DE277658C - - Google Patents

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DE277658C
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Germany
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housing
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L11/00Fire-lighters
    • C10L11/04Fire-lighters consisting of combustible material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277658 KLASSE 10 δ. GRUPPE
ALBERT SCHURROCK in BIELEFELD.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kohlenanzünder, bestehend aus einem durchbrochenen Pappgehäuse mit Verschluß aus den zur Herstellung der Bodenrostung aus der Pappe ausgeschnittenen, nicht abgelösten Streifen.
Das Gehäuse umschließt eine Füllung aus kreuzweise ubereinandergelegten Holzstäbchen und einen Zünddocht.
Fig. ι zeigt das Pappgehäuse aufgerollt,
ίο Fig. 2 das gefaltete Gehäuse im Querschnitt, Fig. 3 dasselbe nach Füllung, und
Fig. 4 die Aufsicht auf das Gehäuse.
Durchbrochene Zünderummantelungen sowie Zünder aus gekreuzt liegenden Zündstoffkörpern und Docht sind bekannt geworden.
. Den bekannten Einrichtungen gegenüber zeigt der Erfindungsgegenstand durch den Verschluß aus Bodenroststreifen den Fortschritt, daß Unzuverlässigkeit des Deckelverschlusses bzw. einer Verklebung oder Fadenverschnürung gänzlich beseitigt ist und der Anzünder deshalb jeden Transport überdauern kann.
Als weiterer Vorteil hat zu gelten, daß der Verschluß gleichzeitig die obere Rostung bildet, und daß der Boden- sowie der Deckrost im Verhältnis wie 2:3 des Freiraums wechselseitig übereinander angeordnet sind, welch letztere Anordnung die Flammen zwingt, einen größeren Kreis des Zündstoffes vor dem Austritt aus dem Gehäuse zu bestreichen.
Beim Erfindungsgegenstand besteht das Gehäuse aus nur einem Blatt Pappe a (Fig. 1), das die Rostung r sowie die einander gegenüberliegenden Wanddurchbrechungen e hat.
g und I sind Biegenuten; h sind Durchschnitte.
Zum Zusammenhalten der Gehäuse wandungen b und c dienen die Durchschnitte i mit Ausschnitt k (Fig. 1).
Die Biegenuten, Durchschnitte sowie die Rostung teilen das Gehäuse α in die Wandungen c mit Haltekappen d, den Boden t mit Verschlußstreifen f und in die Verschlußwandungen b (Fig. i).
Aus vorbeschriebenem Mantel α wird das Gehäuse wie folgt hergestellt:
Nachdem die Verschlußstreifen f (Fig. 1) nach oben herausgehoben und nach rechts in den Biegenuten Z umgebogen worden sind, werden die Wandungen c aufrecht gestellt, wobei die Wandungen' b vor die Verschlußstreifenwandungen c zu liegen kommen und vor diesen mittels der Durchschnitte i verbunden werden (Fig. 4).
Letztere Anordnung gibt dem Gehäuse zwei gegenüberliegende gelochte einfache und zwei gegenüberliegende Doppelwandungen (Fig. 4).
Innerhalb der Doppelwandungen sind die Verschlußstreifen f angeordnet, und zwar bestehen letztere aus einem Stück mit der innen liegenden einen Wand c (Fig. 2).
Bei den Streifen ist zu unterscheiden zwischen dem Scharnierteil n, dem Roststreifen f und dem Einsteckverschlußstück m (Fig. 2 und 3).
Zum Festhalten des Zündstoffes dienen die aus einem Stück mit den entsprechenden Wänden c hergestellten Haltekappen d, welche
unterhalb der Verschlußstreifen f liegen und auf den Brennstoff des Zünders nach erfolgter Füllung aufgebogen werden (Fig. 2).
Vorbeschriebenes Gehäuse wird mit Zündstoff gefüllt, der aus kreuzweise in mehreren Lagen übereinander angeordneten und mit einer geruchlosen, leicht brennbaren, ungefähr liehen chemischen Substanz imprägnierten Holzstäbchen 0 besteht.
ίο Die Holzlage ruht auf zwei seitlichen Unterlagstäbchen p.
Zwischen letzteren ist der ebenfalls imprägnierte Anzündedocht q drucklos über den Bodenrost r t ausgebreitet.
Nach erfolgter Füllung werden die Haltekappen d auf den Brennstoff aufgebogen; über diese sind die Verschlußstreifen f gelagert, welche mittels der in die gegenüberliegende Doppelwand eingedrückten Einsteckriegel m den Zünder fest und dauerhaft verschließen und so den Zündstoff gegen unfreiwilliges Herausfallen, sowie den Zünder gegen unbeabsichtigtes Öffnen überhaupt sichern (Fig. 2 und 3).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kohlenanzünder aus einem durchbrochenen Pappgehäuse mit einer Füllung aus kreuzweise übereinandergelegten Holzstäbchen und einem Zünddocht, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung der liodenrostung aus der Pappe ausgeschnittenen Streifen (f) nicht abgelöst sind, sondern nach Umbiegen und Einführen in die gegenüberliegende Gehäusewand als rostartige Bedeckung der Brennstoffüllung dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE277658C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746450C (de) * 1941-08-01 1944-08-05 Niederschlesische Bergbau Ag Verbrennlicher Feueranzuender

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE746450C (de) * 1941-08-01 1944-08-05 Niederschlesische Bergbau Ag Verbrennlicher Feueranzuender

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