DE279348C - Verfahren und Vorrichtung zum Stopfen fertiger Zigarettenhülsen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Stopfen fertiger ZigarettenhülsenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/02—Cigarette-filling machines
- A24C5/04—Cigarette-filling machines with continuous rod
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 279348 KLASSE 79 δ. GRUPPE
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Stopfen der fertigen Zigarettenhülsen,
dessen Neuheit darin besteht, daß der ununterbrochen laufende Tabakstrang
in ein feststehendes geschlitztes Führungsröhrchen geschoben und dann von ihm ein
Stück abgetrennt wird, worauf der abgetrennte, in dem Führungsröhrchen befindliche
Tabakwickel unter Voreilung in die über den Hülsenhalterlöffel geschobene Zigarettenhülse
mit dem größten Teil seiner Länge gestopft und durch an sich bekannte Schneidmittel zwischen
dem Hülsenhalterlöffel und dem Führungsröhrchen durchschnitten wird, so daß noch ein Stück des Tabakwickels in dem Führungsröhrchen
verbleibt, worauf schließlich der Hülsenhalterlöffel mit der von ihm getragenen,
gestopften und nun beschnittenen Zigarette in bekannter Weise einem Stößel o. dgl.
zugeführt wird, durch welchen die gestopfte Zigarettenhülse vom Hülsenhalterlöffel entfernt
wird.
Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens besteht in der Anordnung eines feststehenden
geschlitzten Führungsröhrchens, vor welchem ein Hülsenhalterlöffel oder deren mehrere beweglich lagern, welche gegebenenfalls
um eine Achse revolverartig drehbar liegen können; über dem Schlitz des Führungsröhrchens
ist ein Finger zum Abteilen und Fortbewegen eines Stückes vom Tabakstrang beweglich gelagert.
Auf der Zeichnung ist das Verfahren und die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens
schematisch dargestellt.
wird in das Führungs-
Der Tabakstrang ι
röhrchen 2 geschoben, welches an seiner Oberseite mit einem Schlitz 3 versehen ist, durch
welchen ein Finger 4 zeitweise greift und ein Stück 5 vom Tabakstrang abteilt. Dieses
Stück, der Wickel, wird durch den Finger 4 in dem Führungsröhrchen 2 vorbewegt und
gelangt hierdurch in den vor dem Führungsröhrchen liegenden Hülsenhalterlöffel 6.und in
die über den Löffel 6 geschobene Zigarettenhülse. Hierauf wird durch das Messer 7 der
Tabakwickel zwischen Hülsenhalterlöffel 6 und Führungsröhrchen 2 durchgeschnitten, so daß
noch ein Stück 8 des Tabakwickels in der Führungshülse 2 verbleibt, was an sich bereits bekannt
ist. Der durch den Finger 4 vorbewegte Tabakwickel 5 wird also das in dem Führungsröhrchen
2 zuiückgebliebene, vom vorhergehenden Wickel abgeschnittene Stück 8 mit
vor sich herschieben, sich dabei mit ihm vereinigen und so in die Zigarettenhülse befördern.
Dadurch aber bleibt wieder ein Stück des vom Finger 4 vorbewegten Tabakwickels in der Zuführungshülse 2, welches vom Wickel
abgeschnitten wird. Hierdurch wird gleichzeitig die Zigarette an ihrem Ende beschnitten.
Der Hülsenhalterlöffel 6 wird mit der von ihr gehaltenen gestopften Zigarettenhülse vor
einen Stößel 9 geführt und durch diesen die gestopfte Hülse vom Löffel 6 heruntergestoßen.
Hierauf wird der Hülsenhalterlöffel 6 wieder zurück vor die Führungshülse 2 und den Tabakstrang 1 geführt.
Anstatt eines Hülsenhalterlöffels 6 können deren mehrere vorgesehen werden, auch können
dieselben revolverartig um eine drehbar gelagerte Achse angeordnet sein. Bemerkt
wird noch, daß das Innere des geschlitzten Führungsröhrchens 2 konisch gestaltet sein
kann.
Durch diese Ausübungsart des Verfahrens wird eine runde Zigarette mit lockerem, wolligem
und gut lüftendem Wickel erreicht, sowie bei Zigaretten mit Mundstück noch ein guter
Anschluß des Wickels an das Mundstück erzielt. Dieses Verfahren ist einfacher als das
bekannte, bei dem der Hülsenschnabel in genau gleicher Geschwindigkeit mit dem Tabakstrang
beim Abtrennen des Wickels vom Strang mitbewegt werden mußte.
Claims (2)
- *5 Patent-Ansprüche:i. Verfahren zum Stopfen fertiger Zigarettenhülsen, dadurch gekennzeichnet, daß von einem ununterbrochen laufenden Tabakstrang der Tabakwickel abgetrennt und unter Voreilung mit dem größten Teil seiner Länge geradenwegs in die über dem Stopflöffel befindliche Zigarettenhülse geschoben wird, worauf das im Zuführungsröhrchen verbleibende Stück abgeschnitten und der Stopflöffel mit der fertiggestopften Zigarettenhülse nach seitwärts einem Stößel zugeführt wird, welcher die Zigarette vom Stopflöffel .entfernt.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines feststehenden geschlitzten Führungsröhrchens (2) und eines über dem Schlitz (3) dieses Röhrchens bewegbar lagernden Fingers (4) zum Abteilen und Weiterführen des abgetrennten Tabakwickels nach dem beweglich lagernden Stopflöffel.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE279348T | 1913-06-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE279348C true DE279348C (de) | 1914-10-16 |
Family
ID=535273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1913279348D Expired DE279348C (de) | 1913-06-10 | 1913-06-10 | Verfahren und Vorrichtung zum Stopfen fertiger Zigarettenhülsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE279348C (de) |
-
1913
- 1913-06-10 DE DE1913279348D patent/DE279348C/de not_active Expired
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