DE277446C - - Google Patents

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DE277446C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/12Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions of copper

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES M
PATENTAMT.
Verfahren zur Elektrolyse von Metallösungen, insbesondere der eisenhaltigen Kupferlösungen, unter Benutzung bewegter Kathoden sind an sich bekannt. Zur Ausführung dieses Verfahrens kommt eine die Kathode konzentrisch umgebende, zylindrische, gelochte Anode zur' Verwendung, welche bestimmt ist, die an der Anode gebildeten Eisenoxydsalze nach Maßgabe ihrer Entstehung mit den sie in den aufgelösten Zustand überführenden Elektrolytteilen durch Schleuderkraft nach auswärts zu befördern und auf diese Weise deren schädliche Einwirkung auf das niedergeschlagene Metall zu verhindern.
In der Vorrichtung zur Ausführung des oben geschilderten Verfahrens dreht sich die Kathode mit ihrer Achse vertikal in einer dieselbe umgebenden feststehenden Anode.
Bei vertikalen Elektroden bilden sich aber — und dies ist als ein Nachteil der Vorrichtung zur Ausführung des obigen Verfahrens anzusehen — zwischen dem oberen und dem unteren Teile des zwischen den Elektroden eingeschlossenen Zylinders lokale Stromkreise, deren Bildung von dem Unterschiede in der Dichte herrührt. Dieser Unterschied tritt sicher auf trotz der Drehbewegung der oberen zur unteren Schicht des Elektrolyten.
Außerdem wird in jener elektrolytischen Vorrichtung mit aufrecht stehender Achse der gebildete Niederschlag schon nach sehr kurzer Zeit in unangenehmer Weise schwarz, und die Vorrichtung selbst läßt sich ohne Herausnahme des Kathodenzylinders in ihrem Innern nicht besichtigen.
Zur Beseitigung dieser Übelstände wird bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung zur elektrolytischen Niederschlagung von Kupfer aus unreinen, mit schwefliger Säure geschwängerten Lösungen, bei welcher in einer feststehenden zylindrischen Anode aus Blei ο. dgl. mit durchbrochenen Wandungen eine ebenfalls zylindrische Kupferkathode konachsial und um die gemeinschaftliche Achse drehbar ist, die gemeinschaft- liehe Achse der beiden Elektrodenzylinder wagerecht angeordnet.
Bei dieser Vorrichtung ist, um die Besieh- . tigung des Kupferniederschlages auf der Kathode sowie seine Entfernung von letzterer ohne Verstellung der Anode zu ermöglichen, am oberen Teile der Anode ein verschließbarer Längsspalt angebracht. „ Die Zeichnung zeigt eine Vorrichtung zur elektrischen Niederschlagung von Kupfer gemaß vorliegender Erfindung.
Die in Fig. ι im Längsschnitt und in Fig. 2 j im Querschnitt ersichtliche Vorrichtung besteht aus einem Holzgefäß A mit Bleiausfütterung. In den Seitenwänden dieses die Kupfersulfatlösung aufnehmenden Gefäßes sind die Löcher 0 zum Hindurchführen der entsprechend abgedichteten Welle 0 mit der aufgesetzten zylindrischen Kathode C aus Kupferblech vorgesehen, deren Zylinder durch die stromleitenden Arme a, a1 unterstützt wird. Die die Kathode C konzentrisch umschließende Anode ist aus zwei gelochten' Bleizylinderhälften JS, B1 gebildet, von denen B auf den Holzkränzen D, D aufruht, auf welchen die durch Dübel b festgehaltenen Träger c aufliegen. Die andere Zylinderhälfte B1 wird durch die Kränze D1, D1 mit den durch Dübel b1 verbundenen Trägern c1 festgehalten.
ao Oben im Bleizylinder B, B1 ist eine aus zwei schrägen Wangen d, d gebildete öffnung vorgesehen; letztere verbindet die oberen Träger D1 miteinander und mit dem Zylinder-' teil B1. Die so gebildete öffnung ermöglicht, die Niederschlagung von Kupfer an der Kathode zu überwachen und die niedergeschlagene Kupferdecke abzuschneiden sowie
: ohne Verstellung der Anode wegnehmen zu können, so daß deren Auseinandernehmen unterbleiben kann.
Genannte öffnung wird mittels eines Stopfens E aus Holz o. dgl. und mit umgewickeltem Bleiblech verschlossen.
In dieser elektrolytischen Vorrichtung liegen die Elektroden wagerecht und genau parallel zueinander, und der Elektrolyt wird durch das durch Drehung der Kathode. hervorge- j rufene lebhafte Aufrühren überall von homogener Zusammensetzung erhalten, wie auch die mit der Kathode in Berührung kommen- 4Ό den Elektrolytschichten beständig wechseln, demzufolge das Niederschlagen des Kupfers auf elektrolytischem Wege selbst mit sehr großen Stromstärken möglich ist.
Bei nicht absolut paralleler Lage und regelmäßiger Anordnung der Elektroden ist die Anwendung großer Stromstärken nicht möglich.
Es muß also eine vollkommen parallele Lage zwischen den Anoden und Kathoden aufrechterhalten werden, um ohne Nachteil sehr starke Ströme verwenden zu können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur elektrolytischen Niederschlagung von Kupfer aus unreinen, mit schwefliger Säure geschwängerten Lösungen, bei welcher in einer feststehenden zylindrischen Anode aus Blei o. dgl. mit durchbrochenen Wandungen eine ebenfalls zylindrische Kupferkathode konachsial und um die gemeinschaftliche Achse drehbar angeordnet ist, gekennzeichnet durch die wagerechte Lage der gemeinschaftlichen Achse der beiden Elektrodenzylinder (B1, C). ■
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am oberen. Teil der Anode angebrachten verschließbaren Längsspalt, weleher die Besichtigung des Kupferniederschlages auf der Kathode sowie seine Entfernung von der Kathode ohne Verstellung der Anode ermöglicht. · .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDHUCKEREl.
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