DE277349C - - Google Patents

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DE277349C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/26Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
u 277349 KLASSE 57». GRUPPE
HUGO SCHILLING in POSEN.
in die Arbeitsstellung überführt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1913 ab.
Es sind Vorrichtungen für photographische ' Kassetten bekannt geworden, welche anzeigen, ob eine Platte eingelegt ist und ob diese belichtet oder unbelichtet ist, indem beim Einsetzen der Platte auf zwei Schieber wirkende Federn in die Arbeitslage übergeführt werden, so daß die Anzeigevorrichtung nur nach der Füllung der Kassette in Wirkung tritt.
Bei einer derartigen Vorrichtung (vgl. Patentschrift 237871) sind zwei durch Federn beeinflußte Schieber angebracht, von denen der eine Schieber beim Einlegen der Platte die Feder des anderen Schiebers in die Arbeitslage überführt, während beim Herausnehmen der Platte beide Schieber in die Anfangsstellung zurückgleiten. Bei dieser liegen die Schieber in Führungen übereinander und werden durch einen an der Unterseite des einen Schiebers befestigten federnden Haken
ao gekuppelt. Die Entkupplung erfolgt durch einen Zapfen des Kassettenschiebers, der *mit einer von der Flachfeder des unteren Schiebers in die Führungsnut des Kassettenschiebers hineinragenden Zunge so zusammenwirkt, daß der Zapfen beim Verschließen der Kassette unter der Zunge der Feder vorbeigleitet, beim öffnen der Kassette indessen über die Zunge der Feder hinweggeht und dabei die Feder von dem Schieber löst. Da bei dieser Vorrichtung die Schieber übereinander liegen und die Federn als Schraubenfedern ausgebildet sind, eignet sie sich nur für Kassetten, die, wie z. B. die Holzkassetten, eine größere Dicke haben. Nachstehend ist eine solche Anzeigevorrichtung beschrieben, welche in flachen Blechkassetten anzubringen ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt eine geöffnete Kassette mit der neuen Einrichtung in freigelegtem Zustande in Oberansicht;
Fig. 2 veranschaulicht einen durch Fig. 1 nach Linie A-B gelegten Schnitt, und
Fig. 3 stellt den mit den Schauöffnungen versehenen Teil der Kassette in Rückansicht dar.
Die Kassette a, welche in bekannter Weise mit den Federn b und c ausgestattet ist, um die photographische Platte hinter dem überspringenden Rand d und den Randansätzen e festzuklammern, ist am Boden mit zwei Schauöffnungen, f und g versehen, welche durch je einen Schieber h, i verdeckt werden. Der Schieber h trägt auf der Unterseite die Aufschrift: »Leer«, »Gefüllt« und ist durch eine Zugstange k mit dem einen Ende der unter dem überspringenden Rand d liegenden Feder c verbunden. Auf der Unterseite des Schiebers i hingegen befinden sich die Auf-Schriften: »Belichtet«, »Unbelichtet« und ein leeres Feld, welches die Schauöffnung verdeckt, wenn die Kassette ungefüllt ist und die Aufschrift: »Leer« des Schiebers h in der Schauöffnung f erscheint. Das obere Ende des Schiebers i ist als Zahnstange I ausgebildet, vor der das hakenförmig umgebogene, freie Ende einer an der Kopfseite der Kassette a
befestigten Feder m liegt, die einen durch die Kopfwand nach außen führenden Druckstift η trägt. An das untere Ende des Schiebers i greift ein doppelarmiger Hebel p, dessen freies Ende lose neben dem einen Ende einer Zugstange q liegt, deren anderes Ende mit der Feder c verbunden ist und mit einer Verlängerung gegen die Feder m stößt.
Die Schiebereinrichtungen können, wie in Fig. 2 angegeben ist, durch eine Schutzplatte r verdeckt werden.
Der Verschlußschieber der Kassette a, welcher mit s bezeichnet ist (Fig. 2 und 3), hat am Kopfende eine Umbiegung υ, die sich
ig beim Schließen der Kassette α gegen den Kopf des Drückstiftes η legt.
Die photographische Platte wird beim Einlegen in der bekannten Weise mit einer Seitenkante unter den überspringenden Rand d ge-
ao schoben und mit der gegenüberliegenden Kante unter die Randvorsprünge β gelegt (Fig. 1 strichpunktiert). Die freien Enden der Feder c weichen hierbei vor der Platte entsprechend zurück, wodurch einerseits der Schieber h derartig verstellt wird, daß die Aufschrift : »Gefüllt« in der Schauöffnung f erscheint und andererseits die Stange q von dem doppelarmigen Hebel p abgezogen und die Feder m gehoben wird, so daß der Druckstift η sich nach außen vorschiebt (Fig. 1 strichpunktiert).
Schließt man nun die Kassette a, so drückt der ■ Verschlußschieber s mit seiner Umbiegung ν den Stift η wieder nach innen, und die Feder m wird dadurch um das Oberende der Stange q scharf abgebogen (Fig. 1 strichpunktiert), so daß die Feder m mit ihrem hakenförmigen Ende in den ersten Zahn der Zahnstange / eingreift und den Schieber i so weit verstellt, bis sich die Aufschrift: »Unbelichtet« in der Schauöffnung g zeigt (Fig. 3).
Zur Belichtung der Platte wird die Kassette« in dem Apparat geöffnet und nach der Belichtung wieder geschlossen. Der Druckstift η, welcher beim öffnen der Kassette α nach außen schnellt, wird beim Schließen durch den Verschlußschieber s, wie vorher, nach innen gedrückt, wodurch das hakenförmige Ende der Feder m zum Eingriff in den nächsten Zahn der Zahnstange / veranlaßt wird, so daß eine weitere Verstellung des Schiebers i erfolgt und die Aufschrift: »Belichtet« in der Schauöffnung g erscheint.
Beim Herausnehmen der belichteten Platte aus der Kassette α tritt die Feder c in ihre Ruhelage zurück und stellt hierbei den Schieber h auf: »Leer« ein. Gleichzeitig wird durch das Hebelgestänge q, p der Schieber i in die Anfangsstellung zurückgeführt und der Druckstift η, welcher vorher beim Öffnen des Ver-Schlußschiebers s zum Entleeren der Kassette wieder nach außen geschnellt war, infolge des Zurückweichens der Stange q vor der Feder m, durch letztere nach innen gezogen.

Claims (1)

  1. 65 Patent-Anspruch:
    Anzeigevorrichtung für photographische Kassetten mit zwei durch Federn beeinflußten Schiebern, bei welcher die eine dieser Federn beim Einlegen der Platte die andere Feder in die Arbeitsstellung überführt, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Einlegen der Platte mitgenommene zweite Feder (m) durch eine mit der ersten Feder (c) sich bewegende Zugstange [q) so festgelegt wird, daß beim Hereindrücken der Feder (m) durch den Kassettenschieber ihr hakenförmiges Ende um das Ende der Zugstange {q) schwingt und dadurch in Eingriff mit d£r an dem zweiten Schieber (i) angebrachten Zugstange (/) kommt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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