DE278672C - - Google Patents

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DE278672C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 278672 KLASSE 42#. GRUPPE
in NEW YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1913 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Plattensprechmaschine mit selbsttätiger Bremsung am Schluß des Spieles durch eine vom Schallarm eingerückte Bremse und besteht in einer besonderen Konstruktion zur Herbeiführung der Bremsung. Die Bremse wird nämlich durch einen unter Federdruck stehenden Hebel ausgerückt, der während des Spieles von einem abgestuften, in übereinanderliegenden Zapfenlagern einer Platte und eines Schiebers verschiebbaren, während des Spieles aber an der Abstufung durch den Schieber auf der oberen Fläche der Platte festgehaltenen Riegel in der Ruhestellung gehalten wird, aber herabfällt und hierdurch die Bremse andrückt, wenn der Schallarm durch Auftreffen auf einen Anschlag des Schiebers diesen verschiebt und somit die Sperrung des Riegels aufhebt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein Grundriß einer mit dem Erfindungsgegenstand ausgerüsteten Sprechmaschine. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den Erfindungsgegenstand in vergrößertem Maßstab. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie IH-III der Fig. 2, von links in Fig. 2 gesehen. Fig. 4 ist eine teilweise geschnittene Stirnansicht, von rechts in Fig. 2 gesehen. Fig. 5, 6 und 7 zeigen im Grundriß, Seiten- und Stirnansicht eine abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Auf der Grundplatte 10 liegt eine Führung 11 (Fig. 3) für den wagerecht verschiebbaren Bremsklotz 12, welcher, indem er sich gegen die Kante der Schallscheibe anlegt, diese zum Stehen bringen kann, wenn er nach rechts in Fig. 1 und 3 verschoben wird, sie dagegen freigibt, wenn der diese Verschiebung bewirkende Druck aufhört. Der Bremsklotz hat einen Kopf 13, welcher kegelförmig ausgebildet oder auf andere Weise mit einer Anlauffläche versehen ist. Auf dem Bremsklotz wirkt die Nase 18 eines federnden Ansatzes 17 (Fig. 2), welcher an einem um einen Stift 15 drehbar gelagerten Hebel 14 befestigt ist. Dieser Hebel wird durch das Eigengewicht seiner selbst und der mit ihm verbundenen Teile nach abwärts gezogen. Außerdem sind zwei Federn 16 vorgesehen, welche ebenfalls den Hebel herabzuziehen suchen. Wenn also der Hebel 14 sich nach unten bewegt, so wird die Bremse fest, aber ohne einen schädlichen Ruck angedrückt. Mit dem Hebel 14 ist ein zweiter Hebel 19 verbunden, und zwar derart, daß er mittels einer Nase 20 und einer Schraube 21 im Drehungswinkel in bezug auf Hebel 14 eingestellt werden kann. Das Ende des Hebels 19 trägt eine Rolle 22, welche mit dem die Schalldose tragenden Arm 23 (Fig. 1) der Maschine in Eingriff treten kann. Dies hat den Zweck, die Bremse vor Beginn des Vortrages zu lösen.
• Auf einem Bock 24 (Fig. 2) sitzt eine Führung 25 für einen Schlitten 26, der einen einstellbaren Handgriff 27 hat. Eine Blattfeder 28 (Fig. 2 und 4) drückt seitlich gegen den Schiitten 26, so daß dieser in jeder Lage stehen-
bleibt. Auf dem Schlitten 26 ruht ein zweiter Schlitten 29 mit einer Rolle 30, welche mit dem Arm 23 in Eingriff gelangen kann. Der Schlitten 29 ist auf dem Schlitten 26 in zweckmäßiger Weise geführt und wird durch Kopfschrauben 31 (Fig. 2) gehalten, welche durch längliche Löcher 32 des Schlittens 29 hindurchgehen, so daß dieser eine kleine Bewegung auf dem Schlitten 26 machen kann.
In dem Schlitten 29 ist ein Riegel 33 auf und ab verschiebbar gelagert, und zwar ist der obere stärkere Teil dieses Riegels genau in den Schlitten 29 eingepaßt,. während sein unterer, etwas eingedrehter Teil in dem Schlitten 26 . einigen Spielraum hat. Die Abstufung 34 des Riegels 33 ruht auf der Oberkante des Schlittens 26 auf oder gleitet von ihr ab, je nachdem die Bremse fest oder los ist. Der Schlitten 26 hat eine ■ geneigte Anlauffläche 36 (Fig. 2), welche mit einem Stift 35 des Riegels 33 zusammen arbeitet. Bei einer Aufwärtsbewegung des Riegels 33 wird dieser und mit ihm der Schlitten 29 durch die Anlauffläche so lange parallel zu sich selbst verschoben, bis er schließlieh mit der Stufe 34 auf die Oberkante des Schlittens 26 einschnappt.
Am unteren Ende ist der Riegel 33 T-förmig ausgeschnitten (Fig. 3). Der Kopf des Riegels legt sich gegen die Unterkante des Hebels 14, während sein Steg durch einen Schlitz 38 dieses Hebels hindurchtritt. Die Absätze 39 werden vom Hebel 14 angegriffen, wenn dieser den Riegel 33 hebt. Der Schlitz 38 ist verlängert, um die Paralleleinstellung des Schlittens 26 unabhängig vom Hebel 14 zu ermöglichen.
Will man die Bremsvorrichtung einstellen, so setzt man die Nadel in eine der letzten Rillen der Schallplatte. Die Schallkurve läuft gewöhnlich am Ende in eine Anzahl glatter Rillen aus. Zu dieser Zeit muß die Bremse eingerückt, d. h. der Riegel 33 durch die Einwirkung der Federn 16 unter Vermittlung des Hebels 14 niedergezogen sein und seine Stufe 34 unterhalb der Oberkante des Schlittens 26 stehen. Hat man diese Stellung herbeigeführt, so wird der Schlitten 26 durch den Handgriff 27 so weit eingestellt, daß die Rolle 30 gegen den I Arm 23 schlägt (ausgezogene Stellung in Fig. 1). j Wenn man nun den Riegel 33 mit der Hand !
ein wenig über die Oberkante des Schlittens 26 j hinaushebt und ihn dann wieder so weit zurückfallen läßt, bis seine Stufe 34 auf dem Schlitten 26 ruht, so wird der Hebel 14 angehoben, die Nase 18 außer Eingriff mit dem Anlauf 13 des j Bremsklotzes 12 gebracht und dadurch die Bremse gelöst. Das letzte geschieht, wie man sieht, ohne jede Einwirkung auf die bereits erfolgte Einstellung der Rolle 30, weil alle Be- j wegungen senkrecht auf den Schlitten 29 ■ er- j folgen. Ein bequemeres Verfahren ist, den j Riegel 33 dadurch einzustellen, daß der Arm 23 ' über seine Anfangsstellung hinaus nach der Außenkante der Platte zu gedreht wird, bis er die Rolle 22 des Hebels 19 angreift und dadurch unter Vermittlung des Hebels 14 den Riegel 33 so weit anhebt, daß er sich auf dem Schlitten 26 aufhängt; dann wird die Nadel in die erste Nut gesetzt und der Vortrag kann beginnen. Wenn die Nadel die letzten Rillen durchläuft, so schiebt der Arm 23 mittels der Rolle 30 den Schlitten 29 nach links in Fig. 2 und drängt die Stufe 34 des Riegels aus ihrer Lage auf der Oberkante des Schlittens 26, so daß das Ende des Hebels 14 entriegelt wird, unter Einwirkung der Federn 16 sich abwärts dreht und die federnde Nase 18 gegen den Kopf 13 des Bremsklotzes 12 andrückt. Hierdurch wird selbsttätig die Drehung der Schallplatte aufgehalten.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 7 wird die gleitende Bewegung der Teile 26 und 29 teilweise durch eine Drehbewegung ersetzt. Die Platte 26a, welche dem Schlitten 26 der vorigen Figuren entspricht, ist unter Reibungswiderstand drehbar, während der Hebel 29" über der Platte 26a lose drehbar auf einer Säule 24^ gelagert ist (Fig. 7). Der Riegel 33a geht, wie vorher durch die Schlitten 26 und 29, jetzt durch die drehbaren Stücke 26* und 29a und hat dieselbe stufenartige Eindrehung, mit weleher er sich auf die Platte 26a stützt, und denselben Anlaufstift 35 mit Anlauffläche 36 wie der Riegel 33. Der untere Teil des Riegels 33** liegt in einem gekrümmten Schlitz, der in einem Arm eines drehbaren Bremshebels I2a (Fig. 7) angebracht ist. Ein Hebel 14 und ein Hebel 19 mit Rolle 22 werden durch den Arm 23 in der vorher beschriebenen Weise bedient. Diese Ausführungsform arbeitet im übrigen ebenso wie die Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4.
Es ist darauf hinzuweisen, daß der Schlitten 26 bzw. das drehbare Stück 26a nicht ein Glied in der Kette beweglicher Teile zwischen der Rolle 30 und dem Bremsklotz 12 oder 12", sondern einen für gewöhnlich stillstehenden Halter für den Riegel 33 oder 33** bildet. Jedoch kann man, wie beschrieben, den Halter einstellen und mit dem Schlitten 29 oder dem Hebel 29s zusammen arbeiten lassen, so daß no durch gemeinsames Verstellen aller Teile der Zeitpunkt der Bremsung bestimmt werden kann.
Der Hebel 19 mit der Rolle 22 könnte auch fortgelassen werden, bildet aber immerhin einen nützlichen Bestandteil der Vorrichtung.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Plattensprechmaschine mit selbsttätiger Bremsung am Schluß des Spieles durch eine vom Schallarm eingerückte Bremse, da-
    durch gekennzeichnet, daß die Bremse (12 bzw. 12") durch einen unter Federdruck (16) stehenden Hebel (14, 17, 18 bzw. 14 allein) angedrückt wird, der während des Spiele's von einem abgestuften, in übereinanderliegenden Zapfenlöchern einer Platte (26 bzw. 26") und eines Schiebers (29 bzw. 2<f) verschiebbaren, während des Spieles aber an der Abstufung (34) durch den Schieber (29 bzw,, 29") auf der oberen Fläche der Platte (26 bzw. 26") festgehaltenen Riegel (33 bzw. 39") in der Ruhestellung gehalten wird, aber herabfällt und hierdurch die Bremse andrückt, wenn der Schallarm (23) durch Auftreffen auf einen Anschlag (30) des Schiebers (29 bzw. 29s) diesen verschiebt und somit die Sperrung (34) des Riegels (33 bzw. 33a) aufhebt.
  2. 2. Plattensprechmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verbindung des Hebels (14, 17, 18 bzw. 14 allein) mit einem einen Anschlag (22) für' den Schallarm (23) tragenden Hebel (19) in solcher Weise, daß,, wenn der Schallarm (23) beim Zurückschwingen in die Anfangsstellung auf den Anschlag (22) des zweiten Hebels (19) trifft, dieser den Riegel (33 bzw. 33") in die Sperrstellung anhebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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