'upicr zugeführt werden.
Dei der erfindiingsgein.illen Vorrichtung gestallet die
besondere Art der führung der I.ippenplatlen die
Anordnung von starren, iinbewogliihen Trennwänden,
ill welche den Vorteil haben, il.ill sie einerseits einfacher
sind, da sie keine schwenkbaren Lagerungen benötigen
und andererseits gegen Schwingungen weniger anfällig sind. Gleichzeitig wird beim Übergang von den
Führungskanälen in die Teilquerschnitte des Dusenkanales
eine günstige Verwirbelung erhalten, wie sie aus der US-PS 37 25 197, Fig. 7 bis 11, bekannt ist.
Vorzugsweise kann das Verhältnis der Strömungsquerschnitte des Düsenkanales an beiden Seiten der ■>
Trennwand gleich sein wie das Verhältnis der Summen der Strömungsquerschnitte der zugeordneten Führungskanäle
des Führungsblocks. In diesem Fall führen gleiche Strömungsgeschwindigkeiten und gleicher
Druckabfall in den Führungskanälen auch zn gleichen in
Geschwindigkeiten der Stoffflüssigkeit in den einzelnen durch die Trennwand bzw. Trennwände gebildeten
Querschnitten des Düsenkanales. Dadurch kann die zugeordnete Regelung wesentlich vereinfacht werden.
Dabei kann jede zwischen den Führungsteilen π befindliche Trennwand durch quer zur Strömungsrichtung
der Stoffflüssigkeit durch die Trennwände verlaufende und in die Führungsteile eingreifende
Verbindungselemente mit den äußeren Führungsteilen verbunden sein. Dadurch wird eine einfache, leicht ein- >»
und ausbaubare Anordnung erhalten.
Zwischen den Trennwänden und den Führungsteilen können Distanzstreifen eingelegt sein. Die.?e ermöglichen
den Austausch der Trennwände und die Verwendung von Trennwänden verschiedener Dicke, um z. B. r>
deren Schwingungsverhalten zu beeinflussen.
Die Trennwand kann an ihrem stnomabwärtigen
Ende durch zusammenlaufende Seitenflächen verjüngt sein, wobei der Verlauf der Serienflächen so gewählt ist,
daß die an beiden Seiten der Trennwand befindlichen to Teilquerschnitte in der Richtung zum Ausgangsspalt
entlang der ganzen Länge der zusammenlaufenden Seitenflächen zunehmend kleiner werden. Dadurch wird
eine einwandfreie Führung der Strömung erzielt, wobei die in der Strömung bestehende feine Verwirbelung der ;ϊ
Stoffflüssigkeit nicht nachteilig beeinflußt wird.
Vorzugsweise können auch an den den Lippenplattcn
zugewandten Seitenflächen der äußeren Führungsteile seitliche Abdeckbleche angeordnet sein, welche zur
schrägen Begrenzungswand des Düsenkanales führen und einen '.urzen Abschnitt aufweisen, welcher auf der
Wand aufliegt Dadurch wird in an sich bekannter Weise die einwandfreie Strömung durch den Düsenkanal
unterstützt.
Die im FUhrungsblock und in den Führungsteilen π ausgebildeten Führungskanäle können in bekannter
Weise mit mindestens einer plötzli:hen Querschnittserweiterung nach der Art eines sogenannten Stufendiffusors
versehen sein. Derartige Führungskanäle, welche z. B. aus der US-PS 37 25 197 bekannt sind, eignen sich *)
besonders zur Bildung :1er gewünschten feinen Verwirbelung der Stoffflüssigkeit.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung schemalisch dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
F,s zeigt .i
F i g. I einen schcmatischcn Schnitt des erfindungsgemäßen .Stoffauflaufes,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus der Fig. I in größerem
Maßstab und die
Fig- I und 4 Ansichten zweier Ausführungsformen in w>
der Richtung des Pfeiles III in Fig. I.
Die f'ig. I zeigt einen .S'ioffaiiflaiif, welcher an
Verteilrohre 2 angeschlossen ist, denen Stoffflüssigkeit aus einem gemeinsamen oder mehreren nicht dargestellten
/uführrohren zugeführt wird, welche an b~>
ebenfalls nicht tiargestellte l'iiinpeii mit Motoren
angeschlossen sind. Der Stoff<iuflaiif I enthalt einen
Rihnnmsbloik II. i: welchVm an die Rohre 2
angeschlossene Führungskanal 12 vorgesehen sind, welche zu einem Düsenkanal 14 führen. Aus dem
Düsenkanal 14 führt die Strömung der Stoffflüssigkeit durch einen Spalt 5 in der Form eines Strahles auf ein
Sieb oder in den Zwischenraum zwischen zwei nicht dargestellten Sieben.
Wie aus der Fig. I ersichtlich ist, sind am Führungs-Block 11 zwei Lippenplatten 30 befestigt, die
zur Veränderung der Größe des durch ihre Enden gebildeten Ausgangsspaltes 5 in der Richtung der
eingezeichneten Pfeile entlang von ebenen Führungsflächen 31 des Blocks 11 hin und her beweglich sind. Die
Befestigung der Lippenplatten JO am Block 11 durch
Schrauben 32 und Langlöcher 33 ist nur schematisch. Vorzugsweise können zur Verstellung der Lippenplatten
Hebelmechanismen nach der DE-OS 26 07 822 vorgesehen werden, wobei gleichzeitig dafür gesorgt
werden kann, daß beide Lippenplatten gleich bewegt werden, derart, daß der Ausgnngsspii't S immer
symmetrisch bleibt. Wenn die eine Platte gegenüber der
anderen geringfügig versetzt wird, entsteht eine Ablenkung des Strahles, die unter «Jmständen beabsichtigt
sein kann.
Wie noch aus der F i g. 1 hervorgeht, sind am Block 11
Führungsteile 34 angeordnet, zwischen welcten sich
Trennwände 35 befinden. Die äußeren Führungsteile 34 sind iiiit der Hilfe von Schrauben 36 und Anpreßleisten
37 am Block 11 befestigt. Der mittlere Führungsteil 34 ist mit den äußeren Führungsteilen 34 durch Stifte )8
verbunden, welche durch die Trennwände 15 führen und diese auf diese Weise ebenfalls festhalten.
Außerdem sind nach der Darstellung in der F i g. I die
äußeren Führungsteile noch mit seitlichen Abdeckblechen 40 versehen, welche zueinander und zur Ströinungsrichtung
der Stoffflüssigkeit parallel bis zur durch die Lippenplatten 30 gebildeten Begrenzungswand des
Düsenkanales 14 führen und einen daran anschließenden kurzen Abschnitt 41 aufweisen, welcher auf der
Wand 42 aufliegt Zum Druckausgleich können die Bleche 40 mit Öffnungen 40' versehen sein.
Die Führungsteile 34 sind mit Abschnitten 12' der Führungskanal 12 versehen, welche sich an diese
anschließen. Entsprechend der Darstellung ist der Durchmesser der Abschnitte 12' größer als der im Block
11 ausgebildeten Führungskanäle 12, so daß zwischen
den Abschnitten 12 und 12' in aus der US-PS 37 25 197
bekannter Weise eine plötzliche Querschnittserweiterung B entsteht, welcher eine gleichmäßige feine
Verwirbelung der Stoffflüssigkeit zur Folge hat. Am Obergang zwischen den Abschnitten 12' und den
Teilquerschnitten 14' besteht eine weitere Querschnittserweiterung B'.
Die Trennwände sind ihrerseits so geformt, daß sie den Düsenkanal 14 in der Strömungsrichtung der
Stoifflüssigkcit in Teile 14' unterteilen, deren Querschnittsverhältnis,
senkrecht zur Strömuii«srichtung der
Stoffflüssigkeit gemessen, konstant ist. Entsprechend der Darstellung in der Fig. I beträgt die Größe jedes
Teilquerschnittes 14' jeweils ein Drittel des entsprechenden Querschnittes des Düsenkanales 14 an der
betreffenden Stelle. Wie noch aus der Fig. I hervorgeht, sind den Teilquerschniflen 14' aiiih proportional
entsprechende Querschnitte der Kührurgskanüle 12, 12'
zugeordnet.
Wie noch aus der I·' i g. I hervorgeht, ist jede trennwand an ilirein itrom.ibwartigen i-ndc ilurch
zusammenlaufende Seitenflächen 55' verjüngt, die in
einer scharfen Kante H" enden. Der Verlauf der
Seitenflächen .35' ist dabei so gewählt, daQ die an beiden
Seiten der Trennwand befindlichen Tcilquerschnitlc 14' in der Richtung /um Ausgangsspalt S entlang der
ganzen Länge der zusammenlaufenden Seitenflächen 35' zunehmend kleiner werden. Durch diese Maßnahme
wird vermieden,daß kurz vordem Ausgangsspall Seine
zusätzliche Verwirbelung der Stoffflüssigkeil entsteht, welche eine Erhöhung des Quertransportes der
suspendierten Teile in der Richtung der Zeichnungsebene zur Folge hätte. Das ist z. B. bei der Herstellung von
geschichtetem Papier wichtig, wenn den verschiedenen Verteilrohren 2 Stoffflüssigkeiten verschiedener Qualitäten
zugeführt werden.
Nach der Fig.2, welche einen Ausschnitt aus der
F i g. t in größerem Maßstab darstellt, sind zwischen den Trennwänden 35 und den Führungsteilen 34 Distanzstreifen
50 eingelegt. Die Distanzstreifen 50, welche in gleicher Weise wie die Trennwände 35 durch die Stifte
werden, gestatten den Austausch der Trennwände 35 gegen andere mit abweichender Dicke. Durch die Wahl
der Dicke der Trennwände 35 können die Strömtingsverhältnissc
in den Tcilquerschniltcn 14' oder auch das Schwingungsverhalten der Trennwände in der Strömung
der Stoffflüssigkeit beeinflußt werden.
ί Die F i g. 3 und 4 zeigen zwei verschiedene Möglichkeiten
der Ausbildung der Kanalabschniltc 12' in den
Führungsteilen 34. Nach der Γ i g. 3 sind die Kanalabschnitte 12' kreiszylindrisch, nach der Fig.4 haben sie
einen quadratischen Querschnitt. Is versteht sich
ι» jedoch, daß auch andere Qucrschnittsforincti, wie z. B.
sechseckige, möglich sind.
Wie bereits erwähnt, können die Verteilrohre 2 alle an ein gemeinsames Zuführrohr angeschlossen sein,
welches allen Stoffflüssigkeit der gleichen Qualität
\ri zuführt. Hs können jedoch auch die Vcrlcilrohre 2,
welche zu den einzelnen Teilquerschnitten 14' des Düsenkanalcs führen, an besondere getrennte Zuführrohre
angeschlossen sein, welche Sloffflüssigkeilen vprsrhipilpnrr Qiialilälrn 7ΐιίϋΙιπ·η Auf (liest1 Wrise
Ki kann z. B. mit der erfindiingsgcmäßen Vorrichtung
geschichtetes Papier hergestellt werden.
Claims (7)
1. Stoffauflauf für Papiermaschinen mit einem Führungsblock mit von der Stoffflüssigkeit parallel
durchströmten Führungskanälen sowie mit einem an den Block anschließenden Düsenkanal, welcher mit
einem Ausgangsspalt für den Austritt der Stoffflüssigkeit endet und durch zwei Lippenplatten begrenzt
ist. welche zur Einstellung der Größe des Spaltes /um Spait und von diesem weg unter Beibehaltung
eines konstanten Winkeis zueinander und gegenüber dem Block verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß am Block (II) mindestens eine den Düsenkanal (14) in Strömungsrichtung über
seine gesamte L-ängc in annähernd gleichgroße Abschnitte (14') /erlegende starre Trennwand (35)
zwischen flachen Führungsteilen (34) befestigt ist, und die Führungsteile (Vt) bezüglich der Strömung
der Stoffflüssigkeit am stromabwärtigen Ende des Führungsblocks (II) befestigt sind und Abschnitte
(12*) von Fnbrungskanälen enthalten, die sich an die
Fühmngs^ariä:c(!2)iRiB!ock(!i>ansch!seSen.
2. Stoffauflauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis der Strömungsquerschnitte des üüsenkanales an beiden Seiten der
Trennwand (35) gleich ist wie das Verhältnis der Summen der Slrömungsquerschnitle der zugeordneten
Führungskanäle (12, IY) des Führungsblocks (11).
J. Stoffauflauf nach Anspruch I oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jede zwischen den Führungsteilen
befindliche Trennwand (IS) durch quer zur
.Strömungsrichtung der Stoffflüssigkeit durch die Trennwände verlaufende una in die Führungsteile
eingreifende Verbindungselemente (38) mit den außen gelegenen Führungsteilcii(34) verbunden ist
4. Stoffauflauf nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß /.wischen den Trennwänden
(15) und den Führungshüllen (34) Distanzstreifen (50)
eingelegt sind.
5. Stoffauflauf nach einem der Ansprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (15) an
ihrem stromabwäriigcn Ende durch zusammenlaufende Seitenflächen (15') verjüngt ist, wobei der
Verlauf der Seitenflächen so gewählt ist, daß die an beiden Seiten der Trennwand befindlichen Teilquerschnitte
(14') in der Richtung zum Ausgangsspalt (S) entlang der ganzen iJinge der zusammenlaufenden
Seitenflächen zunehmend kleiner werden.
6. Sloffaiiflaiif nach einem der Ansprüche I bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß an den den I.ippenplaitcn
(JO) zugewandten Seitenflächen der außen gelegenen f'ührungsteilc (M) seitliche Abdcckblechc
(40) angeordnet sind, welche /ur schrägen Begren-/iingswand
(42) des Diisenkanalcs (14) führen und
einen kurzen Abschnitt (41) aufweisen, welcher auf tier Wand (42) aufliegt.
7. .Sloffaiilliiiif nach einem der Ansprüche I bis n,
dadurch gekennzeichnet, dall die Führungskanal!.· (12, 12') mit mindestens einer plötzlichen Quersihnitiserweilcriing
(H)versehen sind.
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