DE278672C - - Google Patents
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- DE278672C DE278672C DENDAT278672D DE278672DA DE278672C DE 278672 C DE278672 C DE 278672C DE NDAT278672 D DENDAT278672 D DE NDAT278672D DE 278672D A DE278672D A DE 278672DA DE 278672 C DE278672 C DE 278672C
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-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B17/00—Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
- G11B17/02—Details
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 278672 KLASSE
42#. GRUPPE
in NEW YORK.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Plattensprechmaschine mit selbsttätiger
Bremsung am Schluß des Spieles durch eine vom Schallarm eingerückte Bremse und besteht
in einer besonderen Konstruktion zur Herbeiführung der Bremsung. Die Bremse wird nämlich durch einen unter Federdruck
stehenden Hebel ausgerückt, der während des Spieles von einem abgestuften, in übereinanderliegenden
Zapfenlagern einer Platte und eines Schiebers verschiebbaren, während des Spieles
aber an der Abstufung durch den Schieber auf der oberen Fläche der Platte festgehaltenen
Riegel in der Ruhestellung gehalten wird, aber herabfällt und hierdurch die Bremse andrückt,
wenn der Schallarm durch Auftreffen auf einen Anschlag des Schiebers diesen verschiebt und
somit die Sperrung des Riegels aufhebt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein Grundriß einer mit dem Erfindungsgegenstand ausgerüsteten Sprechmaschine.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den Erfindungsgegenstand in vergrößertem
Maßstab. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie IH-III der Fig. 2, von links in Fig. 2 gesehen.
Fig. 4 ist eine teilweise geschnittene Stirnansicht, von rechts in Fig. 2 gesehen.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen im Grundriß, Seiten- und Stirnansicht eine abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Auf der Grundplatte 10 liegt eine Führung 11
(Fig. 3) für den wagerecht verschiebbaren Bremsklotz 12, welcher, indem er sich gegen die Kante
der Schallscheibe anlegt, diese zum Stehen bringen kann, wenn er nach rechts in Fig. 1 und 3
verschoben wird, sie dagegen freigibt, wenn der diese Verschiebung bewirkende Druck aufhört.
Der Bremsklotz hat einen Kopf 13, welcher kegelförmig ausgebildet oder auf andere Weise
mit einer Anlauffläche versehen ist. Auf dem Bremsklotz wirkt die Nase 18 eines federnden
Ansatzes 17 (Fig. 2), welcher an einem um einen Stift 15 drehbar gelagerten Hebel 14 befestigt
ist. Dieser Hebel wird durch das Eigengewicht seiner selbst und der mit ihm verbundenen
Teile nach abwärts gezogen. Außerdem sind zwei Federn 16 vorgesehen, welche ebenfalls
den Hebel herabzuziehen suchen. Wenn also der Hebel 14 sich nach unten bewegt, so wird
die Bremse fest, aber ohne einen schädlichen Ruck angedrückt. Mit dem Hebel 14 ist ein
zweiter Hebel 19 verbunden, und zwar derart, daß er mittels einer Nase 20 und einer Schraube
21 im Drehungswinkel in bezug auf Hebel 14 eingestellt werden kann. Das Ende des Hebels
19 trägt eine Rolle 22, welche mit dem die Schalldose tragenden Arm 23 (Fig. 1) der Maschine
in Eingriff treten kann. Dies hat den Zweck, die Bremse vor Beginn des Vortrages
zu lösen.
• Auf einem Bock 24 (Fig. 2) sitzt eine Führung 25 für einen Schlitten 26, der einen einstellbaren
Handgriff 27 hat. Eine Blattfeder 28 (Fig. 2 und 4) drückt seitlich gegen den Schiitten
26, so daß dieser in jeder Lage stehen-
bleibt. Auf dem Schlitten 26 ruht ein zweiter Schlitten 29 mit einer Rolle 30, welche mit
dem Arm 23 in Eingriff gelangen kann. Der Schlitten 29 ist auf dem Schlitten 26 in zweckmäßiger
Weise geführt und wird durch Kopfschrauben 31 (Fig. 2) gehalten, welche durch
längliche Löcher 32 des Schlittens 29 hindurchgehen, so daß dieser eine kleine Bewegung auf
dem Schlitten 26 machen kann.
In dem Schlitten 29 ist ein Riegel 33 auf und ab verschiebbar gelagert, und zwar ist der
obere stärkere Teil dieses Riegels genau in den Schlitten 29 eingepaßt,. während sein unterer,
etwas eingedrehter Teil in dem Schlitten 26 . einigen Spielraum hat. Die Abstufung 34 des
Riegels 33 ruht auf der Oberkante des Schlittens 26 auf oder gleitet von ihr ab, je nachdem
die Bremse fest oder los ist. Der Schlitten 26 hat eine ■ geneigte Anlauffläche 36 (Fig. 2),
welche mit einem Stift 35 des Riegels 33 zusammen arbeitet. Bei einer Aufwärtsbewegung
des Riegels 33 wird dieser und mit ihm der Schlitten 29 durch die Anlauffläche so lange
parallel zu sich selbst verschoben, bis er schließlieh
mit der Stufe 34 auf die Oberkante des Schlittens 26 einschnappt.
Am unteren Ende ist der Riegel 33 T-förmig ausgeschnitten (Fig. 3). Der Kopf des Riegels
legt sich gegen die Unterkante des Hebels 14, während sein Steg durch einen Schlitz 38 dieses
Hebels hindurchtritt. Die Absätze 39 werden vom Hebel 14 angegriffen, wenn dieser den
Riegel 33 hebt. Der Schlitz 38 ist verlängert, um die Paralleleinstellung des Schlittens 26
unabhängig vom Hebel 14 zu ermöglichen.
Will man die Bremsvorrichtung einstellen, so setzt man die Nadel in eine der letzten
Rillen der Schallplatte. Die Schallkurve läuft gewöhnlich am Ende in eine Anzahl glatter
Rillen aus. Zu dieser Zeit muß die Bremse eingerückt, d. h. der Riegel 33 durch die Einwirkung
der Federn 16 unter Vermittlung des Hebels 14 niedergezogen sein und seine Stufe
34 unterhalb der Oberkante des Schlittens 26 stehen. Hat man diese Stellung herbeigeführt,
so wird der Schlitten 26 durch den Handgriff 27 so weit eingestellt, daß die Rolle 30 gegen den I
Arm 23 schlägt (ausgezogene Stellung in Fig. 1). j Wenn man nun den Riegel 33 mit der Hand !
ein wenig über die Oberkante des Schlittens 26 j hinaushebt und ihn dann wieder so weit zurückfallen
läßt, bis seine Stufe 34 auf dem Schlitten 26 ruht, so wird der Hebel 14 angehoben, die
Nase 18 außer Eingriff mit dem Anlauf 13 des j Bremsklotzes 12 gebracht und dadurch die
Bremse gelöst. Das letzte geschieht, wie man sieht, ohne jede Einwirkung auf die bereits
erfolgte Einstellung der Rolle 30, weil alle Be- j wegungen senkrecht auf den Schlitten 29 ■ er- j
folgen. Ein bequemeres Verfahren ist, den j Riegel 33 dadurch einzustellen, daß der Arm 23 '
über seine Anfangsstellung hinaus nach der Außenkante der Platte zu gedreht wird, bis er
die Rolle 22 des Hebels 19 angreift und dadurch unter Vermittlung des Hebels 14 den
Riegel 33 so weit anhebt, daß er sich auf dem Schlitten 26 aufhängt; dann wird die Nadel
in die erste Nut gesetzt und der Vortrag kann beginnen. Wenn die Nadel die letzten Rillen
durchläuft, so schiebt der Arm 23 mittels der Rolle 30 den Schlitten 29 nach links in Fig. 2
und drängt die Stufe 34 des Riegels aus ihrer Lage auf der Oberkante des Schlittens 26, so
daß das Ende des Hebels 14 entriegelt wird, unter Einwirkung der Federn 16 sich abwärts
dreht und die federnde Nase 18 gegen den Kopf 13 des Bremsklotzes 12 andrückt. Hierdurch
wird selbsttätig die Drehung der Schallplatte aufgehalten.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 7 wird die gleitende Bewegung der Teile 26 und
29 teilweise durch eine Drehbewegung ersetzt. Die Platte 26a, welche dem Schlitten 26 der
vorigen Figuren entspricht, ist unter Reibungswiderstand drehbar, während der Hebel 29" über
der Platte 26a lose drehbar auf einer Säule 24^
gelagert ist (Fig. 7). Der Riegel 33a geht, wie
vorher durch die Schlitten 26 und 29, jetzt durch die drehbaren Stücke 26* und 29a und
hat dieselbe stufenartige Eindrehung, mit weleher er sich auf die Platte 26a stützt, und denselben
Anlaufstift 35 mit Anlauffläche 36 wie der Riegel 33. Der untere Teil des Riegels 33**
liegt in einem gekrümmten Schlitz, der in einem Arm eines drehbaren Bremshebels I2a
(Fig. 7) angebracht ist. Ein Hebel 14 und ein Hebel 19 mit Rolle 22 werden durch den Arm 23
in der vorher beschriebenen Weise bedient. Diese Ausführungsform arbeitet im übrigen
ebenso wie die Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4.
Es ist darauf hinzuweisen, daß der Schlitten 26 bzw. das drehbare Stück 26a nicht ein Glied
in der Kette beweglicher Teile zwischen der Rolle 30 und dem Bremsklotz 12 oder 12",
sondern einen für gewöhnlich stillstehenden Halter für den Riegel 33 oder 33** bildet. Jedoch
kann man, wie beschrieben, den Halter einstellen und mit dem Schlitten 29 oder dem
Hebel 29s zusammen arbeiten lassen, so daß no
durch gemeinsames Verstellen aller Teile der Zeitpunkt der Bremsung bestimmt werden
kann.
Der Hebel 19 mit der Rolle 22 könnte auch
fortgelassen werden, bildet aber immerhin einen nützlichen Bestandteil der Vorrichtung.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Plattensprechmaschine mit selbsttätiger Bremsung am Schluß des Spieles durch eine vom Schallarm eingerückte Bremse, da-durch gekennzeichnet, daß die Bremse (12 bzw. 12") durch einen unter Federdruck (16) stehenden Hebel (14, 17, 18 bzw. 14 allein) angedrückt wird, der während des Spiele's von einem abgestuften, in übereinanderliegenden Zapfenlöchern einer Platte (26 bzw. 26") und eines Schiebers (29 bzw. 2<f) verschiebbaren, während des Spieles aber an der Abstufung (34) durch den Schieber (29 bzw,, 29") auf der oberen Fläche der Platte (26 bzw. 26") festgehaltenen Riegel (33 bzw. 39") in der Ruhestellung gehalten wird, aber herabfällt und hierdurch die Bremse andrückt, wenn der Schallarm (23) durch Auftreffen auf einen Anschlag (30) des Schiebers (29 bzw. 29s) diesen verschiebt und somit die Sperrung (34) des Riegels (33 bzw. 33a) aufhebt.
- 2. Plattensprechmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verbindung des Hebels (14, 17, 18 bzw. 14 allein) mit einem einen Anschlag (22) für' den Schallarm (23) tragenden Hebel (19) in solcher Weise, daß,, wenn der Schallarm (23) beim Zurückschwingen in die Anfangsstellung auf den Anschlag (22) des zweiten Hebels (19) trifft, dieser den Riegel (33 bzw. 33") in die Sperrstellung anhebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE278672C true DE278672C (de) |
Family
ID=534651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT278672D Active DE278672C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE278672C (de) |
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0
- DE DENDAT278672D patent/DE278672C/de active Active
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