DE278564C - - Google Patents
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- DE278564C DE278564C DENDAT278564D DE278564DA DE278564C DE 278564 C DE278564 C DE 278564C DE NDAT278564 D DENDAT278564 D DE NDAT278564D DE 278564D A DE278564D A DE 278564DA DE 278564 C DE278564 C DE 278564C
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- chambers
- air
- chamber
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C7/00—Non-inflatable or solid tyres
- B60C7/10—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
- B60C7/12—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using enclosed chambers, e.g. gas-filled
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- te 278564 KLASSE 63 e. GRUPPE
CH. SCHRAGIN in BERLIN-PANKOW
Vollgummireifen mit Luftkammern für Kraftwagenräder.
Die Erfindung bezieht sich auf eine neue Bereifung für Kraftwagenräder aller Art, die
unter Wegfall des bisher benötigten Aufpumpens die Eigenschaften eines Luftradreifens hat.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß in einem von einem Mantel
überdeckten Vollgummireifen in achsialer Richtung nicht miteinander in Verbindung stehende
Kammern von verhältnismäßig großer Form
ίο angeordnet sind, in denen sich mit zylindrischen
Einsätzen von durchlöchertem, starkem Leder o. dgl. versehene Rahmeneinsätze befinden.
Die Kammern sowie die Einsätze sind nach der Erfindung mit Schwamm- oder einer ähnlichen ansaugend wirkenden Masse ausgefüllt
und stehen mittels radial gerichteter Kanäle bzw. in diese eingesetzter, nach beiden
Seiten hin in einen auf jeder Seite des Rades liegenden gelöcherten hohlen Metallring ausmündenden
Röhrchen mit der Außenluft in Verbindung.
Derartig ausgestattete Reifen, die, ohne mit Luft aufgepumpt zu werden, die Eigenschaft
eines Luftradreifens haben, sind äußerst haltbar und elastisch und vermeiden jegliches
Stoßen des Rades.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 bis 4 dargestellt.
Nach der Erfindung sind in den Vollgummireifen α Hohlräume b in achsialer Richtung
derart aus dem Gummikörper ausgeschnitten, daß sie seitlich offen stehen und erst durch
den darumgelegten Laufmantel g verschlossen werden. Diese durch die Vollgummibrücken m
voneinander getrennt angeordneten Kammern b haben zwecks Erzielung einer ausgiebigen
Durchlüftung, wie aus Fig. 3 ersichtlich, eine derart große Form, daß mehr Hohlraum als
Vollmasse vorhanden ist. Die Federung der Kammern wird durch aus starkem Federblech
o. dgl. bestehende Rahmeneinsätze η bewirkt, deren Wände, wie aus Fig. 3 ersichtlich, faltenartig
gestaltet sein oder die auch glatte Wände haben können (Fig. 4). Um den Rahmeneinsätzen
Stützpunkte gegen Verschiebung in den Kammern zu bieten, stoßen ihre Wände allseitig (vgl. Fig. 3 und 4) an die Kammerwandung
an. Um die Zusammendrückbarkeit der Kammern im Verhältnis zu den zwischen ihnen liegenden Vollgummibrücken zu regeln bzw. um
die Kammern beim Zusammengehen zu versteifen, ist in jeden Kasteneinsatz η noch ein
aus durchlöchertem starken Leder oder anderem Material bestehender Zylindereinsatz c
eingesetzt. Sowohl der Zylindereinsatz c wie auch der übrige Hohlraum der Kammern ist
mit Schwammasse oder einem ähnlichen ansaugend wirkenden Material ausgefüllt, welches
dazu dient, in dem Augenblick, in dem die zusammengedrückte Kammer in ihre Normallage
zurückschnellt, die Luftansaugung zu erhöhen. Jeder Hohlraum 5 steht mit der Außenluft
für sich in unmittelbarer Verbindung durch einen radial gerichteten Kanal d, der durch
die Radfelge hindurchgeht. In diesen Kanal sind Metallröhrchen f eingesetzt, die sich seitlich
öffnend nach beiden Seiten hin (vgl. Fig. 2) in einen auf beiden Seiten des Rades angebrachten,
mit Öffnungen e1 versehenen oder durchlöcherten Metallring p ausmünden, dessen
flacher Teil i zur Versteifung des die Kammern und den Vollgummireifen umschließenden Man-
tels g sowie zum Schutz desselben bei Anfahren an Bordschwellen o. dgl. dient. Zur Befestigung
des den Reifen α bedeckenden Mantels g sowie der über demselben liegenden
Scheibenringe i, p dienen ein und dieselben Bolzen k.
Durch die mit den Kammern a in Verbindung stehenden Röhrchen f, die nach beiden
Seiten in die durchlöcherten Metallringe fi ausmünden, dringt die Luft in die Hohlräume ein
und aus. .
Bei der Bewegung des Rades wird die im Innern befindliche erwärmte Luft in dem
Augenblick aus der Kammer herausgedrängt, in welchem die Kammer die niedrigste Lage
bei Umdrehung des Rades einnimmt, d. h. wenn die Stelle, an der sich die Kammer befindet, mit
dem Erdboden in Berührung kommt und diese durch das Gewicht des Wagens zusammengepreßt
wird. . Die äußere kalte Luft tritt durch die Kanäle bzw. Röhrchen ein, sobald
die Kammer nach der erwähnten Zusammenpressung in ihre Normallage zurückschnellt,
wobei die Luftansaugung noch erhöht wird.
Infolgedessen herrscht in den Kammern ein stetiger und gleichmäßiger Wechsel von erwärmter
und kalter Luft; die Nachgiebigkeit der Kammern soll durch die in den Kammern angeordneten Einsätze erreicht werden. Der
Luftwechsel wird durch die Bewegung des Rades selbsttätig geregelt; jeder Umdrehung
des Rades entspricht ein einmaliger Luftaustritt und Lufteintritt in jede Kammer.
Die im Innern der Bereifung vorhandene warme Luft sowie die Eigenhitze des Vollgummikörpers,
die bei gewöhnlichen Bereifungen bis 'zur Brennhitze zunehmen und für die Masse der Reifen bekanntlich außerordentlich
schädlich sind, werden bei der Bereifung nach der vorliegenden Erfindung beseitigt und ein
ständiger Luftwechsel aufrechterhalten. Dadurch, daß sehr geräumige Kammern, d. h. mehr
Kammerraum als Vollmasse vorgesehen sind, ist die Ventilation auch eine bedeutend voll- :
kommenere als bei irgendeinem der bisher
in Anwendung gekommenen Kammersysteme. Einen weiteren Vorteil bietet noch die Anordnung,
daß die einzelnen Hohlräume oder Kammern nicht miteinander in Verbindung stehen und die Luftzufuhr in jeden einzelnen durch
ein besonderes Zuführungsmittel erfolgt.
Claims (1)
- P a tent-Anspruch:Mit Luftkammern versehener Vollgummireifen für Kraftwagenräder, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern durch seitlich offene, in achsialer Richtung vollständig durchgehende, einzelne, nicht miteinander in Verbindung stehende Ausschnitte (b) gebildet sind, die durch den darübergelegten Laufmantel des Reifens verdeckt und abgeschlossen werden, und daß die Kammerwände durch federnde Einsätze (n) gestützt werden, in deren Hohlraum sich wiederum ein federnder Einsatz (c) befindet, wobei die verbleibenden Hohlräume sämtlich mit Schwammasse oder einem anderen ansäugend wirkenden Material ausgefüllt sind, und daß ferner jede Kammer getrennt für sich durch radial gerichtete Öffnungen (d) mit der Außenluft verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE278564C true DE278564C (de) |
Family
ID=534550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT278564D Active DE278564C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE278564C (de) |
-
0
- DE DENDAT278564D patent/DE278564C/de active Active
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