DE276040C - - Google Patents

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DE276040C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 276040 — KLASSE 21 h. GRUPPE
RICHARD MACK in BERLIN-TEMPELHOF.
Vorrichtung zur elektrischen Widerstandsschweißung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1913 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für Punktschweißmaschinen der Widerstandsschweißmethode, die mittels eines Fußhebels oder ähnlich betätigt werden. Der Primärschalter einer solchen Schweißmaschine hat gewöhnlich die Aufgabe, den Primärstrom des gewöhnlich im Gehäuse der Maschine untergebrachten Transformators dann zu schließen, wenn der Sekundärstromkreis
ίο bereits metallisch geschlossen, d. h. wenn das zwischen die Elektroden geführte Schweißobjekt sich unter Druck befindet, Im vor: liegenden Fall wird letzterer Druck in bekannter Weise durch einen am Fuße der Maschine angeordneten Fußhebel vermittels eines Gestänges ausgeübt, das mit dem beweglichen Elektrodenarm in Verbindung steht. Der einfacheren Bedienung wegen hat man bisher den Primärschalter mit dem Fußhebel gleichzeitig betätigt und damit derart in Verbindung gebracht, daß dieser während eines Teilhubes des Fußhebels Schaltarbeit verrichtet, nachdem in erwähnter Weise der Sekundärstromkreis geschlossen ist. Letzteres erreichte man dadurch, daß der Schaltapparat teilweise an dem feststehenden Maschinenkörper und teilweise am Gestänge oder an anderen durch den Fußhebel bewegten Teilen angebracht wurde. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß eine solche Anordnung nicht allen Anforderungen entspricht, weil der Hub des Fußhebels infolge fortwährender Stärkeveränderungen der zwischen die Schweißelektroden geführten Werkstücke und Verstellung der Schweißelektroden bei jeweiligen Formänderungen sich häufig ändert. Wenn nun aber der erwähnte Hub des Fußhebels nicht immer der gleiche ist, können auch die Schaltkontakte nicht immer den gleichen Abstand voneinander behalten, was jedoch sehr wünschenswert ist. Die Folge ist gewöhnlich eine übermäßige Funkenbildung an den Schaltkontaktteilen und demgemäß starke Abnutzung derselben. Da es als sehr umständlich und zeitraubend empfunden wird, die Schaltkontaktteile bei jedesmaliger Veränderung des Arbeitshubes neu einzustellen, wird eine richtige Bedienung derselben selten möglich sein, und die Folge ist alsdann zu häufiger Ersatz der Kontaktteile durch neue sowie Betriebsstörungen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich von dem bekannten dadurch, daß die vollständige Schaltvorrichtung auf dem den Fußhebel mit dem Hubelektrodenarm verbindenden Gestänge angeordnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel ist vereint mit der bekannten Schweißmaschine in der Zeichnung näher dargestellt. Die vollständige Schaltvorrichtung besteht in den Kontaktstücken a a, einem solchen b, der Hülse mit tellerähnlichem Ansatz c, der Platte d und der Feder«. Hülse c, Platte d und Feder e sind sämtlich auf das Schaltgestänge f aufgesteckt und werden von diesem selbst geführt. Die Kontaktteile aa, b sind an der Hülse c und der Platte d isoliert befestigt und werden durch Feder e in Ausschaltstellung, d. h. in angemessenem Abstand voneinander gehalten. Kontaktstück b hat die Aufgabe, die beiden Kontaktstücke a a metallisch zu überbrücken und kann zu diesem Zweck die Form eines Ringes oder die
einer einfachen Leiste besitzen. Platte d ist in dem im Gestänge befestigten Bolzen g drehbar gelagert, um bei Berührung mit dem Kontaktstück b einen gleichmäßigen Druck an
. 5 beiden Kontaktstellen zu erzielen, während Hülse c auf dem Gestänge zu jeder Zeit verschiebbar ist und stets durch Feder e gegen den Hubelektroden arm h nach oben gedrückt wird.
ίο Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist wie folgt: Nach Niederdrücken des Fußhebels der Schweißmaschine wird durch das Gestänge f der Arm h derart bewegt, daß die Elektrodenspitzen der Sekundär-Stromleiter zusammengeführt und mit einem der Spannkraft der Feder e entsprechenden Druck aneinandergepreßt werden. Alsdann werden durch Zusammendrücken der Feder e die Kontaktstücke α α mit b in Berührung gebracht und dadurch auch der Primärstromstromkreis geschlossen, womit der Schweißprozeß eingeleitet ist.
Um dem Gestänge f die Möglichkeit zu geben, sich zum Spannen der Feder e gegen den auf das Schweißobjekt anschlagenden Arm h zu verschieben, ist in ersterem in bekannter Weise ein Schlitz i vorgesehen, durch welchen ein im Arm h festsitzender Führungsbolzen k zum Zwecke der Führung des Ge- stänges hindurchgeführt ist. Bei einer solchen Einrichtung hat jede beliebige Hubverändcrung, sei es durch Stärkeveränderung des Schweißobjektes oder durch Verstellung der Elektrodenspitzen, auf die Wirkungsweise keinen Einfluß.
Diese Aufgabe ist auf andere Weise schon durch die in der amerikanischen Patentschrift 1021732 beschriebene Einrichtung gelöst worden, bei welcher die gesamte'Schaltvorrichtung auf dem Fuß- oder Handhebel angeordnet ist. Ihr gegenüber hat die vorstehend beschriebene Lösung den Vorzug der größeren Einfachheit.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel behandelt eine einpolige Schaltvorrichtung, bei welcher der Strom an zwei Stellen unterbrochen wird. Letztere Schaltweise ist nicht unbedingt erforderlich, sie entspricht nur den bekannten Ausführungen. Die Schaltvorrichtung kann auch als einfacher einpoliger Schalter ausgebildet sein.
Selbstverständlich kann erwähnter Fußhebel auch mit einem Handhebel vertauscht gedacht sein.

Claims (3)

55 Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur elektrischen Widerstandsschweißung, bei welcher durch Einwirkung auf einen Fuß- oder Handhebel der Primärstromkreis des Schweißtransformators erst dann geschlossen wird, wenn der die Schweißstelle enthältende Sekundärstromkreis geschlossen ist, dadurch ■ gekennzeichnet, daß die gesamte Schaltvorrichtung des Primärstromkreises auf dem den Fuß- oder Handhebel mit dem Hubelektrodenarm verbindenden Gestänge angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (d) des einen Kontaktteils (a a) der. Schaltvorrichtung auf der Stange (f) befestigt ist, während der andere Kontaktteil (b) sich auf einem an der Stange verschiebbaren Träger (c) befindet, und daß zwischen beiden Trägern (c und d) eine Feder
(e) angeordnet ist, welche bei Einwirkung auf den Fuß- oder Handhebel erst dann, wenn die Schweißelektroden. fest auf das Werkstück gepreßt sind, so weit zusammengedrückt wird, daß sie die Berührung der Kontaktteile (α α und b) gestattet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Stange (f) befestigte Kontaktträger (d) um einen festen Punkt (g) der Stange (/") drehbar angeordnet ist, zum Zweck, überall einen gleichmäßigen Druck zwischen den Kontaktteilen herbeizuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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